Presse - Pressedossiers


240

Deutsche Erstausstrahlung "Die Bergpolizei - Ganz nah am Himmel" mit Terence Hill

Pünktlich zum Ferienbeginn bietet das BR Fernsehen seinen Zuschauern eine Prise Urlaub: mit der italienischen Erfolgsserie „Die Bergpolizei – Ganz nah am Himmel“ ("Un passo dal cielo") in deutscher Erstausstrahlung ab 28. Juli 2017, freitags um 20.15 Uhr: zwölf Folgen à 55 Minuten. Hauptdarsteller Terence Hill, bekannt als Partner von Bud Spencer, hat sich durch zahlreiche Western geprügelt und ist einem breiten Publikum nicht nur wegen seiner blauen Augen im Gedächtnis geblieben. Nun kehrt er als gereifter Held dieser humorvoll und emotional erzählten Krimi-Serie zurück.

Stand: 06.06.2017

Pietro (Terence Hill) ist es gelungen das Vertrauen des Wolfes zu gewinnen. | Bild: BR/alessandro molinari/photomovie

Vor der imposanten Kulisse des Alpen-Panoramas im Südtiroler Hochpustertal arbeitet Pietro (Terence Hill) als Kommandant der Forstwache in der Gemeinde Innichen. Der Witwer, der seine Frau bei einem Bergunfall verloren hat, lebt zurückgezogen auf 1.400 Meter Höhe in einem Blockhaus am Pragser Wildsee – dem Himmel ganz nah. Pietro ist ein exzellenter Beobachter. Er hat nicht nur ein großes Gespür für die Natur, sondern auch für die Menschen, die dort leben. Unterstützt wird er von seinen Freunden, seinem Kollegen Roccia und von der Tierärztin Silvia.

Zu Beginn der Serie wird Kommissar Vincenzo Nappi von Neapel nach Innichen versetzt und das ist ein Kulturschock für ihn: Er hadert mit seinem bodenständigen Assistenten Huber ebenso wie mit den Beamten der Forstwache, deren Dienststelle auch die Büros der Polizei beherbergt, wo man sich ständig über den Weg läuft. Darüber hinaus muss er sich auch noch die Wohnung mit Tierärztin Silvia teilen. Während Kommissar Vincenzo sehr nach Vorschrift ermittelt, hat Pietro einen direkteren Zugang zu den Leuten vor Ort und einen sicheren Instinkt, mit dem er der Wahrheit immer auf den Grund geht und hilft die Kriminalfälle zu lösen.

Thomas Danneberg ist der deutsche Synchronsprecher von Terence Hill, die Musik zur Serie schrieb der international bekannte Filmkomponist Pino Donaggio („Wenn die Gondeln Trauer tragen“, „Carrie“).

Personen und ihre Darsteller 
PietroTerence Hill
Kommissar VincenzoEnrico Ianniello
SilviaGaia Bermani Amaral
RocciaFrancesco Salvi
HuberGianmarco Pozzoli
Bürgermeister MosulMauro Pirovano
ChiaraClaudia Gaffuri
GiorgioGabriele Rossi
MarcellaValentina D'Agostino
ClaudiaBettina Giovannini
Assunta Katia Ricciarelli

Freitag, 28. Juli 2017, 20.15 Uhr

Die Bergpolizei – Ganz nah am Himmel, Folge 1: "Auf den Spuren des Wolfes"
Fernsehserie, Italien 2011
Regie: Enrico Oldoini
Drehbuch: Mario Ruggeri, Francesca de Michelis, Enrico Oldoini, Salvatore Basile, Andrea Valagussa

