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Zelte oder Netze für Gänse und Enten H5N8: Unterfränkische Wildparks reagieren auf Stallpflicht

Die Wildparks in Unterfranken setzen die Stallpflicht für Vögel um. Für Gänse und Enten wurden Netze gespannt beziehungsweise Zelte aufgestellt. Hühner müssen auf ihren gewohnten Auslauf im Freien verzichten und in Volieren und Ställen bleiben.

Stand: 23.11.2016

Gänse laufen scheinbar im Gleichschritt durch die fränkische Fauna | Bild: Jürgen Hauptvogel, Kitzingen, 28.07.2016

Drei Wildparks gibt es in Unterfranken und auch sie sind von der Stallpflicht wegen der Vogelgrippe nicht ausgenommen. Lediglich im Wildpark Klaushof bei Bad Kissingen müssen keine weiteren Vorkehrungen getroffen werden. Denn nach Angaben der Kurstadt werden alle Vögel ohnehin in Volieren gehalten.

Wasservögel sollen geschützt schwimmen

Anders sieht es in den beiden Tierparks aus, die auch Wasservögel wie Enten und Gänse halten. Damit diese Tiere wie gewohnt umherschwimmen können, wurde in Schweinfurt ihr Teich im Wildpark an den Eichen großflächig mit einem Netz abgedeckt, sagte Leiter Thomas Leier. Im Tierpark Sommerhausen wurden drei Teiche abgepumpt und die Wasservögel zum Schutz vor Ansteckung in ein Großzelt gebracht. Da hinein soll noch ein Becken kommen, denn auch im Winter benötigen die Vögel Wasser zur Federpflege, sagte Leiter Thomas Todenhof. Hühner müssen in Sommerhausen wie in Schweinfurt auf ihren gewohnten Auslauf im Freien verzichten und in Volieren und Ställen scharren.

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  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Mainfranken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur vollen und halben Stunde, Bayern 1

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