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B5 Börse US-Börsen landen im roten Bereich

Stand: 23.04.2014

22:15 US-Börsen landen im roten Bereich

Die US-Börsen kamen nicht in Schwung, nach durchwachsenen Quartalsergebnissen und enttäuschenden Konjunkturdaten nahmen die Anleger Gewinne mit – der Eigenheimabsatz ging im März stark zurück. Der Dow Jones Index bröckelte nur leicht ab auf 16501 Zähler. Der Nasdaq Index fiel um 0,8 Prozent. Das Telekom-Papier AT&T verlor 3,7 Prozent an Wert, das Geschäft mit Dienstleistungen ist nur schwach gewachsen. Die Biotech-Aktie Amgen büßte nach einem enttäuschenden Quartalsbericht 5 Prozent ein, Boeing legten dagegen nach guten Quartalszahlen  2,4 Prozent zu. Der DAX rutschte 0,6 Prozent ab auf 9544 Punkte. Die Feinunze Gold kostet 1284 Dollar, das sind umgerechnet 929 Euro. Und der Eurokurs wird mit 1 Dollar 3816 angeschrieben. Stefan Schmid, B5 Börse.

20:45 Gewinnmitnahmen an der Wall Street

Gewinnmitnahmen nach enttäuschenden Konjunkturdaten und durchwachsene Quartalsergebnisse bremsen die US-Börsen etwas. Der Eigenheimabsatz fiel überraschend stark auf den niedrigsten Wert seit acht Monaten. Der Dow Jones Index liegt aber nur 0,2 Prozent zurück bei 16490 Punkten, der Nasdaq Index steckt 0,8  Prozent im Minus. Das Telekom-Papier AT&T verliert 3 Prozent an Wert nachdem das Geschäft mit Dienstleistungen nur schwach gewachsen ist. Das Biotech-Papier Amgen büßt nach einem enttäuschenden Quartalsbericht 6 Prozent ein, Boeing legen dagegen nach guten Quartalszahlen 2 Prozent zu. Der DAX rutschte 0,6 Prozent ab auf 9544 Zähler, der Euro kostet 1 Dollar 3815. Stefan Schmid, B5 Börse.

20:15 Ruhiger Abendhandel

Die deutschen Aktien legten im Abendhandel leicht zu, der Late-DAX landete 5 Punkte über dem Xetra-Schluss. Da rutschte der DAX allerdings 56 Punkte ab auf 9544 Zähler. Nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China, Frankreich und USA nahmen einige Anleger Gewinne mit. In Frankreich sank der Einkaufsmanagerindex, in den USA ging der Eigenheimabsatz deutlich zurück. Siemens war mit 1,6 Prozent Abschlag der größte Verlierer, auch Autowerte wurden verkauft. MDAX und TecDAX schlossen ebenfalls im roten Bereich. An der Wall Street liegt der Dow Jones Index nur leicht zurück, bei 16492 Punkten, der Nasdaq Index fällt um 0,8 Prozent. Am Rentenmarkt nahm Portugal mit 10jährigen Papieren 750 Millionen Euro ein, der Zinssatz lag bei 3,58 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 3817. Stefan Schmid, B5 Börse.

19:45 Michelin im Rückwärtsgang

Der starke Euro, Währungsturbulenzen in Ländern wie Argentinien und Brasilien und ein scharfer Preiswettbewerb bremsten den französischen Reifenhersteller Michelin im ersten Quartal. Der Umsatz ging um 3 Prozent zurück obwohl Michelin mehr Reifen verkaufte. Der Kurs von Michelin fiel um 1 Prozent, die Papiere des deutschen  Konkurrenten Conti rutschten ebenfalls 1 Prozent ab. Vielleicht waren die schlechten Nachrichten aus der Reifenbranche auch ein Bremsfaktor für die deutschen Autotitel. Die wurden nämlich allesamt zurückgefahren, BMW um 1,4 Prozent. Der DAX landete 0,6 Prozent niedriger bei 9544 Punkten. An der Wall Street liegt der Dow Jones leicht zurück bei 16505 Punkten, der Nasdaq Index fällt um 0,7 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 3815. Stefan Schmid, B5 Börse.

