Oberschwarzach/Lkr. Schweinfurt 402. Sebastiani-Gelübde gegen die Pest
Am heutigen Sonntag (20.1.) wird mit dem Aufzug der Bürgerwehr in Oberschwarzach im Landkreis Schweinfurt zum 402. Mal das sogenannte "Sebastiani-Gelübde" gefeiert.
Das Gelübde geht auf das Jahr 1611 zurück.
Damals starb in Oberschwarzach der Großteil der Dorfbevölkerung an der Beulenpest. 158 Menschen wurden Opfer der Pest. Seit 1611 bitten die Bürger von Oberschwarzach den Heiligen Sebastian, ihren Ort vor dem "Schwarzen Tod" zu bewahren.
Auftakt des Festtages bildet um 9.15 Uhr der Aufzug und der Appell der Bürgerwehr in Frack, Zylinder und geschultertem Holzgewehr. Insgesamt marschieren vor der 50-köpfigen Bürgerwehr rund 60 Vertreter von Vereinen aus Oberschwarzach. Mit der Steigerwaldkapelle und Fahnenabordnungen findet anschließend in der Kirche St. Peter und Paul ein Festgottesdienst statt. Heute hat Oberschwarzach gut 800 Einwohner.

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