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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Unterfranken

Stand: 24.03.2017

Von Lkw gestürzt – 54-Jähriger bei Betriebsunfall schwer verletzt

Aschaffenburg: Bei einem Betriebsunfall hat sich am Donnerstag (23.03.17) ein 54-Jähriger lebensbedrohliche Kopfverletzungen zugezogen. Der Mann war von seinem LKW etwa vier Meter in die Tiefe gestürzt. Gegen 14.15 Uhr hat sich der Betriebsunfall auf dem Firmengelände in der Römerstraße im Stadtteil Leider ereignet. Der 54-Jährige belud seinen Sattelauflieger mit Kunststoffmüll. Um die Dachplane schließen zu können, stieg er im Anschluss auf das Dach des Aufliegers. Von dort aus stürzte er schließlich in die Tiefe. Bei dem Aufprall auf den Asphalt zog sich der Mann schwerste Kopfverletzungen zu. Er kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Nach aktuellen Erkenntnissen ist sein Gesundheitszustand nach wie vor kritisch. Die genauen Umstände, die zum Sturz des Mannes geführt haben, sind nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Aschaffenburg geführt werden.

Bürgermeisterwahl in Erlenbach am Main

Erlenbach am Main (Miltenberg): Gut 7.000 Wahlberechtigte sind am Sonntag (26.03.17) in Erlenbach am Main aufgerufen, ihren Bürgermeister zu wählen. Amtsinhaber Michael Berninger von der CSU sitzt seit 18 Jahren im Chef-Sessel. Sein Herausforderer von der SPD – Werner Hillerich – ist ein alter Schulkollege von ihm und seit 2014 zweiter Bürgermeister der Stadt am Main. Hillerich ist wie Berninger 60 Jahre alt und könnte altersbedingt nur eine Wahlperiode lang wirken. Trotzdem erwarten die Bürger und auch die Mitarbeiter im Rathaus ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Kandidaten. Berninger sitze nach der verlorenen Landratswahl nicht mehr ganz so fest im Sattel, heißt es.

21-jähriger Litauer nach Autodiebstahl festgenommen

Marbach (Lkr. Haßberge): Nach einem PKW-Diebstahl in der Nacht zum Dienstag (21.03.17) hat die Polizei einen 21-jährigen litauischen Staatsangehörigen als Tatverdächtigen festgenommen. Der Daimler Benz war im Fichtenweg in Bad Camberg (Landkreis Limburg-Weilburg) von Unbekannten entwendet worden. Gefunden wurde er in der Nähe von Maroldsweisach (Landkreis Haßberge). Ein Jagdpächter bemerkte Mittwochfrüh (22.03.17) gegen 8.40 Uhr, in einem Waldgebiet bei Marbach den Geländewagen, der sich dort festgefahren hatte. Daraufhin verständigte der Zeuge die Polizei, die sich sofort auf den Weg zu der beschriebenen Stelle machte. Die Kräfte konnten den Mann in unmittelbarer Nähe des Mercedes widerstandslos festnehmen. Weil der Wagen zur Fahndung ausgeschrieben war, konnte schnell der Bezug zu dem Diebstahl in Bad Camberg hergestellt werden. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Limburg wurde der Mann heute Vormittag beim Amtsgericht in Bamberg einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen zum Litauer und möglicher weiterer Tatbeteiligter dauern noch an. Nach Auskunft des Polizeipräsidiums Unterfranken wurde der gestohlenen Wagen sichergestellt, wobei sich die Bergung in dem Waldgebiet als äußerst schwierig gestaltete

Warnung der Polizei - Benzinbettler am Straßenrand aktiv

Würzburg: Seit Anfang des Monats sind im Regierungsbezirk Unterfranken mehrere Fälle sogenannter "Benzinbettler" bekannt geworden. Die Polizei Unterfranken mahnt zur Vorsicht. In der Regel bemerken Autofahrer an vielbefahrenen Bundes- oder Landstraßen einen am Fahrbahnrand abgestellten älteren Pkw mit osteuropäischen Kennzeichen. Teilweise versuchen die Insassen auch andere Verkehrsteilnehmer anzuhalten. Wenn dies gelingt, schildern sie eine Notlage, wie Benzinmangel, und bitten um Bargeld. Problematisch wird es aus polizeilicher Sicht spätestens dann, wenn zum Beispiel minderwertiger Schmuck oder auch Lederjacken zum Kauf angeboten werden, oder die Situation für einen Trickdiebstahl ausgenutzt wird. Seit Anfang März wurden der unterfränkischen Polizei "Benzinbettler" unter anderem in Amorbach, Elsenfeld, Lülsfeld, Karlstadt, Gräfendorf und Bischofsheim / Rhön gemeldet.

