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Die Frist läuft Verhärtete Fronten in Brexit-Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien

Die EU hat Großbritannien in den Brexit-Verhandlungen eine Zwei-Wochen-Frist gesetzt. Die Fronten scheinen aber verhärtet. Von einigen Punkten ist Großbritannien nicht abzubringen. Und für die EU steht fest: Drei Punkte müssen geklärt werden.

Stand: 10.11.2017

Britische und EU-Flagge | Bild: picture alliance / empics

Großbritannien will im Streit über die künftige Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland nach dem Brexit nicht die eigene Grenze verschieben.

Es sei klar, dass die einzigartige Situation von Nordirland einer spezifischen Lösung bedürfe, sagte der britische Brexit-Minister David Davis am Freitag. "Aber dies darf nicht zu einer neuen Grenze innerhalb von Großbritannien führen."

EU besteht auf Lösung von drei Punkten bei Brexit

Knackpunkt ist den Verhandlungen daneben die Rechnung, die die Briten beim Abschied von der EU begleichen müssen. Gleichzeitig beharrt die EU auf einer Lösung für die Rechte von EU-Bürgern im Königreich.

Erst bei einer Einigung in den drei Punkten will die EU über einen Handelsvertrag mit London reden. Ausstiegstermin ist der 29. März 2019.

Nun hat die EU Großbritannien eine Zwei-Wochen-Frist gesetzt.


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