B5 Börse Dow Jones schließt 0,8 Prozent höher
- 22:15 Dow Jones schließt 0,8 Prozent höher, NASDAQ steigt um ein Prozent
- 21:45 Gewinneinbruch bei Dell - Aktie leicht im Minus
- 21:15 Kursgewinne in New York
- 20:45 Tesla sammelt mit Kapitalerhöhung mehr Geld ein als erwartet
- 20:15 Late-DAX schließt mit 8385 Punkten
- 19:45 Südzucker-Aktie setzt Talfahrt fort
- 19:15 Fitch stuft Bonität Sloweniens ab
- 18:45 Konjunkturoptimismus an den US-Börsen
- 18:15 Autoaktien: Zugpferde im DAX
- 17:45 DAX schließt 0,3 Prozent höher auf neuem Rekordhoch
- 17:15 US-Börsen profitieren von guter Verbraucherstimmung
- 16:45 Auto- Optimismus im DAX
- 16:15 Überraschend gute US-Daten
- 15:45 Wall Street anfangs freundlich
- 15:15 Versuchsballon schreckt Börsianer nicht
- 14:45 Vorsichtiger Optimismus vor US-Daten
- 14:15 Telekom bietet Dividende in Natrualien
- 13:45 Verwirrspiel um Gildemeister
- 13:15 Südzucker unter Druck
- 12:45 Lanxess rollt an die DAX-Spitze
- 12:15 Daimler und VW geben Gas
- 11:45 Verschnaufpause am Aktienmarkt
- 11:15 Uhr Fresenius bleibt an Klinikkäufen interessiert
- 10:45 Uhr DAX leicht im Minus, Lanxess-Aktien gefragt
- 10:15 Uhr Südzucker-Aktien erneut unter Druck
- 09:45 Uhr Goldpreis fällt auf 1.376 Dollar
- 09:15 Uhr XETRA-DAX startet 0,2 % niedriger, mit 8.350 Punkten
- 08:45 Uhr Telekom und FMC heute ex-Dividende
- 08:15 Uhr DAX wird leicht im Minus erwartet
- 07:45 Uhr Dell berichtet nachbörslich von Gewinneinbruch
- 07:15 Uhr Nikkei-Index trotzt Vorgaben aus New York
- 06:45 Uhr Williams (Fed): Ende der Anleihekäufe schon Ende 2013?
- 06:15 Uhr Leichte Verluste an der Wall Street
22:15 Dow Jones schließt 0,8 Prozent höher, NASDAQ steigt um ein Prozent
Die Kauflaune der US-Konsumenten hat sich überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan ist im Mai auf 83,7 Punkte gestiegen und notiert damit so hoch wie zuletzt vor rund 6 Jahren. Das hat die Börsianer positiv überrascht, vor allem weil es in den vergangenen Tagen noch schwache Konjunkturdaten aus den USA gegeben hatte. Und so griffen sie zu am Aktienmarkt. Der Dow Jones Index schloss 0,8 Prozent höher auf 15354 Punkten, der NASDAQ legte um ein Prozent zu auf 3499 Punkte. Dagegen wurden die sicheren Häfen, die US-Staatsanleihen verschmäht. Das ließ die Rendite zehnjähriger US-Bonds auf 1,95 Prozent steigen. Hierzulande kam der DAX um 0,3 Prozent voran und schloss auf dem neuen Rekordstand von 8398 Punkten. Der Euro lag zu Handelsschluss in New York bei rund 1 Dollar 28 30.
21:45 Gewinneinbruch bei Dell - Aktie leicht im Minus
Der Computerhersteller Dell leidet unter hohen Kosten. Zwar konnte der Umsatz im ersten Geschäftsquartal beinahe stabil gehalten werden, aber der Gewinn brach um 79 Prozent ein im Vergleich zum Vorjahr auf rund 130 Millionen Dollar. Daran Schuld hatten kräftig gestiegene Ausgaben für Verwaltung und Vertrieb sowie Investitionen in Neuentwicklungen. Die Dell-Aktie liegt leicht mit 0,2 Prozent im Minus. Insgesamt jedoch herrscht freundliche Stimmung an den Börsen in New York. Gute Daten zur Verbraucherstimmung haben für Konjunkturoptimismus gesorgt an den Börsen. Dementsprechend werden Aktien gekauft und die sicheren Häfen, die US-Staatsanleihen heute verschmäht. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen ist auf 1,95 Prozent gestiegen. Der Dow Jones Index gewinnt zur Stunde 0,8 Prozent auf 15350 Punkte, der NASDAQ hat 0,9 Prozent zugelegt. Hierzulande war der DAX um 0,3 Prozent gestiegen auf 8398 Punkte. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 30.
