B5 aktuell - B5 Börse


2016

B5 Börse Aktienmarkt dreht ins Minus

Stand: 30.10.2014

15:45 Eurokurs erholt sich

Die Konjunktur in den USA entwickelt sich derzeit besser als die in Europa oder in Deutschland. Bei uns nehmen die Sorgen zu, dass sich das Wachstum abschwächen wird, in den USA dagegen steigt das BIP schneller als erwartet. Das ist grundsätzlich mal eine gute Nachricht, aber die Freude darüber hält sich an den Märkten doch noch in Grenzen. Zu groß ist offenbar die Angst, dass die US-Notenbank jetzt schneller als erwartet die Zinsen anheben wird. Und so ist das Kursbild doch sehr uneinheitlich. An der Wall Street liegt der Dow-Jones-Index mit 0,5 Prozent im Plus. Der Nasdaq verliert dagegen 0,4 Prozent. Bei uns steht der DAX bei 9.006 Punkten, das sind zwar 0,9 Prozent weniger als gestern, aber doch wieder deutlich mehr als heute Mittag. Sehr gefragt sind heute die 10-jährigen Bundesanleihen, ihre Rendite fällt auf 0,84 Prozent. Der Ölpreis gibt ebenfalls nach auf 86 Dollar 50 für das Barrel Nordseeöl. Und noch der Euro, er notiert bei 1 Dollar 26 22. Christine Bergmann B5 Börse

15:15 Tag der Zahlen

Für die Anleger bei uns gab es heute eine wahre Zahlenflut – nicht alle waren gut – so haben sowohl die Lufthansa als auch Linde ihre Gewinnprognosen reduziert – Gewinnwarnung nennen das die Profis am Markt, und die drücken die Kurse deutlich. Lufthansa verbilligen sich um 7 Prozent. Linde um 5,4 Prozent. Bayer und VW haben dagegen positiv überrascht, es sind die beiden einzigen Gewinner im DAX. Bayer verteuern sich um 1,9 Prozent, VW um 1,4 Prozent. Insgesamt steht der DAX jetzt bei 9.006 Punkten, das sind 0,9 Prozent weniger als gestern. Für Unsicherheit sorgt vor allem die weitere Geldpolitik der US-Notenbank. So mancher Anleger befürchtet, dass in den USA die Zinsen schneller steigen werden als erwartet, dafür sprechen auch die neuesten Konjunkturdaten, sie zeigen, dass die US-Wirtschaft in guter Verfassung ist. Der Dow-Jones-Index kann sich deshalb um 0,4 Prozent verbessern, der Nasdaq allerdings fällt um 0,5 Prozent zurück. Noch zum Euro, er kostet 1 Dollar 26 22. Christine Bergmann B5 Börse

14:45 Wall Street startet uneinheitlich

Die amerikanische Wirtschaft ist im dritten Quartal stärker gewachsen als erwartet. Statt um 3 um 3,5 Prozent. Das ist natürlich eine gute Nachricht. In der Regel auch für den Aktienmarkt, denn wenn eine Wirtschaft in guter Verfassung ist, können die Unternehmen gute Geschäfte und Gewinne machen. Diese Aussicht treibt die Aktienkurse. Es gibt aber auch Situationen, in denen sich ein starkes Wachstum negativ auf den Aktienmarkt auswirken kann, dann wenn die Anleger eine Zinswende befürchten, dass also die FED die Zinsen anhebt, das würde Aktien etwas unattraktiver machen. In diesem Zwiespalt befinden sich die Anleger heute. An der Wall Street startet der Dow-Jones-Index mit einem Plus von 0,5 Prozent, der Nasdaq fällt um 0,1 Prozent. Bei uns kann sich der DAX etwas erholen auf 9.020 Punkte, das sind nur noch 0,7 Prozent weniger als gestern. Und am Devisenmarkt, da kann der Eurokurs etwas zulegen auf 1 Dollar 26 05. Christine Bergmann B5 Börse

