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Atomabkommen mit dem Iran US Präsident Trump will wieder harten Kurs gegen Iran fahren

US-Präsident Donald Trump will wieder einen härteren Kurs gegen den Iran fahren. Die Iran-Politik seines Vorgängers, Barack Obama bezeichnete die Trump-Regierung dabei als Fehler. Man werde zudem alles daran setzen, eine Änderung der iranischen Politik herbeizuführen.

Stand: 13.10.2017

US-Präsident Trump unterzeichnet ein Dekret zur Gesundheitsreform | Bild: dpa/picture-alliance/MediaPunch/Ron Sachs

US-Präsident Donald Trump will künftig einen härten Kurs gegen den Iran fahren. Die Vereinigten Staaten würden sich dabei darauf konzentrieren, den «destabilisierenden Einfluss» der Regierung in Teheran zu «neutralisieren» und deren «Aggression» zurückzudrängen - vor allem, was die Unterstützung für Terrorismus angehe, heißt es in einem Strategiepapier zur neuen Iran-Politik der USA, das das Weiße Haus am Freitag veröffentlichte.

Dabei will Trump vor allem die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) in den Fokus nehmen. Diese Elitetruppe untersteht direkt dem iranischen Führer Ajatollah Ali Chamenei, der in allen strategischen Belangen des Landes das letzte Wort hat. Zum Atomabkommen mit dem Iran heißt es in dem Papier, dieses müsse «strikt durchgesetzt» werden.

Trump will Obamas "Fehler nicht wiederholen"

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien müsse ihr Recht zur Inspektion der iranischen Atomanlagen «vollständig ausnutzen». Um 18.45 Uhr (MESZ) will sich Trump selbst dazu äußern. Seinem Amtsvorgänger Barack Obama warf Trump in dem Papier vor, sich «kurzsichtig» nur auf das iranische Atomprogramm konzentriert und die «vielen übrigen niederträchtigen Aktivitäten» der Regierung in Teheran ausgeblendet zu haben.

«Die Trump-Regierung wird diese Fehler nicht wiederholen», heißt es weiter. Stattdessen wolle sie die «Gesamtheit der Bedrohungen» aus Teheran angehen und sich bemühen, eine Änderung der iranischen Politik herbeizuführen.


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