21:15 Kursgewinne in New York
Überraschend freundliche Konjunkturdaten sorgen für gute Stimmung in New York. Die Kauflaune der US-Konsumenten hat sich überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer der Universität von Michigan für das US-Verbrauchervertrauen stieg im Mai auf 83,7 Punkte und notiert damit so hoch wie zuletzt im Juli 2007. Der Dow Jones Index gewinnt zur Stunde 0,6 Prozent auf 15330 Punkte, der NASDAQ hat 0,8 Prozent zugelegt auf 3492 Punkte. Gegen den Trend verliert die Aktie des Einzelhändlers J.C. Penney 3,9 Prozent. Der Konzern hat erneut negativ mit einem deutlichen Quartalsverlust überrascht. Das Papier des Netzwerkausrüsters Aruba sind um 27 Prozent eingebrochen. Der Quartalsgewinn des Netzwerk-Ausrüsters ist wegen der harten Konkurrenz durch Cisco deutlich hinter den Markterwartungen zurückgeblieben. Das Papier des Autobauers General Motors hingegen profitiert von guter Analystennoten und legt 4,2 Prozent zu. Hierzulande stieg der DAX 0,3 Prozent auf 8398 Punkte. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 30.
20:45 Tesla sammelt mit Kapitalerhöhung mehr Geld ein als erwartet
Die Kapitalerhöhung des US-Elektroautobauers Tesla ist erfolgreich gelaufen. Mit der Ausgabe von Aktien und Wandelanleihen konnte er sich eine Milliarde Dollar beschaffen und damit mehr als er eigentlich angestrebt hatte. Ursprünglich wollte das kalifornische Unternehmen 830 Millionen Dollar mit den Kapitalmaßnahmen einnehmen. Aufgrund der hohen Nachfrage von Investoren sei das Angebot an Wertpapieren aber aufgestockt worden. Die Erlöse sollen zur Tilgung von Staatskrediten verwendet werden, teilte der Partner des Stuttgarter Autobauers Daimler mit. Gemeinsam mit Tesla entwickeln die Stuttgarter unter anderem Fahrzeug-Batterien auf Lithium-Ionen-Basis. Der Branchenneuling schrieb vor kurzem erstmals seit zehnjährigem Bestehen schwarze Zahlen. Die Aktie verbucht zur Stunde ein kleines Minus von 0,5 Prozent. Insgesamt herrscht freundliche Stimmung an den Börsen in New York. Nach guten Konjunkturdaten gewinnt der Dow Jones 0,5 Prozent, der NASDAQ 0,6 Prozent. Hierzulande schloss der DAX 0,3 Prozent höher mit 8398 Punkten. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 35.
20:15 Late-DAX schließt mit 8385 Punkten
Die Rekordrallye ging weiter - auch in dieser Woche. Der DAX legte heute im Computerhandel 0,3 Prozent zu auf 8398 Punkte und schloss damit so hoch wie noch nie. Im Abendhandel ging es dann wieder etwas abwärts. Der Late-DAX beendete ihn vor wenigen Minuten auf dem Endstand von 8385 Punkten. Insgesamt hat der DAX erneut ein Wochenplus erzielt von 120 Punkte oder rund eineinhalb Prozent. Auto- und Bankaktien gehörten zu den Tagesfavoriten. Die Absatzzahlen vom Automobilmarkt beflügelten Werte wie Daimler mit knapp 4 Prozent Plus, VW mit 3,7 Prozent oder auch Lanxess mit plus 6,6 Prozent. Der Chemiekonzern ist weltgrößter Hersteller von synthetischem Kautschuk und liefert damit den Rohstoff für die Reifenproduktion. Und da hatte der Reifenriese Michelin zuvor mitgeteilt, dass sich die Reifennachfrage im April erholt hat. Auch von den US-Börsen kam Rückenwind. Gute Daten zur US-Verbraucherstimmung haben Dow Jones und NASDAQ bislang Gewinne von jeweils rund einem halben Prozent beschert. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 30.
19:45 Südzucker-Aktie setzt Talfahrt fort
Ein freundlicher Wochenschluss bei DAX und MDAX. Beide Indizes schlossen mit kleinen Kursgewinnen. Der DAX machte 0,3 Prozent gut und ging auf dem neuen Rekordhoch von 8398 Punkten aus dem Handel, der MDAX kam um 0,1 Prozent voran auf 14071 Punkte. Der Index hatte in dieser Woche ja erstmals die Marke von 14000 Punkten übersprungen. Im DAX waren Bank- und Autoaktien gefragt. Zu den größten Gewinnern bei den Nebenwerten gehörten die Stahlaktie Klöckner mit plus 5,8 Prozent, Aareal Bank mit plus 3,7 und Fielmann mit plus 2,2 Prozent. Am stärksten abwärts ging es im MDAX erneut die Südzucker-Aktie mit minus 5,9 Prozent. Gestern bereits hatte die Aktie von Europas größtem Zuckerhersteller rund 7 Prozent verloren nach einer Gewinnwarnung. Heute folgten dann die negativen Analystenkommentare. An den Börsen in New York notieren Dow Jones und NASDAQ Index zur Stunde jeweils rund ein halbes Prozent höher. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 35.
