B5 aktuell - B5 Börse


2131

B5 Börse Gewinntmitnahmen an den deutschen Börsen

Stand: 28.11.2014

14:15 Europas Börsen leicht im Minus

Die Gewinnmitnahmen überwiegen an den europäischen Aktienmärkten, wenn auch nicht dramatisch. Der Eurostoxx gibt 0,3 Prozent nach auf 3.236 Punkte. Der Deutsche Aktienindex verliert 0,4 Prozent. Sein Stand: 9.936 Punkte. Es sind nur wenige Aktien, die stärker unter Druck stehen: Lanxess, Fresenius Medical Care, Siemens und BASF büßen 1 bis 2 Prozent ein. Die stark rückläufigen Ölpreise verleihen den europäischen Flugwerten teilweise Auftrieb. Treibstoff ist für die Branche ein starker Kostenfaktor. Im Dax sind Lufthansa mit einem Plus von gut 3 Prozent Spitzenreiter. Hier hilft auch eine Kaufempfehlung von Analysten. Die Anteile von Air France-KLM klettern um 4 Prozent. Die Aktien von Air Berlin und Ryanair rangieren allerdings im Minus. Die Feinunze Gold verbilligt sich auf 1.188 Dollar. Der Euro ist stabil bei 1,2480 Dollar.

13:45 Brent-Öl kostet rund 73 Dollar

Öl ist so billig wie seit Jahren nicht mehr. Ein Barrel der Nordseesorte Brent ist zeitweise auf nur noch 71 Dollar gerutscht und kostet jetzt rund 73 Dollar. Das belastet die Aktien der Ölkonzerne. Total rutschen um 3 Prozent ab, Shell um 2 Prozent. Die Papiere des norwegischen Ölkonzerns Statoil brechen teilweise um 10 Prozent ein. Die Anteile des Chemiekonzerns BASF büßen rund 2 Prozent ein. Händlern zufolge wird befürchtet, dass die Öl- und Gastochter Wintershall unter dem billigen Öl leiden könnte. Gewinner des günstigen Öls sind die Fluggesellschaften. Lufthansa kommen 3 Prozent voran. Der DAX gibt insgesamt 0,3 Prozent nach auf 9.944 Punkte. Zu Handelsbeginn hat der DAX die Marke von 10.000 Punkten fast wieder geknackt. Gerade mal knapp 10 Punkte haben gefehlt. Doch dann hat die Anleger wohl etwas der Mut verlassen. Der Euro ist stabil bei 1,2480 Dollar.

13:15 Einzelhändler gehen mit Schwung ins Weihnachtsgeschäft

Vor Beginn des wichtigen Weihnachtsgeschäfts läuft es bereits gut bei den deutschen Einzelhändlern. Die Umsätze kletterten im Oktober inflationsbereinigt um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Unternehmen profitieren von der gestiegenen Kauflaune der Verbraucher und blicken deshalb zuversichtlich auf den Jahresendspurt. Der Branchenverband HDE rechnet beim Weihnachtsgeschäft mit Rekordeinnahmen von mehr als 85 Milliarden Euro. Das wären 1,2 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Aktien des Handelskonzerns Metro sind nach einem negativen Analystenkommentar jedoch 2,5 Prozent im Minus und damit bei den größten Verlierern im MDAX. Gesucht bei den Nebenwerten sind TUI und Kuka mit Aufschlägen von mehr als 3 Prozent. Der MDAX gibt insgesamt ein halbes Prozent nach. Der DAX mit den Standardwerten ist 0,3 Prozent im Abseits bei 9.944 Punkten. Der Euro ist stabil bei 1,2485 Dollar.

12:45 Analysten sehen Infineon-Kursziel sehr unterschiedlich

Die Aktien von Infineon sind weiter unter Druck. Der Münchner Chipkonzern hat gestern eigentlich sehr gute Zahlen vorgelegt. Doch die Prognose für die nächsten Monate ist nach Angaben von Händlern etwas zu moderat ausgefallen. Heute nun äußern sich die Analysten von Bankhäusern – insgesamt sind es acht. So richtig schlau wird man als Anleger daraus unterm Strich nicht. Das von den Analysten vorgegebene Kursziel der Infineon-Aktien ist höchst unterschiedlich und reicht von 6,80 bis 10 Euro. Da bleibt dem Aktionär wohl nur, sich selbst ein Kursziel zu geben. Aktuell notieren die Infineon-Papiere 0,7 Prozent im Minus bei 7,82 Euro. Insgesamt gibt der DAX knapp ein halbes Prozent nach auf 9.938 Punkte. Bei Handelsstart hat sich der DAX noch kurz bis fast an die Marke von 10.000 Punkten herangetastet, doch dann haben die Gewinnmitnahmen eingesetzt. Der Euro ist etwas leichter bei 1,2460 Dollar.