Pietro, Kommandant der Forstwache von Innichen, findet am Fuße eines Abhangs die Leiche einer jungen Frau. An ihrer Seite ein Wolf, der Pietro angreift, bevor er im Wald verschwindet. Unterdessen ist Vincenzo Nappi im Dorf eingetroffen. Von Neapel nach Südtirol versetzt, erleidet der Kommissar mehr als nur einen Kulturschock. Aber ihn erwartet bereits sein erster Fall. Bei der Toten handelt es sich um Lucia, die während des Studiums in Bozen auf die schiefe Bahn geriet, drogenabhängig wurde und schließlich eine Haftstrafe verbüßen musste. Während Kommissar Nappi ziemlich schnell überzeugt ist, dass der Wolf als „Täter“ in Frage kommt, findet Pietro Fußspuren beim Tatort, die ihn in eine ganz andere Richtung lenken. Als der Wolf erneut einen Menschen angreift, gerät ganz Innichen in Aufruhr.

Freitag, 04. August 2017, 20.15 Uhr

Die Bergpolizei – Ganz nah am Himmel, Folge 2: „Das Gespenst der Mühle“
Fernsehserie, Italien 2011
Regie: Enrico Oldoini
Drehbuch: Mario Ruggeri, Francesca de Michelis, Enrico Oldoini, Salvatore Basile, Andrea Valagussa

Als Silvia am frühen Morgen in der gemeinsamen Dienstwohnung eine ausgebüxte Boa sucht, braucht Vincenzo keinen Kaffee mehr, um wach zu werden. Unterdessen nehmen Pietro und Roccia vorsorglich den alten Bepi mit aufs Revier, der in seinem Rausch behauptet, dem legendären Gespenst der Mühle, einem Müllerburschen, begegnet zu sein. Während Pietro einen wahren Kern in Bepis Worten vermutet, hält Vincenzo sie für pure Einbildung. Nahe der von Bepi beschriebenen Stelle im Wald wird Pietro um ein Haar von einem fremden Auto angefahren. Über das Autokennzeichen sind die Fahrzeughalter schnell ausgemacht. Bevor es jedoch zu einer Verhaftung kommen kann, behaupten Andrea und seine Frau Lavinia, dass ihr siebenjähriger Sohn Martino entführt wurde. Für die Forstwache beginnt eine große Suchaktion.

Freitag, 11. August 2017, 20.15 Uhr

Die Bergpolizei – Ganz nah am Himmel, Folge 3: „Der Scheinheilige“
Fernsehserie, Italien 2011
Regie: Enrico Oldoini
Drehbuch: Mario Ruggeri, Francesca de Michelis, Enrico Oldoini, Salvatore Basile, Andrea Valagussa

Nachdem Giorgio, Pietros Enkel, einen Wagen der Forstwache gegen einen Baum gesetzt hat, wird er dazu verdonnert, den Schaden abzuarbeiten. Missmutig folgt Giorgio seinem Onkel Pietro in die Berge hinauf zum Einsiedler Taddeo, den die beiden in seiner Klause erschlagen auffinden. Ein Zeitungsausschnitt, den er in Taddeos Tagebuch entdeckt, erregt Pietros Aufmerksamkeit: Demnach waren Taddeo und der vor Jahren spurlos verschwundene Unternehmer George Bouvais ein und dieselbe Person. Der Fall wird noch merkwürdiger, als die Gerichtsmedizin bestätigt, dass Taddeo, wie Pietro schon vermutet hat, bereits seit Tagen tot ist, sein Leichnam aber keine Spuren der Verwesung aufweist.
Während Vincenzo Taddeos Kinder Margareth und Eric als Tatverdächtige verhört, machen Pietro und Roccia eine schreckliche Entdeckung.

