14:15 Deutsche-Bank-Aktie im Sog abwärts
13:45 DAX gibt um 2,4 Prozent nach
13:15 DAX fällt auf 8.325 Zähler
12:45 DAX fällt um 2,6 Prozent
12:15 Gewinnmitnahmen nach Rekorden
11:45 DAX verliert 2,7 Prozent
11:15 Tiefrote Zahlen an den deutschen Börsen
10:45 DAX verliert gut zweieinhalb Prozent
10:15 Schwache Konjunkturdaten drücken DAX
09:45 DAX nach Nikkei-Absturz im Minus
09:15 DAX startet 2 Prozent schwächer
08:45 DAX rund zwei Prozent leichter erwartet
08:15 Nikkei schließt mit minus 7,3 Prozent
07:45 Nikkei bricht ein
07:15 Anleger in Tokio machen Kasse
06:45 Nikkei auf Talfahrt
06:15 Bernanke verunsichert die Aktienmärkte
14:15 Deutsche-Bank-Aktie im Sog abwärts
Während die Aktionäre auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank, bei Kartoffelsalat und Würstchen, die auf Deutsch gehaltene Rede des Co-Chefs loben – als netten Versuch -, geht es an den Börsen zur Sache: Die Deutsche Bank wird um vier Prozent nach unten gehandelt, in einem sehr schwachen Markt. Der DAX ist um mehr als 200 Punkte in die Tiefe gerauscht. Die Profis sprechen von Gewinnmitnahmen nach einer wochenlangen Rekordjagd. Auslöser waren schwache Daten aus China, die bereits die Tokioter Börse mehr als sieben Prozent gekostet haben. Der deutsche Leitindex fällt um 2,5 Prozent, auf 8.320. Der Stoxx 50, inklusive London und Zürich, hat knapp zwei Prozent abgegeben. Die Verluste gehen quer durch alle Branchen, betroffen sind nicht nur Finanztitel, sondern auch Rohstoffhäuser und Autoaktien. Es ist eine gefährliche Gemengelage mit einer ultra-lockeren Geldpolitik in Japan und Amerika, und der Gefahr eines Währungskrieges, die vom künstlich verbilligten Yen ausgehen könnte, wie viele Experten meinen. Der Euro kostet einen Dollar 28 90.
13:45 DAX gibt um 2,4 Prozent nach
Nach einer wochenlangen Rekordjagd wird nun Kasse gemacht. Auslöser waren die schwachen Daten aus China. Der Nikkei hat mehr als sieben Prozent verloren. Und der Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone signalisiert noch immer kein Wachstum. Der DAX fällt um 205 Punkte oder 2,4 Prozent, auf 8.326. Verkauft werden vor allem Finanztitel wie die Deutsche Bank und Autoaktien. Kommentar aus Frankfurt: „Tage wie diese zeigen, wie wackelig eine Aktienrally ist, bei der man sich nur auf das billige Geld der Notenbanken verlässt. Gestern noch knackte der DAX die 8.500er Marke. Hält der US-Notenbankchef jetzt an seiner lockeren Geldpolitik fest, oder deutet sich bereits ein Kurswechsel an, das ist die entscheidende Frage. Leicht zulegen können die Kurse der Bundesanleihen, auch die amerikanischen Staatsanleihen sind gesucht. Dagegen meiden die Anleger die Bonds aus Spanien und Italien. Der Euro notiert mit einem Dollar 28 85. Margit Siller, B5 Börse.
13:15 DAX fällt auf 8.325 Zähler
Die Rekordrally ist vorerst beendet. Der DAX rauscht um gut 200 Punkte in die Tiefe, nachdem er gestern noch die 8.500er Marke geknackt hatte. Auslöser waren schwache Konjunkturdaten aus China, die bereits die Tokioter Börse um mehr als sieben Prozent drückten. Und gerade mit Blick auf die ultra-lockere Geldpolitik der Bank von Japan häufen sich jetzt die kritischen Stimmen, die einen neuen Währungskrieg - ausgelöst vom schwachen Yen - heraufziehen sehen. Gestern hatte der US-Notenbankchef noch ein klares Bekenntnis auch zur sehr lockeren Geldpolitik der FED abgegeben. Allerdings ist jetzt das jüngste FED-Protokoll veröffentlicht worden, und aus dem wollen Skeptiker bereits eine mögliche Abkehr von dieser lockeren Politik herauslesen. Der DAX fällt um 2,4 Prozent, auf 8.325. Auch MDAX und TecDAX haben im Schnitt zwei Prozent abgegeben. Bei den Standardwerten erwischt es Finanztitel und Autoaktien am schlimmsten. Die Deutsche Bank gibt vier Prozent ab. Der Euro bei einem Dollar 28 85. Margit Siller, B5 Börse.
