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US-Vorwahlen Jeb Bush gibt auf nach erneutem Trump-Sieg

Der Republikaner Jeb Bush steigt aus dem Rennen um die US-Präsidentschaft aus. Nach seiner deutlichen Niederlage bei der Vorwahl seiner Partei in der Nacht im Bundesstaat South Carolina erklärte der frühere Gouverneur von Florida den Rückzug.

Stand: 21.02.2016

Jeb Bush war als Top-Favorit in den Wahlkampf gestartet. Trotz millionenschwerer Unterstützung konnte er aber zu keinem Zeitpunkt ausreichend Wähler gewinnen. Das Rennen der Republikaner in South Carolina gewann nach übereinstimmenden Voraussagen mehrerer US-Fernsehsender Donald Trump klar. Jeb Bush, der Sohn des früheren US-Präsidenten George Bush und Bruder des Ex-Präsidenten George W. Bush gillt bei Themen wie Einwanderung und Bildung als moderat. Er war zunächst erfolgreich in der Beschaffung von Wahlkampf-Mitteln. Doch gelang es ihm nicht, diesen Vorteil auch in Stimmen umzusetzen.

Jeb Bush landete in South Carolina abgeschlagen auf dem vierten Platz Um Platz zwei gab es etwa 65 Prozent der ausgezählten Stimmen ein denkbar enges Rennen zwischen den Senatoren aus Florida und Texas, Marco Rubio und Ted Cruz. Die anderen Bewerber sind abgeschlagen. Es gilt die ungeschriebene Regel, dass South Carolina gewinnen muss, wer republikanischer Präsidentschaftskandidat werden will.

Demokratin Hillary Clinton gewinnt Nevada

Die Clintons nach dem Erfolg in Nevada

Zuvor hatte Ex-Außenministerin Hillary Clinton die Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Nevada für sich entschieden. Sie distanzierte ihren Konkurrenten Bernie Sanders mit etwa fünf Punkten. South Carolina und Nevada bilden die dritte Etappe im Vorwahlkampf der USA nach den ersten Wahlen in Iowa und New Hampshire. Der Demokrat Sanders hatte New Hampshire für sich entschieden. Für den Milliardär Trump ist der Sieg in South Carolina bereits der zweite nach seinem ersten Platz in New Hampshire.


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