Drogen bei Musikfest – 43 Anzeigen

Geiselwind (Lkr. Kitzingen): Polizeikontrollen während eines Musikfests in Geiselwind am 18. und 19. März haben zahlreiche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgedeckt. In 43 Fällen stellten die Beamten Rauschgift sicher, hauptsächlich geringe Mengen Marihuana und Amphetamin. Ein Besucher hatte ein verbotenes Einhandmesser dabei. Alle Tatverdächtigen wurden in der Scheinfelder Straße kontrolliert. Bei einem der Verdächtigen fanden die Polizisten am Samstagabend 45 Gramm Amphetamin und drei Gramm Haschisch. Wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg eine Durchsuchung der Wohnung des 19-Jährigen in Nürnberg veranlasst, bei der weiteres Betäubungsmittel gefunden wurde. Ein 22-Jähriger rannte am Sonntagmorgen davon, als er von der Polizei angesprochen wurde. Die Beamten konnten ihn jedoch verfolgen und festnehmen. Hierbei stürzten der Verdächtige und der festnehmende Beamte zu Boden wobei sich der Polizist leichte Verletzungen zuzog. Auf die Beschuldigten kommen nun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.

Vermisstenfahndung erledigt: 77-Jähriger wohlbehalten zurückgekehrt

Würzburg: Der 77-jährige Vermisste, nach dem die Polizei am Sonntag im Stadtgebiet Würzburg gesucht hatte, ist wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich seit der Veröffentlichung der Fahndung mit Hinweisen gemeldet haben. Der 77-Jährige aus Würzburg war seit Samstagabend (18.03.) vermisst worden. Der Mann hatte offenbar am Samstagnachmittag sein Wohnhaus verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt. Aufgrund seines Gesundheitszustands war es möglich, dass er hilflos ist.

Einbruch in Arztpraxis – Hochwertiges Ultraschallgerät entwendet

Würzburg: Unbekannte sind von Samstag auf Sonntag in eine Arztpraxis in Würzburg eingebrochen und haben ein hochwertiges, etwa 100 Kilogramm schweres, Ultraschallgerät entwendet. Ihnen gelang es, mit ihrer Beute unerkannt zu entkommen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand muss sich der Einbruch in dem Geschäftshaus in der Schürerstraße im Zeitraum zwischen Samstagabend 18.00 Uhr und Sonntagvormittag 10.30 Uhr ereignet haben. Offenbar öffneten die Täter in dem Gebäude gewaltsam eine Zugangstür. So gelangten sie ins Innere der Praxis, wo sie unter anderem das Ultraschallgerät im Wert von mehreren zehntausend Euro entwendeten. Es ist davon auszugehen, dass die Beute mit einem Fahrzeug abtransportiert wurde. Um die Tat aufklären zu können, hofft der Sachbearbeiter der Würzburger Kripo nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

"Fensterbohrer" jetzt auch im Landkreis Würzburg

Hettstadt (Lkr. Würzburg): In der Nacht auf Samstag sind Unbekannte in zwei Einfamilienhäuser in Hettstadt eingebrochen. Die Täter bohrten ein Fenster bzw. eine Terrassentür auf. Beute: mehrere hundert Euro, Smartphones und zwei Laptops. Die beiden Einbrüche in den Straßen Kalter Rain und Am Hoffeld müssen sich am frühen Samstagmorgen zwischen 01.00 Uhr und 07.00 Uhr ereignet haben. Einbrüche durch "Fensterbohren" hatte die Polizei in der vergangenen Woche bereits aus den Landkreisen Schweinfurt und Haßberge gemeldet.

"Fensterbohrer"-Einbrüche in den Landkreisen Haßberge und Würzburg

Theres (Lkr. Haßberge): In letzter Zeit häufen sich Einbrüche oder Einbruchsversuche durch "Fensterbohrer". Das meldet die unterfränkische Polizei. In der Nacht zum Samstag (18.03.) sind Unbekannte in zwei Einfamilienhäuser in Hettstadt eingebrochen. Die Täter bohrten ein Fenster bzw. eine Terrassentür auf. Beute: mehrere hundert Euro, Smartphones und zwei Laptops. Die beiden Einbrüche in den Straßen „Kalter Rain“ und „Am Hoffeld“ müssen sich am frühen Samstagmorgen zwischen 01.00 Uhr und 07.00 Uhr ereignet haben. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war es bereits zu zwei Einbrüchen dieser Art in Heidenfeld gekommen. Dort gelangten in den frühen Stunden des Freitags Unbekannte in zwei Einfamilienhäuser in Untertheres. In der Straße „Mainblick“ drangen sie in der Zeit von Mitternacht bis 01:00 Uhr über die Terrassentür in die Büroräume eines Hauses ein und entwendeten Wertgegenstände im unteren vierstelligen Bereich. In der gleichen Nacht gelangten Einbrecher in der Zeit von Mitternacht bis 06:00 Uhr ebenfalls durch die Terrassentür in ein Haus in der Straße „Wengert“. Dort entwendeten der oder die Täter Gegenstände im unteren dreistelligen Bereich. Bei dieser Einbruchsmasche bohren die Täter die Fensterschlösser auf und gelangen so in die Häuser. Zum Schutz vor "Fensterbohrern" rät die Polizei zu abschließbaren Fenstergriffen. Diese lassen sich in den meisten Fällen ohne großen Aufwand nachrüsten. Außerdem sollten an von außen zugänglichen Fenstern und Terrassentüren nachts möglichst die Rollläden geschlossen werden.