14:15 Inflation in Deutschland weiter niedrig

Die Inflation ist in Deutschland weiterhin sehr niedrig. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Inflationsrate bei 0,8 Prozent. Gleichzeitig haben sich aber ja die Wirtschaftsaussichten etwas eingetrübt in letzter Zeit, sprich hier könnten wieder Deflationsängste entstehen. Am Aktienmarkt aber steht heute mehr die US-Wirtschaft im Mittelpunkt. Sie ist im dritten Quartal stärker gewachsen als erwartet. Das hat den DAX etwas aus dem Keller geholt. Allerdings reicht es nicht um ihn auch in die Gewinnzone zu bringen. Im Moment steht der DAX bei 9.005 Punkten, das sind noch 0,9 Prozent weniger als gestern. Unter Druck bleiben die Papiere der Lufthansa, nach der Gewinnwarnung fällt der Kurs um 6,7 Prozent. Bayer werden für eine gute Zwischenbilanz mit einem Kursplus von 1,6 Prozent belohnt. Am Rentenmarkt fällt die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen auf 0,85 Prozent zurück und der Eurokurs, er notiert bei 1 Dollar 25 96. Christine Bergmann B5 Börse

13:45 Gute Daten aus den USA

Die amerikanische Wirtschaft ist weiter im Aufwind. Im Dritten Quartal ist sie um 3,5 Prozent gewachsen, das ist mehr als die Experten erwartet hatten. Gleichzeitig haben aber vergangene Woche wieder etwas mehr Amerikaner einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Das kann jetzt sehr unterschiedlich interpretiert werden. Einmal positiv, der US-Wirtschaft geht es besser oder negativ, weil es der Wirtschaft besser geht, wird die US-Notenbank die Zinsen bald anheben, was den Aktien schaden könnte. So ganz klar sind sich die Anleger noch nicht darüber, welcher Richtung sie da folgen wollen. Die Prognosen für die Wall Street bleiben im Minus, der DAX auch, wenn er sich auch von seinem Tief etwas erholen kann. Aktuell steht er bei 8.976 Punkten, das sind 1,2 Prozent weniger als gestern. Der M-DAX liegt mit 0,6 Prozent im Minus, der TEC-DAX ebenfalls. Am Devisenmarkt notiert der Eurokurs bei 1 Dollar 25 90. Christine Bergmann B5 Börse

13:15 Lufthansa unter Druck

Die Lufthansa hat die Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Die Fluglinie hat zum zweiten Mal die Gewinnprognose für das nächste Jahr gesenkt. Als Grund nannte die Lufthansa die schlechteren Konjunkturaussichten, eine harte Konkurrenz und die Streiks. Sollte die weitergehen, dann könnte auch die Gewinnprognose für dieses Jahr in Gefahr sein. Und das drückt heute auf den Kurs, die Lufthansa-Aktie verliert 6,8 Prozent an Wert. Auch Linde hat eine Gewinnwarnung ausgesprochen, der Kurs gibt um 4,2 Prozent nach. Insgesamt ist die Stimmung am Aktienmarkt schlecht, der DAX steht bei 8.943 Punkten, das sind 1,5 Prozent weniger als gestern. Unter anderem sind dafür auch die schwachen Prognosen für die Wall Street verantwortlich, die US-Futures liegen mit bis zu 0,5 Prozent im Minus. Erneut billiger ist heute auch das Öl. Ein Fass der Sorte Brent kostet 86 Dollar 35. Und noch zum Devisenmarkt, dort notiert der Eurokurs bei 1 Dollar 25 80. Christine Bergmann B5 Börse

