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25. April bis 1. Mai miteinander leben. Schwerpunkt Familie

Großfamilien, Patchworkfamilien, "neue" Väter, Leih-Großmütter: Familienleben zeigt sich in unser Gesellschaft in verschiedensten Facetten. Was bedeutet Familie heute – und die Entscheidung dafür oder dagegen? Was macht familiäre Gemeinschaft aus, jenseits der Organisation von Haushalt, Erziehung und Finanzen? Unter dem Titel "miteinander leben. Schwerpunkt Familie" stellt der Bayerische Rundfunk von Montag, 25. April, bis Sonntag, 1. Mai, das Thema Familie in den Mittelpunkt. Damit wird der BR seinem Anspruch gerecht, im Programm verstärkt ein breites Spektrum an Familienthemen anzubieten.

Stand: 14.04.2016

Symbolbild: Eine Familie im Scherenschnitt | Bild: colourbox.com

Ausgewählte Sendungen im BR Fernsehen:

Montag, 25. April, bis Freitag, 29. April, 16.15 Uhr
Wir in Bayern
Montag: Beim Projekt Uni-Großeltern in Regensburg bringt die Universität Senioren und studentische Eltern für die Kinderbetreuung zusammen. Knapp 30 Omas und Opas machen bereits mit, zwei sind als Gäste im Studio. Außerdem: Die Geschichte von Silvia Arndt, einer ehemaligen Missionsschwester, die aus ihrem Orden austrat, weil sie eine Familie haben wollte – und heute hat.
Dienstag: Christl Seilbeck hat acht Kinder, die alle noch bei ihr daheim leben, Darüber hinaus pflegt sie seit Jahren ihren Mann, der einen irreparablen Hirnschaden hat. Die 50-Jährige ist mit einigen Kindern zu Gast im Studio. Außerdem bespricht ein Familienpsychologe unter dem Motto "Nesthocker und frühe Vögel" die Frage, wann für Kinder und Eltern Zeit zum Aufbruch in ein neues Leben ist.
Mittwoch: Studiogast Stefan Rosenboom hat sich seinen Traum verwirklicht: Er reist mit Frau, Kind und Kamera durch die Welt. Sein Ring am Finger bringt sein Lebensmotto eingraviert so auf den Punkt: "Omnia mea mecum porto": All meinen Besitz trage ich bei mir. Außerdem berichtet ein unbegleitetes Flüchtlingskind aus einer Wohngemeinschaft in Nürnberg, wie es ist, wenn man die Familie zurücklässt und in neue familienähnliche Beziehungen kommt.
Donnerstag beleuchtet "Wir in Bayern" das Thema Familie unter dem Aspekt erben und vererben, beim Wirtshaustipp am Freitag schaut sich Wolfgang Schneider ein Familienrestaurant an, und im Studio backt Konditormeister Martin Rössler mit seinen Kindern.

Mittwoch, 27. April, 19.00 Uhr
STATIONEN
Generation ICH - Hat die "heilige Familie" ausgedient?
Wer übernimmt heute Verantwortung? Klassischerweise die Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern? Oder sind zunehmend die Kinder gefragt, sich um die Eltern zu kümmern? Oder kümmert sich jeder nur noch um sich? Christen sind angehalten, den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Heißt das, auf das eigene Glück zu verzichten, sich aufzuopfern? Wo liegen die Grenzen? Wie ist das im Islam, im Buddhismus, im Judentum? "Stationen" berichtet über unterschiedliche Familienkonstellationen, Modelle und Lebenswelten.

Die Moderatoren Ariane Alter und Sebastian Meinberg

Donnerstag, 28. April, 23.45 Uhr
PULS im TV
"Wie soll mein Leben mit 30 sein?", fragt das Team von PULS im TV anlässlich der Themenwoche. Die Reporterin trifft dazu drei 20-Jährige in einer WG, fragt sie nach ihren Zukunftsvorstellungen und schaut mit ihnen Filme über drei 30-Jährige an: Was sagen die zehn Jahre Jüngeren zur Karrierefrau, die nur für ihren Beruf brennt und kinderlos bleiben möchte? Passt ihre Vorstellung besser zum 30-Jährigen, der mit Ehefrau und drei Kindern in einem Einfamilienhaus am Stadtrand wohnt? Oder ist das Leben als ewiger Weltenbummler, der weder Karriere noch Kinder möchte, erstrebenswert? Am Ende diskutieren alle sechs gemeinsam, was man mit 30 alles erreicht haben sollte.

Samstag, 30.4.2016, 17.45 Uhr
Zwischen Spessart und Karwendel
"Zwischen Spessart und Karwendel" erforscht unter anderem familiengerechtes Wohnen, schaut in eine Familienküche, in der mehrere Generationen an einem Tisch zusammenkommen und ergründet am Beispiel einer Allgäuer Großfamilie, wie Kinderreichtum zum Segen werden kann.

Sonntag, 1. Mai 2016, um 18.00 Uhr
Frankenschau
Die "Frankenschau" berichtet unter anderem über die Erziehungsberatung der Diakonie Ansbach und schaut auf Mehrlingsfamilien, "neue" Väter und Familienpaten auf dem Land.

