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Förderung durch Bayerisches Finanzministerium Millionen für Neubauten an der Uni Würzburg

Die Uni Würzburg erhält vom Freistaat Bayern Fördergelder in Millionenhöhe für zwei Baumaßnahmen. Damit soll die Finanzierung einer Klinik für Strahlentherapie und eines Zentrums für nachhaltige Chemie unterstützt werden.

Von: Sascha Hack

Stand: 06.12.2017

Uni Würzburg | Bild: Bayerischer Rundfunk

59 Millionen gehen an die Uniklinik. Neben der Klinik für Strahlentherapie soll auch eine Palliativstation mit 24 Betten entstehen. Dies bringt eine deutliche Verbesserung durch kurze Wege für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für die Patienten, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Derzeit ist die Strahlenklinik des Uniklinikums auf dem Campus auf drei Standorte verteilt: Kopfklinik, Frauenklinik und ZOM. Mit der Zusammenführung an einem Standort könne durch die Nähe zur Onkologie und zum Comprehensive Cancer Center Mainfranken (CCC MF) die neue Strahlenklinik auch deutlich besser in die interdisziplinäre onkologische Versorgung eingebunden werden.

Forschunggebäude am Campus Hubland Süd

Mit über 18 Millionen Euro wird ein Neubau an der Uni finanziert, der zu einem internationalen Kompetenzzentrum für molekulare Chemie werden soll. Schwerpunkt ist das Element Bor. Bor ist ein seltenes Halbmetall, das aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften von wachsender Bedeutung für die moderne Synthesechemie und die Materialwissenschaften ist. Das neue 3-geschossige Forschungsgebäude mit einer Nutzfläche von rund 1.400 Quadratmetern soll am Campus Hubland Süd in unmittelbarer Nähe zum Chemiezentrum entstehen, um eine direkte Anbindung an die Infrastruktur des Instituts für Anorganische Chemie zu gewährleisten, heißt es in der Pressemitteilung des Bayerischen Finanzministeriums.


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erwin, Mittwoch, 06.Dezember, 20:17 Uhr

1. Uni Würzburg

Als Würzburger begrüße ich natürlich die Investitionen! Schö wäre es wenn die Kopfklinik vor allem die Strokeunit für Schlaganfall patienten auch verstärjt gefördert und modernisiert werden würde! Als Betroffener mit Schlaganfall vor fast 9 Jahren muß ich nach intensiver beschäftigung mit dem Thema wäre mehr möglich gewesen nach dem die Lyse (=Blutverdünnung) nicht Ansprach) Heuteist durch Katheder ähnliche Eingriffe mehr möglich als gleich zur Kranjektomie(=Öffnung der Schädeldecke)zu greifen! Auch die Frührehabilation hinkt extrem hinterher, was ich inzwischen weis! Tja 2009 einfach Pechh gehabt! Aber überlebt!