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Eine Kultserie feiert 30-jähriges Jubiläum Irgendwie und Sowieso - A LebensGfui!

„Irgendwie und Sowieso“ wurde 1986 erstmals gesendet und feiert damit in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert. Für das BR Fernsehen Anlass genug die 12 Folgen der bayerischen Kult-Serie von Franz X. Bogner ab 6. Juni 2016, montags um 22.00 Uhr erneut zu senden. Außerdem zeigt BR Fernsehen die Sondersendungen „Ois Chicago sowieso“ am 13. 20. und 27. Juni 2016 jeweils um 22.50 Uhr.

Stand: 20.05.2016

Fotos | Bild: BR/Tellux-Film

Es ist ein Wiedersehen mit Ottfried Fischer, der den US-Hit-narrischen Bauernsohn Alfons Kerschbaumer spielt, genannt „Sowieso“ bzw. „Sir Quickly“ (nach seinem Moped „NSU Quickly“). Außerdem mit Robert Giggenbach als Gymnasiasten und ewig APO-Parolen-schwadronierenden Gerhard Gruber, genannt „Irgendwie“ bzw. „Effendi“. Als dritter im Bunde agiert Elmar Wepper als eher schweigsamer Autospezialist Sepp.
Mit von der Partie sind auch Olivia Pascal als Busunternehmerstochter Christl, Michaela May als verwöhnte Großgrundbesitzerstochter Marlene und Toni Berger als schwerreicher Sägewerkbesitzer Martin Binser. In Episoden-Auftritten glänzen Hannelore Elsner als Bardame Charly, Bruno Jonas als Tango Freddy, Uwe Ochsenknecht als „Der General“ und weitere bayerische Charakterköpfe.

„Irgendwie und Sowieso“ beschwört das Flower-Power-Leben der wilden 68er im Hinterland von München noch einmal herauf und ist geprägt von Liebe, Komik, Sehnsucht, Melancholie, von der Musik dieser Zeit, aber auch vom Aufbegehren gegen das Establishment und damit von jenem Lebensgefühl, wie es nur ´68 existieren konnte.

Prominente Besetzungsliste
DarstellerRolle
Ottfried FischerAlfons Kerschbaumer alias Sir Quickly oder auch "Sowieso"
Robert GiggenbachEffendi alias "Irgendwie"
Elmar WepperSepp
Olivia PascalChristl
Michaela MayMarlene
Hannelore ElsnerBardame Charly
Karl MerkatzKerschbaumer, Quicklys Vater
Enzi FuchsKerschbaumerin, Quicklys Mutter
Siegfried RauchBusunternehmer Burger, Christls Vater
Karl LieffenGroßgrundbesitzer Weininger, Marlenes Vater
sowieGeorg Meier, Louise Martini, Ernst Hannawald, Ruth Drexel, Kathi Leitner, Udo Thomer, Uwe Ochsenknecht, Barbara Rudnik, Dolly Dollar, Wolfgang Fierek und viele andere ...

Autor und Regisseur Franz Xaver Bogner
Bogner drehte „Irgendwie und Sowieso“ 1985/86 und siedelte seine Serie in dem fiktiven Ort „Zell, irgendwo in Bayern“ an. Der in Pliening bei München geborene Filmemacher war zur Drehzeit 37 Jahre alt. Die ersten Studentenrevolten der 60er Jahre hatte er in München als pendelnder Gymnasiast erlebt. In seinem „Irgendwie und Sowieso“ fing er dann jene Stimmung ein, die er als Heranwachsender im Landkreis Ebersberg und in der nahen „Weltstadt“ München gespürt und erlebt hatte. Für Franz Xaver Bogner ist diese Serie ein wichtiges Dokument seiner Jugendzeit und nicht von ungefähr gab er ihr deswegen auch den Untertitel „Geschichten vom Land“.

Die Musik
Neben bizarren Straßenkreuzern und vogelwilden Typen spielt die Rockmusik in Bogners Serie eine weitere Hauptrolle. Den Ton gaben vor gut 30 Jahren die Beatles an, genauso die Rolling Stones, gefolgt von The Who sowie Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und „The Doors“ und auch Bob Dylan. Den Zeitgeist auf den Punkt brachte 1968 der Superhit „Born To Be Wild“ von „Steppenwolf“.

„Ois Chicago sowieso“
Der Bayerische Rundfunk blickt zurück auf eine große Serientradition, auf Glanzstücke, die Fernsehgeschichte geschrieben haben. In der Sondersendung "Ois Chicago sowieso" werden die kultigsten Szenen aus mehr als 20 Jahren bayerischer Fernsehserien noch einmal gezeigt, darunter „Irgendwie und Sowieso“, „Monaco Franze“ oder „Zur Freiheit“.


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