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B5 Börse Dow Jones schließt 1,5 Prozent tiefer

Stand: 17.04.2015

22:45 Was die Anleger nächste Woche erwartet

Der DAX hat eine der schwächsten Wochen seit Jahren hinter sich, am Ende betrug das Minus 5,5 Prozent, der Leitindex ging mit 11689 Punkten ins Wochenende. Wie es in der nächsten Woche weitergeht, hängt unter anderem von der Entwicklung in Griechenland und vom Euro ab, der weiter Boden gut gemacht hat und auf einen Dollar acht Cent 22 gestiegen ist. Am Dienstag wird der ZEW-Index veröffentlicht, der die deutschen Konjunkturerwartungen von Finanzmarkt-Analysten widerspiegelt. Daneben gibt es noch den ifo-Geschäftsklima-Index aus München. Bei den Unternehmen eröffnet hierzulande SAP eröffnet mit seinen Quartalszahlen die nächste Berichtssaison. Und von der Deutschen Bank könnte es am Freitag Neuigkeiten geben, denn da steht offenbar eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrats an. Keine Unterstützung kommt aus den USA. Denn auch an der Wall Street wurde zum Wochenausklang Kasse gemacht. Der Dow Jones büßte vor dem Wochenende 1,5 Prozent ein. Gabriel Wirth B5 Börse

22:15 Dow Jones schließt 1,5 Prozent tiefer

Griechenland muss nach Ansicht des US-Präsidenten Obama «harte Entscheidungen» treffen und sein wackliges Finanzsystem mit Reformen stabilisieren. Sie müssten Steuern eintreiben und ihre Bürokratie abbauen, sagte Obama nach einem Treffen mit Italiens Regierungschef Renzi. Die Eurozone dürfe sich zudem nicht auf die USA als Zugpferd der globalen Wirtschaft verlassen. Unter anderem die Entwicklung in Griechenland sorgt derzeit für Druck auf den Börsen, der DAX hat in dieser Woche insgesamt 5,5 Prozent verloren, er rutschte auf 11689. Die Talfahrt könnte auch in der neuen Woche weitergehen, heißt es an den Märkten. Denn der Euro hat am Abend weiter angezogen, auf über einen Dollar acht Cent, auf einen Dollar acht Cent 22. Darüber hinaus wurde zum Wochenausklang auch an den US-Börsen heute Kasse gemacht. Der Dow Jones büßte 1,5 Prozent ein und sank auf 17826. Die Quartalsberichte von Chiphersteller AMD und dem Anbieter von Kreditkarten, American Express hätten auf die Stimmung gedrückt, erklären Händler. Gabriel Wirth B5 Börse

21:45 Auch Ford baut in Mexiko

Ford baut zwei neue Fabriken in Mexiko und investiert insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar, das sind umgerechnet 2,3 Milliarden Euro, ein Motorenwerk und eine Fabrik für Getriebe. Insgesamt entstehen laut Ford so 3800 neue Arbeitsplätze. Die neuen Motoren und Getriebe sollen in Europa, Asien sowie Süd- und Nordamerika zum Einsatz kommen. Die Aktien des US-Autobauers verbilligen sich um 1,3 Prozent. Auch sonst sieht es heute eher mau aus. Der Dow Jones sinkt um 1,4 Prozent auf 17853. Die neuesten Quartalsberichte von AMD und American Express sorgen für Druck. Allein die Aktien von AMD stürzen um 13,8 Prozent ab. Die schwache PC-Nachfrage macht dem Chip-Hersteller zu schaffen. Im ersten Quartal büßte der Intel -Rivale beim Umsatz kräftig ein und häufte einen unerwartet hohen Verlust an. American-Express -Anteile verlieren 4,6 Prozent. Händlern zufolge sind die Anleger enttäuscht über die Umsatzentwicklung, des Kreditkarten-Anbieters. Der DAX knickte um 2,6 Prozent ein auf unter 12000, auf 11689. Der Euro zieht weiter an auf über einen Dollar acht Cent, auf einen Dollar acht Cent 14. Gabriel Wirth B5 Börse