19:15 Fitch stuft Bonität Sloweniens ab
Das neue Sorgenkind in der Euroschuldenkrise Slowenien ist von der Rating-Agentur Fitch unter die Lupe genommen worden. Sie hat die Kreditwürdigkeit des Euro-Staates herabgestuft. Die Bonität werde nur noch mit "BBB+" bewertet von bisher "A-", so die Ratingagentur, liegt damit aber noch deutlich über dem so genannten Ramschniveau. Die Risiken gingen vor allem vom angeschlagenen Bankensektor aus. Sollten sich diese verschärfen, müsse sich Slowenien auf weitere Herabstufungen einstellen. Der Ausblick bleibe angesichts der hohen Kosten für die Rekapitalisierung der Finanzinstitute negativ. Slowenien wird als nächster Kandidat für den Rettungsschirm ESM gehandelt. Um dies zu verhindern, hat sich das Land einem Reformkurs unterworfen. Der Euro hat nicht auf diese Nachricht reagiert. Ohnehin hatte er in dieser Woche deutlich an Wert verloren nach schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone. Derzeit notiert er bei rund 1 Dollar 28 30. Der DAX war um 0,3 Prozetn gestiegen auf 8398 Punkte. Der Dow Jones an der Wall Street gewinnt 0,4 Prozent.
18:45 Konjunkturoptimismus an den US-Börsen
Die aktuellen Konjunkturdaten aus den USA haben die Börsianer positiv überrascht. Das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan stieg im Mai stärker als erwartet auf 83,7 Punkte. Und auch die Frühindikatoren für die konjunkturelle Entwicklung in den USA kletterten um 0,6 Prozent und liegen damit über den Erwartungen der Analysten. Der Dow Jones Index verbucht zur Stunde ein Plus von 0,4 Prozent auf 15295 Punkte, der NASDAQ an der Technologiebörse gewinnt 0,5 Prozent auf 3481 Punkte. Hierzulande waren es, neben dem Rückenwind aus New York, gute Absatzzahlen aus der Automobilbranche in Europa, die die Kurse stützten. Der DAX schloss 0,3 Prozent höher auf dem neuen Rekordendstand von 8398 Punkten. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 25.
18:15 Autoaktien: Zugpferde im DAX
In den USA ist die Stimmung der Verbraucher überraschend gut. Das hat die Kurse an der Wall Street beflügelt und auch an den deutschen Börsen für einen freundlichen Unterton gesorgt. Dazu kamen positive Nachrichten aus der europäischen Autobranche. Im April wurden zum ersten Mal seit 19 Monaten wieder mehr PKW neu zugelassen. Zwar hatte der April wegen des frühen Osterfests zwei Verkaufstage mehr als 2012, aber immerhin wurde die Talfahrt auf Europas Automärkten vorerst einmal gestoppt. Die Autoaktien gehörten zu den Antriebsmotoren im DAX. Daimler kamen um 3,9 Prozent voran, Volkswagen um 3,7 Prozent, Continental um 3 Prozent. Das Trennbankengesetz belastete Bankaktien nicht, im Gegenteil, die Papiere der Deutschen Bank stiegen um 2,6 Prozent, Commerzbank um rund 4 Prozent. Der DAX stieg um 0,3 Prozent auf 8398 Punkte. An der Wall Street gewinnt der Dow Jones 0,4 Prozent. Der Euro notiert bei 1 Dollar 28 20.
17:45 DAX schließt 0,3 Prozent höher auf neuem Rekordhoch
Auch in dieser Woche ging die Rekordrallye weiter. Der DAX legte heute 0,3 Prozent zu auf 8398 Punkte und schloss damit so hoch wie noch nie. Insgesamt hat er damit auf Wochensicht fast 120 Punkte oder knapp eineinhalb Prozent gut machen können. Auto- und Bankaktien gehörten zu den Tagesfavoriten im DAX. Die Absatzzahlen vom Automobilmarkt beflügelten Werte wie Daimler mit knapp 4 Prozent Plus, VW mit plus 3,7 Prozent oder auch Lanxess mit plus 6,6 Prozent. Der Chemiekonzern liefert ja den Rohstoff für die Reifenproduktion und da hatte der Reifenhersteller Michelin zuvor mitgeteilt, dass sich die Reifennachfrage im April erholt hat. Auch von den US-Börsen kommt Rückenwind. Nach den guten Daten zur US-Verbraucherstimmung liegen Dow Jones und NASDAQ mit jeweils rund einem halben Prozent im Plus. Der Euro wird zur Stunde mit 1 Dollar 28 20 gehandelt.
17:15 US-Börsen profitieren von guter Verbraucherstimmung
Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer der Universität von Michigan für das US-Verbrauchervertrauen stieg im Mai auf 83,7 Punkte von 76,4 im Vormonat. So hoch notierte es zuletzt im Juli 2007. Das hat die Börsianer positiv überrascht, vor allem weil es in den vergangenen Tagen noch schwache Konjunkturdaten gegeben hatte - vom US-Arbeitsmarkt und von der US-Industrie. Die Verbraucherstimmung aber gilt als besonders wichtiges Konjunkturbarometer. Es zeigt Stimmung, Kaufbereitschaft und -verhalten der US-Verbraucher im Voraus an und die Konsumausgaben machen schließlich rund 70 Prozent der US-Wirtschaftsleistung aus. Und so können auch die US-Aktienmärkte heute Gewinne verbuchen. Der Dow Jones Index steigt um 0,3 Prozent, der NADSAQ um 0,4 Prozent. Hierzulande notiert der DAX kurz vor Handelsschluss 0,2 Prozent höher mit 8387 Punkte. Der Euro liegt bei 1 Dollar 28 30. Monika Stiehl B5 Börse
16:45 Auto- Optimismus im DAX
Gute Konjunkturdaten aus den USA und positive Nachrichten aus der Autobranche sorgen für Kauflust am deutschen Aktienmarkt, das Geschäft mit PKW und Reifen hat sich in Westeuropa belebt. Der DAX steigt um 0,3 Prozent auf 8397 Punkte. Der Chemiekonzern Lanxess profitiert als Zulieferer für Reifenhersteller mit über 6 Prozent Aufschlag vom Lichtblick im Autogeschäft. VW, Daimler und Conti kommen 3-4 Prozent voran. Die T-Aktie verliert 80 Cent an Wert, 70 Cent sind allerdings dem Dividendenabschlag geschuldet. Der MDAX steht nur leicht im Plus, Südzucker sind nämlich stark unter Druck. An der Wall Street legt der Dow Jones Index 0,4 Prozent zu auf 15298 Punkte, der Nasdaq Index steht ein halbes Prozent im Plus. Der Euro kostet 1 Dollar 2830. Stefan Schmid, B5 Börse.
