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Pfronten (Landkreis Ostallgäu) Leichen aus abgestürztem Sportflugzeug geborgen

Bei dem Absturz eines Sportflugzeugs am Breitenberg bei Pfronten-Steinach sind laut Einsatzkräften ein 77-jähriger und ein 44-jähriger Mann gestorben. Das Flugzeug war beim Aufprall in mehrere Teile zerbrochen.

Stand: 24.07.2012

Laut Polizei stammt der 44 Jahre alte Mann aus dem südlichen Landkreis Landsberg am Lech. Der 77-Jährige war der Besitzer des Flugzeugs, er stammt aus Füssen. Da die Unglücksmaschine eine doppelte Steuerung hat, ist noch unklar, welcher der beiden Männer das Flugzeug zum Unfallzeitpunkt steuerte. Um diese Frage und den Unfallhergang zu klären, setzen heute Gutachter die Untersuchung des Wracks in rund 1.200 Metern Höhe fort.

Bergung schwierig

Wie die Polizei mitteilte, beobachtete ein Zeuge zufällig das Verschwinden des Sportflugzeugs. Kurz darauf höre er einen lauten Knall und verständigte die Polizei. Bei einer großangelegten Suchaktion, an der zwei Rettungshubschrauber, Bergwacht und Polizei beteiligt waren, wurde das Wrack im Bereich des Westgrates des Kienbergs in der Nähe des Breitenbergs in abschüssigem Gelände auf rund 1.200 Metern Höhe entdeckt.

Da der Rettungshubschrauber an der Unfallstelle nicht landen konnte, wurden ein Bergwachtler und ein Notarzt zum Wrack des Flugzeugs mit einer Seilwinde abgelassen. Die Retter konnten nur noch den Tod der beiden Personen an Bord des Flugzeugs feststellen. Ob und wie das Wrack geborgen werden kann, ist unklar. Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.


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