19:15 Eintrübung bei Osram

Der Leuchtdioden- Hersteller Cree aus den USA hat die Anleger mit einem enttäuschenden Ausblick verschreckt. Die Aktie verliert an der Wall Street 11 Prozent an Wert. Die schlechte Nachricht aus der Lichtbranche drückte hierzulande die Aktien von Aixtron und Osram Licht fast 3 Prozent nach unten. Der DAX rutschte 0,6 Prozent ab auf 9544 Punkte, Siemens, BMW und VW verloren am Meisten. Nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China, Frankreich und den USA nahmen einige Anleger Gewinne mit. Im Abendhandel bröckeln die Kurse nochmals geringfügig ab. Der Dow Jones Index liegt aber nur leicht zurück bei 16503 Punkten, der Nasdaq Index ist 0,6 Prozent im Hintertreffen. Gold kostet 1283 Dollar oder 929 Euro. Der Eurokurs wird mit 1 Dollar 3817 angegeben. Stefan Schmid, B5 Börse.

18:45 Wall Street leicht im Minus

Die US- Börsen stecken leicht im Minus. Der Dow Jones Index bröckelt 0,1 Prozent ab auf 16503 Zähler, der Nasdaq Index rutscht ein halbes Prozent nach unten. Die Konjunkturdaten des Tages fielen enttäuschend aus, der Eigenheimabsatz ging im März um 14 Prozent zurück. Und die Unternehmensergebnisse waren durchwachsen. Boeing und Dow Chemical überzeugten, der Kurs von Boeing steigt um 2 Prozent. Die Berichte von Procter und AT&T kamen nicht so gut an. Beim Telekomkonzern AT&T hatten die Anleger eine höhere Gewinnprognose erwartet, der Kurs fällt um 3 Prozent, Procter-Papiere geben nur leicht nach. Der DAX landete 0,6 Prozent niedriger bei 9544 Punkten. Die 10jährige Bundesanleihe rentiert mit 1,52 Prozent, der Euro kostet 1 Dollar 3818. Stefan Schmid, B5 Börse.

18:15 Aktien geben etwas nach

Am deutschen Aktienmarkt kam heute keine Kauflust auf nachdem Konjunkturdaten aus China, Frankreich und den USA enttäuschend ausfielen. In den USA sank der Absatz von Eigenheimen auf den niedrigsten Stand seit acht Monaten, in Frankreich fiel der Einkaufsmanager-Index. Der DAX rutschte 0,6 Prozent ab auf 9544 Punkte. Siemens war mit 1,6 Prozent Abschlag der größte Verlierer vor BMW, VW und Daimler, Adidas legten etwas zu. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX gaben ebenfalls etwas nach. An der Wall Street liegt der Dow Jones Index leicht zurück bei 16493 Punkten. Portugal hat erstmals wieder 10jährige Anleihen mit einem Volumen von 750 Millionen Euro am Rentenmarkt untergebracht, die Rendite lag bei niedrigen 3,58 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 3820. Stefan Schmid, B5 Börse.   

17:45 DAX schließt niedriger

Die deutschen Aktien landeten nach der gestrigen Rally leicht im Minus. Der DAX fiel um 0,6 Prozent auf 9544 Punkte. Einige Anleger nahmen wohl Gewinne mit, enttäuschende Konjunkturdaten aus Frankreich sorgten für Verunsicherung, außerdem kamen von der Wall Street keine Impulse. Bremser waren neben Siemens die Autowerte, BMW verloren 1,4 Prozent, VW und Daimler büßten 1,3 Prozent ein. MDAX und TecDAX bröckelten ebenfalls etwas ab, Bilfinger und Sartorius waren die schwächsten Werte, Osram wurden nach dem schwachen Ausblick eines US-Konkurrenten weiter abgewertet. An der Wall Street liegt der Dow Jones Index leicht zurück bei 16494 Punkten. Gold kostet 1284 Dollar oder 929 Euro pro Feinunze. Der Eurokurs steht etwas über 1 Dollar 38. Stefan Schmid, B5 Börse.   

17:15 DAX gibt etwas nach

Die deutschen Aktien sind nach der gestrigen Rally etwas gedrückt. Der DAX fällt um 0,4 Prozent auf 9559 Punkte. Einige Anleger nehmen wohl Gewinne mit, auch enttäuschende Konjunkturdaten aus Frankreich trübten die Stimmung. Außerdem kommen von der Wall Street keine Impulse, die US-Anleger halten sich vor den Quartalsberichten der Schwergewichte Apple und Facebook zurück. Adidas ist mit 1,5 Prozent Aufschlag der beste Wert im DAX, BMW und Siemens verlieren am Meisten. Im MDAX, der ebenfalls etwas nachgibt, büßen Osram 2 Prozent ein, nachdem der Leuchtdiodenhersteller Cree aus den USA einen enttäuschenden Ausblick ablieferte. An der Wall Street stagniert der Dow Jones Index bei 16505 Punkten, der Nasdaq rutscht etwas ab. Der Euro kostet 1 Dollar 3820. Stefan Schmid, B5 Börse.  

