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Mordfall Rebecca Bundesgerichtshof bestätigt: Urteil ist rechtskräftig

Im Prozess um den Mordfall Rebecca in Aschaffenburg hat der Bundesgerichtshof die Revision des verurteilten Jens M. als unzulässig verworfen. Er war wegen Mordes und Schwangerschaftsabbruches verurteilt worden. Damit ist das Urteil des Aschaffenburger Landgerichts rechtskräftig.

Stand: 23.09.2016

Die Richter des Mordprozesses am Landgericht Aschaffenburg | Bild: Bayerischer Rundfunk

Nachdem bereits der Mittäter Benjamin E. und auch die Staatsanwaltschaft ihre Revision zurückgezogen hatten, ist das Urteil des Landgerichts vom 12. Mai 2016 rechtskräftig. Der 32-jährige Haupttäter war zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht hatte außerdem die besondere Schwere Schuld bei dem 32-jährigen festgestellt.

Täter hat die Frist verstreichen lassen

Die Verteidigung von Jens M. hatte nach dem Urteilsspruch Revision gegen das Urteil eingelegt, die der Verurteilte mit einem Brief an das Gericht aber wieder zurücknahm. Als er dann wieder Revision einlegen wollte, war nach Ansicht des Landgerichtes die vorgesehene Frist verstrichen. Das hat der Bundesgerichtshof jetzt bestätigt.

Mordfall sorgte bundesweit für Aufsehen

Der Fall Rebecca hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: Im Mai 2015 hatte der heute 32-jährige Jens M. seine Geliebte, die hochschwangere Rebecca W., in Aschaffenburg getötet. Das ungeborene Kind, das dabei ebenfalls starb, war von ihm. Das Opfer, Rebecca W., hatte sich geweigert, das gemeinsame Kind abzutreiben, und gedroht, die Liaison öffentlich zu machen.

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