Unterfranken

Aschaffenburg Razzia wegen millionenschwerem Anlagebetrug

Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Anlagebetrüger wurden am Dienstag (19.02.13) auch Objekte in Aschaffenburg, Erlenbach und Mainaschaff durchsucht. Eine Frankfurter Firmengruppe soll Anleger um 100 Millionen Euro geprellt haben.

Stand: 20.02.2013

Wie die Frankfurter Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu dem Bayerischen Rundfunk bestätigte, richtet sich der Verdacht gegen die Firmengruppe S & K mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie soll gemeinsam mit dem Hamburger Unternehmen "United Investors" ein florierendes Schneeballsystem aufgebaut haben. Anleger von Immobilienfonds sollen damit um mehr als 100 Millionen Euro geschädigt worden sein.

50 Verdächtige im Fokus

Bei der Großrazzia waren bundesweit 1.200 Beamte im Einsatz. Insgesamt ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen rund 50 Verdächtige, darunter auch Notare und Rechtsanwälte. Im Rahmen der Durchsuchungen wurden sechs Verdächtige im Alter zwischen 33 und 70 Jahren festgenommen, darunter auch die beiden Unternehmensgründer von S & K.

Luxusleben in Erlenbach

Einer der Firmengründer bewohnt eine Villa in Erlenbach am Main (Lkr. Miltenberg). Dort stellten mehrere Beamte den gesamten Dienstagnachmittag über Beweismittel sicher. Unter anderem trugen die Beamten zahlreiche gefüllte Geldsäcke aus dem Anwesen. Auch ein Motorrad wurde sichergestellt, das als Deko-Objekt im Wohnzimmer stand. Dem Firmengründer und seinem Kompagnon wurde erst Anfang Februar von der Finanzfachpresse ein "luxuriöser Lebensstil zulasten der Anleger" vorgeworfen. Die Anleger hatte das Unternehmen nach der Finanzkrise von 2008 mit dem Versprechen von Sicherheit und Ertrag umworben.

Anlegergelder veruntreut

Recherchen zufolge soll das absolute Gegenteil der Fall gewesen sein. Der Vorwurf: S & K habe die Anlegergelder mit einem hohen Abschlag als Darlehen zur Reinvestition an eine Tochtergesellschaft weitergereicht. Diese Tochterfirma soll mit einem Stammkapital von fünf Millionen Euro ausgestattet worden sein - allerdings nicht in bar, sondern mit einer Immobilie. Bei dieser Immobilie handelt sich um das ehemalige Gästehaus der Industriellenfamilie Sachs in Schweinfurt. Laut S & K soll die pompöse Villa 6,7 Millionen Euro wert sein, ersteigert wurde sie Ende November 2011 allerdings für nur 1,7 Millionen Euro.

Infos für Geschädigte

Geschädigte der mutmaßlichen Anlagebetrüger und Zeugen bittet die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, sich unter folgender Telefonnummer zu melden: 069 / 7555 7555 (täglich besetzt von 8.00 bis 22.00 Uhr).

Weitere Infos dazu finden Sie auf folgender Internetseite:


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brad pitt, Mittwoch, 27.Februar, 08:35 Uhr

11. verbrecher

nicht die zwei [..] sind an der sache daran schuld, sondern die gierigen anleger. 12% rendite!
nicht das ich lachen muss.

ich hätte es genauso gemacht wie die zwei [..]!
nur, ich hätte auf den luxus verzichtet.
teuere auto's, fette privatimmobilien braucht kein mensch, denn dadurch wird man nicht glücklicher.
und beweisen das man es kann muss man auch nicht.

deppen der nation sag ich nur!

Hampel, Donnerstag, 21.Februar, 18:42 Uhr

10.

Neid ist das größte Problem, dass sie hatten. Denke die waren schlau genug was bei Seite zu schaffen. Mehr als sechs Jahre sitzen die auf keinen fall. Da werden andere härter bestraft. Luxusleben pur...... Und wenn sie wieder rauskommen, leben die vom versteckten Geld.....

Hans, Donnerstag, 21.Februar, 13:59 Uhr

9.

Ich bedaure die Anleger nicht, weil sie den Hals nicht voll genug kriegen. Hätten sie auch nur einen Funken Verstand, hätten sie gewußt, daß es heute nirgend wo und niemand mer Zinsen in solchen Höhen zahlt.

Selbst schuld.