21:15 Osterloh äußert sich zur VW Führungsspitze

VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh hält Spekulationen über die Zukunft des Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch für völlig überflüssig. Man habe schon am vergangenen Freitag gesagt, dass man die Kombination zweier starker Persönlichkeiten an der Unternehmensspitze schätze. Daran habe sich nichts geändert, sagte Osterloh der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Die Aktien von VW verbilligten sich heute um 1,1 Prozent. Damit entwickelten sie sich besser als der Trend. Denn insgesamt büßte der DAX heute 2,6 Prozent ein, und schloss unter der Marke von 12000, bei 11689, damit hat der Leitindex in dieser Woche 5,5 Prozent eingebüßt, die schwächste Wochenbilanz seit Jahren. Auch an den US-Börsen wird Kasse gemacht. Der Dow Jones verliert 1,8 Prozent und sinkt auf 17786. Als Grund nennen Händler Quartalszahlen vor allem von AMD und American Express, die schwächer ausfielen als erwartet. Der Euro steht bei einem Dollar 07/93. Gabriel Wirth B5 Börse

20:15 Dow Jones verliert 1,8 Prozent

Schwache Quartalszahlen von großen US-Unternehmen wie AMD und American Express belasten die Wall Street. Allein die Aktien von AMD stürzen um 13,8 Prozent ab. Die schwache PC-Nachfrage macht dem Chip-Hersteller zu schaffen. Im ersten Quartal büßte der Intel -Rivale beim Umsatz kräftig ein und häufte einen unerwartet hohen Verlust an. American-Express -Anteile verlieren 4,6 Prozent. Händlern zufolge sind die Anleger enttäuscht über die Umsatzentwicklung, des Kreditkarten-Anbieters. Insgesamt gibt der Dow Jones 1,8 Prozent nach auf unter 18000, auf 17774. Auch an den deutschen Börsen wurde heute Kasse gemacht.  Der DAX knickte um 2,6 Prozent ein auf unter 12000, auf 11689. Damit hat dieser Leitindex in dieser Woche 5,5 Prozent eingebüßt. Der Euro steht bei einem Dollar sieben Cent 90. Gabriel Wirth B5 Börse

19:45 Wann geht Griechen das Geld aus?

Die griechische Regierung läuft einem Bericht zufolge Gefahr, die Gehälter und Pensionen der Staatsbediensteten nicht auszahlen zu können. Griechenland werde sämtliche noch verbliebenen Barreserven im öffentlichen Sektor anzapfen müssen, um Ende des Monats die fälligen zwei Milliarden Euro zu aufzubringen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters, sie beruft sich auf Vertreter des Finanzministeriums. Seit Monaten habe sich die Regierung bereits Geld von verschiedenen Teilen der staatlichen Verwaltung geliehen, darunter von der Athener U-Bahn. Doch jetzt sei das Ende der Fahnenstange erreicht. Nur bei einigen Pensionsfonds und Regionalverwaltungen gebe es noch etwas zu holen. Das Finanzministerium wies offiziell den Bericht als haltlos zurück. Nähere Informationen gab das Ministerium nicht. Die Entwicklung in Griechenland und der anziehende Euro schickten die europäischen Börsen heute auf Talstation. Nachdem der DAX am vergangenen Freitag noch ein Rekordhoch von 12391 Punkten erklomm, schloss er heute bei 11689. In den USA sinkt der Dow Jones um 1,6 Prozent und der Euro hat Boden gut gemacht bei einem Dollar 07/89. Gabriel Wirth B5 Börse

19:15 Deutsche Bank verlieren 3,3 Prozent

An den Börsen in Europa wurde heute deutlich Kasse gemacht. Der Euro Stoxx 50 fiel um 2,1 Prozent auf 3674, der DAX knickte gar um 2,6 Prozent ein auf 11689. Kein einziger der 30 Werte, die in diesem Leitindex gelistet sind, konnte zulegen. Auf der anderen Seite gehörten die Titel der Deutschen Bank mit zu den größeren Verlieren mit einem Abschlag von 3,3 Prozent. Es wird ja schon länger darüber diskutiert, ob und wie die Deutsche Bank ihre Strategie ändert. Als eine Möglichkeit gilt ja die Abspaltung des Privatkundengeschäfts und dazu gehört ja auch die Postbank. Der Spiegel nun hat berichtet, der Vorstand habe am Mittwoch beschlossen, nur die Postbank abzuspalten und zu verkaufen. Dem widersprach ein Sprecher der Bank. Berichte, wonach der Vorstand eine Entscheidung getroffen habe, seien nicht zutreffend, erklärte er. In den USA knickt der Dow Jones aktuell 1,3 Prozent ein und der Euro steht bei einem Dollar 07/89. Gabriel Wirth B5 Börse