12:45 Unsicherheit nimmt zu

Wann wird die US-Notenbank die Zinsen anheben? Darüber spekulieren heute die Anleger mal wieder. Denn die FED hat bei ihrer letzten Sitzung keine eindeutigen Signale geliefert, dafür aber Andeutungen gemacht, die eben viel Raum für Spekulationen liefern. Die FED wolle sich am Arbeitsmarkt orientieren. Der hat sich in den USA zuletzt sehr gut entwickelt – deshalb, so meinen einige Anleger, könnten die Zinsen in den USA doch früher steigen als gedacht. Erste Hinweise könnte es heute Nachmittag geben, wenn in den USA wieder die wöchentliche Statistik zu den Anträgen auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht werden. Für den Start an der Wall Street gehen die Profis derzeit von fallenden Kursen aus, die US-Futures liegen doch deutlich im Minus. Und das alles drückt auch bei uns auf die Stimmung. Der DAX fällt auf 8.919 Punkte, das sind 1,8 Prozent weniger als gestern. Im Gegenzug steigen die Kurse der 10-jährigen Bundesanleihen, die Rendite fällt auf 0,86 Prozent. Und der Euro, er kostet 1 Dollar 25 96. Christine Bergmann B5 Börse

12:15 Stimmung verschlechtert sich weiter

Die gute Stimmung von heute Morgen hat nicht gehalten. Dafür gibt es offenbar zu viele Unsicherheiten für die Anleger, da reicht es nicht, dass ein paar Unternehmen gute Zahlen vorlegen. Zu den großen Unsicherheiten gehört die weitere Geldpolitik der US-Notenbank. Einerseits will die FED ihre lockere Geldpolitik noch eine ganze Weile beibehalten, andererseits will sie sich stärker am Arbeitsmarkt orientieren und der hat sich zuletzt gut entwickelt. Was manchen hier dazu veranlasst, nun doch mit einer rascheren Zinserhöhung zu rechnen. Für Unsicherheit sorgt außerdem die Warnung des Chefs der Europäischen Bankenaufsicht, vor einem zu großen Sicherheitsgefühl. Auch für Banken die den Stresstest bestanden hätten, sei die Geschichte noch nicht vorbei, sagte er. Das alles zusammen drückt auf die Stimmung, der DAX steht nur noch bei 8.948 Punkten, das sind 1,5 Prozent weniger als gestern. Und noch zum Euro, er notiert bei 1 Dollar 25 88. Christine Bergmann B5 Börse

11:45 DAX fällt unter 9.000 Punkte

Die Gewinnwarnungen von Linde und auch der Lufthansa – sie sorgen am Aktienmarkt für Enttäuschung – damit haben die Anleger offenbar nicht gerechnet – oder nicht in dieser Deutlichkeit. Beide Aktien verlieren kräftig an Wert: Linde 5,5 Prozent, Lufthansa 5 Prozent. Das können die beiden Musterschüler heute nicht ausgleichen. VW und Bayer haben gute Zahlen vorgelegt, sie sind dann auch die einigen Gewinner im DAX: VW verteuern sich um 1,2 Prozent, Bayer um 0,1 Prozent. Insgesamt aber ist die Stimmung eher gedrückt: Der DAX steht bei 8.969 Punkten, das sind 1,3 Prozent weniger als gestern. Der M-DAX liegt mit 0,5 Prozent im Minus, der TEC-DAX mit 0,4 Prozent. Gefragt sind heute die 10-jährigen Bundesanleihen, ihr Kurs steigt, die Rendite fällt auf 0,87 Prozent. Und noch zum Euro, er notiert bei 1 Dollar 25 90. Christine Bergmann B5 Börse