16:45 Goldpreis bei 1.282 Dollar, Brent-Öl bei gut 109 Dollar

Nach Irland und Griechenland hat nun auch das Euro-Krisenland Portugal wieder eine Anleihe am Markt begeben. 750 Millionen Euro nahm die Regierung in Lissabon ein, die Anleger schlugen bei den 10jährigen Papieren bei einem Durchschnittszins von knapp 3,6 Prozent zu. Für Portugal ist das das niedrigste Zinsniveau seit gut acht Jahren, für viele Anleger aber offenbar immer noch attraktiv genug angesichts des weiterhin niedrigen Zinsniveaus im Allgemeinen. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen liegt ja bei gerade mal 1,53 Prozent, die der 10jährigen US-Bonds bei 2,69 Prozent. Und was das Risiko angeht – da setzen viele auf die Macht der EZB und mögliche Hilfen Deutschlands, wenn es denn doch noch mal kritisch werden sollte. Am Aktienmarkt dominieren nach dem kräftigen Kursplus gestern Gewinnmitnahmen – der DAX gibt ein halbes Prozent ab, auf 9.554. Der Dow Jones ist mit 0,1 Prozent im Minus, bei knapp 16.500 Punkten. Am Rohstoffmarkt wird Gold zu 1.282 Dollar (bzw. umgerechnet 927 Euro) gehandelt, Nordseeöl der Marke Brent zu gut 109 Dollar. Und der Euro kommt auf 1,38 35 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

16:15 Uhr US-Eigenheimabsatz fällt im März überraschend deutlich

Die US-Börsen entwickeln sich jetzt etwas schlechter als noch zu Handelsstart: So gibt der Dow Jones nun 0,2 Prozent ab, auf 16.482, der Nasdaq Composite verliert 0,7 Prozent auf 4.131. Das dürfte damit zusammenhängen, dass der Immobilienmarkt in den USA einen überraschenden Dämpfer erhalten hat: Die Zahl der verkauften Neubauten sank im März im Vergleich zum Februar unerwartet deutlich um fast 15 Prozent; im Unterschied dazu hatten die gestern veröffentlichten Zahlen zu den Verkäufen bestehender Eigenheime noch deutlich besser ausgesehen. Die Tendenz in den USA wirkt sich auch beim DAX aus, der nun 0,6 Prozent nachgibt, auf 9.545. Das allerdings – daran ist zu erinnern – nach den kräftigen Gewinnen der vergangenen Tage, allein gestern hatte der DAX ja zwei Prozent gewonnen. Im DAX geben Volkswagen, Siemens, BMW und Daimler bis zu 1,7 Prozent ab, auf der anderen Seite können Commerzbank, Adidas und Allianz jeweils 0,7 Prozent zulegen. Zu deutlicheren Kursverlusten kommt es im MDAX beim Baukonzern Bilfinger mit minus 4,7 Prozent und bei SMA Solar im TecDAX mit minus 7 Prozent. Der Euro notiert zu 1,38 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

15:45 Dow Jones startet kaum verändert mit 16.517 Punkten

Die großen US-Indizes sind wie erwartet kaum verändert in den Handel gestartet. Der Dow Jones ist mit 16.517 Punkten einen Tick im Plus, der S&P 500 gibt 0,1 Prozent ab, auf 1.877 Zähler, der Nasdaq Composite liegt ebenfalls mit 0,1 Prozent im Minus bei 4.156. Viele Anleger dürften sich vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Apple und Facebook zurückhalten – und diese Zahlen kommen erst nach Handelsschluss in New York. Positiv werden die bereits veröffentlichten Zahlen von Boeing aufgenommen – hier geht es um gut 2 Prozent nach oben; Boeing konnte im ersten Quartal dank einer höheren Zahl an Flugzeug-Auslieferungen seinen Umsatz ordentlich steigern. Dow Chemical hat zum Jahresauftakt einen Gewinnsprung hingelegt, den die Anleger mit einem Kursplus von zweieinhalb Prozent belohnen. Die Papiere von Procter & Gamble sind dagegen nach Vorlage der Zahlen mit rund einem Prozent im Minus. Für Enttäuschung hatte gestern nach Handelsschluss in New York auch der weltgrößte Biotech-Konzern Amgen mit seinen Zahlen gesorgt – hier geht es an der Börse um 3 Prozent nach unten. Der DAX bleibt mit 9.580 leicht im Minus, der Euro kommt auf 1,38 30 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