16:15 Überraschend gute US-Daten
Die Konjunkturdaten aus den USA sind überraschend gut ausgefallen. Das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan stieg im Mai stärker als erwartet, auf 83,7 Punkte. Und die Frühindikatoren landeten 0,6 Prozent höher, also ebenfalls klar über den Schätzungen. So geht es ordentlich aufwärts an der Wall Street: Der Dow Jones Index steigt um 0,4 Prozent auf 15293 Punkte, der Nasdaq Index steht 0,6 Prozent im Plus. Die deutschen Aktien waren zuvor schon leicht in der Gewinnzone, dabei bleibt es auch: Der DAX legt 0,3 Prozent zu auf 8392 Zähler, Lanxess ist mit 6,7 Prozent Aufschlag der große Gewinner. Autoaktien und Bankaktien legen ebenfalls deutlich zu. Der Euro kostet nur noch 1 Dollar 2818. Stefan Schmid, B5 Börse.
15:45 Wall Street anfangs freundlich
Die US-Börsen eröffnen mit Gewinnen, obwohl in Kürze wichtige Konjunkturdaten auf der Tagesordnung stehen, Beobachter vermuten Deckungskäufe. Der Dow Jones Index steigt um 0,3 Prozent auf 15283 Punkte, der Nasdaq Index legt 0,5 Prozent zu. Um 15 Uhr 55 wird das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan veröffentlicht, da wird ein leichter Anstieg erwartet. Und um 16 Uhr kommen die sogenannten „Frühindikatoren“, auch da ist ein kleines Plus vorhergesagt. Der DAX bleibt 0,2 Prozent in der Gewinnzone bei 8388 Punkten. Lanxess profitieren als Zulieferer für die Reifenindustrie mit 6 Prozent Aufschlag von der positiven Absatzentwicklung bei Michelin. VW, Conti und Daimler sind weitere Favoriten. Beiersdorf und Henkel rutschen dagegen etwas ab. Der Euro kostet 1 Dollar 2810. Stefan Schmid, B5 Börse.
15:15 Versuchsballon schreckt Börsianer nicht
Die Rekordjagd an den Börsen ist wohl vor allem auf die Geldschwemme durch die Notenbanken zurückzuführen. Deswegen sorgte der Notenbankchef von San Francisco für Verunsicherung, als er ein vorzeitiges Ende der Wertpapierkäufe durch die US-Notenbank forderte. Er ist allerdings im Ausschuss, der die US- Geldpolitik bestimmt, gar nicht stimmberechtigt. Manche werten den Vorstoß denn als Versuch, die Reaktion der Anleger zu testen. Die nehmen es gelassen. Der DAX steht trotzdem 0,2 Prozent in der Gewinnzone bei 8387 Punkten. Lanxess glänzen mit 6 Prozent Aufschlag, VW und Daimler sind weitere Zugpferde. Der MDAX stagniert, Südzucker sind allerdings stark unter Druck. Der TecDAX liegt leicht zurück. Und der Euro wird mit 1 Dollar 2820 bewertet. Stefan Schmid, B5 Börse.
14:45 Vorsichtiger Optimismus vor US-Daten
Die US-Futures, die die Stimmung vor dem Start an der Wall Street spiegeln, stehen leicht im Plus. Das sagt aber noch nicht viel, denn am späten Nachmittag stehen Konjunkturdaten ins Haus: Um 15 Uhr 55 das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan aus dem Mai, da wird ein leichter Anstieg erwartet. Und um 16 Uhr kommen die sogenannten „Frühindikatoren“ aus dem April, auch da ist ein kleines Plus vorhergesagt. Bis dahin sind keine großen Sprünge zu erwarten, aber auch keine großen Rückschläge. Momentan überwiegt der Optimismus, der DAX steht 0,3 Prozent höher bei 8394 Punkten. Das Chemiepapier Lanxess glänzt nach guten Nachrichten aus der Reifenbranche mit 6 Prozent Aufschlag, VW und Daimler legen über 3 Prozent zu. Der Euro hat sich bei 1 Dollar 2830 etabliert. Stefan Schmid, B5 Börse.