11:15 DAX deutlich im Minus

Nach einem starken Auftakt hat der deutsche Aktienmarkt im Lauf des Vormittags ins Minus gedreht. Unter anderem sorgt das angekündigte Auslaufen des großen Programms der US-Notenbank zum Ankauf von Anleihen für Nervosität. Dazu kommt, dass Konzerne wie die Lufthansa und Linde die Anleger mit sehr vorsichtigen Ausblicken verunsichern, sagten Händler. So hat Linde mit Verweis auf die wackelige Konjunktur seine Prognosen für dieses und die kommenden Jahre gekappt. Das wird an der Börse mit einem Minus von 5,5 Prozent für die Linde-Aktie abgestraft. Lufthansa-Papiere verbilligen sich um 4,5 Prozent. Insgesamt gibt der DAX um 0,9 Prozent nach auf 9.000 Punkte. Gegen den Trend gewinnen VW-Aktien knapp 2 Prozent hinzu. Der Konzern hatte einen Gewinnsprung gemeldet. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe liegt bei 0,87 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 25 90. Stephan Lina, B 5 Börse.

10:45 Lufthansa-Chef erwartet lange Verhandlungen mit Piloten

Bei der Lufthansa erwartet man kein schnelles Ende des Streits mit den Piloten. Konzernchef Carsten Spohr sagte bei der Vorlage der Quartalszahlen, der Tarifstreit mit dem Cockpit-Personal könne sich noch bis ins kommende Jahr ziehen. Damit bleibt auch ein Unsicherheitsfaktor, nicht nur für die Passagiere sondern auch für die Bilanz. Denn schon die bisherigen Streiks haben die Lufthansa in diesem Jahr 170 Millionen Euro gekostet. Sollte es zu weiteren Arbeits-Niederlegungen und Flugausfällen kommen, dann sei auch die Lufthansa-Prognose gefährdet, nach der der Konzern im Gesamtjahr operativ 1 Milliarde Euro verdienen will, so Spohr. Die Aktie der Lufthansa fällt um knapp 4 Prozent. Insgesamt hat der Markt ins Minus gedreht. Der DAX gibt um 0,7 Prozent nach auf 9.019 Punkte. Linde-Aktien rutschen nach einer Gewinnwarnung um fast 6 Prozent ab. Der Euro notiert bei 1 Dollar 25 85. Stephan Lina, B 5 Börse

10:15 Shell trotzt niedrigem Ölpreis

Europas größter Ölkonzern Shell hat den Einbruch des Ölpreises gut verdaut. Im dritten Quartal steigerte das britisch-niederländische Unternehmen seinen operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar. Es hatte im vergangenen Jahr mit gezielten Geschäftsverkäufen und einer Aufstockung der Produktion im Golf von Mexiko und in Westafrika die Weichen dafür gestellt. Das Ergebnis war höher als von Analysten erwartet. Dazu trugen sowohl das Förder- als auch das Raffineriegeschäft bei. An der Börse von Amsterdam liegt die Aktie von Royal Dutch Shell ein halbes Prozent im Plus. In Paris verteuert sich die Aktie von Renault nach unerwartet starken Quartalszahlen um mehr als 4 Prozent. Hierzulande legt der DAX um 0,2 Prozent zu auf 9.103 Punkte. VW und Bayer steigen um 2,5 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 25 80. Stephan Lina, B 5 Börse.

09:45 Volkswagen mit vagem Ausblick

In der deutschen Wirtschaft blicken derzeit viele Manager verunsichert in die nahe Zukunft. Selbst in großen Konzernen wie Volkswagen ist offenbar unklar, wie stark die sich eintrübende Konjunktur auf die eigene Bilanz durchschlägt. So hält VW im Gesamtjahr beim Umsatz sowohl ein Plus als auch ein Minus von bis zu 3 Prozent für möglich. Im abgelaufenen Quartal lief es für Europas größten Autobauer rund. Der operative Gewinn legte um 16 Prozent zu auf 3,2 Milliarden Euro. Dazu kommen Milliarden aus dem immer noch boomenden China-Geschäft, das bei Volkswagen separat bilanziert wird. Gut lief es wieder vor allem bei den Töchtern Audi und Porsche, während die Kernmarke VW renditeschwach blieb. Die Börse ist dennoch begeistert. Die VW-Aktie gewinnt 3,5 Prozent. Insgesamt legt der DAX im frühen Handel um 0,5 Prozent zu auf 9.129 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 25 80. Stephan Lina, B 5 Börse.

