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B5 Börse Spekulationen um Rekordverlust bei e.on

Stand: 05.03.2015

08:45 Spekulationen um Rekordverlust bei e.on

Die Aktien von Adidas und e.on stehen im Fokus an den Börsen. Bei Adidas hoffen die Investoren nach dem schwierigen letzten Jahr auf Besserung. Das hat die Aktie im vorbörslichen Handel an der Börse München auf Platz Eins im DAX gehievt mit einem Plus von über einem Prozent. Dagegen ist die e.on-Aktie ans DAX-Ende gerutscht mit einem Minus von mehr als zwei Prozent. Einem Zeitungsbericht zufolge hat der Energiekonzern im vergangenen Jahr den größten Verlust der Konzerngeschichte gemacht. Die Rede ist von einem Fehlbetrag von rund drei Milliarden Euro. e.on habe dabei mehr als fünf Milliarden Euro vor Steuern allein auf unrentable Kraftwerke und Auslandsaktivitäten abschreiben müssen. Von e.on gab es bislang keinen Kommentar. Der Konzern will Mittel nächster Woche seine Bilanz vorlegen. Der DAX wird zu Handelsstart mit einem kleinen Plus erwartet. Derzeit wird er bei 11424 Punkten gesehen, 24 Punkte höher als gestern zu Börsenschluss. Der Euro notiert mit 1 Dollar 10 50.

08:15 Gewinneinbruch bei Adidas

Der Sportartikelhersteller Adidas hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Wegbrechende Geschäfte mit Russland und Probleme im Golfgeschäft haben das Ergebnis deutlich gedrückt. Der Konzerngewinn fiel um 22 Prozent auf 642 Millionen Euro. Trotz des Ergebniseinbruchs soll es aber eine unveränderte Dividende von 1 Euro 50 Euro je Aktie geben. Und der Konzern verspricht Besserung. 2015 soll der Gewinn um sieben bis zehn Prozent steigen. Das könnte die Anleger an den Börsen freuen. Insgesamt aber dürften sich die Investoren vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank heute eher in Zurückhaltung üben, so schätzen die Börsianer. Der DAX wird in vorbörslichen Prognosen derzeit leicht im Plus gesehen bei 11415 Punkten, 25 mehr als gestern zu Handelsschluss. Am Rentenmarkt wird ja bereits seit einigen Minuten gehandelt. Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen hat sich um 1/100 erhöht auf 0,39 Prozent. Der Euro hat weiter nachgegeben auf 1 Dollar 10 35. Monika Stiehl B5 Börse

07:45 Deutsche Annington mit Rekordergebnis

Die aktuellen Zahlen des Immobilienkonzerns Deutsche Annington können sich sehen lassen. Der Expansionskurs des MDAX-Unternehmens hat sich ausgezahlt. Annington hatte sich im vergangenen Jahr mehrere Wohnungsportfolios einverleibt. Das hat die Mieteinahmen nach oben getrieben und damit auch den Gewinn. Das operative Ergebnis sprang um 28 Prozent nach oben auf rund 287 Millionen Euro. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren mit einem Anstieg der Dividende um elf Prozent auf 78 Eurocent je Aktie. Für das laufende Jahr zeigt sich der Konzern zuversichtlich und erwartet ein operatives Ergebnis zwischen 340 und 360 Millionen Euro. Dabei ist die Übernahme des Wohnungskonzerns Gagfah noch gar nicht mit eingerechnet, der noch im März unter Dach und Fach gebracht werden soll. Die Aktie dürfte von diesen Zahlen profitieren. Insgesamt erwarten die Börsianer einen freundlichen Start des DAX. In frühen vorbörslichen Prognosen wird der Index rund 20 Punkte höher gesehen bei 11412 Punkten. Schwach der Euro mit 1 Dollar 10 30 im Moment.  

07:15 Nikkei-Index schließt 0,3 Prozent höher

Nach den schwachen US-Vorgaben und der Senkung des Wachstumsziels in China herrschte Zurückhaltung an der Börse in Tokio. Der Nikkei-Index machte keine großen Sprünge, konnte aber am Ende ein Plus für sich verbuchen. Er schloss vor wenigen Minuten 0,3 Prozent höher mit 18752 Yen. An den chinesischen Aktienmärkten hingegen haben sich die Verluste ausgeweitet. Die chinesische Regierung hat ihr Wachstumsziel auf sieben Prozent nach unten geschraubt, nach 7,5 Prozent im vergangenen Jahr. Traumwachstumsraten von 14 Prozent wie im Jahr 2007 scheinen wohl endgültig vorbei zu sein. Die Börse in Shanghai verliert zur Stunde 1,6 Prozent, in Hong Kong ist es ein Minus von 1,1 Prozent. An der Wall Street hatte gestern der Konjunkturbericht der US-Notenbank Gewinnmitnahmen ausgelöst. Die US-Wirtschaft ist zwar weiter auf Wachstumskurs, dadurch aber steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen bald angehoben werden könnten. Der Dow Jones Index verlor 0,6 Prozent. Der Euro hat sich weiter abgeschwächt auf 1 Dollar 10 40.

06:45 Durchwachsene Vorgaben für den Börsentag

Die Vorgaben für den neuen Handelstag sind sehr durchwachsen. In den USA bleibt die Wirtschaft zwar auf Wachstumskurs, das zeigte gestern der Konjunkturbericht der US-Notenbank, doch gleichzeitig steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed in diesem Jahr die Zinsen wieder anheben wird. Morgen werden wichtige Daten zum US-Arbeitsmarkt erwartet und im Vorfeld hielten sich die Anleger an der Wall Street gestern lieber etwas zurück. Sie nahmen Gewinne mit. Das drückte den Dow Jones Index um 0,6 Prozent und den NASDAQ an der Technologiebörse um 0,3 Prozent. An den asiatischen Börsen zeigt sich heute ein gemischtes Bild. Dass China sein Wachstumsziel heruntergeschraubt hat, kam zwar nicht überraschend, sorgt aber auch nicht gerade für Euphorie. Der Shanghai Composite verliert 1,2 Prozent, der Hang Seng in Hong 0,9 Prozent. In Tokio, Seoul und Sydney hingegen werden zur Stunde kleine Gewinne geschrieben. Der Euro ist weiter schwach mit 1 Dollar 10 62.

06:15 China senkt Wachstumsziel

Es kommt zwar nicht überraschend, hat die Börsianer aber doch verstört: China hat sein Wachstumsziel für das laufende Jahr auf rund sieben Prozent heruntergeschraubt. Das geht aus dem Arbeitsbericht von Ministerpräsident Li Keqiang hervor, den er heute im Volkskongress vorgestellt hat. Für das vergangene Jahr hatte die Führung in Peking noch ein Wachstumsziel von 7,5 Prozent ausgegeben, am Ende war es letztlich nur ein Plus von 7,4 Prozent, der niedrigste Wert seit 1990. Li versicherte, die neue Zielvorgabe solle nachhaltiges Wachstum gewährleisten und werde genügend Jobs sicherstellen. Das Inflationsziel bleibe bei 3 Prozent. An den chinesischen Börsen zeigen sich die Investoren skeptisch. In Shanghai steht ein Minus von einem Prozent zu Buche, in Hong Kong von 0,6 Prozent. Damit folgen die Kurse den schwachen Vorgaben aus New York. Dort hatte der Dow Jones an der Wall Street trotz robuster Konjunkturdaten 0,6 Prozent verloren. Der Nikkei-Index in Tokio liegt zur Stunde ganz leicht im Plus. Schwach der Euro mit 1 Dollar 10 60. Monika Stiehl B5 Börse


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