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Mountainbike Üben, üben, üben

Radfahren kann jedes Kind, sagt man. Und Radfahren verlernt man nicht, heißt es auch. Ganz so einfach ist es leider nicht, gerade wenn es mit dem Bike in die Berge geht. Mountainbiking wird immer beliebter, gerade in Bayern. Wer noch nie auf einem MTB saß und eine alpine Tour plant, sollte sich vorher evtl. bei einem Technik-Kurs von Profis Tipps und Tricks verraten lassen. An vielen Urlaubsorten bieten Fahrrad-Geschäfte oder auch Tourismusämter solche Fahrsicherheits-Kurse an.

Stand: 14.07.2017

Links Guide Markus, Rechts FM-Autor Bernd-Uwe Gutknecht | Bild: BR/Bernd-Uwe Gutkneckt

Am Anfang steht meist der Bike-Check, den der Sportler eigentlich vor jeder Tour durchführen sollte: Bremsen, Laufräder, Sattel, Lenker, Steuersatz und Kette sollten auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Natürlich auch der Helm, eine Brille und die Radschuhe.

Erste und wichtigste Lektion ist das Bremsen, wobei die Vorderbremse mehr eingesetzt wird als die Hinterradbremse. Auch die richtige Kurventechnik, der runde Tritt bergauf und eine sichere Abfahrtsposition sollten geübt werden. Viele MTB-Schulen haben spezielle Parcours aufgebaut, auf denen auch Hindernisse überwunden, die Balance verbessert und enge Kurven gefahren werden können.

Für aktive Freizeitsportler reicht meist ein Halbtageskurs aus. Dann steht einer bergigen Runde nichts mehr im Weg. Wer sich gleich eine sportliche Herausforderung suchen will, kann dies bei einem der zahlreichen MTB-Rennen in Bayern tun, etwa dem Pfronten-Mountainbike-Marathon jedes Jahr im Juni. Die Region im Allgäu gilt als eine der besten für Biker, mit abwechslungsreichen Strecken, z.B. der Vier-Täler-Tour, mit Radverleih, Radshops und Bed and Bike-Pensionen.

Beitrag: Bernd-Uwe Gutknecht


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