45

Guido Westerwelle ist tot "Wir haben gekämpft"

Mit diesen letzten Worten wird Guido Westerwelle in seinem letzten offiziellen Statement auf seiner Stiftungsseite zititert. Mehr als 30 Jahre Politik, zehn Jahre FDP-Chef, vier Jahre Außenminister - Westerwelle gehörte zu den prägenden Personen der deutschen Politik. Jetzt ist er mit nur 54 Jahren an Leukämie gestorben.

Von: Birgit Beck

Stand: 18.03.2016

Guido Westerwelle (Archivbild 2013) | Bild: dpa-Bildfunk; Montage: BR

Er habe aktuell nur einen Plan, den Plan, zu überleben - "und sich das Leben Stück für Stück zurückzuerobern". Das sei derzeit alles. Das waren Guido Westerwelles Worte noch im November 2015, als er im Berliner Ensemble seine neue Biographie vorstellte. Emotional war er da, ungewohnt demütig und leise, schwer gezeichnet von der "akuten Leukämie", die gut ein Jahr zuvor bei ihm diagnostiziert worden war. Und groß war seine Hoffnung da, den Krebs zu besiegen. "Momentan sind es oft zwei Schritte vor und dann einer zurück, aber wir kriegen das schon hin." Jetzt hat Westerwelle den Kampf gegen seine Krebserkrankung verloren. Er wurde nur 54 Jahre alt.

Reaktionen auf den Tod von Guido Westerwelle

Angela Merkel, Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende

Sein Tod erschüttert mich tief. Insbesondere gilt meine Anteilnahme seinem Mann Michael Mronz. Ich habe Guido Westerwelle als empfindsamen und nachdenklichen Menschen erlebt; einen Menschen dessen Wort, wenn er es einmal gegeben hat, auch Gültigkeit hatte, einen verlässlichen und einen treuen Menschen. Für mich persönlich ist dies ein richtig trauriger Tag.

Joachim Gauck, Bundespräsident

Mit Guido Westerwelle verliert unser Land einen leidenschaftlichen politischen Menschen, der seine verschiedenen Aufgaben, ob in seiner Partei, im Ministeramt oder zuletzt in der von ihm gegründeten Stiftung, immer mit großem persönlichem Einsatz angegangen ist. Er wird uns als ein leidenschaftlicher Demokrat und Europäer in Erinnerung bleiben.

Frank-Walter Steinmeier, Außenminister

Wir haben heute einen Menschen verloren, der unser Land eine ganze Generation lang als Parteivorsitzender der FDP, als Oppositionsführer und dann als Außenminister geprägt hat. Guido Westerwelle war Vollblutpolitiker. Jemand, der sich nie wegduckt und auch in schwierigen Zeiten seine Überzeugungen aufrecht vertreten hat.

Christian Lindner, FDP-Vorsitzender

Mir fehlen die Worte. Guido hat so gekämpft. Die Trauer ist groß.

Horst Seehofer, CSU-Vorsitzender

Guido Westerwelle war ein glühender Anwalt der Freiheit, der sozialen Marktwirtschaft und der Bürgerrechte. Mit seinen rhetorischen Fähigkeiten war er ein Meister der gepflegten Debattenkultur.

Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender

Ich bin sehr bestürzt über die Nachricht vom Tod von Guido Westerwelle. Mit ihm ist ein aufrechter Demokrat viel zu früh von uns gegangen.

Cem Özdemir, Grünen-Vorsitzender

Wir sind sehr bestürzt über den Tod von Guido Westerwelle. Wir trauern mit seinem Mann und seiner Familie.

Bernd Riexinger, Linke-Vorsitzender

Ein mutiger Kämpfer für Toleranz, humorvoll, stets sachlicher politischer Gegner. Er wird sehr fehlen.

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Die jüdische Gemeinschaft und der Staat Israel trauern um einen wahren Freund, der sich stets und unermüdlich für die niemals selbstverständliche Freundschaft zwischen Deutschland und Israel eingesetzt hat. Er gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten seiner Generation, die Geschichts- und Verantwortungsbewusstsein mit großem politischem Talent verbanden.

