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B5 Börse Gewinneinbruch bei McDonalds

Stand: 21.10.2014

15:15 Gewinneinbruch bei McDonalds

McDonalds hat im vergangenen Quartal rund 30 Prozent weniger verdient. Der Gewinn brach auf 1 Milliarde Dollar ein. Der Quartalsumsatz ging ebenfalls deutlich zurück. Grund: In China gab es einen Gammelfleischskandal, der auch andere Fastfood-Ketten betraf. Darüber hinaus räumte McDonalds ein, dass der Wettbewerb auf dem US-Markt schärfer geworden sei. Die Aktie gibt im vorbörslichen Handel in New York gut 2 Prozent ab. Gesucht ist dagegen die Aktien von Apple. Der Hightechkonzern profitiert davon, dass sein neues iPhone erneut weltweit ein Renner ist. In diesem Umfeld dürften auch die US-Börsen mit Gewinnen starten. Europas Börsen befinden sich auf Erholungskurs. Der DAX legt 122 auf 8838 Punkte zu. MDAX und TecDAX steigern sich um je 1,8 Prozent. Der Euro kostet 1, 27 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

14:45 Kartellstrafen für Banken

Nun ist es offiziell: Die EU-Kommission verdonnert JPMorgan zu einer Strafe von 72 Millionen Euro. Credit Suisse und UBS müssen für weitere 22 Millionen aufkommen. Den Banken wird Kartellbildung vorgeworfen. Sie haben den Zins für den Schweizer Franken manipuliert. Die Aktienkurse beeinflusst das heute aber nicht. Alle europäischen Finanzwerte standen zuletzt so massiv unter Druck, dass sie nun auch alle bei der heutigen Erholung mitmachen. Der DAX gewinnt 90 auf 8808 Punkte. Bester Titel ist die Commerzbank mit plus 3,7 Prozent. Auch die Lufthansa gehört zu den Werten mit deutlichen Gewinnen von gut 2. Prozent. Die Fluggesellschaft wird heute massiv bestreikt und muss mit weiteren Arbeitsniederlegungen rechnen. Die Aktie wird für 12 Euro gehandelt. Ein Niveau, das man getrost als katastrophal bezeichnen kann. In New York dürfte später die Aktie von Apple im Mittelpunkt stehen. der Konzern meldet ein deutliches Umsatzplus, weil das neue Smartphone mal wieder ein Renner ist. Der Euro wird für 1, 27 70 Dollar gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

14:15 Bankwerte gesucht

In Europa sind die Bankwerte gesucht. Die deutsche Commerzbank verteuert sich zum Beispiel um gut 4 Prozent. Dahinter verbirgt sich zweierlei. Zum einen ist das eine Gegenreaktion auf die vorangegangenen Verluste, zum anderen die Hoffnung, dass die Cobank den Stresstest der EZB bestanden hat. Die Ergebnisse sollen am Wochenende veröffentlicht werden. Tatsächlich ist zu erwarten, dass kein deutsches Geldhaus durchgefallen ist. Der DAX erholt sich um 94 auf 8812 Punkte. Auch die Deutsche Bank kann zulegen. Auf einige Geldhäuser kommen Strafen in Millionenhöhe zu. Die EU-Kommission will insgesamt 90 Millionen Euro von der Credit Suisse, der UBS und JPMorgan. 70 Millionen sollen alleine auf die US-Bank entfallen. Alle 3 sollen den Referenzzins für den Schweizer Franken manipuliert haben. Der Euro kostet 1, 27 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

13:45 Öl zieht etwas an

Am Ölmarkt ziehen die Preise wieder etwas an. Die Nordseesorte Brent verteuert sich auf etwas mehr als 86 Dollar. Das ist aber im Vergleich zu früheren Zeiten noch immer sehr günstig. Seit Sommer ist der Preis um ein Viertel zurückgegangen. Die Rohstoffe reagieren auf eine gute Nachricht aus China. Dort hat sich die Konjunktur im 3. Quartal weniger stark abgekühlt als erwartet, auch wenn sie mit 7,3 Prozent so langsam wuchs wie das letzte Mal Anfang 2009.  Eine nachhaltige Erholung der Barrelpreise dürfte es aber nicht geben, sagen Analysten. Die OPEC müsste die Förderung drosseln, doch dafür gebe es keine Anzeichen. Die Aktienmärkte fahren voll auf Erholungskurs. Wie nachhaltig der ist, kann niemand sagen. Das Wort Trendwende will noch kein Börsianer in den Mund nehmen. Der DAX steigt um 126 auf 8844 Punkte. Die meisten anderen EU-Börsen melden ebenfalls Gewinne von 1,5 Prozent und mehr. Der Euro kostet 1, 27 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

13:15 Kräftige Kursgewinne für DAX und Co.