18:45 DAX verliert 2,6 Prozent

Zahlreiche Gründe, unter anderem der anziehende Euro und das Gezerre um Griechenland haben die Börsen auf Talfahrt geschickt. Dazu kam ein kleiner Verfall an den Terminmärkten - zu diesen Gelegenheiten gibt es häufig heftige Kursschwankungen. Mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 11 689 Punkte ging der DAX aus dem Handel und büßte damit in dieser Woche 5,5 Prozent ein. Das ist der größte Verlust innerhalb einer Woche seit Anfang November 2011. Noch am vergangenen Freitag stand der Leitindex auf dem Rekordhoch von 12390. Zu den ganz wenigen Gewinnern gehörten die Titel von Osram. Der Münchner Lichtspezialist hat mit seinen vorläufigen Quartalszahlen und einem höheren Margenziel die Investoren überzeugt, die Titel zogen um 1,1 Prozent an. Auch in den USA wird Kasse gemacht, Dow Jones und Nasdaq verschlechtern sich um jeweils 1,4 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 07/80. Gabriel Wirth B5 Börse

18:15 Talfahrt an den Börsen beschleunigt sich

Die Talfahrt an den europäischen Börsen hat sich zum Wochenschluss beschleunigt. Ab Mittag waren die Kurse kräftig ins Rutschen geraten: Der Dax büßte rund zweihundert Punkte innerhalb einer Viertelstunde ein. Er schloss deutlich unter der Marke von 12000 bei 11689. Damit hat der Leitindex in dieser Woche 5,5 Prozent eingebüßt. Händlern zufolge beschleunigten Diskussionen über regulatorische Beschränkungen im Aktienhandel in China die Talfahrt. Und dann gab es noch technische Probleme beim Anbieter von Marktdaten Bloomberg. Händler hätten die China-Nachrichten erst verarbeiten können, nachdem die Bloomberg-Terminals wieder liefen und dann sei es am Mittag zu dem Kursrutsch in Europa gekommen, hieß es beim Handelshaus KCG Europe. Zudem spielte auch der heutige kleine Verfall von Optionen am Terminmarkt offenbar eine Rolle sowie die Entwicklung in Griechenland und der Euro, der wieder Boden gutmacht auf einen Dollar sieben Cent 84. Gabriel Wirth B5 Börse

17:45 DAX schließt unter 12000

Der DAX hat am Nachmittag noch mal seine Talfahrt beschleunigt, er schloss 2,6 Prozent tiefer bei unter 12000, bei 11689, damit geht eine schwache Woche zu Ende. Am vergangenen Freitag standen noch 12391 auf der Tafel. Das Gezerre mit Griechenland scheint auf die Stimmung zu drücken, dazu kommt der Euro, der wieder Boden gut gemacht hat und sich der Marke von einem Dollar acht Cent nähert bei einem Dollar 07/80. Die Euroschwäche wurde ja mit als ein Grund dafür genannt, warum zuletzt die Kurse so anzogen, da die Investoren davon ausgehen, dass damit die Exportchancen der heimischen Wirtschaft steigen. Darüber hinaus sorgten noch technische Probleme bei Bloomberg für Unruhe. Der Anbieter von Marktdaten und Nachrichten teilte vor kurzem mit, die Systeme liefen wieder vollständig. Auch in den USA überwiegen die Minuszeichen, der Dow Jones verliert 1,5 Prozent. Gabriel Wirth B5 Börse

17:15 Bloomberg sorgt für Unruhe

Technische Probleme beim Marktdaten- und Nachrichten-Dienstleisters Bloomberg haben an den Märkten für Unruhe gesorgt. Marktteilnehmern zufolge tat sich zwei Stunden lang weitgehend nichts mehr auf den Bildschirmen. Kurse zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren seien nicht verfügbar gewesen. Bei erheblichen, aber nicht allen Teilen der Bloomberg-Systeme habe es Unterbrechungen gegeben, teilte der Dienstleister mit. Vor kurzem hieß es, der Service sei jetzt wieder voll hergestellt. Der DAX hat am Nachmittag seine Talfahrt beschleunigt, aktuell ist er mit 2,5 Prozent im Minus und damit deutlich unter der Marke von 12000 bei 11700. Kein einziger der 30 DAX Werte ist im Plus. Auch an der Wall Street wird Kasse gemacht. Der Dow Jones verliert 1,5 Prozent und fällt auf unter 18000 auf 17828. Der Euro hat angezogen auf einen Dollar 07/93. Gabriel Wirth B5 Börse