Montag, 24. April, bis Freitag, 29. April, 18.00 Uhr
Abendschau
Montag: Was treibt die Generation der Mittzwanziger und –dreißiger um? Wollen sie früh Familie, Kinder, Haus und feste Strukturen? Oder sind junge Leute überwiegend "Selbstoptimierer", die nur auf sich und ihren Vorteil schauen?
Dienstag: Nicht nur Erwachsene, auch Kinder können an Burnout erkranken, wenn sie von den Anforderungen überfordert sind. Woran liegt das? Wie sieht der Alltag eines Schülers aus?
Mittwoch: Der 22-jährige Christoph aus Dorfen hat eine schwere körperliche Behinderung, ohne Hilfe geht es bei ihm nicht. Deshalb wohnt er bei seinen Eltern und seinen Geschwistern, die sich ein Leben ohne Christoph nicht vorstellen können – trotz aller Probleme und Hürden.
Donnerstag:  Die in München lebende Autorin Sarah Fischer hat mit ihrem Buch "Die MutterGlückLüge" für Aufsehen gesorgt. Sie ist Mutter, liebt ihr Kind sehr, sagt aber gleichzeitig: „Vorher war mein Leben schöner".
Freitag: Was tun, wenn bei einer Trennung keiner die Wohnung oder das Haus aufgeben möchte? Ein Modell, das zur Zeit gern gelebt wird, aber seine Tücken hat: Die Kinder bleiben im "Nest" und die Eltern ziehen wochenweise aus.                 

Montag, 25. April, bis Donnerstag, 28. April, 19.30 Uhr
Dahoam is Dahoam
In der bayerischen Vorabendserie geht es während des Themenschwerpunkts um Mobbing in der Schule (Folge 1700 bis 1702) und darum, was passiert, wenn ein Teenager (unter dem Stichwort „Rollentausch“) für einen Tag die Elternrolle übernimmt (Folge 1703).

Außerdem beschäftigen sich während der Woche u.a. die Sendungen Rundschau, Kontrovers, Gesundheit! und Blickpunkt Sport in verschiedenen Beiträgen mit dem Thema Familie.

Ausgewählte Sendungen im Hörfunk:

Montag, 25. April, bis Freitag, 29. April, 10.05 Uhr
Notizbuch in Bayern 2
Montag geht es in einem Feature um die Familie als Ort, wo man sich umeinander kümmert. Dienstag sind Kinder Thema, die zwischen Notendruck, Freizeitstress und Erwartungen der Eltern vom Burnout bedroht sind. Außerdem geht ein Beitrag der Frage nach, warum im Landkreis Main-Spessart bundesweit die meisten Väter zu Hause bleiben. Mittwoch und Donnerstag stehen wirtschaftliche, sozialpolitische und Umwelt-Gesichtspunkte im Zentrum. Abschließend beschäftig sich am Freitag eine Gesprächsrunde mit dem Thema Familie.
Bereits jetzt sammelt Bayern 2 vorab in einer Social Media-Aktion unter #wasnurfamiliekann, was die Hörer und User an Ideen und Geschichten zum Thema Familie beizusteuern haben.

Autor Michael Schulte-Markwort

Montag, 25. April, ab 6.00 Uhr
radioWelt in Bayern 2

Die radioWelt beginnt die Themenwoche mit dem Autor Michael Schulte-Markwort. Sein kürzlich erschienenes Buch trägt den Titel "Superkids: Warum der Erziehungsehrgeiz unsere Familien unglücklich macht".

Sendungen in ARD-alpha:

Samstag, 23. April, ab 00.15 Uhr und Freitag, 29. April, ab 03.25 Uhr
Ping Pong - Die Familienreportage
Ob Vater-Mutter-Kind oder Patchwork: Die Doku-Reihe "Ping Pong" zeigt in 15-minütigen Kurzfilmen, wie in Familien Probleme bewältigt und die großen Themen des Zusammenlebens wie Liebe, Neid, Abneigung, Mitleid und Freude täglich aufs Neue justiert werden. Reporter Tobias Henkenhaf besucht in jeder Folge eine Familie und begleitet sie einen Tag.

Freitag, 29. April, ab 00.30 Uhr
Jugendbilder aus sechs Jahrzehnten - Zwischen Kindheit und Erwachsensein
Die sechsteilige Doku-Reihe von 2013 unternimmt einen Streifzug durch die Geschichte der deutschen Jugend in West und Ost von den 1960er-Jahren bis heute. Jede der 30-minütigen Folgen nimmt ein Jahrzehnt in den Blickpunkt. Hauptschauplatz ist eine fiktionale Wohnung: Leibnizstraße 4, 3. Stock. Studentische Protestler, friedliebende Hippies, pöbelnde Punks, entscheidungsscheue "Slacker" und "Digital Natives" geben sich hier Folge für Folge die Klinke in die Hand und erzählen von Erlebnissen und Eindrücken aus ihrer Zeit. Durch zeitgenössisches Archivmaterial, Spielszenen und exklusive Privataufnahmen entstehen lebendige und emotionale Eindrücke einer Jugend, die sich ständig neu erfinden muss. Eine Jugend, die ihren Platz in der Welt sucht - und diese dabei, manchmal ohne es zu wissen, immer auch ein Stück verändert.


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