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Neue 7-teilige Reihe Von Pflanzen und ihren Menschen

Für die neue Reihe "Von Pflanzen und ihren Menschen", die ab 14. April zu den Osterfeiertagen und darüber hinaus im BR Fernsehen zu sehen ist, war ein BR-Team in ganz Bayern unterwegs. Jede Folge der siebenteiligen Reihe ist einem anderen bayerischen Regierungsbezirk gewidmet und führt in 12 Stationen durch das dortige Gartenjahr. Dafür hat das Team Privatgärten und Pflanzensammler, aber auch Gärtnereien, Kleingärten, Botanische Gärten, Schlossparks und gärtnerische Institute besucht.

Stand: 16.03.2017

Privatgarten Marion und Andreas Ernst in Falkenfels. | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Zoltan Kascha. Die Nutzung im Social Media-Bereich sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildmanagement, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Bildmanagement@br.de

Die Sendungen und deren Kurzinhalte im Einzelnen:

Karfreitag, 14. April 2017, 15.15 Uhr
Von Pflanzen und ihren Menschen
Gärtnern in Schwaben
Die Reise durch das gärtnernde Schwaben beginnt im stadteigenen Kräutergarten der Bezirkshauptstadt Augsburg. Weitere Stationen sind der Kreislehrgarten in Bad Grönenbach und der Ort Wemding, wo sich alles um die Fuchsie dreht. Von hier aus geht es weiter nach Lindau mit seinen Dachterrassen.
Weil die Region um den Bodensee gleichzeitig eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands ist, hat das Filmteam auch die Versuchsstation für Obstbau Schlachters besucht.
In Burgau und im nahen Rettenbach dreht sich dann alles um Holz: Besucht werden eine Forstingenieurin und ein Holzbildhauer. Weiter geht es zum Bauernhofmuseum Illerbeuren, dann zur Staudengärtnerei Gaissmayer und nach Stöttwang in den Privatgarten der Familie Schäling. Exotisch wird es in Kirchheim, denn in der Gärtnerei von Werner Wallner wächst Lotos. Die nächste Station ist der Betrieb von Hans Graf, der sich ganz den Mittagsblumen verschrieben hat.
Zu guter Letzt geht es zurück nach Augsburg. Allerdings nicht in die Stadt, sondern in den Botanischen Garten.

Samstag, 15. April 2017, 15.15 Uhr
Von Pflanzen und ihren Menschen
Gärtnern in der Oberpfalz
Erika und Josef Schiffner haben ihr Grundstück am Südrand des Fichtelgebirges in einen künstlerischen Garten verwandelt, voller skurriler Skulpturen inmitten prächtiger Beete. Helmut Stürbers Leidenschaft sind ebenfalls Skulpturen. Er fertigt sie aus Weidenzweigen, die er im November erntet. Spätestens dann heißt es für die exotischen Gehölze im Herzogspark Regensburg: Winterkleidung anziehen. Gerade junge Exemplare von Seiden- oder Taschentuchbaum brauchen in der kalten Jahreszeit noch etwas Schutz. Wie entspannend das Räuchern von Kräutern im Winter sein kann, zeigt Umweltpädagogin Kathrin Robl aus Falkenstein. Und im Oberpfälzer Freilandmuseum wird die Frage geklärt, was Äpfel an Fichten zu suchen haben. Tropisch wird es im Wintergarten von Ursula Lengdobler in Wenzenbach, denn ihre Leidenschaft gilt dem Hibiskus.

Sonntag, 16. April 2017, 15.15 Uhr
Von Pflanzen und ihren Menschen
Gärtnern in Unterfranken
Los geht es mit einem Besuch der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, kurz LWG, am Rand von Veitshöchheim. Nur wenige Kilometer weiter liegt Himmelstadt, wo Jutta Steinmetz besondere Garten-Führungen bei Tag und bei Nacht anbietet. Weiter geht es nach Nüdlingen zu einer Gärtnerei für fleischfressenden Pflanzen, zum winterlichen Hofgarten in Veitshöchheim sowie zum Botanischen Garten der Universität Würzburg. Nach der Rhön mit ihrer besondere Pflanzenwelt folgt ein Abstecher auf den Balkon des „Gartenfräuleins“ mitten in Würzburg. Dort wächst ein buntes Allerlei auf nur 15 Quadratmetern mitten in der Stadt. Abschließend geht es nach Aschaffenburg in das „fränkische Nizza“.

