Entspannung für Körper und Seele Massagen als praktische Alleskönner
Müde, erschöpft, verfroren und dazu noch verspannt? Dann ist es Zeit für eine Massage. Denn Massagen lösen Verspannungen, regen die Durchblutung an, beschleunigen die Regenerierung und stimulieren das Immunsystem. Wer Schmerzen hat, sollte allerdings lieber zum Arzt gehen und eine Diagnose stellen lassen.
Fest steht: Wer intensiv Sport treibt, sollte sich regelmäßig massieren lassen, und zwar nach dem Sport. Die Massage entspannt, macht die Muskulatur weich und locker. Gleichzeitig wirkt sie entzündungshemmend, zellaufbauend und trägt zu einer schnelleren Regeneration bei. Das Strukturprotein Aktin wird ausgeschüttet, das für das Gewebegerüst zuständig ist. Wer massiert wird, kann also schneller wieder mit dem Training anfangen und öfter härtere Trainingseinheiten durchführen.
Massagen reduzieren aber nicht, wie viele glauben, die Übersäuerung, unter der viele Ausdauersportler nach langen oder harten Sporteinheiten, leiden.
Die Bein und Fußmassage
Bei der Beinmassage wird die gesamte vordere und hintere Beinmuskulatur ausgestrichen und so gelockert. Verhärtungen und Verspannungen lösen sich. Wichtig: Die Fuß - und Zehgelenke nicht vergessen. Dabei werden beispielsweise die Fußzehen einzeln mit kleinen kreisenden Bewegungen massiert und gelockert. Der Sinn dahinter: Die Gelenksflüssigkeit Synavia wird so sehr gut verteilt. Sie ist verantwortlich für die Ernährung des Gelenkknorpels, für das Schmieren der Gelenksflächen und trägt zur Stoßdämpfung der Gelenke bei. Ist ein Gelenk ruhig gestellt, beispielsweise durch eine Verletzung, sammelt sich Gelenksflüssigkeit, das Gewebe schwillt an und es kann zu Knorpelschäden kommen. Also: Immer schön an den Gelenken drehen, das mögen sie.
Gut zum Runterkommen nach der Arbeit ist ein warmes Fußbad, in das man ein wenig Öl reinschüttet. Wer dagegen von einer harten Trainingseinheit zurückkommt, sollte auf ein warmes Fußbad verzichten und stattdessen die Füße wechselbaden – mal in kaltem, mal im warmen Wasser. Das belebt und erfrischt zusätzlich!
Kopf- und Nackenmassage
Wer leidet nicht hin und wieder unter Kopf- oder Nackenschmerzen? Das ständige Sitzen am Computer oder auch die innere Anspannung tragen dazu bei. Ganz unbewusst reibt man sich ja selbst den Schultergürtel und den Nackenbereich, wenn man das Gefühl hat, der gesamte Nackenbereich sei steinhart! Die gestresste Nacken- und Schultermuskulatur wird bei der Massage gelockert und weich geknetet. Wärmende Öle wie Arnika unterstützen den Entspannungsprozess.
Sehr wohltuend und belebend ist auch die Kopfmassage: Hier drückt der Masseur mit seinen Fingerkuppen auf die Kopfhaut, was die meisten als äußerst angenehmen und stimulierend empfinden. Gut auch: die Haare an der Kopfhaut vorsichtig nach oben ziehen. Das ziept nicht, sondern ist ein Energiekick sondersgleichen! Ganz einfach auch zuhause nachzumachen. Selbst gleichmäßiges Bearbeiten der Kopfhaut mit der Bürste bringt ein wohliges Entspannungsgefühl hervor.
Beitrag: Frauke Gerbig

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