Die Zeichen stehen heute ganz klar auf Erholung. Der DAX steigt um 136 auf 8853 Punkte. Der TecDAX gewinnt 2 Prozent.  Da spielt natürlich die Markttechnik eine große Rolle, denn der DAX befand sich über Wochen auf Talfahrt. Da muss irgendwann mal eine Gegenreaktion erholen. Aber es gibt auch einige positive Nachrichten, die die Kurse anschieben. Im TecDAX notiert die Aktie von Sartorius um 6,3 Prozent höher. Der Laborausrüster veröffentlichte gute Zahlen, weil das Unternehmen sehr gute Aufträge aus der Pharmaindustrie erhielt. Bei BMW gibt es ein zweigeteiltes Bild. Grund: Ein Großinvestor soll über 3 Millionen Vorzugsaktien platziert haben. Das bedeutet immerhin knapp 6 Prozent der Vorzugsaktien. Die Vorzüge tendieren weiterhin 2 Prozent leichter. Die im DAX gelisteten Stammaktien gehören mit 1,3 Prozent zu den gesuchten Standardwerten. Der Euro kostet 1, 27 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

12:45 Apple mit starken Quartalszahlen

Apple veröffentlichte sehr gute Quartalszahlen. Die neuen iPhone-Modelle lassen die Kassen klingeln. Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz um 12 Prozent auf über 42 Milliarden Dollar. Das war eine positive Überraschung. Die Aktie wird auch in Deutschland gehandelt. Ihr Kurs steigt um fast 3 Prozent. Die Berichtssaison in den USA liefert weitere gute Zahlen. So veröffentlichte Texas Instruments einen deutlichen Gewinnsprung. Davon profitiert die Aktie von Infineon mit plus 2 Prozent. Die deutsche Halbleiteraktie kostet 7, 30 Euro. Anfang Juni wurde sie für 9, 50 Euro gehandelt. Auch der DAX kann sich erholen, nachdem er 5 Wochen nur nachgegeben hatte. Er gewinnt 122 auf 8839 Punkte. der Euro kostet 1, 27 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

12:15 EZB vor Anleihekäufen?

Die EZB plant, Anleihen zu kaufen. Jetzt will ein Insider wissen, dass sich darunter auch Unternehmensanleihen befinden. Papiere, die ein deutlich höheres Risiko haben als zum Beispiel Staatsanleihen. Im ersten Quartal 2015 soll es so weit sein. Ein EZB-Sprecher erklärte, die EZB habe noch keine solche Entscheidung getroffen. Ein klares Dementi dürfte sich anders anhören. An den Aktienmärkten erholen sich die Kurse. Der DAX klettert um 133 auf 8840 Punkte. Der TecDAX steigt um knapp 2 Prozent. Das ist in erster Linie eine Gegenreaktion auf die Verluste der letzten 5 Wochen. Auch die Lufthansa kann rund 3 Prozent zulegen. Die Piloten drohen mit weiteren Streiks. Die Aktie ist ja in diesem Jahr schwer gebeutelt. Kostete sie im Frühjahr noch über 20 Euro, wird sie derzeit für knapp 12 Euro gehandelt. Das ist im Schnitt deutlich schwächer als der DAX. Der Euro wird für Kurse um 1, 27 60 Dollar gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

11:45 DAX mit Gegenreaktion

Das nennt man eine Gegenreaktion – mehr nicht. Der DAX erholt sich um 93 auf 8812 Punkte. Auch MDAX und TecDAX steigen um bis zu 1,6 Prozent. Mitte September hatte der DAX noch 9800 Punkte auf seinem Konto. Nach diesem irren Rutsch geht es halt nun einen Tick nach oben. Von einer Trendwende spricht daher noch niemand. Im DAX gibt es nur Gewinner. Commerzbank, K+S und Infineon steigen um bis zu 3,8 Prozent. Bei den Nebenwerten ist einer der großen Tagesverlierer zu finden. Deutz brechen um rund 10 Prozent ein. Die Aktie kostet nur noch 3, 35 Euro. Der Motorenbauer kassiert seine eigenen Jahresziele. Das ist aber nicht der schwachen Konjunktur geschuldet, sondern hausgemacht. Deutz lieferte im Jahr 2011 über 200 000 Motoren aus. Ein Teil der Motoren habe sich unerwartet schnell und stark abgenutzt. Der Konzern muss nun seine Garantien einlösen. Der Euro kostet 1, 27 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

