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Demo für "Stürtz" Verdi erinnert an Schicksal von 240 Mitarbeitern

In Würzburg hat Verdi auf das Schicksal von mehr als 240 Mitarbeitern aufmerksam gemacht, die am 1. Oktober durch die Insolvenz der Druckerei Stürtz arbeitslos wurden. Am Freitagmittag zog ein Demonstrationszug durch die Stadt.

Stand: 11.11.2016

Das  Firmenlogo der Druckerei Stürtz | Bild: Bayerischer Rundfunk

Die Demo startete am Hauptbahnhof und geht dann weiter in Richtung Rathaus. Ziel des Zuges war eine Kundgebung am Vierröhrenbrunnen.

Jahrelanger Verzicht und finanzielle Opfer

Verdi wollte mit der Demonstration auf die nach eigenen Angaben "systematische Liquidierung der Traditionsdruckerei Stürtz" hinweisen. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Mitarbeiter jahrelang Verzicht geübt und finanzielle Opfer gebracht hätten, während der Investor "Solvesta" aus der Insolvenz Profit schlagen würde.

"Stürtz" wurde 1830 als Universitätsdruckerei gegründet und beschäftigte in den 1970er Jahren bis zu 600 Mitarbeiter.

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jocker, Freitag, 11.November, 12:20 Uhr

1.

Schuld an der Misere sind die,die mit der weissen Weste im Büro sitzen und sich über positive Betriebsergebnisse freuen.