12:15 Flugwerte profitieren von günstigem Öl

Die stark rückläufigen Ölpreise verleihen den europäischen Flugwerten teilweise Auftrieb. Treibstoff ist für die Branche ein starker Kostenfaktor. Im Dax sind Lufthansa mit einem Plus von knapp 4 Prozent Spitzenreiter. Hier hilft auch eine Kaufempfehlung von Analysten. Die Anteile von Air France-KLM klettern um gut 4 Prozent. Die Aktien von Air Berlin, Ryanair und EasyJet sind mittlerweile aber ins Minus gerutscht. Überhaupt überwiegen an den europäischen Aktienmärkten die Gewinnmitnahmen. Der Eurostoxx gibt knapp ein halbes Prozent nach auf 3.230 Punkte. Der Deutsche Aktienindex verliert ebenfalls knapp ein halbes Prozent. Sein Stand: 9.937 Punkte. Es sind allerdings nur wenige Aktien, die stärker unter Druck stehen: Lanxess, Fresenius Medical Care, Siemens und BASF büßen 1 bis 2 Prozent ein. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen ist kaum verändert bei 0,7 Prozent. Der Euro ist leichter bei 1,2450 Dollar.

11:45 Dax scheut den Sprung über 10.000 Punkte

Zu Handelsbeginn hat der DAX die Marke von 10.000 Punkten fast wieder geknackt. Gerade mal knapp 10 Punkte haben gefehlt. Doch dann hat die Anleger wohl etwas der Mut verlassen. Die Aktien sind ins Minus gerutscht. Aktuell gibt der DAX knapp ein halbes Prozent nach auf 9.932 Punkte. Kein Wunder, dass mancher Aktienbesitzer mal Gewinne einstreicht. Immerhin hat der DAX in seiner jüngsten Aufwärtsbewegung mehr als 8 Prozent zugelegt. Auf der anderen Seite ist Öl so billig wie seit langem nicht mehr. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet knapp 73 Dollar. Das belastet die Aktien der Ölkonzerne. Total rutschen um 4 Prozent ab, Shell um 3,5 Prozent. Die Anteile des Chemiekonzerns BASF büßen 2,5 Prozent ein. Händlern zufolge wird befürchtet, dass die Öl- und Gastochter Wintershall unter dem billigen Öl leiden könnte. Der Euro ist etwas leichter bei 1,2460 Dollar.

11:15 Gewinntmitnahmen an den deutschen Börsen

Es wird Kasse gemacht an den deutschen Aktienmärkten. Nach elf Tagen mit steigenden Kursen nehmen die Anleger heute ein paar Gewinne mit. Der DAX verliert zur Stunde 0,5 Prozent auf 9924 Punkte, seit Monatsbeginn ist er damit um fast sieben Prozent gestiegen. Für etwas Unruhe sorgt heute Händlern zufolge, dass russische Kriegsschiffe für ein Manöver in den Ärmelkanal eingefahren sein sollen. Auch bei den Nebenwerten geht es nach unten. Der TecDAX verliert 0,3 Prozent, der MDAX 0,6 Prozent. Hier gehört das Papier des Kupferherstellers Aurubis zu den großen Verlierern mit minus 2,6 Prozent, nach einer Analystenherabstufung von Goldman Sachs von „kaufen“ auf „neutral“. Im DAX hält das Papier von BASF die rote Laterne mit minus 2,7 Prozent. Die Börsianer befürchten, dass die Öl- und Gastochter Wintershall unter dem Ölpreisrückgang leiden könnte. Profiteur des billigeren Öls ist das Papier der Lufthansa. Mit plus 4,6 Prozent ist es größter DAX-Gewinner. Die Feinunze Gold kostet zur Stunde 1185 Dollar und der Euro liegt bei 1 Dollar 24 40.  

