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B5 Börse US-Indizes können klar zulegen

Stand: 23.10.2014

16:45 DAX springt wieder über die Marke von 9.000 Punkten

Konjunkturängste hatten die Märkte jetzt mehrere Wochen lang fest im Griff – so sehr, dass der DAX vor einer Woche bis auf ein Jahrestief von rund 8.350 Punkten absackte. Doch jetzt sieht es so aus, als seien die Ängste übertrieben gewesen. Nicht, dass es keine konjunkturellen Probleme gäbe - man denke nur an die Folgen der verschiedenen geopolitischen Konflikte, die - wie der Bayerische Industrie- und Handelskammertag heute mitteilte - auch Thema für die bayerische Wirtschaft sind. Doch wahrscheinlich war es übertrieben, bereits das Rezessions-Gespenst an die Wand zu malen. Ganz in diesem Sinn hat heute auch der Finanzvorstand von Daimler, Bodo Uebber, davor gewarnt, die Wirtschaft in Europa in eine Rezession hineinzureden. Bestätigt wurde diese Aussage von den neuen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Euro-Zone, die besser ausgefallen sind als erwartet und weiter leichtes Wachstum andeuten. Vor diesem Hintergrund und auch dank der recht deutlichen Gewinne an der Wall Street kann der DAX 0,7 Prozent zulegen, und – wenn auch ganz knapp – die 9.000er Marke wieder überspringen. Der Dow Jones liegt mit 1,4 Prozent vorn, bei 16.691, der Euro notiert zu 1,26 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

16:15 Konjunktur- und Unternehmenszahlen stützen die Märkte

Die jüngsten Konjunkturdaten sowohl aus Amerika als auch aus Europa sind besser ausgefallen als erwartet – das dämpft die Konjunktursorgen, die seit einigen Wochen die Märkte belasten. So sind die Einkaufsmanagerindizes für die europäische und auch für die deutsche Wirtschaft im Oktober unerwartet gestiegen. In den USA kletterte der sogenannte „Index der Frühindikatoren“ (errechnet vom Conference Board) stärker als erwartet, und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag in den vergangenen vier Wochen auf dem niedrigsten Durchschnittswert seit dem Jahr 2000. Vor diesem Hintergrund und auch angesichts einiger guter Unternehmenszahlen können die US-Indizes die gestrigen Verluste, die ja mit der Unruhe nach dem Attentat in Ottawa zusammenhingen, mehr als wettmachen – der Dow Jones gewinnt 1,4 Prozent auf 16.690. Der DAX, der ja im Unterschied zu den US-Börsen gestern zulegen konnte, ist mit weiteren 0,6 Prozent im Plus, bei knapp 9.000 Zählern. Der Euro ist derweil wenig verändert, bei 1,26 40 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

15:45 US-Indizes starten mit deutlichen Gewinnen

Die US-Indizes sind wie erwartet mit Kursgewinnen in den Handel gestartet, und zwar mit so deutlichen Gewinnen, dass die gestrigen Verluste bereits wieder wettgemacht worden sind. Der Dow Jones liegt mit 1,3 Prozent vorn, bei 16.672, der Nasdaq Composite gewinnt rund ein Prozent auf 4.430 Punkte. Mit verantwortlich für die Entwicklung sind einige überzeugende Quartalszahlen: So steigen die Papiere von Caterpillar nach der Erhöhung der Jahresprognose um fast 4 Prozent, die von 3M um fast fünf Prozent und die von General Motors um 1,3 Prozent. Gegen den Trend sacken die Papiere des Internet-Unternehmens Yelp um 14 Prozent ab – der Quartalsumsatz des Unternehmens, das eine Plattform für Bewertungen im Internet bietet, fiel deutlich – was zahlreiche Analystenherabstufungen zur Folge hatte. Hierzulande liegt der DAX mit einem halben Prozent vorn, bei 8.980 Punkten. Und der Euro wird zu 1,26 50 Dollar gehandelt. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

