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Filme der Woche "Men in Black" sind zurück

Moritz Holfelder stellt die 3D-Fortsetzung der Erfolgsgeschichte über Agenten und Außerirdische vor. Er empfiehlt aber auch "Moonrise Kingdom" von Wes Anderson. Die "Filme der Woche" - immer donnerstags um 6:25 Uhr und 18:25 Uhr auf B5 aktuell.

Stand: 23.05.2012
Kinosaal | Bild: picture-alliance/dpa

"Men in Black 3"

Die "Men in Black": Zehn Jahre ist es her, dass die beiden Agenten auf der Suche nach Außerirdischen auf unserem Planeten ebendiesen retteten. Im jetzt dritten und erstmals in 3D gedrehten Teil der Blockbuster-Reihe bedrohen erneut Aliens den Fortbestand der Menschheit - und auch das Leben von Tommy Lee Jones ist in Gefahr. Mit einer Reise in die Vergangenheit will Agenten-Kollege Will Smith alles für eine sorglose Zukunft regeln.

Vergnügliches Popcorn-Kino

Manche Kritiker behaupten, vom skurrilen Witz der ersten beiden Teile sei wenig geblieben. Andere sagen, dass diesmal die Geschichte durchaus berührend über die Special Effects triumphieren würde. So oder so: "Men in Black 3" ist vergnügliches Popcorn-Kino - ein Film, den man nicht zwingend gesehen haben muss, der aber als nette Sommerunterhaltung einen Kinobesuch durchaus wert ist.

"Moonrise Kingdom"

Den neuen Film von US-Regisseur Wes Anderson sollte man auf keinen Fall verpassen. "Moonrise Kingdom", der letzte Woche das Filmfestival von Cannes eröffnet hat, kommt nun auch in die deutschen Kinos. Anderson erzählt gewohnt detailverliebt und skurril die ungewöhnliche Liebesgeschichte zweier 12-jähriger Teenager. Diese verlassen im Sommer 1965 ihre Familien und schlagen sich auf einer märchenhaften Insel durch. Zu den hochkarätigen Darstellern gehören Bill Murray, Frances McDormand, Bruce Willis, Edward Norton, Harvey Keitel und Tilda Swinton.

"Komm, wir finden einen Schatz"

Ein Film für die ganze Familie bzw. jüngere Zuschauer ist die Parabel über Freundschaft "Komm, wir finden einen Schatz" - etwas betulich und sehr frei nach Janosch erzählt. Beim Angeln ziehen Tiger und Bär eine Schatzkarte an Land. Auch wenn die Karte zerreißt und die eine Hälfte verloren geht, machen sich die beiden auf die Suche. Regisseurin und Produzentin Irina Probost hat "Komm, wir finden einen Schatz" mit ruhiger Hand, in friedvollen Bildern und sanft belehrend inszeniert. Kinderkino für die Allerjüngsten - diesmal auch als 3D-Version.

"Sharayet - eine Liebe in Teheran"

Der Debütfilm der amerikanisch-iranischen Filmemacherin Maryam Keshavarz erzählt von zwei Schulmädchen in Teheran, die inmitten einer repressiven und fundamentalistischen Umwelt von Freiheit träumen. Äußerlich passen sich Shirin und Atafeh den rigiden Vorschriften und der strengen Moral an - zugleich experimentieren sie aber heimlich mit Alkohol, Drogen und Sex. Beim renommierten Sundance Film Festival gab es dafür im vergangenen Jahr den Publikumspreis.