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Die Frage Warum ist Wohnen so teuer?

Suchst du noch oder wohnst du schon? Ohne Manager-Gehalt und Papis Bürgschaft schauen einen Vermieter oft nicht mehr an. Wohnen in bayerischen Uni-Städten wird immer mehr zum Luxus. Warum eigentlich? Und geht's nicht auch anders?

Von: Christine Auerbach

Stand: 26.03.2013

Münchens Ruf als teuerste Stadt Deutschlands ist schon lange gefestigt. Aber die anderen Bayerischen Unistädte holen auf. In Regensburg zum Beispiel ist der Mietpreis in der Altstadt in den letzten zehn Jahren um fast ein Drittel gestiegen. Zeit sich zu fragen, warum das so ist. Wer ist eigentlich Schuld daran, dass es so schwer ist, eine gute und bezahlbare Wohnung zu finden? Kann man selbst etwas gegen den Mietwahnsinn tun? Und warum ist uns Wohnen eigentlich überhaupt so wichtig, dass wir es unter Altbau mit Fischgrätenparkett nicht machen?



Wohnen in der Schuhschachtel, WG-Massenbesichtigungen und Mieterhöhungen, dass es kracht. Wohnen in den Städten wird immer teurer. Ein Problem von heute? Von wegen. Ein Rückblick in die Tristesse der Wohnungssuche.



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Keinen Bock mehr auf Vermieter und Makler? Dann kauf dein Haus! Das Wohnprojekt AMK in Altötting macht es vor. Dort haben junge Leute zwei Häuser gekauft, renoviert und wohnen nun billig und selbstverwaltet. Unterstützt hat sie dabei das "Mietshäuser Syndikat". Der Verband hilft, selbstverwaltete Hausprojekte finanziell und organisatorisch zu stemmen. Heraus kommt ein Wohnprojekt, das weder eine Räucherstäbchen-Patschuli-WG ist, noch eine gesichtslose Eigentumswohnung. Viel Eigeninitiative, ökonomisches Wirtschaften und eine Menge guter Idealismus: ein Ausweg aus der Mietspirale. 

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