München Gasrevolver-Auseinandersetzung in Arztpraxis
Ein Streit zwischen einem Sicherheitsbeauftragten und einem Patienten ist in einer Münchner Arztpraxis zur Suchtbehandlung eskaliert.
In einer sogenannten Substitutionspraxis zur Betreuung von Drogenabhängigen kam es zum Streit zwischen einem 40 Jahre alten Patienten und dem 26-jährigen Sicherheitsangestellten. Bei der Auseinandersetzung schlugen die beiden zunächst aufeinander ein, schließlich fühlte sich der Sicherheitsangestellte derart bedroht, dass er einen Gasrevolver zog und als etwa zwei Meter Entfernung auf den Patienten schoss. Anschließend kam es zu einem weiteren Handgemenge.
Der 40-Jährige, der offensichtlich äußerst aggressiv war, erlitt dabei Reizungen an den Augen, eine Platzwunde und Abschürfungen. Durch das Reizgas erlitten auch mehrere andere wartende Patienten Augenreizungen und mussten vom Rettungsdienst in der Praxis versorgt werden. Die beiden Kontrahenten wurden von der Polizei nach der Aufnahme des Protokolls wieder entlassen.

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