Montag, 17. April 2017, 15.15 Uhr
Von Pflanzen und ihren Menschen
Gärtnern in Niederbayern
Los geht es in einen besonderen und großzügigen Garten in Falkenfels, dessen Entstehung 20 Jahre gedauert hat. Nächste Station ist die Bezirkshauptstadt Landshut, in deren Hofgarten Besucher die Welt der Bäume erkunden können. Eine Spezialität made in Niederbayern produziert die Familie Huber. Auf ihren Feldern wachsen vor allem Äpfel und Apfelbeeren, die zu Saft und Chips verarbeitet werden.
Wird es Winter in Niederbayern, beginnt für Rosenliebhaber eine arbeitsreiche Zeit. Denn einige Sorten brauchen einen guten Winterschutz, um die rauen Nächte im Januar und Februar zu überstehen. Ganz ohne Probleme gelingt auch der Anbau von Nordmanntannen nicht. Doch Manfred Hechinger lässt sich davon nicht entmutigen und kultiviert in dritter Generation echte bayerische Christbäume. Schmilzt der Schnee, beitet sich ein Ausflug in die Gärtnerei an, wo bereits im Januar die ersten Schneeglöckchen in unglaublich vielen Sorten aus dem Boden spitzen.
Im Frühjahr und Frühsommer ist das Freilandmuseum Massing ein interessantes Ziel. Hier haben sich Kräuterpädagoginnen auf heimische Wildkräuter spezialisiert und geben dazu auch Kurse. Zum Abschluss geht’s in einen Privatgarten, der vor allem mit einfach blühenden Stauden gestaltet ist. Diese trotzen selbst schwierigen Wetterverhältnissen und zeigen lange ihre Blüten.

Sonntag, 23. April 2017, 15.15 Uhr
Von Pflanzen und ihren Menschen
Gärtnern in Oberfranken
Die Reise beginntim Rosengarten Bamberg, einer der ersten Rosensammlungen Frankens. Über 5.000 Rosen in 50 Sorten wachsen hier. In Marktredwitz hat sich das Fernsehteam angeschaut, wie das Gelände einer ehemaligen Gartenschau durch Bürgerengagement lebendig bleibt. Ein Gärtner aus der Nähe von Hof zeigt, wie sich mit Muskelkraft, den richtigen Pflanzen und einem Haufen Steinplatten ein Alpengarten im Miniaturformat anlegen lässt.
Auch in der Paläobotanischen Sammlung in Bayreuth dreht sich alles um Steine – und zwar um solche, die vor mehreren hundert Millionen Jahren noch Pflanzen waren. Weiter geht es zum Projekt Klein Eden im Landkreis Kronach, wo mit der Abwärme einer Fabrik Bananen und tropische Speisefische gezüchtet werden. Die Kultur exotischer Pflanzen, wie etwa Zitrusgewächse, war für Regenten bereits vor hunderten von Jahren ein Zeichen von Macht. In der Orangerie von Schloss Seehof bekommen Besucher einen Eindruck davon, wie aufwändig die Kultur der Kübelpflanzen ist. Und wie sehr man mit Früchten Kinder begeistern kann, beweist der Besuch im Obstlehrgarten in Coburg.

Sonntag, 30. April 2017, 15.15 Uhr
Von Pflanzen und ihren Menschen
Gärtnern in Oberbayern
Erste Station ist die Roseninsel im Starnberger See mit ihren 600 Rosenstöcken. Weiter geht es zu Rosi Friedl aus Markt Indersdorf. In deren Gärtnerei wachsen mehr als 900 Sorten der Gattung Fuchsia, deren Früchte die Gärtnerin sogar erntet und zu Marmelade verarbeitet. Ab Oktober beginnt in Oberbayern die Zapfenpflücker-Saison, in der im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten hoch oben in den Bäumen Fichtenzapfen für die kommende Waldgeneration geerntet werden. Nach einem Besuch im Naturkindergarten St. Georg besucht das TV-Team die Gewächshäuser von Giselher Cramer in Bischofswiesen am Fuße des Watzmanns, der hier seit 1973 Orchideen kultiviert. Wenn ab Mai die Pfingstrosen blühen, lohnt sich ein Besuch des Sichtungsgartens in Weihenstephan. Hier findet jeder auch die passende Idee für den eigenen Garten. Und wer gut zu Fuß ist, steigt auf den Schachen. Dort liegt auf 1.860 Metern Höhe der Alpengarten mit über 1.000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Hochgebirgen – von den heimischen Alpen bis zum fernen Himalaja.

Montag, 1. Mai 2017, 15.15 Uhr
Von Pflanzen und ihren Menschen
Gärtnern in Mittelfranken
Die Reise durch Mittelfranken beginnt im Hofgarten Ansbach, einem Barockgarten, in dem alles ein bisschen anders ist. Dann geht’s nach Erlangen in die Lilienarche.
Wenn im August der Dinkel reif ist, steht ein Besuch auf der mittelfränkischen Cadolzburg an. Weiter geht’s aufs alte Gartenschaugelände nach Dinkelsbühl. Typisch für Mittelfrankens Landschaften sind Streuobstwiesen. Eine davon, der Kappelbuck, liegt bei Ehingen.
In Altdorf bei Nürnberg zeigt Rüdiger Klähn, wie man Gräber besonders gestalten kann. In Thalmässing zeigt Barbara Krasemann, dass man seinen Garten das ganze Jahr über nutzen kann. Ende des Winters stellt Familie Stieglitz aus Lichtenau ihre beachtliche Kakteensammlung aus und lässt die Zuschauer daran teilhaben. Wie sich in einem Swimmingpool Gemüse und Salat anpflanzen lassen, ist an der Staatlichen Fachschule für Agrarwissenschaft in Fürth zu sehen. Was man mit Ringelblumen alles anstellen kann und wie sich mit ihnen Wolle färben lässt, zeigt Gaby Krämer vom Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim. In Nürnberg geht es danach um die Sandgrasnelke. Die dortige Kaiserburg mit ihren vielen Gartenräumen ist die letzte Station der Gartenreise durch Mittelfranken.


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