14:15 Telekom bietet Dividende in Natrualien
Die T-Aktie ist auf den ersten Blick der große Verlierer im DAX. Denn der Kurs fällt um 79 Cent oder 8 Prozent auf 9 Euro 25. Doch das liegt vor allem am Dividendenabschlag von 70 Cent. Die fließen an alle T-Aktionäre, die das Papier gestern Abend zum Börsenschluss besaßen. In Euro und Cent ausbezahlt wird die Dividende aber erst am 12.Juni. Der Konzern bietet Aktionären nämlich erstmals die Möglichkeit, die Ausschüttung auch in Form von T-Aktien einzustreichen – die Frist dafür endet am 3.Juni. Der DAX steht 0,3 Prozent in der Gewinnzone bei 8391 Punkten, Lanxess ist mit 5,6 Prozent Plus der beste Wert. Auch alle Werte aus der Autobranche kommen nach positiven Nachrichten aus der Branche gut voran. Gold kostet 1376 Dollar oder 1069 Euro. Der Eurokurs steht bei 1 Dollar 2871. Stefan Schmid, B5 Börse.
13:45 Verwirrspiel um Gildemeister
„Übernahmespekulationen beflügeln Gildemeister-Aktien“ – diese Meldung einer Nachrichtenagentur war nur kurze Zeit richtig. Der japanische Großaktionär des Maschinenbauers hatte beim österreichischen Kartellamt die „alleinige Kontrolle“ bei Gildemeister gemeldet. Darauf stieg der Kurs um 4 Prozent. Gildemeister stellte aber richtig, dass es nur um die bekannte Erhöhung des Anteils auf 24,9 Prozent ging. Die Ente ist inzwischen untergetaucht, der Kurs von Gildemeister ist nach dem Ausreißer wieder leicht gedrückt. Das gilt auch für das Börsenbarometer MDAX, zu dem die Aktie gehört. Der DAX steht 0,1 Prozent höher bei 8378 Punkten, die Anleger warten auf neue Konjunkturdaten aus den USA. Lanxess, VW und Daimler verbuchen die größten Gewinne. Der Eurokurs wird mit 1 Dollar 2875 angeschrieben. Stefan Schmid, B5 Börse.
13:15 Südzucker unter Druck
Die Aktie von Südzucker bleibt auf Talfahrt, 4 Prozent geht es nach unten. Der Konzern verschreckte die Anleger gestern mit einer Gewinnwarnung, die wohl noch nachwirkt. Außerdem belastet der Verdacht auf Preisabsprachen am Zuckermarkt das Papier. Der MDAX, zu dem Südzucker gehört, steht trotzdem leicht im Plus. Klöckner und Aareal Bank sind die besten Werte. Das Modepapier Hugo Boss verliert 3 Prozent, das liegt aber am Dividenden-Abschlag. Der DAX steigt um 0,2 Prozent auf 8383 Punkte. Lanxess ist mit 6 Prozent Aufschlag der Liebling der Anleger, auch VW und Daimler sind gefragt. Die T-Aktie fällt um 8 Prozent, das ist aber größtenteils dem Dividendenabschlag geschuldet. Die 10jährige Bundesanleihe rentiert nur noch mit 1,29 Prozent. Und der Euro kostet 1 Dollar 2860. Stefan Schmid, B5 Börse.
12:45 Lanxess rollt an die DAX-Spitze
Die Aktie des Chemiekonzerns Lanxess glänzt etwas überraschend mit 5,3 Prozent Aufschlag. Beobachter verweisen auf Absatzzahlen des Reifenherstellers Michelin. Danach hat sich die Reifennachfrage im April erholt – und Lanxess liefert den Rohstoff für Reifen. Der DAX steht leicht im Plus, 0,1 Prozent geht es nach oben auf 8378 Punkte. VW, Daimler und Conti sind weitere Favoriten, sie stammen allesamt aus der Autobranche die im April in Westeuropa mehr Fahrzeuge verkaufen konnte. Der MDAX ist kaum verändert, Südzucker verlieren allerdings 4 Prozent an Wert. Der TecDAX gibt etwas nach. Drillisch verlieren dort 7,5 Prozent, das liegt aber nur am Dividendenabschlag. Gold kostet 1382 Dollar oder 1073 Euro. Der Eurokurs wird mit 1,2882 angegeben. Stefan Schmid, B5 Börse.
12:15 Daimler und VW geben Gas
Die Aktien von Daimler und VW profitieren von überraschend guten Zulassungszahlen in Westeuropa im April. Daimler verkaufte 13 Prozent mehr Autos, VW schaffte 10 Prozent mehr, bei BMW ging der Absatz um 3 Prozent zurück. VW legen 3 Prozent zu, Daimler steigen ähnlich, BMW kommen nur 1,4 Prozent voran. Der DAX steht 0,3 Prozent höher bei 8399 Punkten. Die Chemieaktie Lanxess glänzt sogar mit 5 Prozent Aufschlag. Die T- Aktie verliert mit 78 Cent etwas mehr als den Dividendenabschlag. Beiersdorf und Henkel sind weitere Bremser im DAX. Das Börsenbarometer MDAX steht leicht im Plus, der TecDAX bröckelt 0,2 Prozent ab. Der Kurs von Drillisch fällt um 7 Prozent, das liegt aber auch am Dividendenabschlag. Der Eurokurs steht bei 1,2884. Stefan Schmid, B5 Börse.