15:15 US-Indizes könnten die gestrigen Verluste wettmachen

Das Attentat von Ottawa hat gestern die US-Aktienmärkte belastet. Nach anfänglichen Kursgewinnen schlossen sie mit Abschlägen von bis zu einem Prozent. Doch kurz vor Handelsbeginn an der Wall Street sieht so aus, als könnten sie diese Verluste wieder wettmachen. Das hängt mit einigen positiven Unternehmensdaten zusammen, wie denen von Caterpillar und General Motors. Aber auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgt für eine Stabilisierung: So lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der vergangenen Woche mit 283.000 praktisch auf dem Niveau der Vorwoche und zugleich ganz nah bei dem Wert, den Volkswirte im Schnitt erwartet hatten. Hierzulande liegt der DAX nach einigem Hin und Her wieder mit 0,4 Prozent vorn, bei 8.973 Punkten. Der Ölpreis ist wenig verändert, im Fall von Nordseeöl der Marke Brent bei rund 85 ½ Dollar. Und der Euro notiert zu 1,26 60 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

14:45 USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bei 283.000

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche mit 283.000 fast gleich geblieben. Der Durchschnittswert für die vergangenen vier Wochen lag mit 281.000 auf dem niedrigsten Niveau seit dem Jahr 2000 – ein weiteres Signal für die Erholung der amerikanischen Wirtschaft. Denn je weniger Menschen sich neu arbeitslos melden, desto besser geht es – unterm Strich – der US-Wirtschaft. Aus Anlegersicht haben solche an sich guten Daten zwei Seiten: Die konjunkturelle Entwicklung ist natürlich gut für die Börse, gleichzeitig steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen schneller anhebt als gedacht. Und bislang stützt das viele billige Geld der Notenbanken noch die Märkte – was freilich bis hin zur Gefahr der Bildung von Spekulationsblasen reicht, wenn das viele billige Geld in bestimmte Wertpapiere strömt. Am deutschen Aktienmarkt liegt der DAX nach einigem Hin und Her jetzt mit einem halben Prozent vorn, bei 8.982. Und der Euro kommt auf 1,26 55 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

14:15 Uhr GM und Caterpillar können mit Quartalszahlen überzeugen

Einige große US-Unternehmen haben vor Handelsbeginn in New York Quartalszahlen vorgelegt. Demnach konnte General Motors seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdoppeln, auf fast 1,4 Milliarden Dollar – und das trotz der zahlreichen Rückrufaktionen der jüngeren Zeit. GM profitierte vor allem von florierenden Geschäften in Amerika und China. Im Europageschäft, das weithin von Opel bestritten wird, weitete sich der operative Verlust allerdings aus, auf fast 400 Millionen Dollar. GM-Aktien sind vorbörslich mit zwei Prozent im Plus. Noch besser läuft es bei Caterpillar – der Baumaschinenkonzern hat nach einem erfolgreichen Quartal die Jahresprognose angehoben – die Aktien liegen vorbörslich mit fünf Prozent vorn. Eher enttäuschend sind dagegen die Zahlen des Pharmakonzerns Eli Lilly ausgefallen – nach dem Auslaufen des Patentschutzes für wichtige Arzneimittel brach der Umsatz um 16 Prozent, der Überschuss um fast 60 Prozent ein. Der DAX liegt nach einigem Hin und Her jetzt wieder mit 0,4 Prozent vorn, bei 8.977 Punkten. Und der Euro notiert zu 1,26 60 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

13:45 Daimler-Finanzvorstand warnt: Nicht in Rezession hineinreden

Beflügelt von einem Rekordabsatz bei der Marke Mercedes-Benz hat der Daimler-Konzern seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal erneut kräftig gesteigert, operativ um rund 20 Prozent auf fast 2,8 Milliarden Euro. Dazu kam dann noch ein stattlicher Sonderertrag von rund einer Milliarde Euro aus dem Verkauf des Anteils am Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems an Rolls-Royce Die Gesamtziele für das Jahr seien daher, so heißt es von Daimler, trotz erster Anzeichen eines Abschwungs in Europa nicht in Gefahr. Die Folgen der Konflikte im Nahen Osten oder der Ukraine könnten im kommenden Jahr ein Thema werden. Derzeit bestehe aber eher die Gefahr, dass sich die Wirtschaft in Europa in eine Rezession hineinrede, so Finanzchef Bodo Uebber. An der Börse liegen Daimler-Aktien leicht zurück, mit einem halben Prozent und rund 59 1/2 Euro, was aber vor allem damit zusammenhängen dürfte, dass Daimler bereits vergangene Woche erste Zahlen bekanntgegeben hatte – seitdem hat die Aktie mehr als fünf Prozent gewonnen. Beim DAX geht es weiter hin und her, der deutsche Leitindex liegt jetzt wieder leicht vorn, mit 0,2 Prozent und 8.961 Punkten. Und der Euro wird zu 1,26 65 Dollar gehandelt. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

