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Filmförderung BR unterstützt Crowdfunding-Film

Das Bayerische Fernsehen geht neben seinem bisherigen Engagement in der Filmförderung auch neue Wege und unterstützt erstmals durch einen geplanten Lizenzkauf ein Crowdfunding-Projekt: die Killerkomödie "Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste" der Münchner Filmemacher Axel Steinmüller und Bogdan Kramliczek.

Stand: 04.03.2013

Filmszene "Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste" | Bild: Bogdan Kramliczek

Es ist der erste Profi-Kinofilm, der völlig gegen konventionelle Finanzierung produziert wird. Über 45 Crewmitglieder und Schauspieler arbeiten ohne Gage an dem Projekt mit. Unter ihnen sind auch Michael Mendl und Joseph Hannesschläger. Am Samstag (2. März) war Drehstart.

Klassische Bilder, skurrile Charaktere

"Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste" spielt mit den klassischen Bildern und Inhalten des Agenten-, Mafia- und Thriller-Genres, führt diese jedoch durch skurrile Charaktere, komödiantische Situationen und schwarzen Humor ins Absurde. Der Bayerische Rundfunk ist auf das bayerische Projekt "Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste" aufmerksam geworden. Die bereits gedrehten Clips versprechen eine interessante Geschichte und fachliches Können.  

BR als Partner experimenteller Filmprojekte

Das Internet hat die Filmwelt verändert. Regisseure und Produzenten nutzen die Chance, die das Netz ihnen bietet und suchen online – per Crowdfunding – nach Investoren. Allerdings ist es schwierig, selbst einen sehr sparsam kalkulierten Film allein mit der Unterstützung aus dem Netz zu finanzieren. Um ein Projekt bis zur Ausstrahlungsreife im Fernsehen oder im Kino zu bringen, können sich innovative und etablierte Herangehensweisen gegenseitig produktiv ergänzen. Deshalb unterstützt der Bayerische Rundfunk "Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste". Wichtig ist dem BR und der Crew, dass das Projekt seinen innovativen und experimentellen Charakter behält.  

Drehorte gesucht

Das Filmteam ist komplett, aber gesucht werden noch Locations wie ein Theater, ein altes Büro, eine Lagerhalle, ein Krankenzimmer sowie Sprinter für den reibungslosen Ablauf am Set. Der 90-Minüter wird in HDSLR-Technik gedreht.

Prominente Beteiligung

Der deutsche Charakterdarsteller Michael Mendl, der in zahlreichen "Tatorten" sowie in vielen Fernseh- und Kinofilmen mitgespielt hat, übernimmt eine Rolle in "Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste". Auch Joseph Hannesschläger, bekannt aus "Die Rosenheim-Cops", wird in einer Gastrolle zu sehen sein. Die Stunt-Koordination übernehmen VIPstunts aus Fürth, die zum Beispiel bei "Inglourious Basterds" Brad Pitt gedoubelt haben.

Kurzinhalt

Der Film enthüllt die Geschichte um den vermeintlichen Tod des gesuchten Gangsters Siegfried Teitelbaum. Im Mittelpunkt steht Stefán, ein professioneller Auftragskiller im Dienste der Behörden. Stefán, der seine Opfer zeichnet, bevor er sie eliminiert, wird vom Verhörspezialisten Dante befragt. Stefán erzählt, wie er Siegfried Teitelbaum ausgeschaltet hat. Doch es bleiben Zweifel. Hat er tatsächlich Siegfried Teitelbaum eliminiert? Und wer ist überhaupt dieser Siegfried Teitelbaum?


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