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Was taugt was? Fitnessarmbänder im Test

Fitnessarmbänder zählen Schritte, messen die Herzfrequenz und errechnen den Kalorienverbrauch. Die Messungen sind jedoch oft unpräzise, wie die Experten von der Stiftung Warentest herausgefunden haben. Nur zwei von zwölf getesteten Trackern waren "gut", zwei Modelle, darunter das teuerste, schnitten sogar "mangelhaft" ab.

Stand: 08.01.2016

Ein Model zeigt in Las Vegas auf der Elektronik-Messe CES (Consumer Electronics Show) Tracking-Fitness-Armbänder | Bild: picture-alliance/dpa

Die Warentester nahmen für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift "test" zwölf Modelle zwischen 25 und 180 Euro unter die Lupe: sechs einfache und sechs, die außerdem die Herzfrequenz messen. Fazit: Der Schrittzähler funktionierte bei zehn Armbändern mindestens „gut“. Die Messung des Kalorienverbrauchs glich hingegen eher groben Schätzungen, hier kam kein Modell über ein „Befriedigend“ hinaus.

Bei vier der getesteten Armbänder, die die Herzfrequenz über Sensoren am Handgelenk erfassen, waren die Werte ebenfalls ungenau. Verlässlich waren hingegen die Herzfrequenz-Werte, die mittels Brustgurt gemessen wurden. Der Gurt kostet allerdings extra. Zwei Fitnessarmbänder von Jawbone waren im Test zudem mit einem gesundheitsgefährdenden Weichmacher belastet.

Beachten sollten Nutzer außerdem, dass die Armbänder erst mit der dazugehörigen Smartphone-App voll funktionsfähig sind. Überflüssig sind Fitnesstracker grundsätzlich für Nutzer, die eine Smartwatch besitzen, denn die meisten Uhren haben dieselben Funktionen.

Welche Armbänder nach welchen Kriterien getestet wurden und wie sie abgeschnitten haben, ist ausführlich online nachzulesen unter www.test.de/fitnessarmband


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