10:45 Airline-Aktien europaweit gefragt

Der anhaltende Preisrutsch am Ölmarkt hat den europäischen Flugaktien Auftrieb verliehen. Denn wenn das Rohöl billiger wird, fallen auch die Preise für Flugbenzin. Und Treibstoff ist für die Branche ja wichtiger Kostenfaktor. Im DAX sind die Aktien der Lufthansa mit plus 4,1 Prozent Spitzenreiter. Sie haben zusätzlich Auftrieb von einer Kaufempfehlung der UBS bekommen. In Paris haben die Papiere von Air France-KLM um sieben Prozent abgehoben, EasyJet legen in London 2,3 Prozent zu. Der europäische Branchenindex gewinnt 1,3 Prozent. Insgesamt ist die Stimmung eher verhalten an den Börsen in Europa. Nach den jüngsten Anstiegen werden heute ein paar Gewinne mitgenommen. Der Leitindex im Euroland, der EuroSTOXX verliert 0,3 Prozent, hierzulande notiert der DAX 0,4 Prozent leichter bei 9931 Punkten. Am Ölmarkt rutschten die Preise der Sorten Brent und WTI zeitweise auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren, liegen jetzt aber wieder etwas darüber. Der Euro kostet 1 Dollar 24 40.

10:15 Ölpreisrückgang belastet Moskauer Börse

Der anhaltende Preisverfall beim Öl setzt die russische Börse unter Druck. Der Moskauer Aktienindex RTS fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit fast fünfeinhalb Jahren und verliert im Moment rund 2,8 Prozent. Auch die russische Währung geriet ins Rutschen. Die OPEC hatte gestern beschlossen, nichts gegen den rasanten Ölpreis-Verfall zu unternehmen. Das trifft die russische Wirtschaft, die ohnehin schon unter Sanktionen des Westens leidet, besonders hart. Das Land bezieht rund 40 Prozent seiner staatlichen Einnahmen aus dem Öl-Export. Durch den fallenden Ölpreis gehen ihm nach eigenen Angaben jährlich bis zu 100 Milliarden Dollar verloren. Der russische Ölkonzern Rosneft hat nun ein weiteres Abrutschen des Ölpreises um rund 20 Prozent nicht ausgeschlossen. Die Rosneft-Aktie verliert zur Stunde 0,8 Prozent. Hierzulande ist das Papier von BASF größter Verlierer im DAX mit minus 3 Prozent. Die Börsianer befürchten, dass die Öl- und Gastochter Wintershall unter dem Ölpreisrückgang leiden könnte. Der DAX verliert 0,5 Prozent auf 9929 Punkte. Der Euro kostet rund 1 Dollar  24 40.

09:45 DAX dreht leicht ins Minus

Nach seinem Start im Plus hat der DAX schnell ins Minus gedreht. Die Anleger machen etwas Kasse nach der Kursrallye der letzten Tage. Schließlich ist der DAX elf Tage in Folge nur gestiegen. Aktuell verliert er 0,3 Prozent auf 9941 Punkte. Bester Wert im DAX ist das Papier der Lufthansa mit plus 3,8 Prozent. Eine Kaufempfehlung der schweizer UBS-Analysten hilft und noch mehr der anhaltende Preisrutsch am Ölmarkt. Schließlich sind die Ausgaben für Kerosin für die Airlines ja wichtiger Kostenfaktor. Gewinnmitnahmen haben die  e.on-Aktie um 1,1 Prozent ins Minus gedrückt. Zuvor wurde bekannt, dass der Energiekonzern die Mehrheit an zwei Windparks in den USA veräußert hat. Zudem steht angeblich auch das Spanien-Geschäft kurz vor dem Verkauf. Ganz oben auf der Verliererseite stehen die Aktien von BASF mit minus 3,6 Prozent. Die Börsianer befürchten, dass die Öl- und Gastochter Wintershall unter dem Ölpreisrückgang leiden könnte. Der Preis für das Barrel Nordseeöl ist heute weiter gesunken um einen halben Dollar auf gut 72 Dollar im Moment. Der Euro kostet 1 Dollar 24 40.