13:15 DAX jetzt ohne klare Richtung

Um die europäische Wirtschaft ist es möglicherweise nicht so schlecht bestellt wie von vielen Börsianern in den vergangenen Wochen befürchtet. Zumindest sind die so genannten Einkaufsmanagerindizes, die vom britischen Markit-Institut errechnet werden, besser ausgefallen als erwartet. Nach Vorlage dieser Daten drehte der DAX, der infolge der Verluste in den USA und in Japan schwächer gestartet war, ins Plus – zeitweise sprang das wichtigste deutsche Börsenbarometer über die Marke von 9.000 Punkten. Nur: Da kann er sich nicht halten. Aktuell ist der DAX kaum verändert, bei 8.942 Punkten. Auf der einen Seite legen ThyssenKrupp und Infineon bis zu 2 Prozent zu, auf der anderen Seite geben Continental, HeidelbergerCement und Henkel rund ein Prozent ab. Für Enttäuschung haben – im Unterschied zu den genannten Konjunkturdaten – einige Unternehmen mit ihren Geschäftszahlen gesorgt, so Michelin, Unilever und Eli Lilly. Der Euro schließlich wird zu 1,26 65 Dollar gehandelt. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

12:45 Eli Lilly mit enttäuschendem Quartalsbericht

Der amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly hat vor wenigen Minuten seine Quartalszahlen veröffentlicht: und die fallen insbesondere beim Gewinn deutlich schlechter aus als erwartet: Der Gewinn je Aktie lag bei 47 US-Cent, zum Vergleich: Analysten hatten im Schnitt mit 67 US-Cent gerechnet. Zur Erklärung heißt es von Eli Lilly, dass sich in dem niedrigeren Quartalsergebnis der auslaufende Patentschutz bei einzelnen Medikamenten ausgewirkt habe. Auch die Jahresumsatzprognose wurde gesenkt. Hierzulande zeigen sich die Anleger nicht mehr so zuversichtlich wie noch zuvor, nach Veröffentlichung der neuen Einkaufsmanagerindizes für die Euro-Zone. Der DAX ist jetzt wieder ins Minus gedreht, mit 0,2 Prozent auf 8.921 Punkte. Besonders gefragt sind allerdings im MDAX die Papiere des Stahlhändlers Kloeckner & Co. mit einem Plus von fast vier Prozent – Hintergrund dürfte hier ein positiver Analystenkommentar sein. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen liegt bei 0,87 Prozent, der Euro notiert zu 1,26 70 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

12:15 DAX-Gewinner: ThyssenKrupp und Infineon

Um die europäische Wirtschaft ist es möglicherweise nicht ganz so schlecht bestellt wie von vielen Börsianern in den vergangenen Wochen befürchtet. Zumindest sind die so genannten Einkaufsmanagerindizes, die vom britischen Markit-Institut für die Euro-Zone und für einzelne Länder wie Deutschland errechnet werden, besser ausgefallen als erwartet. Und das hat auch Folgen für den Aktienmarkt. So drehte der DAX nach schwächerem Auftakt – zuvor hatten ja die Börsen in den USA und in Japan mit Verlusten geschlossen – nach Bekanntgabe dieser Daten ins Plus. Aktuell kommt der deutsche Leitindex auf 8.992 Punkte, ein Plus von 0,6 Prozent. Beim Euro wirkten sich die neuen Zahlen nicht so stark aus – der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung liegt jetzt bei 1,26 60 Dollar. Zurück zum DAX: Trotz einer kräftigen Steigerung des Gewinns liegen Daimler-Aktien leicht im Minus. Was aber sicher auch damit zusammenhängt, dass Daimler bereits vergangene Woche erste Zahlen bekanntgegeben hatte – seitdem hat die Aktie mehr als fünf Prozent gewonnen. Nach einer Hochstufung durch die Analysten der HSBC-Bank legen auf der anderen Seite Infineon-Aktien um gut zwei Prozent zu. Sie sind damit neben den Papieren von ThyssenKrupp die Hauptgewinner im DAX. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

