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Demonstrationen gegen Pflegenotstand Buh-Rufe für Gesundheitsministerin Huml

Knapp 900 Pflegekräfte haben am Samstag in Bamberg, Ingolstadt, Fürth und Regensburg für mehr Personal in Krankenhäusern demonstriert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml war bei der Aktion in Bamberg. Von Anton Rauch und Susanne Pfaller

Von: Anton Rauch und Susanne Pfaller

Stand: 17.06.2017

Unter dem Motto "Mehr von uns ist besser für alle" sind die Klinikbeschäftigten mit Trillerpfeifen durch die Bamberger Innenstadt gezogen. Auf den Transparenten war zu lesen "Sparpolitik im Gesundheitswesen sei Verantwortungslosigkeit" oder "Wir sind es wert". Viele der Demonstrantinnen arbeiten seit Jahrzehnten im Pflegeberuf. Sie klagen, dass die Arbeitsbelastung in den letzten Jahren gestiegen sei, weil Patienten kürzere Zeit in der Klinik bleiben. Dies bedeute mehr Arbeit mit Aufnahmen, Erklärungen über den Tagesablauf und Papierkram, sagte eine Schwester. Häufig komme es vor, dass man an freien Tagen kurzfristig einspringen müsse, weil jemand ausfällt.

"Man kann nichts planen und auch nicht abschalten. Manchmal sage ich nein, aber mit schlechtem Gewissen."

Krankenschwester aus Schweinfurt.

Ministerin nimmt 56.000 Unterschriften entgegen

Keinen leichten Stand hatte die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml bei den rund 280 Krankenschwestern und Pflegern in der Bamberger Innenstadt. Ihr Grußwort bei der von Verdi organisierten Kundgebung für mehr Pflegepersonal wurde mehrfach von Buh-Rufen übertönt. Dabei gab sich Huml alle Mühe, auf die Situation der Pflegekräfte einzugehen. Diese hatten zuvor über Tausende Überstunden und hohe Arbeitsbelastung geklagt.

"Heute schuften zwei Krankenschwestern weg, was früher drei bis vier erledigt haben."

Verdi-Landesfachleiter Gesundheit Robert Hinke

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) bei der Unterschriften-Übergabe

Melanie Huml verwies auf erreichte Verbesserungen im Krankenhausstrukturgesetz und das Pflegestellen-Förderprogramm. "Wann denn?", riefen Krankenschwestern im Publikum. Verdi-Vertreter übergaben der Ministerin drei Kartons mit über 56.000 Unterschriften - mit der Forderung nach bundesweit einheitlichen Personalschlüsseln für die Krankenhaus-Stationen. Huml versprach, diese zur Konferenz der Gesundheitsminister Ende Juni in Bremen mitzunehmen.

400 Demonstranten in Regensburg

In Regensburg haben am Nachmittag rund 400 Demonstranten mehr Personal in den Kliniken und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte gefordert. Die Teilnehmer zogen in einem Protestzug vom Regensburger Bahnhof in die Altstadt. Laut der stellvertretenden Verdi-Geschäftsführerin im Bezirk Oberpfalz, Manuela Dietz, kommen in Deutschland auf eine Pflegekraft im Schnitt 13 Patienten. In anderen Ländern sei die Zahl deutlich niedriger. Dietz forderte eine gesetzliche Personalquote für Krankenhäuser. Allein in der Oberpfalz und Niederbayern hätten eine entsprechende Petition 17.000 Menschen unterschrieben. In Ingolstadt haben rund 60 Demonstranten auf den Pflegemangel in Krankenhäusern aufmerksam gemacht, in Fürth waren es 130 Teilnehmer.

Ein höherer Pflegeschlüssel ist möglich

Dass es auch mit mehr Personal geht, sieht man im Ausland. Laut Verdi sind in Dänemark fast dreimal so viele Menschen damit beschäftigt, sich um kranke Menschen zu kümmern. In der Schweiz sind es mehr als doppelt so viele wie in Deutschland. Sogar Österreich meldet noch 60 Pflegebedienstete pro 1.000 Einwohner. In deutschen Kliniken sind es 47. Laut Verdi fehlen bundesweit etwa 162.000 Stellen. Allein in bayerischen Kliniken liegt der Personalbedarf demnach bei 21.000 zusätzlichen Stellen, davon allein 10.000 in der Pflege.