16:45 VW und DAX im Rückwärtsgang

VW-Chef Winterkorn hat den Machtkampf mit Großaktionär Piech zwar gewonnen. Aber die VW-Aktie steckt trotzdem im Minus – wie alle anderen Papiere im DAX. Das Börsenbarometer fällt um 2 Prozent auf 11753 Punkte. Griechenland-Sorgen, Spekulationen um Beschränkungen für den Aktienhandel in China, enttäuschende Bilanzen großer US-Unternehmen, Verfall von Termingeschäften, all das wird als Erklärung für die Talfahrt genannt. K+S und Bayer verlieren über 3 Prozent an Wert, VW sind nur 0,7 Prozent gedrückt. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX stecken ebenfalls tief im roten Bereich, ebenso der Dow Jones Index mit 1,3 Prozent Abschlag. Die 10jährige Bundesanleihe rentiert mit 0,08 Prozent, der Euro kostet 1 Dollar 0755. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:15 AMD und Amexco schwach

Schwache Quartalsdaten großer Unternehmen wie AMD und American Express bremsen die US-Börsen. Die neuesten Konjunkturdaten fielen soeben gemischt aus: Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan war besser als gedacht, die sogenannten Frühindikatoren lagen dagegen etwas unter den Schätzungen. Der Dow Jones Index steckt 1,5 Prozent im Minus bei 17832 Punkten, der Nasdaq Index fällt ähnlich. Der Chiphersteller AMD leidet unter der schwachen PC-Nachfrage, der Kurs stürzt 13 Prozent nach unten. Und der enttäuschende Umsatz des Kreditkartenanbieters American Express wird mit 5 Prozent Abschlag quittiert. Auch hierzulande geht es steil bergab: Der DAX verliert 2,2 Prozent auf 11741 Zähler. Der Euro kostet 1 Dollar 0775. Stefan Schmid, B5-Börse.  

15:45 Wall Street anfangs in Rot

Die US-Börsen starten mit Verlusten in den Handel: Der Dow Jones Index fällt um 0,9 Prozent auf 17951 Punkte, der Nasdaq Index rutscht ähnlich nach unten. Auch hierzulande sind die Aktien auf Talfahrt: Der DAX liegt 1,7 Prozent zurück bei 11793 Punkten, MDAX und TecDAX sind ebenfalls stark gedrückt. Dazu kursieren mehrere Erklärungen: So gehen etliche Anleger wegen der unsicheren Lage in Griechenland auf Nummer Sicher, sie kaufen Staatsanleihen. Außerdem sorgen Spekulationen um Beschränkungen für den Aktienhandel in China für Verkaufsdruck. Dazu kamen noch auslaufende Termingeschäfte  und eine technische Panne beim Marktdatenanbieter Bloomberg. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe steht bei 0,08 Prozent. Und der Euro kostet 1 Dollar 0756. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:15 Deutsche Bank dementiert Postbank-Entscheidung

Die Deutsche Bank hat einen Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel dementiert, wonach eine Entscheidung zum Verkauf der Postbank gefallen sei. Die Aktie der Deutschen Bank gehört aber weiter zu den größten Verlierern im DAX. Der liegt 1,9 Prozent zurück bei 11775 Punkten. Nach dem kleinen Verfallstermin kommt keine Kauflust auf, vor dem Wochenende sind angesichts der unsicheren Lage in Griechenland offenbar Gewinnmitnahmen angesagt. Bundesfinanzminister Schäuble sagte soeben, es gebe zu Griechenland nichts Neues, er werde wohl auch nächste Woche in Riga bei der Eurogruppe nichts Neues haben. Und Bundesbankpräsident Weidmann fände es abwegig, wenn Griechenland Hilfsgelder bekäme, ohne die Voraussetzungen zu erfüllen. Der Euro gibt etwas nach, kostet aktuell 1 Dollar 0765. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:45 US-Verbraucherpreise ungefähr im Rahmen

Die ersten Konjunkturdaten aus den USA sind da: Die Verbraucherpreise stiegen im März zum Vormonat um 0,2 Prozent, sanken aber zum Vorjahr um 0,1 Prozent. Die Werte lagen leicht unter den Schätzungen der Analysten. Nun warten die Anleger noch auf die Realeinkommen, die Frühindikatoren und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan. Der DAX rutscht derweil noch etwas tiefer in den roten Bereich, das Börsenbarometer fällt um 2 Prozent auf 11757 Punkte. Das Risiko einer Griechenland-Pleite oder eines Grexit wird immer größer, deswegen sind Gewinnmitnahmen angesagt. Thyssen ist nach dem Verkauf der Edelstahltochter VDN der größte Verlierer mit 3 Prozent Abschlag. Die Deutsche Bank dementierte soeben den Spiegel-Bericht über den Vorstandsbeschluss zum Verkauf der Postbank. Der Euro kostet 1 Dollar 0783. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:15 Thyssen versilbert Edelstahl