12:45 DAX fällt um 2,6 Prozent
Der DAX rauscht um mehr als 220 Punkte in die Tiefe, und vielleicht geht es ja heute so kräftig abwärts, dass alle, die die Rally verpasst haben, auf dem tieferen Niveau einsteigen wollen. Aber dies bleibt bislang nur ein Wunsch, denn aktuell hat der DAX 2,6 Prozent abgegeben, auf 8.305. Gestern hatte der deutsche Leitindex noch die 8.500-Punkte-Marke geknackt. Jetzt werden also Gewinne eingestrichen, Auslöser dafür sind die schwachen Daten aus China. Skeptiker fühlen sich bestätigt, Tenor: Eine Aktienrally, die sich allein auf das billige Geld der Zentralbanken stützt, könne gar nicht nachhaltig sein. Die Deutsche Bank gehört 4,4 Prozent tiefer zu den schwächsten Standardwerten, genau wie die Commerzbank, Daimler, Conti und Allianz. Der Euro pendelt um einen Dollar 28 88. An Meldungen fehlt es heute nicht: neben der Deutschen Bank finden auch bei Lanxess, Salzgitter und vielen TecDAX-Firmen Hauptversammlungen statt. So leidet der Chemiekonzern Lanxess unter der anhaltenden Autokrise in Europa, im zweiten Quartal könnte es besser werden. Margit Siller, B5 Börse.
12:15 Gewinnmitnahmen nach Rekorden
Die Rekordrally an den internationalen Aktienmärkten ist vorerst beendet. Der DAX rauscht um fast 250 Punkte in die Tiefe, nachdem er gestern noch die 8.500er Marke geknackt hatte. Auslöser waren schwache Konjunkturdaten aus China, die bereits die Tokioter Börse um mehr als sieben Prozent drückten. Und gerade mit Blick auf die ultra-lockere Geldpolitik der Bank of Japan häufen sich jetzt die kritischen Stimmen, die einen neuen Währungskrieg, ausgelöst vom schwachen Yen, heraufziehen sehen. Gestern hatte der US-Notenbankchef noch ein klares Bekenntnis auch zur sehr lockeren Geldpolitik der FED abgegeben. Zu allem Überfluss signalisiert jetzt der Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone, dass vorerst noch kein Wachstum in Sicht ist. Der DAX fällt um 232 Punkte oder 2,7 Prozent, auf 8.299. Auch MDAX und TecDAX haben im Schnitt 2,5 Prozent abgegeben. Bei den Standardwerten erwischt es Finanztitel und Autoaktien am schlimmsten. Der Euro bei einem Dollar 28 85. Margit Siller, B5 Börse.
11:45 DAX verliert 2,7 Prozent
So musste es ja kommen, nach einer wochenlangen Rekordjagd kommt es zum großen Ausverkauf. Auslöser: die schwachen Daten aus China. Der Nikkei hat mehr als 1.000 Zähler verloren. Jetzt ist auch noch der Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone schlechter ausgefallen. Der DAX fällt um 230 Punkte oder 2,7 Prozent, auf 8.300. Verkauft werden vor allem konjunkturabhängige Werte und Bankaktien. Kommentar aus Frankfurt: „Tage wie diese zeigen, wie wackelig eine Aktienrally ist, bei der man sich nur auf das billige Geld der Notenbanken verlässt. Gestern knackte der DAX die 8.500er Marke und schaffte ein neues Rekordhoch, genau wie der MDAX. Ben Bernanke hatte gestern noch ein Bekenntnis zur ultra-lockeren Geldpolitik der FED abgelegt, aber einige vorsichtige Naturen wollen aus einem Notenbank-Protokoll schon eine Abkehr von dieser Politik herauslesen. Der Euro notiert mit einem Dollar 28 90. Kaum verändert tendieren die Bundesanleihen. Margit Siller, B5 Börse.
