Volksbegehren-Zwischenbilanz Hohe Beteiligung in Unterfranken
Die Initiatoren des Volksbegehrens zur Abschaffung der Studiengebühren freuen sich über eine überdurchschnittliche Beteiligung in Unterfranken. Trugen sich bayernweit bislang 2,6 Prozent der Wahlberechtigten in Listen ein, waren es in Unterfranken drei Prozent. In Aschaffenburg bleibt die Beteiligung bisher allerdings mäßig.
Wie Initiator Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag (22.01.13) bekannt gab, hatten sich bis zum Montag (21.01.13) in Würzburg bereits 4,61 Prozent der Wahlberechtigten eingetragen. In Schweinfurt waren es vier Prozent. In Aschaffenburg gab es bisher wenig Resonanz: Bis gestern Abend hatten sich dort knapp 1.200 Wahlberechtigte eingetragen, das entspricht 2,38 Prozent der Eintragungsberechtigten. Wolfgang Zeiler vom Bürgeramt sagte jetzt auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks:
"Wenn es so weiter geht, werden wir die notwendigen 10 Prozent nicht erreichen. Eigentlich hätten wir mit mehr Zulauf gerechnet."
Wolfgang Zeiler, Bürgeramt Aschaffenburg
Zweite Woche ist erfahrungsgemäß die Stärkere
Es gelte aber noch abzuwarten, so Zeiler, die zweite Eintragungswoche sei immer die "Stärkere". Auch der stellvertretende Beauftragte des Volksbegehrens, der Erlenbacher Landtagsabgeordnete der Freien Wähler Hans Jürgen Fahn, äußerte sich zur Halbzeit der Eintragungsfrist zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass wir es schaffen, denn erfahrungsgemäß kommt der größte Schub erst in der zweiten Woche". Interessant sei, so Fahn, dass sich bisher vor allem ältere Menschen in die Liste eingetragen hätten.

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walter, Donnerstag, 24.Januar, 19:24 Uhr
7. volksbegehren
dieses volksbegehren ist unsinnig
Paul, Donnerstag, 24.Januar, 13:23 Uhr
6.
Paul dir hätte ich wirklich gerne ein Bildungspaket geschnürt.
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Bildung ist fest im Grundgesetz verankert. Auch du könntest studieren...(auch wenn es dazu wohl nie kommen wird). Ohne Akademiker wäre unser Land nicht da wo es ist, sondern noch in der Steinzeit
Miri, Mittwoch, 23.Januar, 21:44 Uhr
5. Nieder mit den Studiengebühren! ;)
Es sind auch nur die für die Studiengebühren, die sie nicht zahlen müssen. Die reden sich leicht mit neben her arbeiten, dabei ist ein normales Studium, das man ernsthaft durchziehen will, in der Regel ein Vollzeitjob. Außerdem, warum sollen eigentlich nur die Studenten zahlen? Alles andere ist doch auch frei und die Azubis bekommen für ihre Berufsausbildung sogar noch Geld oben drauf. Entweder, keiner muss für seine Ausbildung zahlen oder die normale Schule und eine Ausbildung müssen auch etwas kosten! Das mit dem Länderfinanzausgleich und dem ausgeglichenen Haushalt des Freistaates Bayern mag ja ein nettes Argument sein, allerdings interessiert das die Studenten, die bis zu 540€ pro Semester zahlen müssen, recht wenig, denn sie haben nichts von einem ausgeglichenen Haushalt, wenn ihr Konto Monat für Monat alles andere als ausgeglichen ist. Da nützt es auch nicht viel, dass für eine Familie mit drei studierenden Kindern keine Studiengebühren bezahlt, ganz egal ob sie ein Jahreseinkommen von 100000€ hat und das Geld locker aufbringen könnte. Dafür zahlen nämlich Familien, die nur ein Kind oder zwei Kinder haben, die Studiengebühr, auch wenn sie womöglich nur die Hälfte im Jahr verdienen. Und das nennt man dann soziale Gerechtigkeit mit freier Bildung für alle. Deshalb weg mit den Studiengebühren!
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