Thyssen verkauft die Edelstahltochter VDN an einen Finanzinvestor. Der Stahlkonzern erzielt dadurch bei Nettofinanzschulden und Pensionsverpflichtungen einen positiven Beitrag in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe, muss allerdings auf den Buchwert von VDN 100 Millionen Euro abschreiben. So ist der Verkauf kein großer Wurf, die Aktie steckt 2,6 Prozent im Minus. Der DAX liegt immer noch 1,8 Prozent zurück bei 11778 Punkten, obwohl der Verfallstermin für DAX-Optionen vorbei ist. Deutsche Bank und Bayer sind weitere Bremser. Vor dem Wochenende wollen die Anleger offenbar nicht mehr ins Risiko gehen, viele parken ihr Geld in deutschen Staatsanleihen. Die Rendite der 10jährigen Papiere des Bundes steht bei 0,06 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 0815. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:45 Deutsche Bank will Postbank verkaufen

Die Deutsche Bank will sich nach einem Bericht des Magazins „Der Spiegel“ nicht vom gesamten Geschäft mit Privatkunden trennen, aber die Postbank verkaufen, also das Massengeschäft. Die Papiere der Deutschen Bank gehören mit rund 3 Prozent Abschlag zu den schlechtesten Werten im DAX. Der liegt allerdings 1,8 Prozent zurück bei 11785 Punkten, alle Aktien stecken mehr oder weniger im Minus. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX sind ebenfalls deutlich gedrückt, SMA Solar und Gerry Weber werden 5 Prozent abgewertet. Manche Beobachter meinen, dass die Anleger in der nächsten Zeit kleinere Brötchen backen müssen. „Für weitere Käufe fehlen die Argumente, für größere Verkäufe die Alternativen“ meint ein Analyst. Gold kostet 1205 Dollar pro Feinunze, der Euro steht jetzt knapp über 1 Dollar 08. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:15 Piech isoliert, DAX im Abseits

VW-Chef Winterkorn hat den Machtkampf gegen Großaktionär Piech gewonnen. Der Vorstandsvertrag soll im nächsten Jahr sogar verlängert werden. Insider berichten zudem, dass Aufsichtsratschef Piech bei der Präsidiumssitzung isoliert war, das Mehrheitsverhältnis bei Fünf zu Eins lag. Die VW-Aktie steckt trotzdem ganz leicht im Minus, weil der DAX zum Verfallstermin bei Optionen wohl in den Keller geschickt wurde. Aus dem kommt das Börsenbarometer bislang aber nicht heraus, der DAX liegt 1,7 Prozent zurück bei 11800 Punkten. Vielleicht liegt das aber auch am ungelösten Schuldenstreit mit Griechenland, der die Anleger vor dem Wochenende in den sicheren Hafen der Anleihen treibt: Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe sinkt nämlich auf 0,06 Prozent. Der Euro steht knapp über 1 Dollar 08. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:45 Aktien auf Talfahrt

Die Aktien rutschen immer tiefer in die roten Zahlen, der DAX verliert jetzt 1,8 Prozent auf 11786 Zähler. Der ungelöste Schuldenstreit mit Griechenland lässt keine Kauflust aufkommen, außerdem drücken große Anleger offenbar die Kurse, um bei auslaufenden Termingeschäften besser abzuschneiden. So stecken inzwischen alle Aktien im Minus, Deutsche Bank und K+S verlieren am Meisten. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX sind ebenfalls auf Talfahrt. Deutsche Anleihen sind sehr gefragt: Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe sinkt auf ein Rekordtief von 0,05 Prozent. Der US-Konzern und Siemens-Konkurrent General Electric übertraf die Analystenschätzung beim Gewinn zwar leicht, der Umsatz blieb allerdings unter den Erwartungen. Der Euro kostet 1 Dollar 0825. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:15 DAX im Options-Tief?

