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Würzburger Kickers Trainingsgelände am Hubland in Sicht

Der Konversionsausschuss hat dem Würzburger Stadtrat empfohlen, den Würzburger Kickers den ehemaligen Sportplatz der US-Armee am Hubland als Trainingszentrum zu überlassen. Das gab ein Sprecher der Stadt nach der nichtöffentlichen Sitzung bekannt.

Stand: 17.05.2017

Trainingsauftakt der Würzburger Kickers | Bild: dpa-Bildfunk

Über die finanziellen Konditionen der Vergabe herrscht Stillschweigen. Öffentlich hatte der Ausschuss zuvor über die verschiedenen Bewerber für das Rasenfeld diskutiert. Vorangegangen war ein Eilantrag der Grünen, die ein transparentes Verfahren gefordert hatten. Neben den Kickers hatten sich nämlich auch die „Würzburger Panthers“ - das American Football Team der „Würzburger Turner“ - für den Platz beworben, sowie eine Kricket-Mannschaft mit zahlreichen Asylbewerbern aus Afghanistan.

Längere Suche vor dem Abschluss

Die endgültige Entscheidung über den Sportplatz trifft der Stadtrat voraussichtlich am 1. Juni. Die verschiedenen Mannschaften der Kickers sind zum Training über das gesamte Stadtgebiet und anliegende Landkreisgemeinden verteilt. Der Fußball-Zweitligist ist schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Trainingsgelände und trainiert mit den Profis derzeit in Randersacker im Landkreis Würzburg.


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Kommentare

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Peter Komenda, Mittwoch, 17.Mai, 10:01 Uhr

1. Alles andere wäre wohl auch ein Witz...

Ohne die beiden anderen Mitbewerber diskreditieren zu wollen, aber alles andere, als eine Vergabe an die Kickers wäre ein schlechter Witz. Sie verkörpern mit weitem Abstand, auch nach einem möglichen Abstieg in die 3. LIGA, den größten Nutzen für die Stadt und stellen mit weitem Abstand die meisten Fans dar. Und ein Auftstieg in die 2. LIGA ist ja wohl wieder geplant....

  • Antwort von Caroline , Mittwoch, 17.Mai, 11:19 Uhr

    Ja ja immer schön den Fußball fördern. Wieviele Plätze brauchen denn die kickers noch? Es gibt noch viele andere Sportarten in Würzburg wie Football und Rugby die auch dringend Trainings Möglichkeiten brauchen. Nehmen wir den Rugby Klub dieser besitzt eine Herren Team auch in der 3 Liga und ein Damen Team in der Bundesliga die trainieren auf einem Platz am arsch der Welt ohne dusche und Toiletten. Daran scheitert vorfallem der Aufbau eines Jugendteams ( Interesse vorhanden) da Jugendliche keine Möglichkeit haben selbstständig dorthin zu kommen. Aber der Breitensport ist ja nicht so wichtig wie prestigeträchtige Projekte.