Benjamin Netanjahu, Israelischer Ministerpräsident

Guido Westerwelle war ein leidenschaftlicher Freund Israels und ein Verfechter von Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit. Alle, die ihn kannten, werden ihn vermissen.

Steiler Aufstieg - rasanter Fall

In diesen Tagen, in denen er auf Werbetour mit seiner Biographie "Zwischen zwei Leben" ist, wirkt Westerwelle wie ein anderer Mensch. Er bewegt auch Menschen, die weder Anhänger der FDP noch ausgwiesene Fans des ehemaligen Politikers sind. Wo ist er geblieben, der Mann, der in der Politik wohl mehr Feinde als Freunde hatte? Der polarisierte und polterte, meist laut, oft arrogant, immer rechthaberisch. Was bleibt, ist der Eindruck, dass die Krankheit ihn verändert haben muss.

Kondolenzblog

Kurzbiografie

Guido Westerwelle steigt in der FDP schnell auf. 1983 wird er Bundesvorstand der Jungen Liberalen, 1994 Generalsekretär, 2001 Parteivorsitzender mit gerade einmal 39 Jahren und ein Jahr später der erste Kanzlerkandidat in der Geschichte der Freien Demokraten. Am Ende wird er Außenminister und Vizekanzler - bis die FDP nach der Pleite bei der Wahl 2013 aus dem Bundestag ausscheidet und damit auch Westerwelle sein Amt verliert.

Krisenjahr 2002: Guidomobil und Möllemann-Affäre

Diese Krise ist zwar die letzte, aber nicht die erste, die Westerwelle in und mit seiner Partei erleben muss. Zehn Jahre lang ist er Parteivorsitzender, mit diversen Hochs und Tiefs. In der Zeit macht er mit der 18 in seiner Schuhsohle von sich reden: 2002, als er mit seinem Guidomobil durch die Bundesrepublik tourt und für das Ziel 18 Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl wirbt. Kritiker werfen ihm einen "Spaßwahlkampf" vor, mit dem er dann auch gnadenlos scheitert: Statt 18 Prozent holt die FDP nur 7,4 Prozent der Stimmen. Der Spaß ist vorbei.

Für die Niederlage verantwortlich machen die Liberalen aber vor allem Westerwelles Vize, Jürgen Möllemann. Der NRW-Landesvorsitzende hatte die FDP mit israel-kritischen und zum Teil antisemitischen Äußerungen in Bedrängnis gebracht. Dann wurden auch noch anonyme Spenden auf Möllemanns Wahlkampfkonto publik. Möllemann kam einem Parteiausschluss zuvor, trat aus der FDP aus - und sprang am 5. Juni 2003 mit dem Fallschirm in den Tod. Westerwelle ist ganz unten, die FDP droht zu zerreißen - es dauert Jahre, bis sie aus dieser Krise wieder herauskommen.

"Ihr! Kauft mir! Den Schneid nicht ab!"

Guido Westerwelle

Erfolgsjahr 2009: Endlich Außenminister

Eine neue Chance auf eine Regierungsbeteiligung wittert Westerwelle, als es im September 2005 vorgezogene Neuwahlen gibt, weil die Mehrheit für die rot-grüne Regierung schwindet. Doch daraus wird nichts: Gebildet wird eine Große Koalition unter Kanzlerin Angela Merkel. Westerwelle und die FDP bleiben in der Opposition. Eine Wende für die Liberalen bringt erst die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008. In diesem Jahr schafft es die FDP, in Bayern wieder in den Landtag einzuziehen - und wird hier sogar Koalitionspartner der CSU, die erstmals ihre absolute Mehrheit verloren hatte.