11:15 Tiefrote Zahlen an den deutschen Börsen
Die Rekordserie an den deutschen Aktienmärkten wurde heute jäh gestoppt. Negative Konjunkturdaten aus China haben massive Gewinnmitnahmen ausgelöst. Chinas Industrie ist im Mai erstmals seit sieben Monaten geschrumpft, das schürte Konjunktursorgen. Schließlich gilt China als Motor der Weltwirtschaft. An der Börse in Tokio brach der Nikkei-Index daraufhin um 7,3 Prozent ein. An den deutschen Aktienmärkten verbucht der Dax ein Minus von 2,8 Prozent auf 8294 Punkte, M- und TecDAX verlieren jeweils 2,6 Prozent. Hier belasten zusätzlich schwache Wirtschaftsdaten aus Deutschland. So hat der Deutsche Industrie- und Handelstag seine Wachstumsprognose nach unten korrigiert auf jetzt nur noch 0,3 Prozent. Und der Einkaufsmanagerindex des Markit-Instituts für die gesamte Privatwirtschaft in Deutschland ist zwar im Mai gestiegen, liegt aber weiter unter der 50-Punkte-Marke, die Wachstum signalisiert. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 80.
10:45 DAX verliert gut zweieinhalb Prozent
Schwache Konjunkturdaten aus China und aus Deutschland haben Gewinnmitnahmen ausgelöst an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX hat seine Verluste ausgeweitet und verliert zur Stunde 2,6 Prozent auf 8313 Punkte. Zuvor war bereits der Nikkei-Index in Tokio um 7,3 Prozent eingebrochen und verzeichnete damit den heftigsten Kurseinbruch seit der Atom-Katastrophe in Fukushima. Gewinner gibt es derzeit keinen einzigen im DAX. Die Verliererliste wird angeführt von Industrie- und Bankaktien wie ThyssenKrupp mit minus 4,2 Prozent, Commerzbank mit minus 4,2 Prozent, Daimler mit minus 4,1 und Deutsche Bank mit minus 3,9 Prozent. Auf der turbulenten Hauptversammlung des Bankenprimus hat die Doppelspitze der Deutschen Bank Jürgen Fitschen und Anshu Jain den Willen zu einem tiefgreifenden Umbau des Konzerns bekräftigt und zugegeben, dass in der Vergangenheit Fehler gemacht worden sind. Der Euro hat wieder etwas zugelegt auf aktuell 1 Dollar 28 80.
10:15 Schwache Konjunkturdaten drücken DAX
Zu den negativen Konjunkturdaten aus China, kommen nun noch schwache aus Deutschland dazu. Die Frühjahrsbelebung hierzulande lässt weiter auf sich warten. Der Einkaufsmanagerindex für die gesamte Privatwirtschaft ist zwar im Mai gestiegen, liegt aber weiter unter der 50-Punkte-Marke, die Wachstum signalisiert. Zudem hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag seine Wachstumsprognose nach unten korrigiert. Nachdem viele Unternehmen ihre Lage weit schlechter beurteilten als zu Jahresbeginn, werde für das laufende Jahr nur noch ein Wachstumsplus von 0,3 Prozent erwartet, statt 0,7 Prozent wie ursprünglich geschätzt. Und so schreibt der DAX weiter tiefrote Zahlen. Er verliert 2,3 Prozent auf 8332 Punkte. Industrie- und Bankaktien gehören zu den großen Verlierern, allen voran die Stahlaktie ThyssenKrupp mit minus 4,3 Prozent, Daimler und Commerzbank mit jeweils minus 3,7 Prozent sowie Deutsche Bank und Lanxess mit jeweils minus 3,6 Prozent. Der Euro hat etwas angezogen auf 1 Dollar 28 75.
09:45 DAX nach Nikkei-Absturz im Minus
Es war der heftigste Kursrutsch an der Tokioter Börse seit der Atomkatastrophe von Fukushima. Der Nikkei-Index ist heute um 7,3 Prozent eingebrochen. Die negativen Konjunkturdaten aus China hatten teilweise für wahre Panikverkäufe gesorgt. Zudem hat auch US-Notenbankchef Bernanke für Verwirrung an den Märkten gesorgt. Er will zwar zunächst an der expansiven Geldpolitik weiter festhalten, kann sich aber vorstellen, das Tempo der Anleihekäufe zu verringern, wenn sich die Lage am US-Arbeitsmarkt verbessert. Das alles geht am DAX nicht spurlos vorüber. Er verliert zur Stunde 1,9 Prozent auf 8369 Punkte. Gestern hatte es noch ein Rekordhoch von 8531 Punkten gegeben. Vor allem konjunkturabhängige Werte und Bankaktien stehen nun auf den Verkaufslisten, auch die Aktie der Deutschen Bank mit minus 3 Prozent. Heute hält der Bankenriese seine Hauptversammlung ab und die verspricht turbulent zu werden. Der Euro hat leicht angezogen auf 1 Dollar 28 65.