"Beschäftigte werden zur chronischen Überschreitung ihrer Belastungsgrenzen genötigt, die Versorgung der Patienten leidet. Damit muss Schluss sein."

Robert Hinke, Verdi Bayern

Gestern haben Pflegekräfte in Günzburg für mehr Personal in Krankenhäusern demonstriert. Nicht nur in diesen Aktions-Städten - überall in den Krankenhäusern im Land gibt es zu wenig Pflegepersonal, und die Gewerkschaft wehrt sich dagegen.

  • BR Autor und Reporter Anton Rauch, Porträtbild, Mitarbeiter der Redaktion Oberbayer, von Politik und Hintergrund und BR 24. Nahverkehr, Verkehrsexperte des BR | Bild: BR / Julia Müller Anton Rauch

    Reporter und Autor für den Hörfunk und Online, überwiegend für die Redaktionen Oberbayern, Bayern sowie Politik und Hintergrund und BR24

  • BR-Korrespondentin in Ingolstadt, Susanne Pfaller  | Bild: BR / Bernd Kassner Susanne Pfaller

    BR-Korrespondentin in Ingolstadt


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Erich, Samstag, 17.Juni, 21:17 Uhr

6. Das was man bekommt,

Hat man gewählt. Dies geht jetzt seit vielen Jahren so. Vermutlich geht's im Herbst so weiter. Ergo....Selbst schuld.

  • Antwort von future Pfleger Erich , Samstag, 17.Juni, 21:42 Uhr

    Erich, was haben sie die letzten ..na.. 40..Jahre gewählt ?

    Jetzt die AfD, vorher Repuplikaner ....
    Nur Propagandageschrei, keine Verantwortung , nur Diäten.
    Die Grenzen wieder dichtmachen, damit die Wirtschaft ruiniert wird..
    Mit dieser Chaotenpartei werden sie im Gesundheitswesen nichts verändern.
    Vor allem, wenn alle ausländischen Pflegekräfte, Krankenschwestern, Pfleger und
    Ärzte verschwinden.
    Helfen sie dann mit den AfD BR Usern in den Pflegeheimen aus.?
    Das wäre zumal eine sinnvolle Aufgabe.

  • Antwort von Erich, Samstag, 17.Juni, 22:32 Uhr

    Interessant ihre Alternative.....Weiter wie bisher.
    Wer über Jahrzehnte Mist baut muss abgelöst werden.....Zumindest in einem normalen demokratischen Land. Also nicht in Deutschland.

  • Antwort von future Pfleger Erich, Samstag, 17.Juni, 23:27 Uhr

    Deutschland ist ein normales demokratisches Land.
    Ich möchte in keinem anderen Land leben.
    Sie haben meine Frage nach den Pflegekräften nicht beantwortet.
    Kann es mir passieren, dass ich in ca. 20 Jahren einen liebevollen Pfleger Erich habe :-) ?
    Bis jetzt habe ich mich gut gehalten. Sie können mich dann mit Süßigkeiten und tiefgründigen Diskussionen erheitern.

  • Antwort von 'A'bsolutes 'F'iasko für 'D'eutschland, Sonntag, 18.Juni, 00:43 Uhr

    "Wer über Jahrzehnte Mist baut muss abgelöst werden."
    @ Erich: Aber bestimmt nicht mit dem Geist von vor 80 Jahren.

  • Antwort von Erich, Sonntag, 18.Juni, 07:54 Uhr

    Wer hat denn den?

Agnes Karll (1868-1927), Krankenschwester, Samstag, 17.Juni, 21:12 Uhr

5.

Reformerin des deutschen Krankenwesen, erarbeitete 1903 die Satzung der Vorgängerorganisation d. heutigen Deutschen Berufsverbands f. Pflegeberufe, setzte sich für eine fundierte, 3-jährige Ausbildung ein, formte den Begriff Krankenschwester, Präsidentin d. Weltbundes der Krankenpflegerinnen, heute trägt u. a. das Institut f. Pflegeforschung in Berlin ihren Namen.
---
Recht haben die Demonstranten. Unser einst gutes Gesundheitswesen wird nicht erst durch den Privatisierungswahn peu á peu zerstört.

