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Vorwurf der sexuellen Nötigung Asylbewerber nicht mehr in Untersuchungshaft

Im Zusammenhang mit mehreren sexuellen Nötigungen einer Beschäftigten in einer Kitzinger Asylbewerberunterkunft sind die beiden Tatverdächtigen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Haftbefehle gegen sie wurden aufgehoben.

Stand: 26.10.2015

Emblem der bayerischen Polizei | Bild: picture-alliance/dpa

Die beiden Männer sollen sich in einer Asylbewerberunterkunft in Kitzingen jeweils unabhängig voneinander derselben Geschädigten in strafbarer Weise genähert haben. Am 13. Oktober war gegen die beiden Männer im Alter von 38 und 52 Jahren wegen des dringenden Tatverdachts der sexuellen Nötigung die Untersuchungshaft angeordnet worden.

Staatsanwaltschaft sieht keinen dringenden Tatverdacht mehr

Im Zuge der Ermittlungen wurden der Staatsanwaltschaft umfangreiche Vernehmungsergebnisse vorgelegt. Die tatsächliche und rechtliche Überprüfung dieser Ergebnisse hat die Staatsanwaltschaft zu dem Schluss geführt, dass der gegenwärtige Ermittlungsstand jedenfalls die Annahme eines "dringenden" Tatverdachts nicht mehr trägt und somit eine gesetzliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Haftbefehle weggefallen ist.

Der ältere Beschuldigte erreichte mit einer Beschwerde bereits frühzeitig seine Entlassung aus der Untersuchungshaft. Der jüngere wurde am Montag auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen werden unberührt von der Aufhebung der Haftbefehle fortgesetzt.

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