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Finanzspritze für Uni Würzburg 4,3 Millionen Euro zur Krebs- und Schlaganfallforschung

Drei Einrichtungen der Universität Würzburg erhalten vom Bayerischen Wissenschaftsministerium zusammen 4,3 Millionen Euro: Die Uniklinik, das Institut für Biotechnologie und Biophysik sowie das Rudolf-Virchow-Zentrum. Das Geld stammt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Stand: 30.11.2016

Uniklinik Würzburg (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Mit 1,8 Millionen Euro wird die Herzinfarkt- und Schlaganfallforschung des Rudolf-Virchow-Zentrums gefördert. Über 2,5 Millionen Euro gehen in die Entwicklung einer Immuntherapie für Krebspatienten – ein Gemeinschaftsprojekt der Uniklinik und des Instituts für Biotechnologie und Biophysik. "Das Bayerische Wissenschaftsministerium unterstützt zwei zukunftsweisende Projekte, die die Universität Würzburg gemeinsam mit regionalen Unternehmen umsetzt", sagte  Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) in München.

Mediziner sollen Methoden zur Früherkennung und Behandlung entwickeln

Das Rudolf-Virchow-Zentrum in Würzburg

Das Netzwerk zur Erforschung und Diagnose Thrombo-Inflammatorischer Erkrankungen am Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg beschäftigt sich mit der Herzinfarkt- und Schlaganfallforschung. Die Wissenschaftler entwickeln Medikamente, Diagnoseverfahren und Früherkennungsmarker, um Risiken bei Patienten leichter identifizieren zu können. Der Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik der Universität Würzburg gründet zusammen mit dem Universitätsklinikum Würzburg ein "Zentrum für Personalisierte Molekulare Immuntherapie". Die Forscher werden hier neue Immuntherapien für Krebspatienten entwickeln, die Chemotherapien unnötig machen sollen. Bei beiden Projekten arbeitet die Universität eng mit regionalen Unternehmen zusammen.

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