Vorbild Genscher und sein Ziehsohn Westerwelle in Hannover

Ihren größten Erfolg feiert die FDP aber bei der Bundestagswahl 2009: Sie erreicht 14,6 Prozent der Stimmen, das bislang beste Ergebnis der Partei, das sich Westerwelle auf die Fahnen schreibt. Am Abend des Wahlsiegs bringt er Hans-Dietrich Genscher mit, der ehemalige Außenminister förderte Westerwelle und er gilt als sein großes Vorbild.

"Wir freuen uns, aber wir bleiben auf dem Teppich, wir heben nicht ab. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los"

sagt Westerwelle vor seinen Anhängern.

Die schwarz-gelbe Regierung ist perfekt. Nach elf Jahren sind die Liberalen wieder zurück an der Macht. Westerwelle ist Außenminister und Vizekanzler, der Höhepunkt seiner Karriere.

Große Erfahrung in der Außenpolitik hat er bis dahin nicht gemacht, doch er arbeitet sich akribisch ein. Westerwelle will zeigen, dass er mehr ist als der "Leichtmatrose", den politische Konkurrenten in ihm sehen - und beweisen, dass er als Homosexueller auch im Nahen Osten Politik machen kann. Afghanistan, Syrien und Libyen sind auch damals schon die größten Krisenherde. Die wohl umstrittenste Entscheidung in seiner Zeit als Außenminister: Deutschland enthält sich im März 2011 bei der Entscheidung im UN-Sicherheitsrat, über Libyen eine Flugverbotszone einzurichten, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Westerwelle tritt für eine politische Lösung und verschärfte Sanktionen gegenüber dem Machthaber Gaddafi ein.

Historische Wahlniederlage 2013

Der Höhenflug ist bald vorbei. Ab 2010 erleidet die Partei eine Landtagsniederlage nach der anderen. Wohl auch deshalb, weil Westerwelle die FDP thematisch auf das Thema "Steuern runter" und "Mehr Netto vom Brutto" verengt, seine Versprechen aber nicht durchsetzen kann. Für Empörung sorgt Westerwelles Kritik am seiner Meinung nach ausufernden deutschen Sozialstaat.

"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, der lädt zu spätrömischer Dekadenz ein."

Guido Westerwelle

Soziale Kälte und Klientelpolitik werfen ihm seine Gegner vor. Auch innerparteilich gerät Westerwelle immer mehr unter Druck. Schließlich gibt er den Parteivorsitz und das Amt des Vizekanzlers ab. Als Außenminister wirkt er danach wie befreit und selbstkritisch.

"Ich habe Zeit gebraucht, um zu verstehen, vielleicht zu lange, aber ich habe unter Schmerzen gelernt"

. Guido Westerwelle auf einem Parteitag

Bei der Bundestagswahl 2013 erlebt die FDP ein Debakel - mit 4,8 Prozent der Stimmen verfehlt die Partei erstmals den Einzug ins Parlament. Westerwelles politische Karriere ist beendet.

Diagnose "akute Leukämie"

An ein Leben als Privatier kann Westerwelle sich nur kurz gewöhnen. Am 20. Juni 2014 wird bekannt, dass er an akuter Leukämie erkrankt ist. Chemotherapie, neues Knochenmark - all die strapaziösen Monate haben den Blutkrebs nicht besiegen können.


45

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

Gode, Freitag, 25.März, 17:33 Uhr

12. Guido Westerwelle hatte das Leiden und den frühen Tod nicht verdient

Er hatte in allem sooooo Recht was er geäußert hatte. Diese Sozialschmarotzer und diese Politikmischpoke hatte ihn. n i c h t. verstanden !

Eska Peter, Samstag, 19.März, 19:09 Uhr

11. Ein Klassiker

Wodurch Guido Westerwelle unsterblich geworden ist, ist sein

"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, der lädt zu spätrömischer Dekadenz ein."

Das hat die Qualität eines delphischen Orakelspruchs, und dazu auch noch so aktuell wie in diesen unruhigen "Tagen".
Ein Klassiker eben...