11:15 Eurostat meldet 2,9 Prozent Neuverschuldung

Das Europäische Statistikamt Eurostat hat gerade den endgültigen Schuldenstand in der Eurozone für das Jahr 2013 vermeldet. Demnach standen alle Länder gemeinsam 2,9 Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt in der Kreide. Der gesamte Schuldenstand beläuft sich auf 90,9 Prozent. Das sind Zahlen aus der Vergangenheit und insofern für die Börsianer nur bedingt interessant. Aktuell schaut man vor allem, wie sich die Schulden in Frankreich entwickeln. Präsident Hollande und auch Ministerpräsident Valls haben ja mehrmals betont, dass sie das Defizitkriterium auf absehbare Zeit nicht werden einhalten können. Und nun dürfte viel davon abhängen, ob die EU-Kommission Paris in diesem Punkt in die Knie zwingen kann, oder ob es zu einem faulen Kompromiss kommt, bei dem man Frankreich weiter als Ausnahmefalls behandelt. Heute ist die Stimmung an den Aktienmärkten positiv. Der DAX kommt 0,8 Prozent voran auf 8.785. Spitzenreiter sind Commerzbank und K+S beide mit knapp 3 Prozent Plus. Und der Euro steht bei einem Dollar 28 15. Christian Sachsinger, B5 Börse.

10:45 DAX wackelt weiter

Man bekomme den Eindruck, dass alle froh seien, wenn der mit Schrecken behaftete Oktober zu Ende gehe, so kommentiert ein Marktteilnehmer das Geschehen an den deutschen Börsen. Tatsächlich wackelt der DAX dem November entgegen. Das Börsenbarometer war heute zunächst mit deutlichen Verlusten gestartet, fast ein Prozent Minus stand an den Tafeln. Dann nach nur einer halben Stunde wechselte das Vorzeichen, jetzt sind wir bei einem knappen Prozent Plus. Gut 60 Punkte sind es mehr auf 8.776. M-DAX und TecDAX schaffen sogar über ein Prozent Gewinn. Die Anleger werden wohl auch weiterhin starke Nerven brauchen. Die Konjunktur bröckelt in Europa und wie heute wieder gemeldet auch in China, in den USA muss man sehen. Außerdem ist die Eurokrise noch lange nicht ausgestanden. Sie könnte schnell wieder zurückkehren, wenn Frankreich nicht auf Einhaltung der Defizitkriterien verpflichtet werden kann. Noch zum Euro: der rührt sich momentan kaum und notiert bei Werten knapp über einem Dollar 28. Christian Sachsinger, B5 Börse.

10:15 Dialog Semiconductor stark gefragt

Apple hat gestern hervorragende Zahlen gemeldet. Das iPhone 6 ist für den Konzern ein Renner. Im vergangenen Vierteljahr wurden fast 8,5 Milliarden Dollar verdient, knapp 13 Prozent mehr als vor einem Jahr und es war das stärkste Wachstum seit fast zwei Jahren. Die guten Zahlen wirken sich auch bei einem deutschen Unternehmen positiv aus. Dialog Semiconductor macht den Großteil seiner Geschäfte mit dem US-Konzern. Und so ist man jetzt auch hier optimistisch. Die Aktie von Dialog legt 3,5 Prozent zu. Das ist einer der größten Gewinne im TecDAX. Noch etwas stärker zeigen sich SMA Solar, LPKF Laser und Sartorius mit Gewinnen bis zu 4,5 Prozent. Unterm Strich ergibt sich beim TecDAX ein Plus von 1,2 Prozent. Der M-DAX mit den Nebenwerten kommt im Moment 0,8 Prozent voran auf 15.203. Und auch der DAX ganz mittlerweile ganz ordentlich zulegen. 0,7 Prozent Plus sind es hier auf 8.775. Noch zum Euro, der steht bei einem Dollar 28 15. Christian Sachsinger, B5 Börse.

