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Judo-Nachwuchsförderung Die Ippon Girls sind am Start

Wenn sich die "Ippon Girls" treffen, sind Buben ausgesperrt. Der Deutsche Judo-Bund versucht, mit diesem Projekt gezielt junge Mädchen für die Sportart zu begeistern. 9- bis 14-Jährige können daran teilnehmen, wenn sie mindestens den gelben Gürtel haben. Bei den Lehrgängen sind auch prominente Judoka dabei.

Stand: 18.03.2016

Als sich im "Judo-Mekka" Abensberg rund 50 Mädchen treffen, werden sie gleich von mehreren Stars ihres Sports empfangen. Die deutsche Weltklasse-Athletin Viola Wächter kann wegen einer Verletzung zwar nicht selbst die Griffe demonstrieren, doch ihr langjähriger Trainer, ihr Nationalmannschaftskollege Sebastian Seidl und ihr portugiesischer Freund, ebenfalls ein starker Judoka, zeigen den Mädchen die Techniken im Stand und im Bodenkampf – sowie als Zugabe Viola Wächters Spezialtechnik, mit der sie schon einige wichtige Kämpfe gewonnen hat.

Mit der Veranstaltung sollen die jungen Mädchen Vorbilder kennenlernen und so dazu gebracht werden, der Sportart treu zu bleiben, denn sonst hören viele Mädchen in der Pubertät mit dem Hobby Judo auf. Das beste Einstiegsalter ist zwischen vier und fünf Jahren, weil man dann sehr früh lernt, keine Angst vorm Fallen zu haben. Später kann Judo auch in einer Notsituation zur Selbstverteidigung genutzt werden. Zudem ist der Sport gut, weil er äußerst vielseitig fit hält. Zum Training gehören unter anderem Taktik-, Technik-, Kraft- und Konditionseinheiten. Außerdem ist Judo unter den Kampfsportarten diejenige, bei der mit die wenigsten Verletzungen auftreten.

Beitrag: Erich Wartusch


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