11:45 Verschnaufpause am Aktienmarkt
Die deutschen Aktien kommen nicht in Schwung, es fehlt an Kaufimpulsen. Der DAX stagniert bei 8379 Punkten. Die T-Aktie leidet am Tag nach der Hauptversammlung unter dem Dividendenabschlag, der den DAX allerdings nicht berührt. Dieser Dividendenabschlag beträgt aber nur 70 Cent, während der T- Kurs um 82 Cent fällt, auf 9 Euro 22. Es gibt aber auch größere Gewinner, Lanxess legen 5 Prozent zu, VW und Daimler profitieren mit 2,5 Prozent Aufschlag von den überraschend guten Absatzzahlen in Europa. Die waren bei BMW nicht so gut, deswegen steigt der Kurs nur um 1,3 Prozent. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX liegen ebenfalls leicht zurück. Der Euro kostet 1 Dollar 2876. Stefan Schmid, B5 Börse.
11:15 Uhr Fresenius bleibt an Klinikkäufen interessiert
Der Gesundheitskonzern Fresenius will auch nach der geplatzten Übernahme von Rhön-Klinikum am Klinikmarkt expandieren. Bei der Hauptversammlung kündigte Vorstand Schneider weitere Zukäufe an: Immer mehr kommunale und kirchliche Krankenhäuser würden privatisiert – das biete Fresenius langfristig Wachstumsmöglichkeiten. Man sei nach wie vor an Rhön-Klinikum interessiert, so Schneider, eine Übernahme sei aber aufgrund der Aktionärsstruktur bei dem Konkurrenten unwahrscheinlich. Sowohl die Papiere von Fresenius als auch die von Rhön-Klinikum sind kaum verändert. Auch der DAX ist gerade mal mit 0,3 Prozent im Minus, bei 8.348 Punkten, und das, nachdem er gestern erst ein neues Allzeithoch markiert hatte. DAX-Verlierer sind die Papiere der Telekom, die über den Dividendenabschlag hinaus rund anderthalb Prozent nachgeben; auf der anderen Seite sind Lanxess stark gefragt. Auch die Autobauer können an der Börse zulegen, nach dem unerwarteten Verkaufsplus im April in Europa. Der Euro schließlich wird zu 1,28 70 Dollar gehandelt. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
10:45 Uhr DAX leicht im Minus, Lanxess-Aktien gefragt
Gestern hat der DAX ein neues Allzeithoch markiert, heute kommt es zu Gewinnmitnahmen – es geht um 0,4 Prozent nach unten, auf 8.337 Punkte. Die Aktien der Telekom fallen nicht nur um den Dividendenabschlag von 70 Cent, sondern noch etwas mehr, auf 9,18 Euro – mal sehen, wann die Aktien wieder die 10 Euro-Marke erklimmen können, die sie gestern überspringen konnten. Auf der anderen Seite legen die Papiere von Lanxess 5 Prozent zu – Händler bringen das mit einem positiven Kommentar von Michelin zum Reifensektor in Verbindung – Lanxess produziert Rohstoffe für die Branche; es kann sich aber natürlich auch mal wieder um Übernahmespekulationen handeln. Im MDAX fallen die Aktien von Südzucker um weitere 5 Prozent – einerseits belasten die jüngsten Durchsuchungen der europäischen Kartellbehörden bei Südzucker und anderen Konkurrenten, zum anderen die verhaltene Gewinnprognose für das laufende Jahre. Nordseeöl der Marke Brent wird zu 103,80 Dollar gehandelt, die Unze Gold kostet 1.377 Dollar. Und der Euro notiert zu 1,28 65 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
10:15 Uhr Südzucker-Aktien erneut unter Druck
Die EU-Kartellbehörden haben sich vor wenigen Tagen einige große europäische Zuckerhersteller vorgenommen, es gab Durchsuchungen bei sieben Unternehmen. Konkrete Beschuldigungen sind nicht bekannt, die Anleger sind trotzdem nervös (vielleicht sogar deshalb). Das zeigt sich auch heute bei den Aktien von Südzucker, dem europäischen Branchenminus. Die Papiere, die dem MDAX angehören, fallen um 5 Prozent – dabei wirkt auch die gestrige Gewinnwarnung nach. Südzucker hatte zwar Rekordzahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr gemeldet, für das laufende Jahr aber einen Gewinnrückgang angekündigt. Die großen deutschen Indizes sind allesamt leicht im Minus: Der DAX mit 0,2 Prozent und 8.352 Punkten, der MDAX mit 0,3 Prozent und 14.013, der TecDAX mit 0,4 Prozent und 967 Zählern. Im DAX legen Lanxess um 3 Prozent zu, das bringen Händler mit einem positiven Kommentar von Michelin zum Reifensektor in Verbindung – Lanxess produziert Rohstoffe für die Branche. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen liegt bei 1,33 Prozent, der Euro notiert zu 1,28 70 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
09:45 Uhr Goldpreis fällt auf 1.376 Dollar