Europas größter Autobauer Volkswagen hält entgegen allen Spekulationen an seinem Vorstandschef Martin Winterkorn fest und will den Vertrag sogar verlängern. Die Aktie steht nach dieser Entscheidung des Aufsichtsrats-Präsidiums 0,6 Prozent in der Gewinnzone. Ganz generell geht es bergab mit den Aktien, vielleicht weil die unsichere Lage in Griechenland keine Kauflust aufkommen lässt, wahrscheinlich aber, weil bald Optionen auf den DAX auslaufen, um 13 Uhr: Der DAX fällt jetzt um 1,3 Prozent auf 11847 Punkte, Commerzbank und Deutsche Bank verlieren am Meisten. In der zweiten Reihe geht es ebenfalls abwärts, die Börsenbarometer MDAX und TecDAX stecken deutlich im roten Bereich. Klöckner und Gerry Weber verlieren um die 5 Prozent an Wert. Der Euro kostet 1 Dollar 0830. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:45 Winterkorn bleibt, VW steigt

VW-Chef Winterkorn bleibt Vorstandsvorsitzender, der Vertrag soll im Februar 2016 sogar verlängert werden. Der Autohersteller VW verkaufte im ersten Quartal 1,8 Prozent mehr Autos. Bei der Kernmarke VW ging der Absatz allerdings zurück. Und im wachsenden US-Markt hat der VW-Konzern 1,3 Prozent weniger Autos abgesetzt. Der Kurs von VW steigt um 2 Prozent. Der DAX liegt leicht zurück, 0,1 Prozent, bei 11983 Zählern. K+S, Commerzbank und Lufthansa verlieren am Meisten. Der MDAX der mittleren Werte gibt ebenfalls leicht nach. Osram Licht glänzen allerdings mit 5,5 Prozent Aufschlag, der Leuchtmittelhersteller hat die Gewinnprognose angehoben. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe sinkt auf 0,07 Prozent. Und der Euro kostet 1 Dollar 0812. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:15 Preisverfall gestoppt

Der Preisverfall in der Eurozone scheint gestoppt zu sein. Im Jahresvergleich ergibt sich noch ein kleines Minus von 0,1 Prozent. Doch der Vergleich der Monate zeigt, dass die Verbraucherpreise im März um 1,1 Prozent gegenüber dem Februar angezogen haben. Ein Grund sind die Energiepreise, die wieder gestiegen sind. Die EZB hat zwar ihr gigantisches Anleihekaufprogramm wegen der Deflation in der Eurozone aufgelegt, aber ob man den jüngsten Anstieg schon mit der höchst umstrittenen Geldpolitik der Notenbank begründen kann, darf bezweifelt werden. Das Programm läuft ja erst seit  März. Das ist zu kurz, um schon so deutlich zu wirken. Der DAX bleibt in der Verlustzone. Er gibt 22 auf 11 977 Punkte ab. K+S, Lufthansa, Deutsche Post verbilligen sich bis zu 1,5 Prozent. Der Euro erholt sich weiter. Er wird für Kurse um 1 Dollar 08 gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:45 Bundesanleihe auf Rekordtief

Die anhaltende Debatte um die Finanzlage Griechenlands treibt die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe auf das Rekordtief von 0,072 Prozent. Das ist ein  absurder Wert, denn in normalen Zeiten rentieren solche Papiere mit mindestens 4 bis 5 Prozent. Diese Zahlen belegen, wie verzerrt die Anleihemärkte in diesen Zeiten der Schuldenkrise sind. Gut geht es dabei eigentlich nur denen, die eine Immobilie kaufen wollen. Die erhalten die Darlehen derzeit mit Zinsen von unter 1 Prozent für 10jährige Laufzeiten. Sparer bekommen kaum noch Zinsen. Und auch die Sparkassen und Versicherer bekommen immer größere Probleme, weil sie kaum noch Geld verdienen. Der DAX tendiert derzeit nachgebend, aber er verharrt weiterhin auf allerhöchstem Niveau. Aktuell verliert er 12 auf 11 986 Punkte. Der Euro kostet 1, 08 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:15 VW veröffentlicht Zahlen

Zum Thema Winterkorn hat sich VW noch nicht geäußert, dafür veröffentlicht der Autobauer neue Absatzzahlen. Im ersten Quartal lieferte die Volkswagen AG 2,5 Millionen Fahrzeuge aus – ein Plus von 1, 8 Prozent. Das Jahr wird aber kein Selbstläufer, kommentierte der Vertriebsvorstand die Zahlen. Die VW-Aktie steht mit plus 1,2 Prozent an der Spitze der DAX-Werte. Der Kurs hatte in den letzten Tagen gelitten, weil der allmächtige Ferdinand Piech  seinen Konzernchef Winterkorn in Frage gestellt hat. Der DAX stagniert im Moment knapp unter der Marke 12 000 Punkte. Immerhin hat er seine Verluste der ersten Handelsminuten ausgleichen können. Topaktie im MDAX ist Osram mit plus 6 Prozent, weil der Lichttechnikhersteller seine eigene Prognose angehoben hat. Zum Euro: Seit gestern die guten Konjunkturprognosen für Deutschland nach oben gesetzt wurden, verteuert er sich auf Kurse um 1, 07 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:45 DAX im Plus