15:15 US-Futures kaum verändert

Die Futures auf die US-Indizes sind kaum verändert – das deutet also auch auf wenig Bewegung zum Handelsstart an der Wall Street. Wahrscheinlich werden sich einige Anleger vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Facebook und Apple, die erst nach Handelsschluss anstehen, zurückhalten. Allerdings haben einige andere Unternehmen bereits vor Handelsbeginn ihre Zahlen vorgelegt. Boeing beispielsweise konnte im Auftaktquartal deutlich mehr Flugzeuge ausliefern als vor Jahresfrist, und es sieht so aus, dass den Anlegern das wichtiger ist als der gesunkene Gewinn – die Aktien von Boeing sind vorbörslich nämlich gefragt. Nicht viel hat sich bei Procter & Gamble getan – der Umsatz des Konsumgüterkonzerns, der unter anderem Pampers-Windeln, Wella-Haarpflegeprodukte und Duracell-Batterien herstellt, stagnierte, immerhin stieg der Gewinn leicht. Einen regelrechten Gewinnsprung konnte der Chemiekonzern Dow Chemical hinlegen, was auch an der Börse honoriert werden dürfte. Hierzulande ist der DAX weiter mit 0,2 Prozent leicht im Minus, bei 9.580. Der Euro notiert zu 1,38 30 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

14:45 Großes Interesse an Portugal-Bond

Vor zwei Wochen hat es Griechenland geschafft, nun auch Portugal. Erstmals seit dem Ausbruch der Staatsschuldenkrise hat sich die Regierung in Lissabon wieder mit einer Staatsanleihe an die Märkte getraut – sie stieß dabei auf reges Interesse. Die Auktion des Bonds mit einer Laufzeit von zehn Jahren spülte 750 Millionen Euro in die Staatskasse. Dabei lag die Durchschnittsrendite für das Papier bei knapp 3,6 Prozent und damit auf dem tiefsten Stand seit gut acht Jahren. Es war ein wichtiger Test, ob sich das Land auch nach dem Ende des internationalen Kreditprogramms selbst am Markt finanzieren kann. Denn die Hilfen der Euro-Partner und des IWF laufen am 17. Mai aus. Inwieweit die erfolgreiche Emission bereits als Vertrauensbeweis gewertet werden kann, ist allerdings unsicher – viele Anleger suchen angesichts niedriger Zinsen derzeit nach Alternativen, und die höheren Zinsen in Portugal wie zuvor in Griechenland wirken da verlockend. Doch immerhin: Der Euro zeigt sich weiter stark, mit 1,38 40 Dollar, und das ist sicher auch auf die Erfolge in der Bekämpfung der Euro-Krise zurückzuführen. Der DAX schließlich ist aktuell mit 0,2 Prozent im Minus, bei 9.580. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

14:15 Boeing liefert deutlich mehr Flugzeuge aus

Boeing hat im ersten Quartal deutlich mehr Flugzeuge ausgeliefert und so auch mehr Umsatz gemacht als vor Jahresfrist. Die Erlöse kletterten um acht Prozent auf gut 20 Milliarden Dollar. Der Gewinn fiel zwar um 13 Prozent auf 965 Millionen Dollar, Boeing-Aktien legen allerdings im vorbörslichen US-Handel um knapp drei Prozent zu. Einen wahren Gewinnsprung konnte der Chemiekonzern Dow Chemical zu Jahresbeginn verbuchen, auch das dürfte – gerade angesichts eher enttäuschender Zahlen, die der Konkurrenten DuPont in der vergangenen Woche vorgelegt hat – für Auftrieb bei den Aktien von Dow Chemical sorgen. Ganz besonders interessant wird es heute freilich erst nach Handelsschluss in den USA, denn dann veröffentlichen Facebook und Apple ihre aktuellen Geschäftszahlen. Die US-Indizes werden im Vorfeld wenig verändert gesehen. Der DAX, der gestern satte zwei Prozent gewonnen hatte, liegt mit 0,4 Prozent zurück, bei 9.566. Siemens, Infineon und Volkswagen geben bis zu 1,6 Prozent nach. Auf der anderen Seite profitieren Adidas von der Aussicht auf gute Geschäfte in diesem Sportjahr mit einem Plus von 1,3 Prozent. Der Euro schließlich kommt auf 1,38 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