An 15 der vergangenen 17 Handelstage ging es mit dem DAX nach oben, gestern wurde zeitweise erstmals die 8.400er Marke geknackt. Vor diesem Hintergrund sind Gewinnmitnahmen nur zu verständlich – der DAX gibt aktuell 0,4 Prozent nach, auf 8.336 Punkte. Dabei spielt allerdings auch die Debatte um Äußerungen eines führenden amerikanischen Notenbankers eine Rolle. John Williams, der Präsident der Fed von San Francisco, hält ein Ende der Anleihekäufe im Lauf dieses Jahres für möglich – wenn sich die Wirtschaft wie erhofft weiter erhole. Das ist deshalb für die Anleger von Bedeutung, als die jüngsten Kursgewinne zum großen Teil mit der lockeren Geldpolitik der Notenbank zusammenhängen. Zu den Rohstoffpreisen: Der Preis für leichtes US-Öl ist kaum verändert, bei knapp 95 Dollar, Nordseeöl der Marke Brent wird zu 103 ½ Dollar gehandelt. Der Goldpreis fällt auf 1.376 Dollar bzw. 1.069 Euro. Und der Euro kommt auf 1,28 65 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
09:15 Uhr XETRA-DAX startet 0,2 % niedriger, mit 8.350 Punkten
Der DAX ist wie erwartet mit einem kleinen Minus in den elektronischen XETRA-Handel gestartet, es geht um 0,2 Prozent nach unten, auf 8.350 Punkte. Die Telekom und Fresenius Medical Care schütten heute die Dividende aus, die Kursverluste übersteigen die jeweiligen Werte noch etwas – so fällt die T-Aktie zurück auf 9,24 Euro. Gegen den Trend legen Lanxess-Aktien 2 Prozent zu. Für Gesprächsstoff hat die Wortmeldung eines führenden amerikanischen Notenbankers gesorgt: John Williams, der Präsident der Fed von San Francisco, hält ein Ende der Anleihekäufe noch in diesem Jahr für möglich. Man muss zweierlei dazu sagen: Williams galt bislang eher als Vertreter der lockeren Geldpolitik, insofern kommen seine Äußerungen überraschend; andererseits ist er derzeit kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss, der über die Geldpolitik befindet – das relativiert die Äußerungen wiederum. Ein gewisser Effekt ist aber am Devisenmarkt zu spüren – der Dollar ist gestärkt, der Euro gibt nach, auf 1,28 60 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
08:45 Uhr Telekom und FMC heute ex-Dividende
Der im frühen Handel berechnete L/E-DAX gibt leicht nach, auf knapp 8.350 Punkte. Ob dem DAX vor diesem Hintergrund ein neuer Anlauf auf die 8.400er Marke gelingt, die er gestern zum ersten Mal in seiner Geschichte überspringen konnte? Bei den 30 DAX-Akten ist zu beachten, dass die Telekom und Fresenius Medical Care heute die Dividende zahlen; da sich gerade die Telekom eine vergleichsweise hohe Gewinnausschüttung leistet, bedeutet das, dass der Kurs der T-Aktie, der gestern noch über 10 Euro klettern konnte, deutlich absacken wird. Beim DAX spielt das aber keine Rolle, denn der spiegelt nicht allein die Kurse der darin enthaltenen Aktien wieder, sondern berücksichtigt als so genannter Performanceindex auch die ausgezahlten Dividenden. Das ist übrigens ein Grund dafür, warum man die großen Weltindizes nicht so leicht miteinander vergleichen kann – der bekannteste US-Index, der Dow Jones beispielsweise ist ein Kursindex. Ebenso der japanische Nikkei-Index, der heute nach verhaltenem Auftakt 0,7 Prozent zulegen konnte, auf 15.138 Zähler. Der Euro schließlich notiert zu 1,28 60 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
08:15 Uhr DAX wird leicht im Minus erwartet
Im frühen Handel sieht es nach kleinen Minuszeichen am deutschen Aktienmarkt aus. Und auch weil heute kaum kursbewegende Daten anstehen dürfte es für den DAX schwierig werden, einen neuen Anlauf auf die 8.400er Marke zu nehmen, die er gestern zum ersten Mal in seiner Geschichte, wenn auch nur kurzzeitig, übersprungen hatte. Die US-Börsen sind mit leichten Kursverlusten aus dem Handel gegangen, Hintergrund hier waren enttäuschende Konjunkturdaten sowie Äußerungen eines führenden Notenbankers über ein mögliches Ende der Anleihekäufe durch die Fed zum Ende dieses Jahres. Die Börsen in Fernost haben sich von dieser Vorgabe aber gelöst: Der japanische Nikkei-Index drehte im Handelsverlauf ins Plus und schloss vor wenigen Minuten mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent auf 15.138 Zähler. Der Hang Seng Index in Hongkong liegt mit 0,2 Prozent vorn, bei 23.083. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen fällt auf 1,33 Prozent, der Euro wird zu 1,28 60 Dollar gehandelt. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
07:45 Uhr Dell berichtet nachbörslich von Gewinneinbruch
