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Kinder sollen schwimmen können Würzburger Landrat will Orten mit Hallenbädern helfen

Der Würzburger Landrat Eberhard Nuss will die Gemeinden mit Schwimmbädern in seinem Landkreis finanziell unterstützen. Aufgrund der dank sprudelnder Steuereinnahmen guten Haushaltslage hat er dafür den finanziellen Spielraum.

Stand: 22.11.2016

Hallenbad (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Nuss schlägt vor, den Kommunen zur Finanzierung der Badeaufsicht einen Zuschuss von 50 Euro pro Öffnungstag zukommen zu lassen. Der Fortbestand der Hallen- und Freibäder sei wichtig, um einer "Schwimmunfähigkeit" von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Aus diesem Grund beteiligt sich der Landkreis Würzburg mit insgesamt 2,2 Millionen Euro an einem Hallenbad, mit dem die Stadt Würzburg das Schulschwimmbad in der Wolfskeel-Realschule ersetzen wird. Es soll dann auch von Schulen im nördlichen Landkreis Würzburg mitbenutzt werden.

Gute Lage macht Schuldentilgung und Senkung der Umlage möglich

Der Landkreis Würzburg kann dank sprudelnder Steuereinnahmen 2017 Investitionen von 15 Millionen Euro schultern. Dafür muss er keine Schulden aufnehmen und kann sogar alte Verbindlichkeiten in Höhe von fast zwei Millionen Euro tilgen. Die 52 Gemeinden im Landkreis Würzburg können außerdem auf eine Senkung der Kreisumlage auf 40 Prozentpunkte hoffen. Im Jahr 2.000 waren es noch fast 50 gewesen.


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