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Unterbesetzt in Unterfranken Polizisten schoben mehr als 100.000 Überstunden

Der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib zeigt sich besorgt über den Personalmangel der unterfränkischen Polizei: Die Unterbesetztung habe zu 107.000 Überstunden geführt, die abgebaut werden müssten.

Stand: 23.03.2016

Symbolbild Polizei Unterfranken unterbesetzt | Bild: picture-alliance/dpa

Die verfügbare Personalstärke aller unterfränkischen Polizeiinspektionen liegt im Schnitt rund 17 Prozent unter dem geplanten Volumen. Diese Zahlen erhielt der Ochsenfurter Landtagsabgeordnete auf Anfrage aus dem Innenministerium. Das ist "deutlich zu wenig" lässt Halbleib verlauten.

"Wie stark die unterfränkische Polizei bei der Besetzung ihrer Stellen auf Kante genäht ist, sehe man an der Überstundenproblematik."

Volkmar Halbleib, SPD-Landtagsabgeordneter

Teilweise über 20 Prozent

Am deutlichsten vom Personalmangel betroffen ist die Polizeistelle in Königshofen. Hier sind ein Drittel der Arbeitsstellen nicht besetzt. Aschaffenburg kommt auf ganze 27 Prozent und Würzburg bewegt sich mit 21 Punkten ebenfalls über der 20 Prozent-Marke. Auch in der Polizeiinspektion Schweinfurt und den Autobahnpolizeien in Werneck und Biebelried ist laut Halbleib nur jede fünfte Stelle besetzt.

 

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