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Spargelsaison in Unterfranken Bauern berichten von durchschnittlichem Jahr

In Unterfranken ist mit dem Wochenende die Spargelsaison in diesem Jahr weitgehend zu Ende gegangen. Der Großteil der Spargelanbauer hat den Verkauf eingestellt. Einzelne Spargelbauern stechen noch, vielleicht für die Gastronomie, oder weil sie noch Bestellungen abarbeiten.

Von: Ansgar Nöth

Stand: 19.06.2017

Spargel im Korb | Bild: picture-alliance/dpa

Landwirtin Jutta Bernard aus Volkach hat nach eigener Aussage bereits am 6. April den ersten Spargel gestochen. Bis zum Wochenende sind seitdem zehn Wochen vergangen. Damit ist die Pflanze erschöpft. Man habe es auch in den vergangenen Tagen schon am Ertrag gemerkt. Man bekomme einfach keine Mengen Mehr zusammen.

Spargel erzielte keine Spitzenpreise

Laut Miriam Adel, der Vorsitzenden des Spargel-Erzeugerverbands Franken, hätten die Käufer nach dem frühen Saisonstart auch früher wieder die Lust auf das Gemüse verloren. Schon zu Beginn gab es größere Mengen an fränkischem Spargel. Deshalb konnten am Saisonanfang keine höheren Preise erzielt werden. Später fielen die Preise ziemlich stark und ließen sich dann kaum wieder steigern. Manche Bauern hätten ihren Spargel für drei Euro pro Kilo am Großmarkt an Händler "verscherbeln" müssen.

Höhere Gewinne beim Direktverkauf

Beim Direktverkauf ab Hof könnten die Spargelbauern aber zufrieden sein. Hier hielten sich die Preise relativ stabil. Das bestätigt Jutta Bernard aus Volkach, der Preis im Direktverkauf war stabil.

"Was unterm Strich übrig bleibt, hat gepasst im Durchschnitt der letzten Jahre."

Jutta Bernard, Spargelanbauerin aus Volkach


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