11:45 Neue Wirtschaftsdaten dämpfen die Konjunkturängste

Börsianer neigen häufig dazu, zu übertreiben. Mal treibt Euphorie die Kurse immer weiter nach oben, mal treibt Angst die Kurse immer weiter 12:nach unten – der so genannte Herdentrieb spielt dabei oft eine große Rolle. Die neuen Daten zur Konjunkturentwicklung in Europa deuten darauf, dass der jüngste Trend nach unten etwas übertrieben war. So ist sowohl der Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone als auch der entsprechende Index für Deutschland im Oktober unerwartet gestiegen. Wenn man genauer in die Daten schaut, sieht man zwar auch ein paar Probleme, zum Beispiel bei der Auftragsentwicklung oder der Preisentwicklung. Doch wie gesagt unterm Strich sind die Daten besser ausgefallen als erwartet, was sich auch an der Börse zeigt, wo der DAX nach schwächerem Auftakt ins Plus gedreht ist und nun 0,6 Prozent zulegt, auf 8.994 Punkte. Hauptgewinner sind die Papiere von ThyssenKrupp und Infineon mit Aufschlägen von bis zu 2,6 Prozent. Auch die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen legt leicht zu, auf 0,88 Prozent. Nur beim Euro tut sich nicht viel, der verharrt bei 1,26 60 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

10:45 DAX wieder um 9000

Positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus Deutschland und der Euro-Zone sorgen am Vormittag für einen Stimmungsumschwung an den Börsen. Trotz schwacher Vorgaben aus Asien und den USA pendelt der DAX wieder um die Marke von 9000, bei aktuell 8989, das ist ein Anstieg von 0,6 Prozent. In der deutschen Industrie zogen die Geschäfte im Oktober wieder an, während sich das kräftige Wachstum bei den Dienstleistern leicht verlangsamte. Die Wirtschaft in der Euro-Zone hat ihr Wachstum im Oktober leicht beschleunigt. Das zeigen die neuen Einkaufsmanagerindices, die vom Markit Institut ermittelt werden. Allen voran verteuern sich Infineon und Thyssen Krupp, um jeweils mehr als zwei Prozent. Auch Daimler können sich jetzt gut behaupten, nach einem bisher leichteren Verlauf. Dabei waren die Vorgaben aus Asien und den USA alles andere als berauschend. In Tokio musste der Nikkei heute früh 0,4 Prozent abgeben, der Dow Jones in den USA gestern Abend 0,9 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 26/63. Gabriel Wirth B5 Börse

10:15 Stimmung hat gedreht

Die Stimmung an den Börsen hat gedreht, offensichtlich liegt es daran, dass sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Euro-Zone verbessert hat. Der Index für die Industrie steigt in diesem Monat auf 50,7, wie das Markit-Institut mitgeteilt hat. Der Index bleibt damit über der Wachstumsschwelle, die liegt ja bei 50 Punkten. Der DAX schafft den Sprung über die Marke von 9000, er steigt um 0,6 Prozent auf 9007. Allen voran verteuern sich Infineon und Deutsche Lufthansa, um jeweils mehr als zwei Prozent. Auch Daimler können sich jetzt gut behaupten, nach einem bisher leichteren Verlauf. Dabei waren die Vorgaben aus Asien und den USA alles andere als berauschend. In Tokio musste der Nikkei heute früh 0,4 Prozent abgeben, der Dow Jones in den USA gestern Abend 0,9 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 26/63. Gabriel Wirth B5 Börse

09:45 Einkaufsmanagerindex gestiegen

Die Stimmung der deutschen Einkaufsmanager in der Industrie ist in diesem Monat gestiegen, wie aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Markit unter rund 800 Firmen hervorgeht. Der Einkaufsmanagerindex stieg um 0,2 auf 54,3 Punkte und blieb damit deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Die Unternehmen stellten weiter ein. Angesichts steigender Kosten und rückläufiger Verkaufspreise gerieten die operativen Margen jedoch unter Druck", heißt es bei Markit, auch blicken die Dienstleister so skeptisch nach vorne wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. An den Börsen überwiegen im frühen Handel die Minuszeichen. Der DAX folgt den negativen Vorgaben von der Wall Street und aus Asien und sinkt um 0,5 Prozent auf 8897. Daimler trotz Gewinnsprung im abgelaufenen Quartal verbilligen sich um ein Prozent. Der Euro bleibt bei einem Dollar 26/45. Gabriel Wirth B5 Börse