Freitag, 18. August 2017, 20.15 Uhr

Die Bergpolizei – Ganz nah am Himmel, Folge 4: „Feuerteufel“
Fernsehserie, Italien 2011
Regie: Enrico Oldoini
Drehbuch: Mario Ruggeri, Francesca de Michelis, Enrico Oldoini, Salvatore Basile, Andrea Valagussa  Luisa Cotta Ramonsina, Francesco Arlanch

Zum wiederholten Mal brennt es in den Wäldern von Innichen, wobei die Brandstifter immer nach demselben Muster vorgehen. Doch dieses Mal trifft es die Konfitürenfabrik von Battista Flores, und in der ausgebrannten Ruine wird Battistas Leiche gefunden.
Für Vincenzo gilt Simone, der Ziehsohn der Familie Flores, als tatverdächtig und nimmt den aufbrausenden jungen Mann, der bereits mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist, in Untersuchungshaft. Carola, Battista Flores‘ Tochter, ist von Simones Unschuld felsenfest überzeugt, aber auch Pietro zweifelt an Vincenzos Theorie: Er vermutet den Schneekanonenbetreiber Furlan als Drahtzieher der Brandstiftungen. Als erneut ein Waldbrand gemeldet wird, gelingt es, den Brandstifter Sasson abzufangen. Dieser gesteht, im Auftrag Furlans Brände gelegt und die Spur auf Simone gelenkt zu haben, mit dem Brand der Fabrik will er aber nichts zu tun haben. Dennoch liefert er einen entscheidenden Hinweis…
Silvia sorgt indessen dafür, dass Vincenzo als Ersatz-Tanzpartner für ein Salsaturnier einspringt. Zwar zieht er damit den Zorn von Silvias abgelegtem Verlobten Bruno auf sich, doch das nimmt er gern in Kauf, um der charmanten Kollegin näher zu kommen. Beschwingt kehren sie zu ihrer gemeinsamen Dienstwohnung zurück.

Freitag, 25. August 2017, 20.15 Uhr

Die Bergpolizei - Ganz nah am Himmel, Folge 5: Ein wahrer Wohltäter
Fernsehserie, Italien 2011
Regie: Enrico Oldoini
Drehbuch: Mario Ruggeri, Francesca de Michelis, Enrico Oldoini, Salvatore Basile, Andrea Valagussa

Auf der Hütte von Roccia und Assunta feiert der Hotelier Mario Fenoglio seinen 60. Geburtstag. Zur Feier des Tages hat Chiara einen Rehbraten mit ihrer geheimen Wildkräutermischung zubereitet. Als der herzkranke Mario zusammenbricht, ist ein Krankenwagen zwar rasch zur Stelle, doch Mario verstirbt im Krankenhaus. Unter den Resten der Kräutermischung findet Pietro Spuren des Roten Fingerhuts, der Marios Herzanfall ausgelöst hatte. Die blinde Chiara beteuert jedoch, dass es ausgeschlossen sei, dass sie die Kräuter verwechselt habe.
Währenddessen hört sich Kommissar Vincenzo in Marios Umfeld um. Mario gilt als gewiefter Geschäftsmann und zugleich als Wohltäter der Gemeinde. Marios 30-jährige Witwe Elena räumt Pietro gegenüber ein, mit dem gleichaltrigen Vittorio ein Verhältnis zu haben. Schon lange habe sie einen Schlussstrich unter ihre Affäre ziehen wollen, doch dazu fehlte ihr die Kraft.
Aus Angst, den Mord an Mario angehängt zu bekommen, zwingt Vittorio Elena, mit ihm über die grüne Grenze nach Österreich zu fliehen. Pietro und Vincenzo bekommen Wind davon und sind ihnen bald auf den Fersen. Kommissar Vincenzo kann zwar Vittorio festnehmen, doch dieser beteuert weiterhin seine Unschuld und Pietro entwickelt eine ganz neue Idee.