13:45 Dow Chemical meldet deutlichen Gewinnsprung

In den USA warten die Anleger vor allem auf Quartalszahlen, die nach Börsenschluss veröffentlicht werden, nämlich auf die Zahlen von Facebook und Apple. Doch auch die Zahlen, die bereits vor Handelseröffnung an der Wall Street gekommen sind, sind nicht ohne. Beim Chemiekonzern Dow Chemical beispielsweise haben höhere Kunststoffpreise und bessere Renditen in fast allen Geschäftsfeldern zum Jahresstart für einen deutlichen Gewinnsprung gesorgt – der Überschuss kletterte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 75 Prozent. Dagegen hatte Konkurrent DuPont in der vergangenen Woche noch einen herben Gewinneinbruch gemeldet. Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal steigern, und zwar einen kleinen Tick mehr als von Analysten erwartet. Zum aktuellen Börsengeschehen: Der DAX ist nach den kräftigen Gewinnen von gestern etwas im Minus, mit 0,4 Prozent und 9.564 Punkten. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen liegt bei 1,53 Prozent. Und der Euro zeigt sich weiter stark bei 1,38 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

13:15 Enttäuschende Zahlen von Ericsson

Die jüngsten Konjunkturdaten sind unterm Strich positiv – sowohl mit Blick auf die Stimmung unter Verbrauchern (so die Daten der GfK) als auch mit Blick auf die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung durch Einkaufsmanager wichtiger Unternehmen (so eine Untersuchung des britischen Markit-Instituts). Allerdings gibt es immer wieder auch einzelne Unternehmen, die aus der Reihe fallen. So muss der weltweit größte Netzwerkausrüster Ericsson weiter auf die Trendwende warten. Im ersten Quartal sank der Umsatz wegen schwacher Nachfrage in Japan und Nordamerika um neun Prozent auf umgerechnet 5,2 Milliarden Euro, Ericsson blieb mit diesen Zahlen hinter den Erwartungen von Analysten zurück. Man hofft zwar auf ein wieder anziehendes Geschäft im zweiten Halbjahr, die Anleger aber sind zurückhaltend – die Aktien von Ericsson geben an der Börse in Stockholm fast 5 Prozent nach. Von den gestrigen Übernahmefantasien profitieren aber weiterhin einige Aktien aus dem europäischen Pharmasektor, wie AstraZeneca, Novartis und Roche. Der DAX gibt nach den kräftigen Gewinnen von gestern 0,3 Prozent ab, auf 9.570, ähnlich sieht es auch bei den großen europäischen Indizes aus. Der Euro schließlich notiert zu 1,38 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

12:45 GfK-Konsumklimaindex für Euro-Zone gestiegen

Nach den kräftigen Kursgewinnen gestern halten sich die Anleger heute ein bisschen zurück – der DAX ist mit 0,3 Prozent im Minus, bei 9.572 Punkten. VW, Siemens, Daimler, Infineon und BMW geben bis zu 1,4 Prozent ab, auf der anderen Seite können die Papiere von Adidas 1,3 Prozent zulegen. Die jüngsten Konjunkturdaten für Deutschland und die Euro-Zone stützen die grundsätzlich positive Stimmung an den Börsen – so macht die Nürnberger GfK bei den Verbrauchern in Europa eine zunehmende Zuversicht aus, der entsprechende Konsumklimaindex stieg auf 8,4 Punkte. Außerdem haben sich Einkaufsmanager wichtiger Unternehmen in einer Umfrage des britischen Markit-Instituts unterm Strich optimistischer gezeigt als noch vor vier Wochen – wenn auch mit der wichtigen Ausnahme Frankreich. Und zum dritten hat sich Portugal mit der Ausgabe einer zehnjährigen Staatsanleihe zum ersten Mal nach drei Jahren wieder an die Märkte getraut – und das recht erfolgreich: der Durchschnittszins der Anleihe fiel auf knapp 3,6 Prozent – das ist das niedrigste Renditeniveau für Portugal seit gut acht Jahren. Der Euro zeigt sich weiter stark, mit Kursen um 1,38 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

