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Krokodilfahndung negativ Wildkameras knipsen nur normalen See

Nach der Auswertung von knapp 4.000 Fotos steht fest: Krokodil "Klausi" existiert nicht. Augenzeugen wollen am Mittleren Klausensee bei Schwandorf ein Krokodil gesehen haben. Um es zu finden, waren vier Wildkameras am See aufgestellt worden.

Stand: 16.07.2012

Da die Wildkameras mit automatischer Fototechnik während der fünf Tage, die sie installiert waren, keine Hinweise auf ein Krokodil brachten, gehe man davon aus, so die Stadt Schwandorf, dass es sich bei dem gesichteten Tier um einen Biber gehandelt hat. Das Badeverbot am Mittleren Klausensee wird noch heute Nachmittag aufgehoben.

Vergangene Woche hatten 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk den See mit Booten und Scheinwerfern abgesucht. Die Aktion musste aber wegen eines heraufziehenden Gewitters ohne Ergebnis abgebrochen werden.

"Seit Montag bleiben die Gäste weg."

Claudia Allwang-Wopper, genervte Betreiberin der Seeklause im angrenzenden Naturbad Klausensee, die erhebliche Umsatzeinbußen beklagt

Schwierige Suche

Ein Spaziergänger und eine Schwimmerin hatten das Krokodil bei der Polizei gemeldet. Ein Polizeisprecher sagte, es sei ein schwieriges Unterfangen das vermeintliche Tier zu finden, da das Gebiet um Mittleren Klausensee ziemlich groß und schwer zugänglich sei.

Die Suche gestaltet sich schwierig.

Schon am Wochenende hatten Beamte auf einem Motorboot gemeinsam mit der Feuerwehr stundenlang die Wasseroberfläche des Badesees nach dem Tier abgesucht. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz. Ein Spaziergänger hatte am Samstag vor einer Woche gesagt, er habe ein etwa ein Meter großes Tier am Klausensee im Schilf gesehen. Der Zeuge sei der Polizei bekannt und glaubhaft.

Keine Gefahr für Menschen

Für Menschen habe die ganze Zeit keine Gefahr bestanden, sagte Alexander Stromski, Leiter des Reptilienzoos in Neutraubling bei Regensburg. Ein Krokodil sei nicht gefährlich, solange es sich nicht bedrängt oder in die Enge getrieben fühle. "Ein Tier in dieser Größe würde niemals aktiv einen Menschen angreifen. Es stellt keine Gefahr dar", so Stromski. Die Besucher des Badesees müssten keine Angst haben.

"Da ist die Gefahr größer, dass dir ein Hecht zwischen die Beine schwimmt. Die können auch kräftig zubeißen."

Alexander Stromski, Leiter des Reptilienzoos in Neutraubling bei Regensburg

Die Chancen, das Krokodil einzufangen, sind Stromski zufolge gering. "Es muss aber auch gar nicht gefangen werden." Sollte sich tatsächlich ein Krokodil in dem Badesee aufhalten, könne es zwar den Sommer überstehen. "Aber im Winter würde es eingehen."

Schon Anfang Juli gesichtet?

Scherzartikel: Plastikkrokodil im Klausensee

Bereits Anfang Juli soll nach Polizeiangaben eine 44 Jahre alte Frau eine kurze Begegnung mit dem Tier gehabt haben. Die Frau sei im Uferbereich zu ihrer Luftmatratze geschwommen, als plötzlich ein etwa ein Meter langes Tier mit einem langen Schwanz über sie hinweg geschwommen sei. Dabei habe sie sich eine sieben Zentimeter lange Kratzwunde zugezogen.

Vorangegangene Fälle

In der Oberpfalz scheint es von vermeintlichen Krokodilen nur so zu wimmeln: Bereits zum dritten Mal in fünf Jahren hat die Polizei dort am Wochenende Krokodilalarm ausgelöst. Schon 2009 wurde in einem Weiher bei Pressath (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) nach einem Krokodil gesucht. Diese Fahndung blieb jedoch genauso erfolglos wie die Suche nach einem Krokodil zwei Jahre zuvor in Schwarzenfeld (Landkreis Schwandorf).


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Quietschfidelius, Donnerstag, 12.Juli, 12:40 Uhr

6. Kroko

Mocht eh nix, s`iss eh z`kold zom bodn.

Norbert, Donnerstag, 12.Juli, 11:53 Uhr

5. Klausi der Kaiman???

Mann fragt sich schon, warum da so ein Aufwand betrieben wird. Schon der gesunde Menschenverstand sagt einem doch , dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass in der Operpfalz ein Kaiman in einem See frei herumschwimmt. Wie glaubwürdig sind die beiden Zeugen?, einmal im Schilf kurz gesehen und dann abgetaucht?, ist dieser Zeuge so ein Tierkenner dass er in einem kurzen Moment einen Kaiman sicher erkennt?, die andere Zeugin sagt ein ein Meter langes Tier sei über sie hinweggeschwommen, wie kann man in so einer Situation ein Tier sicher identifizieren? Und jetzt nach einer erfolglosen Suche immer noch Kameras einsetzen?. - Falls wider Erwarten aber doch ein Kaiman in dem See herumschwimmen sollte, ist er ja nach Auskunft des Experten im Audio oben für Menschen harmlos und wird den nächsten Winter ohnehin nicht überstehen. Was kann also der Grund sein für diesen Aufwand? Falls es darum geht die Gäste zu beruhigen, wäre es doch besser gewesen, die Sache gleich von Anfang an gar nicht an die große Glocke zu hängen.

rowed, Donnerstag, 12.Juli, 08:32 Uhr

4. sommerloch

letztes jahr die YVONNE - heuer des KROKONNE!!!