B5 aktuell

Programmvorschau Notizen aus aller Welt am 24. Dezember

B5 aktuell unternimmt an Feiertagen regelmäßig Streifzüge quer über die Kontinente - "Notizen aus aller Welt": Berichte und Reportagen unserer Korrespondenten.

Stand: 17.12.2012

Das Wunder in den Anden – Notizen aus Uruguay (12:05/18:05 Uhr)

Von Julio Segador

Vor 40 Jahren stürzte ein uruguayisches Flugzeug mit einer Rugbymannschaft an Bord in den schneebedeckten Anden ab. 16 Sportler harrten wochenlang in der Kälte aus und überlebten - weil sie das Fleisch ihrer toten Kameraden aßen. Bis heute prägt das Unglück das Leben der Männer. 

Tradition und Lebensgefühl – Notizen aus den Südstaaten der USA (12:35/18:35 Uhr)

Von Stefan Lina

Geschichte und Tradition wird in den Südstaaten groß geschrieben – auch heute noch, mehr als 150 Jahre nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs sind die Auswirkungen noch immer zu spüren. Das Trauma der Niederlage ist lebendig. Beim so genannten "Reenactment" spielen Bewohner der Südstaaten in historischen Uniformen immer wieder historische Schlachten nach. Aber es gibt auch einen Blick nach vorne - das einstige Armenhaus der USA erlebt einen Wirtschaftsaufschwung – auch dank deutscher Firmen.

Leben nach dem Abzug – Notizen aus Afghanistan (13:05/19:05 Uhr) 

Von Jens Borchers

Die Sicherheitslage in Afghanistan – das ist in den Diskussionen über Erfolg oder Misserfolg der internationalen Schutztruppe ISAF immer die Messlatte. Nur: Nichts ist schwerer als eine klare Aussage über die Sicherheitslage in Afghanistan. Doch die Sicherheitslage ist nicht alles. Es gibt noch viele andere Baustellen – die Liste reicht von Bildung über die Justiz bis hin zur wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung. 

Heimat verschiedener Nationen – Notizen aus Schlesien (13:35/19:35 Uhr)

Von Henryk Jarczyk

Schlesien hat schon viele unterschiedliche Herrscher gesehen - mal die Polen, dann der deutsche Kaiser und zwischendurch immer wieder die Böhmen.  Als Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Sprachen durchlebte Schlesien eine spannungsreiche Geschichte. Der zweite Weltkrieg und die Vertreibung der Deutschen nach 1945 sind ebenso unvergessen wie all die anderen blutigen Auseinandersetzungen zuvor. Doch mittlerweile ist ein friedliches Miteinander wieder möglich.

Harlem, vom Slum zum Szeneviertel – Notizen aus New York (14:05/20:05 Uhr)

Von Claudia Sarre

In New York musste man vor einigen Jahren noch Angst haben, in der U-Bahn einzuschlafen und irgendwo in Harlem, ganz im Norden von Manhattan, wieder aufzuwachen. Besonders Weiße befürchteten, überfallen und ausgeraubt zu werden. Diese Zeiten sind nun vorbei. Harlem erlebt eine Renaissance.

Megacity Jakarta – Notizen aus Indonesien (14:35/20:35 Uhr)

Von Udo Schmidt

Indonesiens Hauptstadt Jakarta ist der Inbegriff von Stau und Verkehrsinfarkt. 9 Millionen Einwohner, weitere 20 Millionen im Umland. Und da viele von ihnen auf den motorisierten Verkehr setzen, erstickt die Stadt beinahe täglich im Verkehrschaos. Eine Initiave unentwegter Radler hält unerschrocken dagegen.

Im Einklang mit der Natur – Notizen aus dem Osttiroler Villgratental (15:05/21:05 Uhr)

Von Georg Bayerle

Das Villgratental hat keine Skischaukel, und keines der Quartiere hat mehr als 50 Betten. Die bergbäuerliche Landwirtschaft behauptet selbstbewusst ihren Platz in einem Konzept, das dem Massentourismus ganz einfach den Rücken zukehrt. Die Villgrater leben in einem Zweckbündnis mit der Natur zu beiderseitigem Wohlergehen.

Frauen auf der Flucht – Notizen aus Kolumbien (15:35/21:35 Uhr)

Von Florian Meyer-Hawranek

Jeder zehnte Kolumbianer ist heimatlos, ein Vertriebener, ein Flüchtling im eigenen Land. Mehr als vier Millionen Menschen mussten wegen des jahrzehntelangen Guerillakriegs Haus und Hof verlassen. Besonders Frauen sind in Gefahr. Viele sind ohne ihre Partner in die Stadt geflohen und müssen nun allein für das Einkommen der Familie sorgen und sich um die Kinder kümmern.

Amerikas Wilder Westen – Notizen aus New Mexico (16:05/22:05 Uhr)

Von Jan Tussing

Im Südwesten Nordamerikas leben hunderte von Indianer-Stämmen in Reservaten, fernab jeglicher Zivilisation. Die Suche nach Silber und die Gier nach Gold haben die Ureinwohner fast ausgerottet. Hopis, Zunis, Navajo und viele andere Pueblo-Indianer müssen ihr Land teilen. Alte Westernstädte sind zu Geisterdörfern mutiert und die weite, leere Landschaft hat Wissenschaftler und Militär angelockt, um Raketen ins All zu schießen und Atombomben zu testen.

Alcatraz – grüne Oase im Herzen Umbriens – Notizen aus Italien (16:35/22:35 Uhr)

Von Karl Hoffmann

440 Hektar groß ist die ungewöhnlichste Insel Italiens: Eine grüne Oase, die Jacopo Fo, der Sohn des Nobelpreisträgers Dario, in Umbrien geschaffen hat. Er nennt sie "Libera Università di Alcatraz" – kein Gefängnis, sondern ein Mittelding zwischen Utopia, Ökoreservoir und italienischer Lebenslust.

Grenzverkehr im Privatbesitz – Notizen aus Kanada (17:05/23:05 Uhr)

Von Thomas Gerlach

Die kanadische Provinz Ontario ist für die US-Autoindustrie unverzichtbar: Ford, Chrysler und andere Autokonzerne lassen in Kanada fertigen und forschen – jeden Tag rollt ein Drittel des gesamten Warenaustauschs über eine einzige Brücke, die sich in Privatbesitz befindet.

Hier bin ich nicht mehr Zuhause – Notizen aus Deutschland (17:35/23:35 Uhr)

Von Susanne Betz

Die NSU-Mordserie hat die türkische Gemeinschaft erschüttert und zugleich aufgeschreckt. Viele derer die geboren und aufgewachsen sind, stellen sich die Frage ob sie noch hierbleiben wollen. Mittlerweile wandert insbesondere die türkische Bildungselite aus.


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