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Tatort: Am Ende geht man nackt (3)

Stand: 07.03.2017

Der dritte Franken-Tatort erzählt vom Ankommen als Flüchtling in Deutschland. Im Mittelpunkt steht der junge, allein reisende Syrer Basem:

"In einem Land, in dem in Teilen der Bevölkerung die Angst vor Flüchtlingen und das Bedürfnis nach Abgrenzung wächst, versucht der dritte Franken-Tatort, dem Zuschauer ein sehr persönlich erzähltes Flüchtlingsschicksal emotional nahezubringen. Der Brandanschlag ist das äußere Ereignis, das die polizeilichen Ermittlungen anstößt. Im Kern geht es darum, die Geschichte von Menschen zu zeigen, die in Deutschland Zuflucht suchen, weil ihr Leben zu Hause in Gefahr ist."

BR-Tatort Redakteurin Dr. Stephanie Heckner

Regisseur Markus Imboden (Tatort: "Einmal wirklich sterben", "Der Verdingbub") inszenierte den Fall nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt ("Das Programm", "Mord in Eberswalde"), mit dem er bereits bei "Mörder auf Amrum" erfolgreich zusammengearbeitet hat. Kameramann Jürgen Jürges ("Ich und Kaminski") ist für die Bildgestaltung verantwortlich. Die Produktion des neuen Franken-Tatort liegt bei Rat Pack Filmproduktion (Produzenten: Martin Zimmermann, Christian Becker) im Auftrag des Bayerischen Rundfunks (Redaktion: Stephanie Heckner).

In "Am Ende geht man nackt" werden Dagmar Manzel als Hauptkommissarin Paula Ringelhahn und Fabian Hinrichs als Hauptkommissar Felix Voss wieder unterstützt von der gebürtigen Bambergerin Eli Wasserscheid und dem aus Hof stammenden Andreas Leopold Schadt. Ebenso wieder mit dabei ist der Fürther Matthias Egersdörfer als Leiter der Spurensicherung Michael Schatz. In der Rolle des Syrers Basem ist das junge Schauspiel-Talent Mohamed Issa ("Wir waren Könige", "Das Ende der Geduld") zu sehen. Yasin El Harrouk, der bereits im Münchner Tatort "Der Wüstensohn" spielte und dafür 2015 mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis für den besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet wurde, verkörpert den Marokkaner Said Gashi.

In vielen Rollen sind Schauspieler aus Franken besetzt. Die Darsteller der Flüchtlingsrollen haben mit Iran, Irak, Palästina, Libanon, Tunesien, Marokko und Ghana unterschiedlichste kulturelle Hintergründe.

Informationen zum Film

Regie: Markus Imboden
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Redaktion BR: Stephanie Heckner
Produktion: Rat Pack Filmproduktion (Produzenten: Martin Zimmermann, Christian Becker) im Auftrag des Bayerischen Rundfunks
Drehzeit: 9. August – 9. September 2016
Drehorte: Bamberg und Nürnberg
Ausstrahlung: Sonntag, 9. April 2017, 20.15 Uhr im Ersten                                


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