09:15 VW mit Gewinnsprung - DAX eröffnet im Plus

Kurz vor Eröffnung des Xetra-Handels an der Börse hat Volkswagen seine Quartalszahlen vorgelegt, und die sorgen für Auftrieb. Europas größter Autokonzern hat seinen operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal um 16 Prozent gesteigert auf 3,2 Milliarden Euro, das liegt deutlich über den Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich hat VW knapp 3 Milliarden Euro verdient und damit den Überschuss um mehr als die Hälfte gesteigert. Die Reaktion am Aktienmarkt fällt sehr positiv aus. In den ersten Minuten springt der Kurs der Volkswagen-Aktie um mehr als 4 Prozent nach oben. Insgesamt legt der DAX um 0,6 Prozent zu auf 9.133 Punkte. Bayer gewinnen 2,5 Prozent. Gegen den Trend rutschten die Papiere von Linde nach einer Gewinnwarnung um mehr als 6 Prozent ab. Lufthansa büßen nach einer verhaltenen Prognose knapp 2 Prozent ein. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 25 70. Stephan Lina, B 5 Börse.

08:45 DAX schwächer erwartet

Die deutschen  Börsen werden zum Auftakt deutlich schwächer erwartet. Kurz vor Eröffnung des Xetra-Handels berechnet die Citigroup den DAX knapp 1 Prozent im Minus. Wie schon zuvor an der Wall Street und an mehreren Börsen in Asien dürfte das Auslaufen der Anleihe-Ankäufe durch die US-Notenbank auf den Kursen lasten, hieß es von Händlern. Dazu kommen zahlreiche, sehr unterschiedliche Quartalszahlen. Die Lufthansa hält nach neun Monaten an ihrem operativen Gewinnziel von 1 Milliarde Euro in diesem Jahr fest. Allerdings senkte sie ihre Erwartungen für das kommende Jahr und räumte ein, dass weitere Streiks der Piloten den Gewinn weiter drücken würden. Auch Linde hat seine Prognosen gesenkt. Auf der anderen Seite hob Bayer seine Erwartungen leicht an. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe liegt bei 0,90 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 25 95. Stephan Lina, B 5 Börse.

08:15 Deutsche Börsen: Zahlen im Fokus

An den deutschen Börsen dürften heute Quartalszahlen im Mittelpunkt stehen. Neue Medikamente und ein starkes Geschäft mit Pflanzenschutz-Mitteln geben Bayer Auftrieb. Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern hob bei der Vorlage seiner Quartalszahlen die Prognose an. Der Gewinn kletterte im abgelaufenen Quartal um 13 Prozent auf 826 Millionen Euro. Das Management bekräftigte zudem, für das Kunststoffgeschäft sei ein Börsengang geplant. Bayer schraubt nun seine Ziele für 2014 nach oben. Einer der Gründe: Der Konzern brachte die Übernahme des Merck&Co-Geschäfts mit verschreibungsfreien Präparaten unlängst in trockene Tücher. Die Sparte steht nun in den Bayer-Büchern. Zahlen kamen unter anderem auch von Lufthansa und Linde. Der Nikkei-Index stieg in Tokio um 0,7 Prozent. Die 10-jährige Bundesanleihe rentiert mit 0,90 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 25 95. Stephan Lina, B 5 Börse.

