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Papieratlas 2016 Kaum Recycling-Papier bei Würzburger Stadtverwaltung

Während die Stadtverwaltungen von Solingen, Bremerhaven und Hameln ausschließlich Recyclingpapier für ihre Korrespondenz verwendet haben, schneidet Würzburg im "Papieratlas 2016" schlecht ab: der Anteil an Recyclingpapier lag hier bei 16 Prozent.

Stand: 13.09.2017

Papier, Kopierer (Symbolbild) | Bild: colourbox.com

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat am Mittwoch die Gewinner der Aktion "Papieratlas 2016" bekannt gegeben. Doch während etwa die Stadtverwaltungen von Solingen, Bremerhaven, Hameln und Worms ausschließlich Recyclingpapier für ihren Schriftverkehr nutzen, schneidet Würzburg heuer ganz schlecht ab: im vergangenen Jahr betrug der Anteil an Recyclingpapier im Rathaus nur 16%. Im Schnitt liegt die Umweltpapier-Quote bei Städten ab 100.000 Einwohnern bei etwa 86 Prozent.

Über drei Millionen Blatt Papier bedruckt

Im vergangenen Jahr benutzten die Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Würzburg etwa 3,1 Millionen Blatt DIN-A4-Papier. Der Anteil an Recyclingpapier betrug nicht mal 500.000 Blatt. "Viele formelle Bescheide werden bei uns auf farbigem Papier gedruckt, das es nicht unbedingt als Umweltpapier gibt", begründete ein Sprecher der Stadt Würzburg das schlechte Ergebnis. Im kommenden Jahr werde Würzburg beim Papieratlas-Wettbewerb aber deutlich besser abschneiden. Es gebe einen Stadtratsbeschluss, der die Verwaltung auffordert, möglichst komplett auf Umweltpapier umzustellen, so der Pressesprecher.


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