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Nach toten Wildvögeln in Südbayern Vogelgrippe – noch Gelassenheit in Unterfranken

Nachdem am Bodensee und am Ammersee mit Vogelgrippe infizierte Wildvögel gefunden wurden, arbeiten die Regierung von Unterfranken und der Bayerische Bauernverband an Notfallplänen für das Auftauchen des H5N8-Erregers in der Region. Die Vorbereitungen sind angelaufen. Doch derzeit gibt man sich gelassen.

Stand: 15.11.2016

Ein Schwarm von Wildgänsen | Bild: picture-alliance/dpa

Dass die Nervosität sich in Unterfranken noch in Grenzen hält, liegt vor allem daran, dass es in der Region keine großen Gewässer gibt, an denen sich zahlreiche Wildvögel auf ihren Zügen niederlassen. Zum anderen gibt es in Unterfranken verhältnismäßig wenige Geflügelzüchter – viel weniger etwa als in Niederbayern.

Wenig Geflügel im Freien gehalten

Für Entspannung sorgt auch der Umstand, dass die Gänse, die im Freien gehalten wurden, jetzt Mitte November bereits geschlachtet worden sind. Die Hühner sind größtenteils aus hygienischen Gründen in großen Ställen und nicht in Freilandhaltung untergebracht. Laut Regierung  von Unterfranken sind die Veterinärämter mit den Geflügelhaltern in Kontakt.


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