07:45 Bayer hebt Prognose an

An den deutschen Börsen dürften heute zahlreiche Quartalsbilanzen aus den unterschiedlichsten Branchen im Fokus stehen. Ein einheitlicher Trend ist bei den Unternehmen nicht erkennbar. So hat mit Linde der weltgrößte Hersteller von Industriegasen seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr und für die kommenden Jahre gesenkt. Auf der anderen Seite hat Bayer seine Erwartungen für dieses Jahr angehoben. Mit großer Spannung hatte der Finanzmarkt die Geschäftszahlen der Lufthansa erwartet. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Pilotenstreiks in diesem Jahr bisher rund 170 Millionen Euro gekostet haben. Dennoch konnte Deutschlands größte Fluggesellschaft ihren operativen Gewinn seit dem Jahresbeginn um mehr als ein Viertel steigern auf 849 Millionen Euro. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index im späten Handel 0,7 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 26 05. Stephan Lina, B 5 Börse.

07:15 Linde senkt Prognosen

Der weltgrößte Industriegase-Konzern Linde hat wegen außerplanmäßiger Abschreibungen und der schleppenden Konjunktur seine Wachstumsziele gesenkt. Man peile jetzt im Jahr 2017 ein operatives Konzernergebnis von 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro an, wie das Münchener Unternehmen am Morgen mitteilte. Bislang wollte Linde bereits im Jahr 2016 ein operatives Konzernergebnis von mindestens 5 Milliarden Euro erreichen. Der Konzern schrieb zudem im dritten Quartal außerplanmäßig 229 Millionen Euro ab. Beim Ergebnis werde der Konzern im laufenden Jahr nun voraussichtlich nur das Vorjahresniveau schaffen. Bislang war eine moderate Steigerung in Aussicht gestellt worden. Die Börsen in Asien präsentieren sich am Morgen uneinheitlich. In Tokio klettert der Nikkei-Index um 0,8 Prozent nach oben. In Hongkong büßt der Hang Seng dagegen 0,6 Prozent ein. Und der Euro präsentiert sich schwächer bei 1 Dollar 25 95. Stephan Lina, B 5 Börse.

06:45 Linde mit Gewinnwarnung

Schlechte Nachrichten von Linde. Der Spezialist für Industriegase hat vor wenigen Minuten eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Man werde im laufenden Geschäftsjahr die bisher geplante Rendite nicht mehr erreichen können. Für die gesenkten Erwartungen macht das Unternehmen unter anderem die Eintrübung der Konjunktur verantwortlich. Außerdem kam es im abgelaufenen Quartal zu einer außerplanmäßigen Abschreibung von fast 230 Millionen Euro. Damit dürfte die Linde-Aktie heute aus Sicht vieler Investoren im Fokus stehen. An den Börsen in Fernost wird noch über die Entscheidung der Fed diskutiert, ihr Programm zum Ankauf von Anleihen auslaufen zu lassen. Das hatte gestern die Wall Street belastet. Der Dow Jones gab um 0,2 Prozent nach. In Tokio ist die Stimmung am Morgen besser. Der Nikkei-Index klettert um 0,9 Prozent nach oben. Und der Euro verbilligt sich auf 1 Dollar 25 95. Stephan Lina, B 5 Börse.

06:15 Gewinn von Samsung bricht ein - Handysparte leidet unter Preiskampf

Ein Preisverfall im Smartphone-Geschäft und die Billigkonkurrenz aus China haben Samsung im dritten Quartal einen massiven Gewinneinbruch beschert. Der Netto-Gewinn des koreanischen Konzerns schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf umgerechnet 3,2 Milliarden Euro. Ein schlechteres Ergebnis hatte Samsung zuletzt im vierten Quartal 2011 erzielt. Für den Einbruch trotz leicht gestiegener Absatzzahlen machte Samsung den gesunkenen Durchschnittspreis verkaufter Smartphones verantwortlich - bei gleichzeitig gestiegenen Werbe-Ausgaben. Die Gewinnmarge sei dadurch geschrumpft. An den Börsen steht weiter die Entscheidung der US-Notenbank im Fokus, ihr Programm zum Ankauf von Anleihen auslaufen zu lassen. Das drückte am Abend die Kurse an der Wall Street. Der Dow Jones gab um 0,2 Prozent nach auf 16.974 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 25 95. Stephan Lina, B 5 Börse.


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