Chiemgauer, Samstag, 17.Juni, 16:50 Uhr

4. Mehr Personal ? Das kann sich Deutschland nicht leisten

Ok leisten schon, aber man kann ja nicht für alles 50 Milliarden im Jahr ausgeben. Und wenn es um s eigene Gesundheitswesen geht, dann erst Recht nicht. Wo käme man da hin, würde man so wie in den Niederlanden bei jedem Patienten einen Test auf Keime machen (würden vielleicht 10 000 weniger Sterben im Jahr) aber das will man doch gar nicht, kommt mir vor, denn sonst hätte man es schon längst gemacht. Geändert in Deutschland wird nur etwas, wenn sich genug Lobbyisten drum kümmern und Druck auf die Volksvertreter ausüben. Ansonsten passiert hier gar nichts und den Politiker ist es auch egal. Armes Deutschland kann man da nur sagen. Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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  • Antwort von Lutz Schnelle, Samstag, 17.Juni, 18:55 Uhr

    Der Dorfsherriff hat wieder zensiert - soll das wohl heißen? Was ist der Zwangszahler wert?

  • Antwort von Gernezahler, Samstag, 17.Juni, 19:54 Uhr

    Lutz Schnelle, suchen sie sich schnell ein neues Forum.
    Auf ihre giftigen Kommentare, die nur so vor Verbitterung strotzen, kann ich gut
    und gerne verzichten.
    Auf nach Amerika, Texas, da können sie dann den Dorfsherrif spielen.
    Das kommt ihnen und ihrer " Allwissen- und Verbissenheit doch entgegen.
    Aber Achtung, es gibt in diesem Land auch gutgelaunte Menschen.
    Entweder machen sie um die einen großen Bogen oder umgekehrt.
    Oder steckt gute Laune sogar sie an ?
    Kann ich mir nicht vorstellen.

Barbara, Samstag, 17.Juni, 14:04 Uhr

3. Wenn ein Rentner mit 500 Euro Rente

ein Drittel davon, nämlich 150 Euro an Krankenkassen-Beiträgen bezahlen muß, dann ist die Schmerzgrenze längst überschritten! Vielleicht denkt man auch einmal daran, daß die Millionen Armuts-Rentner noch überleben müssen!

  • Antwort von Wolfgang, Samstag, 17.Juni, 16:00 Uhr

    @ Barbara:

    1. Interessiert das Einen mit 500€ Rente nicht, die Grundsicheurng ist höher.

    2. Wie dumm war die lebens- und Berufspalnung um nur 500€ Rente zu bekommen?

    ( Daß die Anrechnung von selbstgleisteter Erziehungsarbeit für die Rente sehr mies ist, das ist mir bekannt )

    Z.B. Kinder- und Jugendheime mit Gesamtpersonalschlüssel um 1,5 Kinder je Beschäftigten von Erzieher bis Hausmeister und Küche bedeutet je Kind je Monat Rentenanwartschaften entsprechend ca. 2000€ Bruttolohn, warum ist Elternerziehuung rentenrechtlich weniger wertvoll?

  • Antwort von GKV, Samstag, 17.Juni, 16:06 Uhr

    Bei Rentner beträgt der Krankenkassenbeitrag z. Z. etwa 8,5 %, d. h. bei 500 Euro Brutto-Rente sind das etwa 43 Euro.

  • Antwort von Barbara, Samstag, 17.Juni, 16:41 Uhr

    Da sind Sie völlig falsch informiert. Es gibt Millionen Leute, die gezwungen sind, in eigener Regie zu arbeiten, damit sie nicht verhungern, weil sie keinen bezahlten Arbeitsplatz haben. Alle diese Geringverdiener werden "wie Selbständige" behandelt und von ihrer Armuts-Rente wird auch noch ein Drittel für die AOK abgezogen! Was glauben Sie, warum es Millionen Armuts-Rentner gibt?

  • Antwort von Ahnungslos, Samstag, 17.Juni, 17:48 Uhr

    Hier komme ich nicht mehr mit !
    Waren sie immer in der PKV Versicherung ?
    Haben sie in keine Rentenversicherung eingezahlt ?
    Nur Kinder großgezogen ?

