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30. DOK.fest München Ausgezeichnet beim Dokumentarfilmfestival

Am Samstag, 16. Mai, wurde beim DOK.fest der vom Bayerischen Rundfunk und Global Screen gestiftete Hauptpreis VIKTOR Main Competition an den dänisch-polnischen Dokumentarfilm „Something Better to Come“ vergeben. Eine lobende Erwähnung erhielt außerdem der polnisch-deutsche Dokumentarfilm „The Queen of Silence“. Mit dem erstmalig ausgelobten Publikumspreis des BR-Magazins „Kino Kino“ wurde der Schweizer Film „Electroboy“ ausgezeichnet. Der BR war mit insgesamt 13 Produktionen und Koproduktionen auf dem 30. DOK.fest vertreten, das vom 7. bis 17. Mai 2015 in München stattfand.

Stand: 17.05.2015

Viktor Trophäe I | Bild: BR

VIKTOR Main Competition

Filmszene aus "Something Better to Come"

Die internationale Jury (Ruth Diskin, Ruth Diskin Films, Jerusalem; Volker Heise, Zero One Filmproduktion Berlin; Jarmila Outratová, Dokumentarfilmfestival Jihlava, Tschechien) hat den dänisch-polnischen Dokumentarfilm „Something Better to Come“ mit dem von BR und Global Screen gestifteten Hauptpreis VIKTOR Main Competition ausgezeichnet. In dem Film begleitet Regisseurin Hanna Polak ihre Protagonistin Yula über 14 Jahre: Der Teenager lebt zusammen mit anderen Mittellosen auf Europas größter Mülldeponie, die sich bis in die Vororte Moskaus hinein erstreckt. Yula lebt von dem, was die Zivilisation zurückgelassen hat. Trotz allem ist sie ein fröhlicher Teenager voller Träume und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Jury würdigt den fesselnden Dokumentarfilm und die außergewöhnliche Story.

Zum Film

Something Better to Come. Dänemark/Polen 2014; 105 Min.; Buch, Regie und Kamera: Hanna Polak; Produktion: Danish Documentary Productions ApS; Sprache: Russisch mit englischen Untertiteln.

Filmszene aus "The Queen of Silence"

Eine lobende Erwähnung hat die Jury außerdem an den polnisch-deutschen Dokumentarfilm „The Queen of Silence“ von Agnieszka Zwiefka vergeben. Der Film erzählt von der zehnjährigen Denisa, die taub ist und wunderschön tanzen kann. Sie hat nie sprechen gelernt und schlägt sich doch mit einem breiten Lachen durch ihren harten Alltag in einer Roma-Community in Polen. "Ein besonderer Film, der Musik, Tanz und den Alltag in der Roma-Gemeinschaft kunstvoll miteinander verbindet", lobt die Jury.

Zum Film

The Queen of Silence. Polen/Deutschland 2014; 80 Min.; Buch und Regie: Agnieszka Zwiefka; Kamera: Aleksander Duraj, Armand Urbaniak; Produktion: Ma.ja.de Filmproduktion, Chilli Productions; Sprache: Romani/Polnisch mit englischen Untertiteln.

Kino Kino Publikumspreis

Szene aus "Electroboy" mit Florian Burkhardt

Der neue Publikumspreis des BR-Filmmagazins „Kino Kino“ ging an die Schweizer Produktion „Electroboy“. In dem Film zeichnet Regisseur Marcel Gisler ein facettenreiches Porträt des schillernden Schweizer Multitalents Florian Burkhardt: Snowboardprofi, weltberühmtes Topmodel, Internetpionier, Designer, Musiker und Autor. Was Burkhardt in all den Jahren jedoch nicht gelingt, ist zu sich selbst zu finden.

BR-Redaktionsleiter Thomas Sessner (M.) überreicht Regisseur Marcel Gisler (r.) den Kino Kino Publikumspreis

Den Publikumspreis hatte die Redaktion des BR-Filmmagazins „Kino Kino“ zum ersten Mal ausgelobt und alle Zuschauer aufgerufen, unter allen Filmen beim DOK.fest ihren Favoriten zu wählen. Rund 6000 Filmbesucher beteiligten sich an der Abstimmung. Überreicht wurde die Auszeichnung an Regisseur Marcel Gisler von BR-Redaktionsleiter Thomas Sessner.

Zum Film

Electroboy. Schweiz 2014; 113 Min.; Buch und Regie: Marcel Gisler; Kamera: Peter Indergand; Produktion: Langfilm/Bernard Lang AG; Sprache: Schweizerdeutsch mit englischen Untertiteln.


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