09:45 DAX dreht ins Plus

Das war ein schneller Stimmungswandel. Nur eine halbe Stunde nach Handelsbeginn haben die deutschen Börsen bereits ins Plus gedreht. Von knapp einem Prozent Minus schwenkt der DAX nun auf 0,3 Prozent Plus und notiert damit wieder über 8.700 Punkten. 8.750 lautet der aktuelle Stand. Der M-DAX mit den Nebenwerten kann 0,7 Prozent zulegen. Und beim TecDAX stehen 0,8 Prozent zu Buche. Die ursprüngliche Skepsis könnte vom vergleichsweise schwachen Wirtschaftswachstum in China herrühren. Peking meldet fürs letzte Quartal nur noch ein Plus 7,3 Prozent, der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Zu den Einzelwerten: die Gewinnerliste im DAX ist jetzt deutlich länger. An der Spitze stehen noch immer Infineon-Aktien, nach guten Zahlen des US-Konkurrenten Texas Instruments. Inzwischen aber kann Infineon 3 Prozent zulegen. Lufthansa K+S und Continental verteuern sich alle um rund 1,5 Prozent. Auch der Euro kommt voran aktuell auf einen Dollar 28 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

09:15 DAX startet fast 1 % schwächer

Die deutschen Aktienmärkte sind mit Verlusten in den Handel gestartet. Der DAX gibt in den ersten Minuten 0,7 Prozent nach und notiert damit bei 8.660 Punkten. Der M-DAX mit den Nebenwerten fällt 0,5 Prozent zurück; Stand hier zu Beginn: 14.990. Und der TecDAX gibt 0,6 Prozent nach. Auffällig ist das Minus beim Autobauer BMW. Der Kurs fällt hier gleich zum Start 2,5 Prozent zurück. Händler berichten von einem größeren Verkauf von BMW-Aktien durch die Schweizer Großbank UBS. Unter Druck stehen zu Beginn außerdem Deutsche Post mit 2 Prozent Minus, sowie Henkel und Bayer mit einem Prozent Abschlag. Einziger Gewinner im DAX ist die Infineon-Aktie. Der Kurs zieht ein Prozent an. Gestern nach Börsenschluss hatte der amerikanische Chip-Konkurrent Texas Instruments gute Zahlen präsentiert. Zum Euro: der legt leicht zu auf einen Dollar 28 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

08:45 DAX unverändert erwartet

An den deutschen Aktienmärkten bereitet man sich auf einen  Auftakt mit wenig Bewegung vor. Der DAX wird kurz vor Handelsstart gerade mal ein paar Zähler im Minus gesehen. Das spiegelt die Unsicherheit der Börsianer wieder. Am Freitag hatte es nach guten Konjunktursignalen aus den USA ja kräftige Gewinne gegeben. Die Euphorie war gestern dann schon wieder verflogen. Der DAX gab 1,5 Prozent nach auf 8.718 Punkte. Immerhin bleiben einige grundlegende Probleme unverändert bestehen, in erster Linie natürlich die Eintrübung der Wirtschaft in Europa und insbesondere in Deutschland. Die Bundesbank hatte die Anleger gestern bereits auf ein schwaches Quartal beim Bruttoinlandsprodukt vorbetreitet, die offiziellen Zahlen gibt es allerdings erst im November. Bei den Einzelwerten stehen heute BMW und Deutsche Post vorab im DAX unter Druck. Beide verbilligen sich an der Bayerischen  Börse um rund ein Prozent. Noch zum Euro: der legt leicht zu auf einen Dollar 28 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

08:15 Nikkei schließt 2 % tiefer

An den japanischen Aktienmärkten gab es heute eine Gegenreaktion zur gestrigen Kursrally. Der Nikkei Index ist jetzt 2 Prozent schwächer aus dem Handel gegangen bei 14.804. Der breiter angelegte Topix gab 1,6 Prozent nach. Das heißt, es traf vor allem einige der ganz großen Titel. Zu den Verlierern zählten insbesondere die Autoaktien. Honda, Nissan, Toyota und Suzuki verloren alle rund 2 Prozent. Und auch bei den Technologiewerten gab es einige herbe Verluste: Sony und Toshiba etwa verbilligten sich um 1,5 Prozent, Olympus und Advantest knickten 2,5 Prozent ein. Nach unten drückte die Kurse zum einen ein etwas stärkerer Yen, der die japanischen Exportwerte belastete. Zum anderen machten sich viele Anleger Sorgen über das schwache Wirtschaftswachstum in China. Im letzten Quartal kam nur noch ein Plus 7,3 Prozent heraus, der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Zum Euro: der legt momentan leicht zu auf einen Dollar 28 25. Christian Sachsinger, B5 Börse.

