Gipfel in Davos Signale der Hoffnung
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, zeichnete zum Abschluss des Weltwirtschaftsforum in Davos ein optimistisches Bild der Eurozone. Alle Ereignisse aus Davos finden Sie auch im BR-Liveblog.
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Aus Davos twittern für Sie der Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens Sigmund Gottlieb und die BR-Journalistin Silvia Renauer.
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Wie geht es weiter mit der Eurozone?
B5-Audio
Bei der abschließenden Podiumsdiskussion in Davos haben Finanz- und Wirtschaftsexperten dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Schuldenkrise nicht nachzulassen. Es gebe viele Signale der Hoffnung, jedoch sei die Erholung der letzten Monate insgesamt noch zu zart und fragil, erklärte Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). 2012 geschaffene Instrumente wie der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) müssten voll funktionsfähig gemacht und entschlossen eingesetzt werden, mahnte Lagarde. Sie schließe sich der in Davos erhobenen Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.
EZB-Präsident Mario Draghi zeigte sich in diesen Tagen optimistisch, dass die beschlossene Geldpolitik wirksam sei. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte würden sich die Finanzmärkte entspannen.
"2012 war das Jahr des Neustarts für den Euro."
Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB)
Allerdings sei die Erholung in der Eurozone nach seiner Einschätzung längst noch nicht robust genug, um die Krisenpolitik des billigen Geldes beenden zu können, so Draghi am Freitag. 2012 beschlossene Maßnahmen zur Konsolidierung der Haushalte und zur Förderung von Wachstum müssten in diesem Jahr entschlossen umgesetzt werden, forderte er.

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