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720-Millionen-Euro-Projekt Kabinett beschließt Erweiterung des Würzburger Uniklinikums

Mitte September hat es das Uni-Klinikum Würzburg angekündigt - heute nun hat es das bayerische Kabinett beschlossen. Das Universitätsklinikum bekommt für 720 Millionen Euro zwei neue Klinik-Komplexe: Eine Kopfklinik und das "Zentrum Frauen-Mutter-Kind".

Stand: 12.12.2017

Uniklinik Würzburg (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Das Universitätsklinikum in Würzburg soll für mehrere Hundert Millionen Euro ausgebaut und erweitert werden. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Geplant sind eine Erweiterung des "Frauen-Mutter-Kind-Zentrums" sowie ein Neubau als Ersatz für die Kopfklinik. Dazu will der Freistaat mit dem Kauf eines 22 Hektar großen Grundstücks das mittlerweile sehr enge Gelände der Uniklinik erweitern. Mit dem heutigen Kabinetts-Beschluss können nun die Verhandlungen über den Ankauf der Grundstücke beginnen.

Uniklinik ist an Obergrenze der Leistungsfähigkeit

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage stößt das Uniklinikum an seine Kapazitätsgrenzen. Der Ausbau sei auch wichtig, um die Patientenversorgung in Unterfranken auf modernstem Stand zu halten, sagte der Würzburger Landtagsabgeordnete Oliver Jörg (CSU). Der Ausbau in den kommenden zwölf bis fünfzehn Jahren werde etwa 720 Millionen Euro kosten, berichtete Jörg.

Hintergrund:

Das Universitätsklinikum Würzburg ist der Staatskanzlei zufolge mit jährlich rund 69.000 stationären und knapp 258.000 ambulanten Patienten das einzige Krankenhaus mit Maximalversorgung im Umkreis von rund 100 Kilometer um Würzburg. Es gliedert sich in 19 Kliniken.


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