07:45 Gute Nachrichten aus der Chip-Branche

Texas Instruments ist noch immer einer der weltgrößten Chiphersteller. Und die Geschäfte laufen beim US-Konzern anscheinend derzeit gar nicht schlecht. Im abgelaufenen Quartal stieg der Nettogewinn um fast ein Drittel auf 826 Millionen Dollar – das war vor allem mehr als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz legte immerhin acht Prozent zu auf 3,5 Milliarden Dollar. Das Management erklärt das Ergebnis mit einer starken Nachfrage nach Chips, die in Telekomanlagen, in der Industrie und in der Automobilbranche eingesetzt werden. Die Zahlen sind umso erfreulicher als man an der Wall Street zuletzt befürchtet hatte, dass die Branche in eine Krise rutschen könnte. Und so legte der Kurs der Aktie von Texas Instruments im nachbörslichen Handel rund 1,5 Prozent zu. Möglicherweise wirkt sich die Meldung heute ja an den deutschen Märkten auch aus, etwa bei der Infineon-Aktie. In Fernost zeigt der Trend heute nach unten. Japans Nikkei-Index büßt aktuell 2 Prozent ein. Und der Euro notiert bei Werten knapp über einem Dollar 28. Christian Sachsinger, B5 Börse.

07:15 China wächst nur noch um 7,3 %

In China scheint das Turbowachstum der vergangenen Jahre endgültig vorbei zu sein. Im dritten Quartal ergibt sich nur noch ein Plus von 7,3 Prozent. Was für ein europäisches Land natürlich eine Traummarke wäre, ist für China der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Aber ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht, denn: Analysten hatten ein noch geringeres Wachstum erwartet. Nun fragt man sich allerdings, ob die Führung in Peking nicht bald das selbst gesteckte Ziel von 7,5 Prozent für dieses Jahr fallen lassen wird. An den Märkten hält sich die Aufregung bislang in Grenzen. In Hong Kong gibt der Hang Seng gerade mal 0,3 Prozent nach auf 23.012. Deutlich nach unten geht es dagegen in Tokio. Dort büßt der Nikkei Index jetzt gut 2 Prozent ein. Das ist nach der Rally von gestern mit satten 4 Prozent Plus aber nicht weiter verwunderlich. Zum Euro: der bewegt sich kaum bei Werten knapp über einem Dollar 28. Christian Sachsinger, B5 Börse.

06:45 Nikkei gibt 2 % nach

Nach der gestrigen Rally mit 4 Prozent Plus beim Nikkei gibt es heute am japanischen Aktienmarkt eine Gegenbewegung … nach unten. Gewinnmitnahmen und ein stärkerer Yen sorgen momentan für fallende Kurse. Konkret heißt das: 2 Prozent Minus beim Nikkei auf 14.822. Und 1,5 Prozent weniger beim breiter angelegten Topix. Unter Druck steht etwa die Autobranche: Honda und Toyota verbilligen sich beide um rund ein Prozent. Nissan-Aktien geben 2 Prozent nach. Auch unter den Technologiewerten gibt es viele Verlierer. Toshiba-Papiere verbilligen sich um ein Prozent, Advantest und NTT fallen fast 2 Prozent zurück. Etwas verhaltener geht es heute in Hong Kong zu. Der Hang Seng gibt nur leicht nach, um 0,3 Prozent. Chinas Wachstum ist im dritten Quartal mit 7,3 Prozent zwar so niedrig ausgefallen wie schon lange nicht mehr. Experten hatten aber mit noch weniger gerechnet. Zum Euro: der bewegt sich kaum bei Werten knapp über einem Dollar 28. Christian Sachsinger, B5 Börse.

06:15 Fernost folgt US-Märkten nicht nach oben

Von der Wall Street kommen positive Vorgaben für den heutigen Handelstag. Die US-Indizes kamen gestern trotz weiter bestehender Konjunktursorgen einheitlich mit Gewinnen aus dem Handel. Der Dow Jones legte ganz leicht, nämlich um 0,1 Prozent zu auf 16.400 Punkte. Der Nasdaq Index verbesserte sich deutlich, um 1,4 Prozent. Großer Bremsklotz für den Dow war IBM. Das Unternehmen enttäuschte mit seiner Quartalsbilanz. Und auch die Trennung von der defizitären Chipsparte wurde negativ aufgenommen, weil IBM dabei noch viel Geld zuschießen muss. Die IBM-Aktie zeigte am Ende 7 Prozent ins Minus. Hierzulande gab der DAX 1,5 Prozent nach auf 8.718 Punkte. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen landete bei 0,85 Prozent. Damit nach Fernost: dort ist der Trend heute eindeutig negativ. Japans Nikkei Index büßt im Moment 1,3 Prozent ein auf 14.912. Und der Euro steht unverändert bei einem Dollar 28. Christian Sachsinger, B5 Börse.


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