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Auftrag aus Fukushima Alzenauer Unternehmen erstellt Machbarkeits-Studien

Nukem Technologies (NUKEM) aus Alzenau hat einen bedeutenden Auftrag aus Japan erhalten. Das Unternehmen hat sich unter anderem auf die Stilllegung von nuklearen Einrichtungen spezialisiert und wird nun in Fukushima aktiv sein.

Stand: 18.01.2016

NUKEM hat sich außerdem weltweit einen Namen mit dem Management von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen gemacht. Jetzt sollen die Alzenauer vier Machbarkeitsstudien für Fukushima erstellen, um geeignete Technologien für den Rückbau der zerstörten Reaktoren zu entwickeln.

"Dieser Auftrag stellt einen wesentlichen Schritt zur Akzeptanz und Anerkennung von NUKEM bei den japanischen Unternehmen, insbesondere bei der Bewältigung von herausfordernden Aufgaben im Rahmen der Sanierungsarbeiten am Standort Fukushima Daiichi, dar."

Ulf Kutscher, NUKEM-Geschäftsführer

Zerlegung und Rückbau

Die Studien umfassen unter anderem die dreidimensionale Bestandsaufnahme des Reaktorsicherheitsbehälters, dessen Zerlegung und den Rückbau des biologischen Schildes (Ring aus Spezialbeton, der zur Strahlungsabschirmung dient). Die Studien sollen in sieben Monaten fertiggestellt werden und bilden die Grundlage für die Mitwirkung von NUKEM bei den zukünftigen Sanierungsarbeiten am Kernkraftwerk Fukushima.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Mainfranken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur vollen und halben Stunde, Bayern 1

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