12:15 Portugal mit erster Staatsanleihe seit drei Jahren

Nach Griechenland (vor zwei Wochen) hat sich heute auch Portugal an die Märkte zurückgewagt, zum ersten Mal seit drei Jahren: Die Regierung in Lissabon begab eine 10jährige Staatsanleihe mit einem Volumen von 750 Millionen Euro. Sie war – wie jetzt bekannt wurde – dreieinhalbfach überzeichnet, das ist ein Indikator für das Interesse der Investoren. Es ergab sich eine Durchschnittsrendite von 3,58 Prozent. Bereits zuvor war die Rendite für die zehnjährigen Papiere am Markt auf rund 3,6 Prozent gefallen, und damit auf dem tiefsten Stand seit Anfang 2006. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei anderen Euro-Ländern: Die Rendite für 10jährige spanische und italienische Anleihen liegt nur noch bei knapp 3,1 Prozent, die für 10jährige griechische Anleihen bei knapp 6 Prozent – kein Vergleich zu den Renditen, die im Lauf der Staatsschuldenkrise schon erreicht worden sind. Offensichtlich haben die Versprechen der EZB geholfen, außerdem setzen viele Anleger darauf, dass Deutschland bei neuerlichen Problemen schon eingreifen würde. Der DAX liegt aktuell mit 0,3 Prozent im Minus, bei 9.573, der Euro kommt auf 1,38 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

11:45 Einkaufsmanagerindex für Euro-Zone steigt

Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist mit mehr Schwung in das zweite Quartal gestartet. Das geht aus dem Einkaufsmanagerindex (PMI) hervor, den das britische Markit-Institut heute vorgestellt hat. Der entsprechende Index für die Stimmung in der Industrie stieg auf 53,3 Punkte, nach 53,0 im März; auf einem ähnlichen Niveau befindet sich der Index für die Stimmung in der Dienstleistungswirtschaft. Enttäuschend ist lediglich die unterschiedliche Entwicklung in den beiden wichtigsten Wirtschaftsnationen Deutschland und Frankreich: Während auch der Index für Deutschland stieg, gab er für Frankreich unerwartet nach. Was möglicherweise damit zusammenhängt, dass die Unternehmen auf die Realisierung der versprochenen Wirtschaftsreformen noch warten müssen. Am Aktienmarkt dominieren kleinere Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Plus gestern – der DAX gibt 0,2 Prozent nach, auf 9.579. Der Euro zeigt sich weiter stark, mit Kursen um 1,38 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

11:15 Kleine Gewinnmitnahmen für DAX und Co.

Es kann nicht jeden Tag nach oben gehen, vor allem dann nicht, wenn man am Vortag ein Kursplus von 2 Prozent erzielt hat. Und genau das trifft heute auf die deutschen Börsen zu. Der DAX verliert 26 auf 9574 Punkte. Auch MDAX und TecDAX geben bis zu 0,2 Prozent nach. Das ist verschmerzbar nach dem gestrigen Kurssprung. Grundsätzlich ist die Stimmung gut: Neueste Konjunkturdaten des Markit-Instituts belegen. Deutschland steht vor einem deutlichen Aufschwung in diesem Jahr. Und auch aus der Eurozone kommen wieder deutlich bessere Zahlen. Das treibt den Euro-Kurs an. Er verteuert sich auf 1, 38 50 Dollar. Das ist der Wermutstropfen, denn viele deutsche Unternehmen wünschen sich einen niedrigeren Kurs, zum Beispiel bei 1,35 oder sogar weniger. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:45 Portugal platziert Anleihen

Portugal geht wohl noch heute an die Finanzmärkte. das Land will eine zehnjährige Anleihe mit einem Volumen von 750 Millionen Euro platzieren. das Interesse soll sehr groß sein, das hängt auch mit dem kleinen Volumen zusammen. Man erinnere sich: Griechenland konnte vor 2 Wochen 5-jährigen Anleine im Wert von 3 Milliarden Euro platzieren. Fakt ist: die Länder wollen ihre Selbstständigkeit zurückbekommen. Deshalb starten sie diese ersten Versuche und sie finden offenbar bereitwillig Investoren, die auf der Suche nach höheren Renditen größere Risiken eingehen. Fakt ist auch: Die Zinsen der südlichen Länder sind zuletzt deutlich gesunken. Aus Auslöser war EZB-Chef Draghi, der vor 2 Jahren ankündigte, die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten. Der DAX verliert 16 auf 9583 Punkte. Der Euro kostet 1, 38 40 Dollar.