09:15 DAX startet leichter

Die deutschen Börsen sind leichter in den Tag gestartet, der DAX rutscht zum Auftakt um 0,9 Prozent nach unten auf 8858. Mit diesem Starte musste gerechnet werden, denn der Dow Jones in den USA drehte gestern Abend nach Handelsschluss in Europa noch ins Minus. Am Ende hatte er 0,9 Prozent abgegeben. Gerade mal Infineon glänzen mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent. Die Aktien von Daimler, an der Börse in München noch zum Auftakt mit leichtem Zuwachs, rutschen im umsatzstärkeren Computerhandel Xetra um 1,2 Prozent nach unten. Dabei konnte der Autobauer im abgelaufenen Quartal das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft und Umsatz steigern, das lag im Rahmen der Erwartungen. Im MDAX trotzen MTU dem negativen Trend, mit einem Kursplus von 3,6 Prozent. Der Triebwerksbauer hat nach einem deutlichen Umsatzplus im dritten Quartal seine Jahresprognose nun doch wieder leicht aufgestockt. MTU rechnet mit einem Gewinn von 250 Millionen Euro nach Steuern. Der Euro gibt nach auf einen Dollar 26/17. Gabriel Wirth B5 Börse

08:45 Schwache Vorgaben für heutigen Handel

Die Aktien von Daimler gehören an der Börse in München zu den frühen Gewinnern im DAX mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent. Der Autobauer hat im abgelaufenen Quartal das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft und Umsatz steigern können. Daimler sei zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu erreichen, meint der Vorstandschef Dieter Zetsche. Ähnlich gut behauptet präsentieren sich die Papiere von K+S, ansonsten überwiegen die Minuszeichen und das ist eigentlich auch nicht überraschend. Denn die Vorzeichen für den heutigen Handel sind alles andere als vielversprechend. So knickte heute früh in Tokio der Nikkei um 0,4 Prozent ein und der Dow Jones in den USA drehte gestern Abend nach Handelsschluss in Europa noch ins Minus. Am Ende hatte er 0,9 Prozent abgegeben. Interessant dürfte die Kursentwicklung von MTU werden, der Triebwerksbauer hat nach einem deutlichen Umsatzplus im dritten Quartal seine Jahresprognose nun doch wieder leicht aufgestockt. MTU rechnet mit einem Gewinn von 250 Millionen Euro nach Steuern. Der Euro hält sich bei einem Dollar 26/49. Gabriel Wirth B5 Börse

8:15 Daimler steigert Umsatz und op. Gewinn

Daimler hat im abgelaufenen Quartal das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft um ein Fünftel gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können, auf 2,8 Milliarden Euro, wie der Autobauer mitteilte. Dieser Anstieg war erwartet worden. Der Umsatz erhöhte sich um zehn Prozent auf gut 33 Milliarden Euro. Daimler sei zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu erreichen, meint der Vorstandschef Dieter Zetsche, jetzt gilt es abzuwarten, was die Anleger dazu sagen. Die Vorzeichen für den heutigen Handel sind alles andere als vielversprechend. So knickte heute früh in Tokio der Nikkei um 0,4 Prozent ein auf 15139 und der Dow Jones in den USA drehte gestern Abend nach Handelsschluss in Europa noch ins Minus. Am Ende hatte er 0,9 Prozent abgegeben. Es könnte sein, dass die deutschen Märkte dem folgen werden. Der Euro hält sich bei einem Dollar 26/49. Der Preis für eine Feinunze Gold liegt bei 1244 Dollar, das sind umgerechnet 983,5 Euro. Gabriel Wirth B5 Börse