Das ist wirklich bemerkenswert. Der DAX startete schwächer in den Handel, aber schon jetzt hat er die frühen Verluste ausgeglichen. Er gewinnt 12 Punkte auf 12 011. Das bestätigt die These, dass derzeit niemand aus Aktien aussteigen will, weil sie die attraktivste Anlageklasse sind - auch wegen der Rekorddividenden, die in den kommenden Wochen ausgeschüttet werden. Die VW-Aktie erholt sich um 1 Prozent, nachdem sie einige Tage wegen des Machtkampfes an der Konzernspitze leichter tendierte. Im SDAX fällt die Aktie von Zalando positiv auf. Der Onlinehändler wächst offenbar deutlich schneller als seine Konkurrenten. Im ersten Quartal soll der Umsatz um fast 30 Prozent gestiegen sein. Das Unternehmen schreibt mittlerweile schwarze Zahlen, das war beim Börsengang im Herbst noch nicht der Fall. Heute wird die Aktie für Rekordwerte um 29 Euro gehandelt, damals ging es nach dem Börsendebüt erst einmal  bergab auf Kurse um 17 Euro. Der Euro kostet 1, 07 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:15 DAX-Korrektur geht weiter

Die Börsenwoche ist von Verlusten geprägt. Vor einer Woche hatte der DAX noch einen neuen Rekord aufgestellt. Gestern rutschte er unter die Marke 12 000. Heute verliert er zum Auftakt 22 auf 11 976 Punkte. Auf dem Rekordniveau ist eine Korrektur um gerade mal rund 400 Punkte nichts Ungewöhnliches. K+S sind mit minus 1,7 Prozent die schwächsten Titel. Alle anderen wie Bayer und Infineon verlieren weniger als 1 Prozent. Beide Titel gehörten zuletzt zu den haushohen Favoriten im DAX. Die Börse reagiert auf gute Nachrichten: Osram legen im MDAX 3,5 Prozent zu. Der Leuchttechnikhersteller hebt seine eigene Gewinnprognose an. Das ist insofern bemerkenswert, weil das Unternehmen vor einer umfassenden Neuausrichtung steht. Die genauen Pläne sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Der Euro erholt sich auf 1, 07 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:45 DAX vor schwächerem Start

Asiens Börsen machen es vor: Die Handelswoche dürfte wohl auch in Europa mit schwächeren Kursen enden. In Tokio hatte der Nikkei-Index 233 Yen tiefer geschlossen bei 19 653. In Japan schaut man bereits auf die kommende Woche, denn dann beginnt die Bilanzsaison – und zwar für das Gesamtjahr, weil das Geschäftsjahr dort Ende März endet. In den USA werden derzeit die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Die Gewinne entwickeln sich gut, doch die Umsätze ziehen nicht mehr so mit und immer mehr Unternehmen klagen dabei über den starken Dollar. Das hat auch den Dow Jones etwas ins Stocken gebracht. Wobei für alle Börsen weltweit gilt: Sie befinden sich weiterhin nur knapp unter neuen Rekorden. Der DAX wird leichter erwartet. Sein Future signalisiert ein Minus von bis zu einem halben Prozent. Gestern hatte er knapp unter der Marke 12 000 geschlossen. Der Euro kostet 1, 07 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:15 Nikkei-Index schließt schwächer

In Tokio hat der Nikkei-Index zum Wochenende 1,2 Prozent auf 19 653 Yen verloren. Die Aktie von Sony schloss fast 4 Prozent tiefer. Wikileaks hat sehr zum Unwillen der Japaner die Dokumente veröffentlicht, die Hacker vor 5 Monaten bei einem Angriff auf Sony Pictures gestohlen hatten. Sony befindet sich in einem Um- und Aufbruch, nachdem der Konzern die neue Smartphone-Technologie verschlafen hatte. Künftig sollen wieder Milliardengewinne sprudeln. Diese Aussicht hatte die Aktie in dieser Woche auf den höchsten Stand seit 5 Jahren getrieben. Grundsätzlich haben alle Börsen in Asien zum Wochenende an Schwung verloren. Das könnte dem DAX passieren. Er wird wenig verändert erwartet. Nachdem er noch heute vor eine Woche einen neuen Rekord aufstellte, ging es bergab. Der Euro kostet 1, 07 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:45 Korrektur für DAX und Co.

