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Lunchburner im Studio Fitnesstraining in der Mittagspause

Regelmäßig sportliches Training ist wichtig gesund, kostet aber Zeit. Morgens sind viele noch nicht wach genug und abends zu geschafft. Eine Alternative in vielen Studios: Kompaktkurse in der Mittagspause. Wäre das auch was für Sie?

Stand: 11.03.2016

Fitnesstraining in der Mittagspause | Bild: BR

Sport in der Mittagspause ist im Prinzip eine positive Unterbrechung des Arbeitstags: Der Kreislauf wird nach stundenlangem Sitzen auf Vordermann gebracht, die Muskulatur gefordert und gekräftigt, Verspannungen im Kopf und im Körper gelöst. Viele Sportler fühlen sich nach ihrem „Lunchburner“ erfrischt und erholt und gehen mit neuer Energie zurück an den Arbeitsplatz. Und mit dem guten Gefühl, dass sie ihren Sport für den Tag bereits erledigt haben. Auch viele Unternehmen haben den Wert eines Mittagstrainings erkannt und bieten im Rahmen ihres Betriebssports unterschiedliche Kurse an.

Ein kompaktes, effizientes Programm unter fachlicher Anleitung - viele mögen das gerade in der Mittagspause

Wer in den größeren Städten mittags in die Fitnessstudios schaut, erlebt eine Überraschung: Sowohl Ausdauer- wie auch Kraftgeräte sind sehr gut frequentiert. Vor allem Männer scheinen sich besonders gern mit Mittags-Workout fit zu halten. Viele Studios wie Fitness First oder Body and Soul bieten kombinierte 30-minütige Kraft-Ausdauer-Kurse an, in denen ein Trainer mit den Mitgliedern intensiv und effizient trainiert.

Kraft-Ausdauer effizient und kompakt

Fitnessmagazin-Autorin Frauke Gerbig traf beim Mittagstraining im Studio überwiegend Männer

Die halbstündigen Kompakt-Kurse sind besonders arbeitnehmerfreundlich, da weniger zeitintensiv. Nach einem kurzen Aufwärmen auf einem Ausdauergerät werden innerhalb eines Zirkels mit verschiedenen Stationen – Tera-X-Bänder, Schlaufen, Seile – unterschiedliche Muskelgruppen trainiert. Dazwischen gibt es immer wieder kurze, knackige Herz-Kreislauf-Übungen wie Skippings. Belastungen und Pausen, oft in 30-Sekunden-Abständen, wechseln sich ab. Die Zirkel werden zweimal wiederholt. Die Trainingsintensität kann jeder selbst nach eigenem Trainingsstand wählen. Trainiert wird unter fachlicher Anleitung, man wird hervorragend motiviert und verbessert und hat nach 30 Minuten alles gegeben. Wichtig ist, genügend zu trinken und etwas Leichtes zu essen, um nicht am Nachmittag in ein Leistungstief zu rutschen.

Abstimmung

In der Mittagspause zum Fitnesstraining: Wäre das was für Sie?

Diese Abstimmung ist keine repräsentative Umfrage. Das Ergebnis ist ein Stimmungsbild der Nutzerinnen und Nutzer von BR.de, die sich an der Abstimmung beteiligt haben.

Die Nachteile

Wer in der Mittagspause trainiert, muss gut organisiert sein und darauf achten, dass sein Leistungslevel nicht zu sehr in den Keller geht

Sportmedizinisch gesehen ist Sport in der Mittagspause nicht optimal, da dann das Energielevel ziemlich unten ist. Daher sollte man vor dem Training eventuell einen leichten Snack wie Riegel, Banane oder Smoothie zu sich nehmen, um nicht in ein Energietief zu geraten. Wer mittags trainieren will, braucht außerdem Disziplin und muss gut organisiert sein. Die Sporttasche muss gepackt mit zur Arbeit mitgenommen werden, und wenn die Kollegen sich zum Essen treffen, muss man sich ins Fitnessstudio aufmachen oder etwa für eine Laufrunde umziehen. Sport am Mittag kostet mit Hin- und Rückfahrt, duschen und umziehen schnell mal ein bis zwei Stunden Zeit – die dann natürlich nachzuarbeiten sind. Beim Sport sollte man sich außerdem nicht komplett verausgaben, so dass man noch genügend Energie für den restlichen Arbeitstag hat. Und irgendwann muss man ja auch etwas Vernünftiges essen und trinken.

Beitrag: Frauke Gerbig


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Paulo, Samstag, 12.März, 08:38 Uhr

1. Wie chic - sporteln in der Mittagspause...

... aber war da nicht noch was? Wann soll man denn dann essen? Egal wahrscheinlich, Hauptsache trendy!