    500 Euro Rente ? 150 Euro KV, von was leben sie dann ?
    Es gibt schließlich auch noch eine Grundsicherung.

  • Antwort von Barbara, Samstag, 17.Juni, 18:06 Uhr

    Ahnungslos! Viele Leute, die keinen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz auf dem Ersten Arbeitsmarkt bekommen, müssen und mußten zwangsweise irgendwelche Tätigkeiten verrichten, um überleben zu können. Das nennt man "Zweiter und Dritter Arbeitsmarkt"; man kann es auch "Billiglöhner oder Geringstverdiener" nennen. Dabei kann man naturgemäß nur ganze wenig in die Rente einbezahlen und bekommt allenfalls eine Rente um die 500 Euro. Das Problem ist aber, daß alle diese Armutsverdiener als "Selbständige" bezeichnet werden und dann bei der AOK noch die doppelte Beitragshöhe bezahlen müssen. Die Frage, von was alle diese Armen dann noch leben sollen, stellt sich bei Millionen Geringverdienern. Wer dann zur "Grundsicherung" geht, der verliert zuerst seinen eigenen Rentenanspruch, weil man zuerst den eigenen Rentenanspruch an den Staat übereignen muß, um überhaupt "Grundsicherung" bekommen zu können. Man ist dann völlig rechtlos! Darum gehen viele Arme nicht zur "Grundsicherung"!

  • Antwort von Hoppla, Samstag, 17.Juni, 18:07 Uhr

    KK Beitrag 43 € ? Wenn sie arbeitslos sind kein Einkommen haben, vom Ersparten leben, bezahlen sie locker 170 € im Monat.

  • Antwort von Barbara, Samstag, 17.Juni, 18:17 Uhr

    Wie sollen sich denn Geringverdiener etwas sparen, wenn das geringe Einkommen eh schon nicht zum Leben reicht? Geht doch gar nicht! Sparen können nur diejenigen, die ein ausreichendes regelmäßiges Einkommen haben!

  • Antwort von Ahnungslos, Samstag, 17.Juni, 18:21 Uhr

    Barbara vielen Dank für ihre Aufklärung.
    Das hört sich wirklich nicht gut an.

    Dennoch oder trotzdem alles Gute für sie.

  • Antwort von wm, Samstag, 17.Juni, 19:20 Uhr

    @Barbara
    Meine Beiträge als Rentner zur KV plus Zusatzbeitrag plus Pflegeversicherung..... zusammen knapp 11%.!

  • Antwort von ???, Samstag, 17.Juni, 19:26 Uhr

    @Barbara
    Das hat jetzt genau was mit den sehr schlechten Arbeitsbedingungen von Pflegekräften und den daraus resultierenden schlechten Bedingungen derer, die auf Plege angewiesen sind, zu tun?

Wolfgang, Samstag, 17.Juni, 12:39 Uhr

2. Mehr Personal, mehr Lohn, angenehmere Dienste.

Krankenkassenbeiträge erhöhen für mehr und besser bezahltes Personal, dann eben eine Reise für mich weniger...

Dienst angenehmer machen:

Z.B. In den Provinzkrankenhäusern in Orten ohne Tag- und Nacht-ÖPNV für das Personal, zumindestens mit Spät- und Nachtdiensten überdachte Parkplätze.

Ich denke daß die Pfleger und Ärzte nach anstrengendem Nachtdienst nicht noch 15min Eiskratzen müssen sollten sondern sofort in eine eisfreien PKW einsteigen dürfen.

Das erhöht auch die reale und gefühlte Sicherheit deutlich.

Und es gibt Investoren die gerne Parkplätze mit Solarflächen überbauen.

Ich bin kritisch gegenüber PKW-Fahren eingestellt, aber nach Krankenhausnachtdiensten fahren in der Provinz seltents Busse, dazu ist Dienstende nie exakt, noch Zugänge, Verzögerung bei der Übergabe usw.

Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern aus den Umlanddörfern, eure KFZ-Nutzung ist noch mit die sinnvollste!

Danke für die gute Arbeit die ihr leistet.

  • Antwort von IH, Samstag, 17.Juni, 16:05 Uhr

    Hieß es nicht vor kurzem erst, dass die Krankenkassen Millionen an Überschüssen haben?!

    Und dann "fordern" Sie ernsthaft, die Beiträge zu erhöhen?! Die Krankenkassen bezahlen mittlerweile soviel Schrott (z.T. so Hokuspokus wie Homoöpathie, künstliche Befruchtung), denen geht's eher zu gut. Eine gerechte Bezahlung und zumutbare Arbeitsbedingungen für Krankenhauspersonal (also etwas wirklich wichtiges) sind allemal drin.

