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Geschlechtergerechtigkeit Unser Hirn spricht Männersprache

Ein Beitrag von: Patrizia Schlosser

Stand: 23.10.2015

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. Gendergerechte Sprache | Bild: BR

Mit "Bäcker" oder "Anwohner" kann auch eine Frau gemeint sein, klar. Aber checkt unser Hirn das wirklich oder werden alle ohne männliches Geschlecht einfach unbewusst vergessen? Wir haben es getestet und das Ergebnis überrascht.

Schlagworte:
körper
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Udo Färber, Sonntag, 25.Oktober, 23:15 Uhr

1. Männersprache

Liebe Redaktion von PULS,
das geht ja nun schon eine ganze Weile so, dieses "Krisenhelferinnen und Krisenhelfer", Bürgerinnen und Bürger, Wählerinnen und Wähler.

Ich muß Euch ehrlich sagen, daß diese ein völlig leerer Ansatz ist. Wenn ich das -innen schin höre, schalte ich meistens schon weg. Ein "-innen" im Satz ist nahezu immer ein Indikator dafür, daß nun einfach nur Nebelkerzen, Geschwafel, WischiWaschi kommt. Macht selbst den Test, Ihr werdet staunen.

2. Lerne ich aus Freude andere Sprachen, nicht perfekt, aber so die ersten zwei, drei Kurse immer, daß es bis A1/2 reicht. Und in KEINER anderen Sprache gbt es das. Die Dozenten in Italienisch, Russisch und Arabisch schüttelten lächelnd den Kopf, ebensio in Französisch, Englisch sowieso, ebenso Niederländisch.

Die verschiedenen Sprachen haben ein/zwei/drei Geschlechter im Singular (vgl. Englisch/Italienisch/Deutsch) und eine Form für die Vielzahl von Personen, den Plural. PLURAL ist enfach nur mehreres von etwas.

  • Antwort von Rammsau, Montag, 26.Oktober, 15:55 Uhr

    "Ich muß Euch ehrlich sagen, daß diese ein völlig leerer Ansatz ist."

    Nein, das ist kein leerer Ansatz. Wenn klar ist, dass geschlechtergerechte Sprache einen positiven gesellschaftlichen Beitrag leistet, etwa da sich junge Mädchen eher klassische "Männerberufe" zutrauen, wenn diese nicht nur in der männlichen Form genannt werden, dann lohnt die Auseinandersetzung mit der Thematik.

    "Wenn ich das -innen schin höre, schalte ich meistens schon weg."

    Bedauerlich, wie stolz sie auf ihre eigene Ignoranz sind.

    "daß nun einfach nur Nebelkerzen, Geschwafel, WischiWaschi kommt"

    Gleiches könnte man über ihren Kommentar sagen. Der enthält nämlich kein einziges inhaltliches Argument - stattdessen breiten Sie hier ausschließlich Ihre Befindlichkeiten aus und verbreiten Falschinformationen.

    "Und in KEINER anderen Sprache gbt es das."

    Das stimmt schlicht nicht. Fragen Sie doch mal z.B. ihren Englischlehrer nach dem Singular "they" oder ihren Französischlehrer nach "étudiant-e-s".