Enttäuschende Konjunkturdaten und Äußerungen eines führenden Notenbankers über ein mögliches Ende der Anleihekäufe durch die Fed haben die Stimmung an der Wall Street gestern etwas gedrückt, der Dow Jones gab 0,3 Prozent, der S&P 500 0,5 Prozent nach – freilich kann man das auf dem hohen Niveau der Indizes auch als Gewinnmitnahmen werten. Nach Handelsschluss in New York berichtete Dell von einem Gewinneinbruch um fast 80 Prozent im abgelaufenen Quartal – das hängt mit der anhaltenden Schwäche auf dem PC-Markt zusammen; die Verbraucher greifen lieber bei Tablet-PCs oder Smartphones zu als bei den traditionellen Computern, bei denen Dell seine Stärke hat. Die Aktien reagierten nachbörslich kaum, was mit dem Übernahmeangebot von Firmengründer Michael Dell zusammenhängt. Der japanische Nikkei-Index ist nach einem leichteren Handelsstart ins Plus gedreht, er legt unter anderem wegen der erneuten Schwäche des Yen 0,7 Prozent zu, auf 15.150 Zähler – der Dollar kommt in Fernost auf 102,30 Yen. Und der Euro notiert zu 1,28 65 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
07:15 Uhr Nikkei-Index trotzt Vorgaben aus New York
Ein führender Vertreter der US-Notenbank Fed hat über ein mögliches baldiges Ende der Anleihekäufe gesprochen. „Wir könnten das Tempo unserer Wertpapier-Ankäufe etwas drosseln, vielleicht bereits in diesem Sommer“, so John Williams, der Präsident der Fed von San Francisco. „Wenn alles wie erhofft läuft, könnten wir das Kaufprogramm dann irgendwann später im Jahr beenden.“ Man muss zweierlei dazu sagen: Williams galt bislang eher als Vertreter der lockeren Geldpolitik, insofern kommen seine Äußerungen überraschend; andererseits ist er derzeit kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss, der über die Geldpolitik befindet (unter den Vertretern der regionalen Notenbanken rotiert die Stimmberechtigung). Dennoch haben die Äußerungen für etwas Zurückhaltung an der Wall Street gesorgt, zusammen mit eher enttäuschenden Konjunkturdaten. So gab der Dow Jones 0,3 Prozent nach, auf 15.233 Punkte – was man angesichts des Rekordniveaus natürlich auch als Gewinnmitnahmen werten kann. Der japanische Nikkei-Index kann dagegen 0,7 Prozent zulegen, auf 15.135 Zähler, was mit dem weiter schwächelnden Yen zusammenhängt. Der Euro kommt auf 1,28 65 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
06:45 Uhr Williams (Fed): Ende der Anleihekäufe schon Ende 2013?
Die gute Entwicklung an den Aktienmärkten ist zum großen Teil der Politik der Notenbanken geschuldet. Durch die offiziellen Zinssenkungen und die diversen Anleihekaufprogramme sind die Zinsen massiv gedrückt worden, was Anleihen vergleichsweise unattraktiv macht und Anleger nach Alternativen – wie eben Aktien – suchen lässt. Zumal auch dank der Geldschwemme viel Liquidität am Markt ist. In einer solchen Situation stellen sich für die Anleger zwei Fragen: Kommt die reale Wirtschaft mit der Entwicklung an der Börse mit, oder ergeben sich dauerhafte Widersprüche? Und: Wann droht ein Ende der ultra-lockeren Geldpolitik? So haben einige Investoren an der Wall Street schon aufgehorcht, als gestern John Williams, der Präsident der Fed von San Francisco, erklärte, die US-Notenbank könnte ihre Anleihekäufe zum Jahresende einstellen; Williams galt bislang eher als Vertreter der lockeren Geldpolitik (ist allerdings derzeit kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der Fed). Zusammen mit eher enttäuschenden Konjunkturdaten bremste diese Erklärung die Wall Street: Der Dow Jones gab 0,3 Prozent nach, auf 15.233, der S&P 500 0,5 Prozent auf 1.650. Dagegen kann der japanische Nikkei-Index 0,5 Prozent zulegen, auf 15.110 Zähler. Der Euro schließlich notiert zu 1,28 60 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
06:15 Uhr Leichte Verluste an der Wall Street
Wer sich in luftige Höhen begibt, muss auch mal eine Verschnaufpause einlegen. So ähnlich ist das derzeit auch an den Börsen. Fast täglich werden neue Allzeithochs markiert, so sprang der DAX gestern zeitweise erstmals über die Marke von 8.400 Punkten, doch allzu große Sprünge sind auf diesem Niveau nicht mehr drin, zwischendurch werden auch mal Gewinne gesichert. So gab der Dow Jones gestern 0,3 Prozent nach, auf 15.233 Punkte. Den Anlass dafür boten eher enttäuschende Konjunkturdaten – so haben mehr Menschen als erwartet in den USA Arbeitslosenhilfe beantragt, zudem ist der Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia, ein viel beachteter Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung, unerwartet deutlich zurückgegangen. Nachbörslich berichtete Dell von einem Gewinneinbruch (um 79 Prozent!) im abgelaufenen Quartal – das hängt mit der anhaltenden Schwäche auf dem PC-Markt zusammen; die Verbraucher greifen lieber zu Tablet-PCs oder Smartphones als zu klassischen PCs. Die Aktien von Dell sind nachbörslich kaum verändert, was mit dem Übernahmeangebot von Firmengründer Michael Dell zusammenhängt. Der japanische Nikkei-Index legt 0,4 Prozent zu, auf 15.100, der Euro notiert zu 1,28 55 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

Wetter