07:45 Tokio folgt der Wall Street

Obwohl die neuesten Konjunkturdaten aus China und Japan besser ausfielen als erwartet, wird heute früh an den Börsen in Asien überwiegend Kasse gemacht. Der Nikkei in Tokio sinkt um 0,5 Prozent auf 15127, in Hongkong gibt der Hang Seng Index 0,6 Prozent ab auf 23269. Marktbeobachter nennen als Gründe für die negative Entwicklung fallende Kurse an der Wall Street und der Rückgang des Ölpreises. Der Preis für ein Barrel, das sind 159 Liter, der Nordseesorte Brent kostet nach wie vor weniger als 85 Dollar und zwar 84,63 Dollar. Diese Entwicklung schüre die Furcht vor einer schwächeren Weltkonjunktur, heißt es. Aktien des Autozulieferers Takata geben 6,4 Prozent ab. Der Skandal um defekte Airbags, die Fahrzeuginsassen verletzen können, weitet sich in den USA immer weiter aus. In den USA büßte der Dow Jones gestern Abend 0,9 Prozent ein. An den Devisenmärkten bleibt der Euro unter einem Dollar 27, bei einem Dollar 26/41. Gabriel Wirth B5 Börse

07:15 Nikkei etwas unter Druck

Die neuesten Stimmungsindikatoren in Asien sind besser ausgefallen als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex vom Marktforschungsinstitut Markit für die japanische Industrie stieg in diesem Monat auf 52,8 Punkte und ist damit so hoch wie seit sieben Monaten nicht mehr. In Japan wird das als ein Hinweis darauf gesehen, dass sich die Wirtschaft von der Mehrwertsteuererhöhung im Frühjahr erholt. Und auch wenn die Wachstumszahlen Chinas im abgelaufenen Quartal hinter den Erwartungen von  Analysten zurückblieben, so ist die Stimmung in der Industrie des Landes offensichtlich besser als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex von der Großbank HSBC und dem Markit-Forschungsinstitut stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 50,4 und damit auf den höchsten Wert seit drei Monaten. An den asiatischen Börsen bleibt man heute früh vorsichtig, wohl auch aufgrund der schwachen Vorgaben von der Wall Street. Der Nikkei in Tokio ist im Minus mit 0,5 Prozent, der HangSeng Index in Hongkong sinkt um 0,4 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 26/38. Gabriel Wirth B5 Börse

06:45 Stimmung in chines. Industrie gestiegen

Auch wenn die Wachstumszahlen Chinas im abgelaufenen Quartal hinter den Erwartungen von  Analysten zurückblieben, so ist die Stimmung in der Industrie des Landes offensichtlich besser als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex von der Großbank HSBC und dem Markit-Forschungsinstitut stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 50,4 und damit auf den höchsten Wert seit drei Monaten. Experten hatten etwas weniger erwartet. Bei HSBC rechnet man damit, dass die chinesische Notenbank ihre Geldpolitik lockern und die Regierung mehr Geld ausgeben wird, um die Konjunktur anzukurbeln. An den asiatischen Börsen bleibt man vorsichtig, wohl auch aufgrund der schwachen Vorgaben von der Wall Street. Der Nikkei in Tokio pendelt heute früh um seinen gestrigen Schlussstand, aktuell ist er im Minus mit 0,3 Prozent bei insgesamt 15146, der HangSeng Index in Hongkong sinkt um 0,4 Prozent auf 23320. Der Euro steht bei einem Dollar 26/38. Gabriel Wirth B5 Börse

06:15 US-Börsen im Minus

An den US-Börsen überwogen gestern Abend die Kursverluste, der Dow Jones schloss 0,9 Prozent tiefer bei 16461, der Nasdaq Index verlor 0,8 Prozent auf 4383. Händler machten dafür unter anderem das Feuergefecht in Kanada verantwortlich, zudem hatte man schon zuvor vorsichtig agiert nach den kräftigen Kursgewinnen der vergangene Tage. Die Aktien von Boeing verbilligten sich um 4,5 Prozent. Der Flugzeugbauer konnte zwar im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn deutlich steigern und hat seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Allerdings sind die Investoren offensichtlich unzufrieden mit der Kostenentwicklung beim Langstreckenflugzeug Dreamliner 787. Höhere Preise und eine kräftige Nachfrage nach Kunststoffen haben dem größten US-Chemiekonzern Dow Chemical zu einem Gewinnsprung verholfen. Im dritten Quartal sei der Überschuss um mehr als 43 Prozent geklettert auf 852 Millionen Dollar geklettert, teilte der Konkurrent von BASF mit. Die Aktien büßten trotzdem 1,2 Prozent ein. In Asien tendieren die Börsen heute früh uneinheitlich. Der Euro bleibt unter 1,27, bei einem Dollar 26/38. Gabriel Wirth B5 Börse


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