09:15 DAX startet 2 Prozent schwächer
Nach zwölf Gewinntagen in Folge wurde die jüngste Rekordjagd an den deutschen Aktienmärkten nun jäh gestoppt. Der DAX hat den Handelstag mit deutlichen Verlusten begonnen und verbucht aktuell ein Minus von 2 Prozent auf 8360 Punkte. Schwache Konjunkturdaten aus China hatten zuvor an der tokioter Börse teilweise wahre Panikverkäufe ausgelöst. Der Nikkei schloss mit einem Minus von 7,3 Prozent. Der von der britischen Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für China sank im Mai zum ersten Mal seit sieben Monaten unter die 50-Punkte-Marke, die Wachstum signalisiert. Das heißt im Klartext, die Industrie in China schrumpft und da fürchtet man Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Zudem hatte die US-Notenbank gestern für Verwirrung gesorgt. Fed-Chef Bernanke will zwar vorerst an der expansiven Geldpolitik festhalten, kann sich jedoch vorstellen, die Anleihekäufe zu drosseln, wenn sich die US-Konjunktur erholt. Das hat dem Dollar etwas Auftrieb gegeben. Der Euro notiert mit 1 Dollar 28 40.
08:45 DAX rund zwei Prozent leichter erwartet
Die Börsianer rechnen mit einem schwachen Handelsstart des DAX an den deutschen Aktienmärkten. Vorbörsliche Prognosen von Banken und Brokern sehen ihn im Augenblick bei 8361 Punkten, das ist ein Minus von gut zwei Prozent im Vergleich zum Schlusstand gestern. Da hatte er ja noch ein neues Rekordhoch von 8531 Punkten erreicht. Die Vorgaben sind aber auch wirklich schlecht. In Tokio ist der japanische Nikkei-Index nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China um 7,3 Prozent eingebrochen auf 14484 Yen. In New York waren Dow Jones und NASDAQ gestern ins Minus gerutscht, weil die US-Notenbank laut über eine mögliche Drosselung ihres Anleihe-Kaufprogramms nachgedacht hatte. Am deutschen Rentenmarkt hingegen geht es wieder etwas aufwärts. Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen liegt bei 1,36 Prozent. Etwas nachgegeben hat der Preis für die Feinunze Gold mit aktuell rund 1373 Dollar. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 40.
08:15 Nikkei schließt mit minus 7,3 Prozent
Massive Gewinnmitnahmen haben den tokioter Börsen tiefrote Zahlen beschert. Nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China und schwachen Vorgaben der New Yorker Börsen ist der Nikkei-Index um 7,3 Prozent abgestürzt auf 14484 Yen. Der breiter gefasste Topix brach um 6,9 Prozent ein. Der chinesische Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC zeigte, dass die Industrie Chinas im Mai erstmals seit sieben Monaten geschrumpft ist. Der Auftragseingang ist zurück gegangen und der Binnenmarkt war nicht in der Lage, das schwache Exportgeschäft auszugleichen. Dass der Konjunkturmotor China ins Stocken gerät ist für eine Exportnation wie Japan natürlich keine gute Nachricht. Und so gehörten denn auch Exportwerte zu den großen Verlierern an der Börse in Tokio. Im Nikkei büßten Elektronikriesen wie Toshiba, Sony oder Panasonic jeweils rund fünf Prozent ein, das Papier von Sharp sogar rund 11 Prozent. Der DAX wird zu Handelsstart mehr als ein Prozent leichter erwartet. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 30.
