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Rücktritt des Machers Schlagbauer nicht mehr Kickers-Präsident

Michael Schlagbauer trat nach 16 Jahren als starker Mann des FC Würzburger Kickers von seinem Amt zurück. Zeitgleich wurde ihm die Ehrung als Ehrenpräsident zuteil. Nachfolger Schlagbauers ist Daniel Sauer.

Von: Patrick Richter

Stand: 22.06.2017

Michael Schlagbauer tritt nach 16 Jahren als Vereinspräsident zurück | Bild: Würzburger Kickers

Im Jahr 2001 befand sich der Verein praktisch am Boden. Finanzielle Schieflage, Absturz in die Bezirksliga. Damals sprach wenig für eine Erfolgsgeschichte bei den Kickers. In dieser Zeit übernahm Michael Schlagbauer das Amt des Präsidenten, und erreichte Außergewöhnliches.

"Im Zuge seiner Amtszeit schaffte er zeitgemäße Strukturen und legte damit das Fundament für einen zukunftsfähigen Fortbestand."

Auszug aus der Laudatio für die Ehrenpräsidentenehrung

Zukunftssichernde Arbeit

Unter seiner Führung gelang es den Kickers schließlich wieder finanziell, strukturell und sportlich Fuß zu fassen. Die Früchte der Ernte waren bis in das letzte Jahr zu sehen. Der Verein erreichte den Aufstieg in die 2. Fußballbundesliga.

"Mir war es wichtig, dass wir einen ebenso reibungslosen wie nahtlosen Übergang im Sinne der Kickers und seiner mittlerweile 1.700 Mitglieder schaffen."

Michael Schlagbauer, Ehrenpräsident Würzburger Kickers

Nachfolger von Schlagbauer wird in Doppelfunktion nun Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer. Erster Vize-Präsident ist der Unternehmer Christoph Schleunung, der bis zuletzt für die Finanzen des Vereins verantwortlich war. Zweiter Stellvertreter Sauers ist nun Sebastian Herkert.

Ehrung zum Ehrenpräsident

Ganz verschwinden wird der Macher Michael Schlagbauer vom Verein nicht. Bei der Delegiertenversammlung am vergangenen Dienstag (20.06.17) wurde er zum neuen Ehrenpräsidenten ernannt und bleibt den Würzburgern somit erhalten.


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