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Bamberg/Augsburg Mutmaßlicher Gewaltverbrecher tot aufgefunden

Der gesuchte Mann, der seine Frau und sein Kind in Ulm gefesselt und geknebelt haben soll, ist nun tot aufgefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, ist der Mann mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt.

Stand: 12.09.2012
Ein Absperrband der Polizei | Bild: picture-alliance/dpa

Der zuletzt von dem 50-Jährigen benutzte Mietwagen ist nach Angaben der Polizei in der Nähe des oberfränkischen Scheßlitz gegen eine Eiche geprallt. Dies geschah auf gerader Strecke neben der Fahrbahn, weshalb die Polizei davon ausgeht, dass der Mann den Baum mit Absicht angesteuert hat. Zuletzt wurde eine Großfahndung nach dem Mann aus dem baden-württembergischen Wiblingen angesetzt. Er habe seine Ex-Frau und deren achtjähriges Kind gefesselt und geknebelt, so die Polizei.

Zeugen hatten die 36-Jährige und ihren achtjährigen Sohn in der Wohnung der Frau gefunden. Das Kind war zu dem Zeitpunkt bereits bewusstlos und musste wiederbelebt werden. Es ist aber mittlerweile wieder außer Lebensgefahr.

Eigene Wohnung in Brand gesetzt

Der 50-Jährige soll zudem für eine Reihe von Brandstiftungen verantwortlich sein. So ging in Ulm bereits in der Nacht zu Montag eine Schreinerei in Flammen auf, wo er vor einigen Monaten gekündigt worden war. Der Schaden: eine Million Euro. In Augsburg soll er gestern Nachmittag einen Brandsatz in die Wohnung geworfen haben, in der er früher mit einer Freundin zusammen gelebt hatte. Das Feuer richtete einen Schaden von 20.000 Euro an. Zudem wird der 50-Jährige mit zwei Bränden im Mai und Juni in Zusammenhang gebracht. An seinem früheren Arbeitsplatz sowie in der Scheune des ehemaligen Chefs waren durch Brandstiftung Schäden von insgesamt 350.000 Euro entstanden.


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