07:45 Nikkei bricht ein
Die Vorgaben sind nicht besonders rosig für den Handelsstart an den deutschen Börsen. Die herben Kursverluste in Tokio dürften auch hierzulande nicht spurlos vorüber gehen. Der japanische Nikkei-Index ist nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China eingebrochen und verliert kurz vor Handelsschluss 5,5 Prozent auf 14762 Yen. Zuvor war der chinesische Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC veröffentlicht worden. Der ist erstmals seit sieben Monaten gesunken, unter die 50-Punkte-Marke, die Wachstum signalisiert. Dazu kommen schwache Vorgaben der New Yorker Börsen. Der Dow Jones Index war gestern mit 0,5 Prozent ins Minus gerutscht, der NASDAQ um 1,1 Prozent, nachdem die US-Notenbank eine mögliche Drosselung ihres Anleihe-Kaufprogramms signalisiert hatte. Der DAX wird in frühen Prognosen von Banken und Brokern zum Start gut 100 Punkte leichter erwartet. Gestern hatte er auf dem Rekordhoch von 8531 Punkten geschlossen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 45.
07:15 Anleger in Tokio machen Kasse
Es werden Gewinne mitgenommen an der Börse in Tokio. Die Anleger haben die enttäuschenden Konjunkturdaten aus China sowie die schwachen Vorgaben der US-Börsen zum Anlass genommen, um ein paar ihrer Schäfchen ins Trockene zu bringen. Immerhin hatte der Nikkei-Index vor kurzem den höchsten Stand seit fünfeinhalb Jahren erreicht. Heute geht es wieder abwärts. Der Nikkei verliert 3,7 Prozent auf 15045 Yen. Der breiter gefasste Topix Index hat 4,2 Prozent abgegeben. Zuvor hatte der chinesische Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC signalisiert, dass die Industrie Chinas im Mai erstmals seit sieben Monaten geschrumpft ist. Zu den größten Verlierern gehören in Tokio Exportaktien, die zuletzt ja auch kräftig gestiegen waren. Die Papiere der Elektronikriesen Sony und Panasonic verlieren jeweils rund vier Prozent, bei Sharp ist es ein Minus von fast 8 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 50.
06:45 Nikkei auf Talfahrt
Erstmals seit sieben Monaten sind die Geschäfte der chinesischen Industrie im Mai geschrumpft. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC ist auf 49,6 Punkte gefallen und damit unter die 50-Punkte-Marke, ab der Wachstum signalisiert wird. Der Auftragseingang ist zurück gegangen und der Binnenmarkt war nicht in der Lage, das schwache Exportgeschäft auszugleichen. Das hat nicht zuletzt wegen der Schuldenkrise in Europa unter der schwachen Auslandsnachfrage zu leiden. Die Konjunkturdaten aus China haben die Börsianer verunsichert. Dazu kommen schwache US-Vorgaben und ein nachgebender Dollar im Vergleich zum Yen, das hat den Nikkei-Index an der Börse in Tokio auf Talfahrt geschickt. Er büßt zur Stunde 2,6 Prozent ein auf 15229 Yen. In New York hatte der Dow Jones gestern 0,5 Prozent leichter geschlossen, nachdem die US-Notenbank eine mögliche Drosselung ihres Anleihe-Kaufprogramms signalisiert hat. Der Euro notiert im Augenblick bei 1 Dollar 28 50.
06:15 Bernanke verunsichert die Aktienmärkte
Der Chef der US-Notenbank Bernanke hat die US-Börsen gestern auf Achterbahnfahrt geschickt. Zunächst hatte Bernanke in einer Anhörung im US-Kongress sein Bekenntnis zur lockeren Geldpolitik erneuert. Das bestärkte die Anleger in der Erwartung, dass sich die Wirtschaft noch für längere Zeit auf die Geldfluten der Zentralbank verlassen kann und beflügelte die Aktienkurse. Doch die darauf folgende Veröffentlichung des Zinsprotokolls der US-Notenbank sorgte für Ernüchterung. Denn daraus ging hervor, dass einige Fed-Mitglieder das Anleihe-Kaufprogramm schon ab Juni zurückfahren wollen, sollte sich das Wachstum der US-Wirtschaft nachhaltig verbessert haben. Daraufhin setzten Verkäufe ein. Der Dow Jones schloss 0,5 Prozent leichter mit 15307 Punkten, der NASDAQ verlor 1,1 Prozent. Der Nikkei-Index an der Börse in Tokio folgt heute dem schwachen Trend und verliert zur Stunde 2,5 Prozent auf 15236 Yen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 50. Monika Stiehl B5 Börse
Quelle: BR-Nachrichtenredaktion