10:15 Gute Daten für Eurozone

Deutschland hat in der Schuldenkrise kaum gelitten. Die Delle im vergangenen Jahr dürfet dieses Jahr mehr als ausgeglichen werden. Das Institut Markit veröffentlicht hervorragende Einkaufsmanager-Indizes sowohl für die Industrie als auch für die Dienstleister. Alle Indizes liegen deutlich über der Marke 50 – das bedeutet ein kräftiges Wachstum. Erfreulich: auch aus der Eurozone kommen gute Daten. Hier steigt der Index der Einkaufsmanager auf 53 Punkte. Und, besonders erfreulich ist, dass es im Stellenzuwachs den größten Schub seit 2011 gibt. Man erinnere sich: gerade in den südlichen Ländern verloren viele Menschen in den letzten Jahren ihren Arbeitsplatz. Der DAX tendiert wenig verändert bei 9600 Punkten. der Euro steigt auf 1, 38 40 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:45 Schub für deutsche Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft bekommt im April einen deutlichen Schub. Die Einkaufsmanager-Indizes für die Industrie wie auch für die Dienstleister legten deutlich zu. Die vom Markit-Institut berechneten Indizes liegen damit wieder deutlich über der Marke 50 Punkte, die ein kräftiges Wachstum signalisiert. Die deutsche Wirtschaft ist offenbar in der Lage, die kleine Delle aus dem Vorjahr rasch und deutlich hinter sich zu lassen. Den DAX schiebt das heute nicht mehr an. Er hat ja schon gestern rund 2 Prozent zulegen können. Er stagniert  bei 9600 Punkten. Bei den Standardwerten ist nicht viel los. Zahlen gibt es vor allem bei den Nebenwerten. Der IT-Dienstleister Grenkeleasing meldet einen kräftigen Anstieg beim Quartalsgewinn. Das verhilft der Aktie zu einem Plus von 3,5 Prozent. Der Euro kostet 1, 38 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:15 DAX stagniert zum Auftakt

Nach dem fulminanten Vortag starten die Börsen kaum verändert in den Handel. Der DAX stagniert bei 9600 Punkten. Auch bei MDAX und TecDAX rührt sich wenig. Im Fokus stehen eher kleinere Werte, die zum Teil sehr gute Bilanzen veröffentlichten. Das gilt vor allem für die Ölbohrfirma Catoil, die im SDAX beheimatet ist. Catoil machte aus einem Verlust im Vorjahresquartal einen schönen Gewinn. Auch der Umsatz legte zu. Die Verbindungen zu Russland sind naturgemäß sehr eng, aber die Krise würde die Beziehungen nicht belasten, heißt es bei Catoil. Die Aktie gewinnt 4 Prozent. Schon gestern war sie um rund 9 Prozent in die Höhe geschossen. Bester DAX-Wert ist Bayer mit plus einem halben Prozent, schwächster Infineon mit minus 1 Prozent. Der Euro kostet 1, 38 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:45 VW-Offerte abgelehnt

VW will noch diese Woche die Scania-Übernahme abschließen. Die Frist für das Übernahmeangebot läuft am Freitag ab. Nicht alle Aktionäre wollen mitmachen. Der schwedische Pensionsfonds Alecta lehnt das Angebot der Wolfsburger als zu billig ab. Der Fonds wird aber die Übernahme nicht verhindern können, er hält nur 2 Prozent der Anteile. Andere kleinere Anteilseigner haben bereits ihre Zustimmung angekündigt. Die Börsen werden wenig verändert erwartet. Immerhin hat der DAX erst gestern 2 Prozent zulegen können. Mit rund 9600 Punkten ist er auch von einem neuen Rekord nicht mehr weit entfernt. Im frühen Handel der Börse München bewegen sich die Kurse kaum. Allianz gewinnen ein knappes halbes Prozent, Münchner Rück geben in gleicher Größenordnung nach. Die Vorgaben aus Japan sind gut. In Tokio schloss der Nikkei-Index 157 Yen höher bei 14 546. Der Euro kostet 1, 38 30 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:15 Kräftige Erholung in Tokio

Tokio schließt mit einer deutlichen Erholung auf die Vortagesverluste. Der Nikkei-Index gewann 157 auf 14 546 Punkte. Auslöser sind die New Yorker Börsen, die den 6. Tag in Folge mit Gewinnen schlossen. Die Nachrichten aus China sind eher schlecht. Die Industrie des Landes meldet den 4. Monat in Folge eine Abschwächung. Kleiner Lichtblick: Das Abwärtstempo hat sich verlangsamt. Trotzdem: das chinesische Niveau ist weiterhin extrem hoch. In Peking findet die Automesse statt, die für die deutschen Hersteller von wachsender Bedeutung ist. In China wurden im vergangenen Jahr fast 16 Millionen Autos neu zugelassen – so viel wie noch nie. VW will ja den schwedischen Autobauer komplett übernehmen. Doch die Scania-Aktionäre machen nicht mit. Der schwedische Pensionsfonds Alecta lehnt das Angebot der Wolfsburger ab. Der Euro kostet 1, 38 30 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:45 Portugal platziert Anleihe