09:15 DAX startet mit kleinem Plus

Der DAX hat in dieser Woche die 10.000er-Marke in Visier genommen und ist ihr wieder einen kleinen Schritt näher genommen. Er startete vor wenigen Minuten mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent und notiert mit 9984 Punkten. Der Preisrutsch am Ölmarkt hilft weltweit den Aktien der Fluglinien. Die Ausgaben für Kerosin sind für die Airlines ja wichtiger Kostenfaktor. Und so hat sich hierzulande das Papier der Lufthansa im frühen Handel an die Spitze der DAX-Gewinnerliste gesetzt mit Plus 4,5 Prozent. Neben dem billigeren Öl hilft hier aber auch eine Kaufempfehlung der Analysten der schweizer Großbank UBS. Die e.on-Aktie gewinnt 0,6 Prozent. Der Energiekonzern hat die Mehrheit, d.h. 80 Prozent, an zwei Windparks in den USA an das kanadische Unternehmen Enbridge verkauft für rund 650 Millionen US-Dollar. Am Rentenmarkt liegt die Rendite 10jähriger Bundesanleihen bei 0,70 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 24 40.

08:45 Fallender Ölpreis beflügelt Airline-Aktien

Der anhaltende Preisrutsch am Ölmarkt freut nicht nur die Autofahrer sondern beflügelt auch die Aktien der Fluglinien. An der Börse in Japan gehörten Airline-Aktien heute zu den Favoriten. Das Papier von All Nippon Airlines stieg um 7,4 Prozent, das von Japan Airlines um 5,3 Prozent. Der Nikkei-Index hatte 1,2 Prozent zugelegt auf 17460 Yen und ist damit auf den höchsten Stand seit zwei Wochen gestiegen. Auf den Monat gerechnet verbucht er ein Plus von 6,4 Prozent. Der Preis für das Barrel Nordseeöl liegt am morgen bei 71 Dollar 50, also noch einen guten Dollar niedriger als gestern. Da bereits hatte es sich um rund 6 Prozent verbilligt. Hintergrund ist die Entscheidung der OPEC, das Öl-Förderziel trotz des anhaltenden Preisverfalls nicht zu kürzen. Das gibt am morgen auch dem Papier der Lufthansa Auftrieb. An der Bayerischen Börse ist es vorbörslich größter Gewinner im DAX mit einem Plus von rund 1 ½ Prozent. Der DAX wird mit einem kleinen Plus erwartet. Vorbörsliche Prognosen sehen ihn derzeit bei 9985 Punkten, 10 höher als sein Schlussstand gestern. Der Euro liegt bei 1 Dollar 24 60.

08:15 Verschnaufpause beim DAX erwartet

Den elften Tag in Folge ist der DAX gestern gestiegen auf 9975 Punkte. Damit ist er mittlerweile weniger als 100 Punkte von seinem historischen Hoch vom Sommer entfernt, das bei 10051 Punkten liegt. Nach der jüngsten Kursrallye dürfte der DAX heute allerdings eine kleine Verschnaufpause einlegen. Frühe Berechnungen von Banken und Brokern sehen ihn vorbörslich bei 9972 Punkten, 3 Punkte unter seinem Schlusskurs gestern. Impulse von der New Yorker Wall Street fehlen heute. Dort waren die Börsen gestern wegen des Thanksgiving-Feiertags geschlossen. An den asiatischen Aktienmärkten herrscht Kauflaune: Der Nikkei-Index legte 1,2 Prozent zu, der Shanghai-Composite gewinnt 1,9 Prozent. Rückenwind kommt von den weiter sinkenden Ölpreisen. Gestern bereits hatte sich das Barrel Nordseeöl um 6 Prozent verbilligt auf 73 Dollar, heute Morgen kostet es nur noch rund 71 Dollar 40. Der Euro liegt bei 1 Dollar 24 55.

