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Loipenwandern Ohne Gepäck durch die Dolomiten

200, 300, 400 Kilometer Loipen! Mit solchen Zahlen wuchern viele Tourismuszentren. Aber welcher Langläufer kann diese Distanzen schon in einem Urlaub zurücklegen? Dank eines neuen Angebots in den Dolomiten können die Läufer dort ein riesiges Revier auskosten – ganz bequem und unbeschwert.

Stand: 10.02.2012
Loipenwandern in den Dolomiten | Bild: Osttirol Tourismus

Immer wieder die Dorfrunde und vielleicht noch die im Nachbarort. So sieht wohl für die meisten Freizeit-Langläufer der Winterurlaub aus. Dabei wäre es doch toll, jeden Tag eine andere Loipe zu erkunden – wenn man nur nicht wieder zum Auto und ins Quartier zurückmüsste. In den Dolomiten gibt es nun ein neues, attraktives Angebot für Loipenwanderer: morgens die Langlauf-Skier anschnallen, abends am Ziel ankommen – und in der Zwischenzeit wird das Gepäck ins neue Hotel transportiert. Etappe für Etappe quer durch das wohl größte zusammenhängende Loipen-Netz Europas.

Fitnessmagazin-Autor Bernd-Uwe Gutknecht nimmt vom Hotel aus die nächste Loipen-Etappe in Angriff

1.300 Kilometer gespurte Langlauf-Strecken bietet das grenzübergreifende Netz Trans Dolomiti Nordic Ski. Damit die Langläufern möglichst viel davon erlaufen können, hat der Tourismus-Verband Osttirol den neuen Transportservice eingeführt.

Link-Tipp

Auskunft und Buchung über den Osttiroler Tourismusverband (www.osttirol.com/de/nordic_ski)

Der Langläufer wählt eine Route zwischen Lienz in Osttirol, Toblach in Südtirol und Belluno bei Venedig – vielleicht noch mit Abstechern in idyllische Seitentäler wie das Villgratental oder das Lesachtal – und startet auf seinen Langlauf-Skiern zu einer beliebig langen Etappe. Wenn er nachmittags sein Ziel erreicht hat, ist dort bereits alles für ihn hergerichtet. Wird das Langlaufen unterwegs zu anstrengend oder das Wetter zu unangenehm, bringen ihn Bus und Bahn ans Ziel.

Beitrag: Bernd-Uwe Gutknecht