Der DAX wird heute wenig verändert erwartet. Immerhin: gestern konnte er 2 Prozent  auf 9600 zulegen. Wenn da heute noch ein paar Punkte drauf kämen, wären die Anleger schon zufrieden. Bei den Bilanzen stehen diese Woche vor allem Nebenwerte im Fokus. Die Ölbohrfirma Catoil meldet sehr gute zahlen. Der Bruttogewinn erreichte im 1. Quartal 14, 5 Millionen Euro. Vor einem Jahr klaffte hier noch ein Loch von über 11 Millionen in der Bilanz. Das Unternehmen arbeitet eng mit Russland zusammen, sieht aber keine negativen Einflüsse durch die Krise in der Ukraine. Die Aktie legte schon gestern fast 9 Prozent zu. Thema des Tages aus europäischer Sicht ist sicher Portugal. Nach Griechenland will nun auch Lissabon an die Finanzmärkte zurückkehren. Die 10jährige Anleihe mit einem Volumen von 750 Millionen Euro gilt als erster Testfall. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index 112 auf 14 500 Yen. Der Euro kostet 1, 38 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:15 Tokio erholt sich

Die Börse in Tokio erholt sich. Das Minus von gestern ist aber nicht ganz ausgeglichen. Der Nikkei-Index notiert 103 Yen höher bei 14 491. Tokio war letztes Jahr der große Gewinner, dieses Jahr schaut es nicht so gut aus. Mit einem Minus von rund 10 Prozent seit Jahresanfang ist der Nikkei-Index das aktuelle Schlusslicht. Das Land hofft weiter auf einen nachhaltigen Aufschwung. Die Notenbank unterstützt mit extrem Niedrigzinsen und Anleihekäufen. Ob das was nutzt wird man an den Unternehmensbilanzen sehen. In Kürze legen Japans Industriegrößen ihre Zahlen vor. In New York schloss der Dow Jones 65 Punkte höher bei 16 514. Es ist der 6. tag in Folge mit Gewinnen. Dem Dow fehlen nicht einmal 120 Punkte zu einem neuen Rekord. Der Euro kostet 1, 38 20 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

6:45 Chinas Wirtschaft schwächt sich weiter ab

Chinas Wirtschaft hat ein Problem. Das ist unübersehbar. Die Wirtschaft des Landes meldet den 4. Monat in Folge schlechtere Geschäfte. Immerhin, das Abwärtstempo hat sich etwas verlangsamt. Ein Spiegelbild sind natürlich die Aktienbörsen, die erneut nachgeben. Hongkong meldet ein Minus von fast einem Prozent. Trotz der Probleme: China ist der am stärksten wachsende Automarkt. Im vergangenen Jahr gab es fast 16 Millionen Neuzulassungen. Tokio meldet steigende Kurse. der Nikkei-Index legt 113 auf 14 502 Yen zu. Gesucht sind Titel wie Honda und Yamaha. Auslöser der guten Stimmung sind die New Yorker Börsen, die den 6. Tag in Folge mit Gewinnen schlossen. Der Dow Jones legte 0,4 Prozent zu. Der Euro kostet 1, 38 20 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:15 Kursrallye in New York

Es sind  mal wieder die New Yorker Börsen, die die Richtung vorgeben. Seit 6 Tagen steigen dort die Kurse und das beflügelt natürlich auch die anderen Weltbörsen. Der Dow Jones schloss 65 Punkte höher bei 16 514. Die Bilanzsaison in den USA läuft bislang besser als gedacht, auch wenn es immer mal ein paar Enttäuschungen gibt. Im Dow Jones war das die Fastfood-Kette McDonalds. Dafür gab es gute Resultate von kleineren Unternehmen. Das Videoportal Netflix überzeugte mit sehr guten Zahlen, ebenso der Motoradhersteller Harley Davidson. Vor 5 Jahren stand die legendäre Marke vor dem Aus, jetzt steuert sie neue Rekorde an. Diese gute Stimmung erfasst auch die Börse in Tokio. Der Nikkei-Index gewinnt 82 auf 14 470 Yen. Der Euro kostet 1, 38 20 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse


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