07:45 Nikkei schließt 1,2 Prozent höher

Ein freundlicher Wochenschluss an der Börse in Japan. Der schwächere Yen half Exportwerten nach oben, der weiter nachgebende Ölpreis beflügelte die Airline-Aktien. Der Nikkei schloss 1,2 Prozent höher mit 17460 Yen. Der breiter gefasste Topix kam um 1,3 Prozent voran. Zu den Favoriten in Tokio gehörten die Papiere der Fluggesellschaften All Nippon Airways mit einem Plus von mehr als sieben Prozent, die Papiere von Japan Airlines verteuerten sich um mehr als fünf Prozent. Bei den Exportwerten legten Toyota um 2,3 Prozent zu, bei Honda war es 1,7 Prozent und bei Suzuki 1,8 Prozent mehr. Der Ölpreis hat sich am morgen weiter verbilligt. Das Barrel der Nordseesorte Brent notiert rund einen Dollar niedriger mit 71 Dollar 60. Die Entscheidung der OPEC, das Ziel für die Fördermenge nicht zu verändern, berge das Potential für weiter sinkende Ölpreise, meinen Rohstoffexperten der US-Investmentbank Goldman Sachs. Der Euro liegt bei 1 Dollar 24 50.

07:15 Talfahrt am Ölmarkt setzt sich fort

Das Barrel der Nordseesorte Brent hat sich um weitere 70 US-Cent verbilligt auf derzeit rund 71 Dollar 90. Gestern bereits war der Ölpreis massiv unter Druck geraten, nachdem das Öl-Kartells OPEC entschieden hatte, die Fördermengen nicht zu kürzen. Das hatte den Preis für das Barrel Nordseeöl um mehr als sechs Prozent gedrückt auf 73 Dollar. Seit Jahresbeginn hat Rohöl vor allem wegen der Wirtschaftsflaute in Europa und China mehr als ein Drittel seines Wertes eingebüßt. Der russische Ölkonzern Rosneft hat nun ein weiteres Abrutschen des Ölpreises um rund 20 Prozent nicht ausgeschlossen. An der Börse in Japan schloss der Nikkei-Index vor wenigen Minuten 1,2 Prozent höher mit 17460 Yen. Ölabhängige Aktien wie die der Airlines oder Autobauer gehörten zu den Favoriten. Die US-Börsen warengestern wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro liegt zur Stunde bei rund 1 Dollar 24 50.

06:45 Japan sorgt sich um Ruf der Autobranche

Die Regierung in Japan fürchtet um den Ruf der Autobranche in ihrem Land. Nachdem sich der Airbag-Skandal ausgeweitet hat, könnten die zahlreichen Rückrufe wegen technischer Probleme das Vertrauen in die Qualität der japanischen Produkte untergraben. Daher hat das Verkehrsministerium den Airbag-Hersteller Takata aufgefordert, Bericht zu erstatten. Vor allem dazu wie dieser auf Forderungen der US-Aufsichtsbehörde reagieren werde, den Rückruf in den USA auf das ganze Land auszuweiten. Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Die können bei einem Unfall, teilweise auch ohne Aufprall, explodieren, so dass heiße Metallteile umherfliegen. Deswegen sind bereits mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, Millionen Fahrzeuge sind weltweit in die Werkstätten beordert worden. Betroffen sind Hersteller wie Honda, BMW, Ford, Chrysler und Mazda. Die Takata-Aktie notiert an der Börse in Tokio mit einem Minus von 0,4 Prozent. Autoaktien hingegen zeigen sich freundlich. Honda legen 1,3 Prozent zu, Suzuki und Toyota jeweils rund zwei Prozent. Der Nikkei-Index gewinnt 1,2 Prozent auf 17448 Yen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 24 50.  

06:15 Gemischte Konjunktursignale aus Japan

Einerseits hat es in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt im Oktober Fortschritte am Arbeitsmarkt gegeben. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkt auf 3,5 Prozent. Zudem hat die Industrieproduktion weiter angezogen um 0,2 Prozent. Andererseits ist die Inflation in Japan mit 0,9 Prozent noch immer zu gering für den Geschmack der Notenbank und die Ausgaben der privaten Haushalte sind erneut deutlich gesunken. Sie gingen im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent zurück. Das liegt nicht zuletzt an der umstrittenen Mehrwertsteuererhöhung im Frühjahr, danach war das Land in die Rezession gerutscht. Ministerpräsident Shinzo Abe hat für Mitte Dezember Wahlen angesetzt, um Rückhalt für seinen wirtschaftspolitischen Kurs zu bekommen. An der Börse in Tokio haben sich die Optimisten durchgesetzt. Der Nikkei-Index gewinnt zur Stunde 1,2 Prozent auf 17448 Yen. Impulse von der Wall Street fehlen. Gestern an Thanksgiving blieben die US-Börsen geschlossen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 24 47. Monika Stiehl B5 Börse


2131