Freitag, 01. September 2017, 20.15 Uhr

Die Bergpolizei - Ganz nah am Himmel, Folge 6: Schatzsuche
Fernsehserie, Italien 2011
Regie: Enrico Oldoini
Drehbuch: Mario Ruggeri, Francesca de Michelis, Enrico Oldoini, Salvatore Basile, Andrea Valagussa

Teresa Brummer feiert ihren 100. Geburtstag und berichtet in einem Interview von einem Schatz, der in den Bergen versteckt sein soll. Prompt bricht ein Strom an Schatzsuchern über Innichen herein, sodass Pietro und Roccia bald schon zwei Männer, Cruviri und Baldoni, aus Bergnot befreien müssen. Auch der Bürgermeister und sein Sekretär geraten in eine prekäre Situation.
Unterdessen wurde Teresa in ihrer Wohnung überfallen und niedergeschlagen. Während sie einige Zeit im Krankenhaus verbringen muss, hat Vincenzo bald einen Verdacht: Andreas, ein junger Mann, der der alten Dame im Haushalt geholfen hat, ist verschwunden. Dank Pietros Hilfe gelingt es Vincenzo, Andreas zu stellen und festzunehmen. Zwar gibt Andreas zu, Teresas Medaillon und eine Menge Bargeld an sich genommen zu haben, doch er will die alte Dame nicht niedergeschlagen haben.
Inzwischen ist auch Vincenzos Verlobte Marcella in Innichen eingetroffen. Mit ihrer unbefangenen Art schließt sie schnell Freundschaft mit jedermann – einschließlich Silvia, was bei Vincenzo leichtes Unbehagen auslöst.
Als Teresa nach Hause zurückkehrt ist, nimmt sich Pietro Zeit für einen ausgiebigen Besuch. Durch ihre Erzählungen erfährt er den Namen eines abseits gelegenen Gesindehauses und Pietro ahnt, dass der Schatz in Verbindung mit einem Ereignis aus dem Zweiten Weltkrieg stehen könnte. Er sucht den Historiker Giovanni Cremona auf, um Teresas Geheimnis zu entschlüsseln.

Freitag, 08. September 2017, 20.15 Uhr

Die Bergpolizei - Ganz nah am Himmel, Folge 7: Das Findelkind
Fernsehserie, Italien 2011
Regie: Enrico Oldoini
Drehbuch: Mario Ruggeri, Francesca de Michelis, Enrico Oldoini, Salvatore Basile, Andrea Valagussa

Vincenzo und Huber werden zu einem Einsatz an die Tankstelle gerufen. Der Geschäftsmann Strozzi wurde dort erschossen aufgefunden, von dessen Wagen fehlt allerdings jede Spur. Pietro wird in seinem Bootshaus auf ungewöhnliche Laute aufmerksam und entdeckt eine im See treibende Tragetasche mit einem Baby darin. Zum Glück ist der kleine Bub wohlauf, doch von der Mutter fehlt jede Spur. Unerklärlich ist auch die Herkunft eines 500-Euro-Scheins, den Assunta in der Tasche des Kleinen findet.
Pietro und Roccia entdecken Strozzis Wagen, der von der Straße abkam und gegen einen Baum geprallt war. Ein Motorradfahrer erregt dabei Pietros Aufmerksamkeit, doch er kann das Nummernschild nicht erkennen. Unterdessen macht ein altes Ehepaar eine Vermisstenmeldung: Nina, die junge Frau, die beide bei der alltäglichen Arbeit unterstützt hatte, ist verschwunden. Als Pietro Ninas leere Dienstwohnung durchsucht, entdeckt er einen Hinweis, dass sie die Mutter des Findelkindes sein könnte.
Dank einer Überwachungskamera wird die Identität des Motorradfahrers festgestellt: Es ist Alberto, der Sohn des Bürgermeisters. Pietro ahnt, dass Alberto in Verbindung mit dem Kind stehen könnte.
Unterdessen taucht Nina bei der Polizei auf. Die Geschichte, die sie auftischt, erscheint Vincenzo recht abenteuerlich und wenig glaubhaft. Allmählich gelingt es Pietro, das Vertrauen der verzweifelten jungen Frau zu gewinnen. Mit Nina und ihrem Kind als Köder soll Strozzis Mörder aus der Deckung gelockt werden.

Inhalte und Bilder zu den weiteren Folgen entnehmen Sie bitte jeweils aktuell dem BR-Porgrammservice:


240