  • Antwort von Bewerber, Sonntag, 20.März, 02:51 Uhr

    Bewerben sie sich bei der AfD. Die entwerfen auch gerade sehr viele Versprechungen. Betrachten sie mal die Wahlversprechungen aller Parteien vor Wahlen!

  • Antwort von Kritikosser, Sonntag, 20.März, 05:02 Uhr

    @Eska

    Woher nehmen sie diese These?

    Die Unterstellung von Dekadenz im Sinne hedonistischen egoistischen Strebens, was sie als spät-römische Dekadenz beschreiben, ist unbewiesene, billige Polemik.. Oder qualifizieren sie im Sinne der nationalsozialistischen Dekadenz, die für sich die willkürliche Allgemeingültigkeit beansprucht?
    Wenn sie ein demokratisches Verständnis haben, sollten sie wissen, dass zwischen politischen Zielen und Realisierung immer ein Unterschied besteht, sie marxistisch Dekadenter ;-)
    Auch ein Klassiker, probieren sie es mal mit Respekt!

  • Antwort von Eska Peter, Sonntag, 20.März, 19:17 Uhr

    Haben beide schlecht geschlafen(02:51 bzw. 05:02 Uhr)?
    Breites politisches Spektrum, was die beiden Herr-GenderStar-Innen so anbieten: Von AfD bis Marxist;-)
    Aber ich muß beide enttäuschen, ich gehöre weder in das eine, noch in das andere Lager.

    Wenn man die Wahlversprechen, die Grundsatzprogramme aller Parteien anschaut, und mit dem vergleicht, was dann umgesetzt wurde? Aber urteilen sie doch selber, sie wissen es eh doch besser.

    Und noch ein Klassiker, diesmal von Goethe(Faust II):
    "...Auch auf Parteien, wie sie heißen,
    Ist heutzutage kein Verlaß;
    Sie mögen schelten oder preisen,
    Gleichgültig wurden Lieb' und Haß..."

    Ich hoffe, ihren Geschmack getroffen zu haben...

  • Antwort von Bewerber, Montag, 21.März, 04:17 Uhr

    Der Bewerber, männlich. Die Bewerberin, weiblich. Ist doch einfach?
    Aber keine Partei hat es bisher geschafft, erst zu wählen und dann ein Programm zu beschließen. Ein echter AFD, auch wenn sie sich denen nicht verbjnden fühlen ;-)
    Probieren sie es mal mit früh aufstehen.

  • Antwort von Eska Peter, Montag, 21.März, 10:46 Uhr

    @ Bewerber:
    Na, fit sind sie trotzdem nicht.
    Kleiner Tipp: Googlen bildet. Na klar hat die AfD ein Wahlprogramm, und das wird auch angepaßt, wie auf BR 2 berichtet.

    Und noch ´n Goethe:
    "Wo Parteien entstehn, hält jeder sich hüben und drüben;
    Viele Jahre vergehn, eh' sie die Mitte vereint."

    Letztendlich wählt der Wähler, und nicht die Partei.
    Und DER Wähler war bei den letzten Landtagswahlen sowas von undemokratisch und undankbar den etablierten Parteien gegenüber.
    Ich plädiere für Neuwahlen, aber diesmal anders rum:
    "Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?" (Bertolt Brecht)
    Amen!

  • Antwort von Bewerber, Montag, 21.März, 16:17 Uhr

    @Eska

    Fitness? Haben sie Röntgensmartphone oder geht einfach die Phantasie durch? Egal, googeln bildet tatsächlich? - Dann probieren es sie mal mit den 15 Fakten über die AfD.
    Der Wähler entscheidet. Das haben sie fein erkannt. Allerdings tat er es für die drei Landtagswahlen ohne zu wissen, was er dafür kriegt. Halten sie es für wahrscheinlich, dass ein Sozialleistungsempfänger oder Arbeitsloser eine Partei wählt, die ihm genau diese Leistungen künftig in "Eigenverantwortung" übertragen möchte?