    Das ist aber eine Frage der richtigen Ressourcenverteilung und nicht der Gesamtmenge an Geld.

  • Antwort von Barbara, Samstag, 17.Juni, 16:47 Uhr

    Die Beiträge gehören reduziert! Armutsrentner müssen von der Beitragszahlung befreit werden und alle Risikosportarten mit Unfällen und sonstige künstliche Befruchtungen, Tattoos, Abtreibungen und was es alles gibt, gehören raus aus der Bezahlung der Krankenkasse! Sonst zahlen sich die Armen dumm und dämlich!

  • Antwort von GKV oderPKV ?, Samstag, 17.Juni, 18:08 Uhr

    @IH
    Sie vermengen die GKV und die PKV.
    Die GKV streicht immer mehr im Leistungskatalog.
    Habe Jahrzehnte kaum eine Leistung benötigt GkV, jetzt sieht es langsam anders aus,
    Allergietabletten, Zuzahlungen Medikamente, Augenärztliche wichtige Augenhintergrund-
    Untersuchungen , Brille sowieso, Frauenärztliche Ultraschall-Untersuchungen,
    spezielle Blutuntersuchungen , Hautnävie, Neurodermitiscremes, Physiotherapie, muss man selbst bezahlen oder mit hohen Zuzahlungen. Dann noch die extremen Wartezeiten. So sieht GKV aus.
    Bei der PKV läuft das ganz anders.

    Zustimmung zur gerechten Bezahlung des Krankenhauspersonals.
    Vor allem die Bereitschaftsdienste, Nachtdienste sind eine enorme Belastung.
    24 Stunden-Dienste und wenn noch ein Notfall kommt, muss man auch noch bleiben, auch
    wenn es eine Organtransplantation ist.
    Wer tut einem da mehr leid, der Arzt/in oder der Patient/in ?

    @ Barbara, bin ich froh, dass sie nicht den Leistungskatalog machen.

  • Antwort von Barbara, Samstag, 17.Juni, 18:22 Uhr

    ich rede von der gesetzlichen Krankenversicherung und ich rede nicht von der Privaten Krankenversicherung, denn alle Armen haben gar keine Möglichkeit, in die PKW zu kommen! Bitte verwechseln Sie das nicht! Und bitte unterstellen Sie mir nicht, ich würde den Kranken nicht die nötige Versorgung gönnen. Ganz im Gegenteil: Darum geht es ja gerade, daß jeder eine ordentliche Krankenversicherung haben muß, aber zu einem machbaren Beitrags-Preis. Aber es kann nicht sein, daß Frevler auf Kosten der Armen abkassieren können! Soviel Gerechtigkeit muß sein!

  • Antwort von GKV oder PKV, Samstag, 17.Juni, 20:00 Uhr

    Barbara, IH war gemeint.

    Zu ihnen, sie können nicht Risikosportarten usw. aus der GKV nehmen.
    Da würde jeder einen anderen Vorschlag machen.
    Wo fängt es an und wo hört es auf ?

  • Antwort von IH, Samstag, 17.Juni, 21:40 Uhr

    GKV oder PKV:

    Tatsächlich muss ich mich ab nächsten Monat als Student selbst versichern - dabei hab ich bei meiner Krankenkasse (gesetzlich) natürlich den Leistungskatalog durchgesehen - da waren oben genannte Dinge dabei, IIRC.

    Mein Punkt war eben, dass unnötiger Schrott eben bezahlt wird, und das was notwendig und sinnvoll wäre, bleibt einem vorenthalten - oder ist nur unter den und den Sonderfällen drin.

    Dabei geht mir eben das Messer in der Tasche auf. Was Risikosportarten angeht - bei jedem Sport kann man sich verletzen. Und die, die das wirklich gefährliche machen, sind wohl so in der Minderheit, dass das nicht wirklich ins Gewicht fällt.

  • Antwort von GKV oder PKV, Samstag, 17.Juni, 23:32 Uhr

    IH
    Dann warten sie mal ab, was alles noch dabei ist, wenn sie älter sind.
    Bis dahin wünsche ich ihnen ein erfolgreiches Studium und Leben.
    Gute Nacht