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Millionen für fränkische Unis Gewebe aus 3D-Drucker soll Tierversuche vermeiden

Die Unis Würzburg, Erlangen-Nürnberg und Bayreuth (Transregioverbund) bekommen Forschungsgelder in Millionenhöhe. Das Geld geht an ein Projekt, mit dem künftig Tierversuche vermieden werden sollen.

Von: Sascha Hack

Stand: 06.12.2017

Universität Würzburg | Bild: picture-alliance/dpa

Der Transregioverbund befasst sich mit einem noch jungen Forschungsfeld, bei dem mittels 3D-Druck Konstrukte entstehen, in denen Zellen und Materialien in gewebeähnlichen Strukturen angeordnet sind. Langfristig könnten damit Gewebemodelle hergestellt werden, die beispielsweise als Tierversuchsersatz dienen könnten. Mit Hilfe des 3D-Drucks soll ein Material entstehen, dass menschlichem Gewebe sehr ähnlich ist. Das bedeutet, dass künftig mehr an diesem Gewebe und weniger an Tieren geforscht werden kann.

"Ich freue mich sehr über den landesweiten Erfolg der bayerischen Universitäten, die ihre Wettbewerbsfähigkeit einmal mehr unter Beweis gestellt haben."

Ludwig Spaenle,  Bayerischer Wissenschaftsminister

Hohe Qualitätsanforderungen

Insgesamt erhält das Projekt 11,6 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sonderforschungsbereiche werden nach einem strengen Begutachtungsverfahren mit hohen Qualitätsanforderungen vergeben, müssen international sichtbar sein und bedeuten für die Universitäten einen beträchtlichen Zuwachs an Stellen und Mitteln für den jeweiligen Forschungsbereich.


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Ursula Röhling, Mittwoch, 06.Dezember, 19:33 Uhr

2. Studie von Uni würzb.erl.

Falls diese Möglichkeit etabliert werden kann um unsäglichen Hessen leid von den Tieren abzuwenden.würde ich dafür den Nobelpreis vorschlagen

Anna, Mittwoch, 06.Dezember, 13:39 Uhr

1. Tierversuche

Hört sich sehr gut an und ich hoffe von ganzen Herzen, dass Tierversuche bald ein Ende haben und kein Tier mehr leiden muß wegen kosmetischer oder medizinischer Zwecke.