  • Antwort von Eska Peter, Montag, 21.März, 20:24 Uhr

    @ Bewerber:
    "...Halten sie es für wahrscheinlich, dass ein Sozialleistungsempfänger oder Arbeitsloser eine Partei wählt...."
    - Dieses Wähler-Klientel, das seit der Agenda 2010 in einen Topf geworfen wird, hat die anderen Parteien auch nicht gewählt.

    "Na, fit sind sie trotzdem nicht."
    - Damit meinte ich ihre Rechtschreib-Fehler wg. Aufmerksamkeitsdefizite aufgrund der frühen Tagesstunde.

    "...Der Wähler entscheidet. Das haben sie fein erkannt..."
    - Sie sind ja lernfähig, denn in ihrem zweiten Kommentar schrieben sie noch, die Partei hätte (sich selbst?) gewählt.

    Nun, auch diesmal möchte ich mich bei Ihnen mit einem Zitat "bedanken", und zwar von Arthur Schopenhauer:

    "Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen.
    Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt.
    Dann wird sie bekämpft.
    Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen."

    So, hiermit beende ich meinen Anteil an diesem Thread. Die Zeit wird zeigen,wer Recht behält...

  • Antwort von Bewerber, Dienstag, 22.März, 07:29 Uhr

    Tja, dazu müssten sie eben die Wählerwanderung gelesen haben. Sie paste & copy Poet ;-)

An Tagen wie diesen, Samstag, 19.März, 17:17 Uhr

10. An Tagen wie diesen....

...zeigt sich, welche Menschen hinter Pseudonymen stecken.

Es braucht keinen Namen oder Bezeichnung, nein, man erkennt den Typus in den ersten zwei Sätzen. Es ist schön, wie viele ihre Anteilnahme und Trauer sehr bewegend kund getan haben.
Bedauerlich ist, dass wenige diesen Zeitpunkt für eine Art Generalabrechnung mißverstehen. Sehr schade, wenn dieser Kommentatorengeltungsdrang nicht für einen Moment unterdrückt werden kann. Jeder kennt den Werdegang von Guido Westerwelle und seiner Partei- und Lebensleistung. Fehler werden von allen Menschen gemacht.
Eine Abrechnung im Gedenken ist allerdings nicht sehr angebracht. Es fällt auf den Schreiber zurück, den Moment der Zurückhaltung nicht erkannt zu haben.
Kommentatoren sollten daraus lernen.

Das Leihschwein, Samstag, 19.März, 08:39 Uhr

9. Herr Westerwelle ist für den Niedergang der FDP verantwortlich

war zusammen mit Herr Möllemann der größte Sprücheklopfer. In der Opposition forderte er dauernd Steuersenkungen. An der Regierung dann beteiligt übernahm er das Außenministerium aber nicht das Finanzministerium wo er eher die Möglichkeit gehabt hätte Steuersenkungen für den normal Bürger zu realisieren. Er beleidigte ALG2 Empfänger und bezeichnete Vorstände von Pleitelandesbanken/Pleitekonzerne als Leistungsträger, die für ihr total Versagen trotzdem Millionengehälter, Abfindungen und Pension kassierten.

  • Antwort von GelieheneSau, Samstag, 19.März, 11:36 Uhr

    Offenbar keine Leihgabe!

    Was erwarten sie einmal bei ihrem Tod? - Keine Antwort erforderlich. Fällt wohl schwer einfach mal den Rand zu halten. Traurig, obwohl ich auch kein Fan von FDP war.

Doris, Freitag, 18.März, 19:06 Uhr

8.

Traurig und sehr betroffen vernahm ich heute die Meldung von Guido Westerwelles Tod.
Guido Westerwelle hat immer seine Meinung vertreten, stand zu dem was er sagte. Es ist traurig von einem Menschen, der für seine Ideale einstand, Abschied zu nehmen. Er war mir immer sehr sympatisch, auch wenn ich mit ihm politisch nicht immer einig war. Als Mensch verdient er meine Hochachtung.
Meine Gedanken sind bei seinem Mann und seiner Familie.