Letzte Woche gab es noch neue Bestmarken, doch diese Woche hat der DAX das durchgemacht, was die Händler, eine Korrektur nennen. Vergangenen Freitag stellte der DAX mit 12 391 einen Rekord auf, gestern schloss er knapp unter 12 000. Eine umfassende Korrektur ist das nicht, denn nach wie vor ist es so, dass niemand so recht aus dem Markt aussteigen will. Schließlich könnte man was verpassen: zum Beispiel die anstehende Hauptversammlungssaison, bei der die deutschen Konzerne ihre Aktionäre mit Rekordausschüttungen verwöhnen werden. Die Vorgaben für heute sind recht unterschiedlich. In Tokio verliert der Nikkei-Index 1 Prozent auf 19 677. Die chinesischen Börsen in Hongkong und Shanghai legen weiter zu, obwohl die Konjunkturdaten aus China schon seit längerem nicht mehr die besten sind. Der Euro wird für Kurse knapp unter 1, 08 Dollar gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:15 Nikkei dümpelt unter 20 000

In Tokio hat der Nikkei-Index erst vergangene Woche die Marke 20 000 übersprungen, doch auf dem höchsten Stand seit 15 Jahren ging ihm die Luft aus. Seitdem dümpelt er vor sich hin. Aktuell verliert er 183 auf 19 702 Yen. In Japan geben vor allem die Aktien der großen Chiphersteller wie Advantest um bis zu 5 Prozent nach. Der Auslöser ist AMD aus den Vereinigten Staaten. Der meldet im ersten Quartal deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinn, weil der PC-Markt weiterhin unter der neuen Konkurrenz der Tablet-Computer leidet. Die PC-Verkäufe gingen im ersten Quartal weltweit erneut um über 5 Prozent zurück. Seit 3 Jahren ist das bereits so und eine Trendwende nicht in Sicht. In Tokio beginnt nächste Woche die Berichtssaison – und zwar nicht nur für das erste Quartal, sondern für das Gesamtjahr. In Japan endet das Geschäftsjahr nämlich traditionell im März. Der Euro wird für Kurse um 1, 07 70 Dollar gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:45 US-Börsen ohne klaren Trend

Die amerikanischen Börsen bieten für den letzten Handelstag der Woche keine klaren Vorgaben. Eines bleibt festzustellen: Dow Jones, Standard and Poors und NASDAQ sind kurz vor neuen Rekorden ins Stocken geraten. In New York heißt es: Die Unternehmensbilanzen müssen schon ziemlich gut ausfallen, um den Märkten den nächsten Schub zu geben. Die bislang veröffentlichten Zahlen haben eine Gemeinsamkeit: Die ersten 3 Monate des Jahres waren gut bis sehr gut. Doch bei den Prognosen halten sich die Unternehmen zurück. Doch genau an diesem Punkt wollen die Anleger mehr hören. Der Dow Jones schloss hauchdünn im Minus bei 18 106 Punkten. Die Aktie von Goldman Sachs gab ein halbes Prozent nach, obwohl die Investmentbank den höchsten Quartalsgewinn seit 4 Jahren eingefahren hat. In Tokio verliert der Nikkei-Index 193 auf 19 692 Punkte. Der Euro kostet 1, 07 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:15 Asiens Börsen uneinheitlich

Asiens Börsen tendieren am letzten Handelstag der Woche uneinheitlich. Einen guten Lauf haben vor allem die chinesischen Börsen in Hongkong wie auch in Shanghai. Das ist bemerkenswert, denn die jüngsten Konjunkturdaten aus China waren ja nicht die besten. Hongkong profitiert sehr stark davon, dass Anleger aus dem chinesischen Mutterland ihr Kapital verstärkt in der ehemaligen Kronkolonie anlegen. Ausländische Investoren haben auch Japan wieder entdeckt. Es sind ihre Käufe, die schon vergangene Woche den Nikkei-Index über die Marke 20 000 getrieben haben. Das war immerhin der höchste Stand seit 15 Jahren. Aktuell notiert der Index knapp darunter. Er verliert 190 auf 19 695 Yen. Der Euro kostet 1, 07 70 Dollar.


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