Sechs Polizisten bei Einsätzen in Unterfranken verletzt

Bad Neustadt/Saale, Aschaffenburg und Kitzingen: In Bad Neustadt/Saale, Aschaffenburg und Kitzingen sind in der Nacht sechs Polizeibeamte bei Einsätzen verletzt worden. In Kitzingen wurde am späten Freitagabend eine Streife zu einer Ruhestörung in ein Mehrfamilienhaus gerufen. Dort trafen die Beamten auf einen stark alkoholisierten 35-Jährigen. Dieser hatte lautstark gegen die Türen anderer Mitbewohner geschlagen. Die Versuche, den Mann zu beruhigen, schlugen fehl. Der Randalierer bespuckte und trat die Beamten, die daraufhin Pfefferspray einsetzten. Die beiden Polizisten sowie der 35-Jährige erlitten leichte Verletzungen. In Bad Neustadt/Saale hatten es Beamte mit einer stark betrunkenen 29-Jährigen zu tun, die in der Bauerngasse unterwegs war. Die Frau verhielt sich sofort aggessiv, bedrohte die Polizisten und versuchte davonzulaufen. Während der Fahrt zur Dienststelle biss sie einen Beamten in den Unterarm. In Aschaffenburg beobachteten eine Zivilstreife einen Streit zwischen zwei Betrunkenen und dem Sicherheitspersonal einer Diskothek. Offenbar wollten die Männer im Alter von 20 und 28 Jahren den Club verlassen, ohne die Getränke zu bezahlen. Als sich die Beamten als Polizisten zu erkennen gaben, wurde der ältere Mann sofort handgreiflich. Beide wurden unter massiver Gegenwehr festgenommen. Die beiden Polizeibeamten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden und ihren Dienst vorzeitig beenden. Gegen alle Festgenommenen wird jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzungsdeliken ermittelt.

Salzsäure-Unfall in Logistikunternehmen

Würzburg: Im Würzburger Gewerbegebiet Heuchelhof-Rottenbauer ist in der Nacht auf Freitag (17.03.17) in einem Logistikunternehmen Salzsäure ausgetreten. Bei Verladearbeiten wurde ein Zehn-Liter-Kanister mit Salzsäure beschädigt und lief aus. Eine Mitarbeiterin erlitt hierbei Atemwegsreizungen und wurde durch den Rettungsdienst in die Klinik eingeliefert. Mit Atemschutzgeräten und speziellen Schutzanzügen banden die Feuerwehrleute die auslaufende Säure. Die Säure hatte sich in der Halle und über die Ladefläche eines Lkw verteilt. Laut Feuerwehr ging außerhalb des Gebäudes und des Fahrzeugs keine Gefahr von der Salzsäure aus. Die Feuerwehrleute entluden den Lkw und reinigten ihn und die Halle. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sowie Rettungsdienst und Polizei vor Ort.

Einbruch in Friseursalon – Polizei nimmt in Haßfurt 31-Jährigen fest

Haßfurt (Lkr. Haßberge): In Haßfurt ist am Donnerstag (16.03.17) ein 31-Jähriger festgenommen worden, nachdem er versucht hatte, in einen Friseursalon einzubrechen. Laut Polizei hatte ein Zeuge am Donnerstagabend gegen 20.40 Uhr im Bereich des Friseursalons in der Brückenstraße laute Schläge gehört und daraufhin die Polizei gerufen. Eine Streifenbesatzung bemerkte an der Eingangstür starke Beschädigungen. Nur wenige Minuten später nahmen die Beamten den 31-Jährigen fest, der unweit des Tatortes auf einer Bank saß, an der Hand blutete und erheblich alkoholisiert war. Ein Alkoholtest zeigte bei dem Mann einen Wert von über 1,6 Promille. In seinem Rucksack stellten die Polizisten eine Geldkassette und eine Glasscherbe sicher. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige offenbar nicht nur für den Einbruchsversuch in den Friseursalon in Frage kommt. Die bei ihm sichergestellte Geldkassette stammt aus einem Einbruch in eine Gaststätte der sich vor wenigen Stunden ereignet hatte. An diesem Tatort stellten die Beamten auch Blutspuren fest, die möglicherweise von dem 31-Jährigen stammen. Die Glasscherbe konnte einem Einbruchsversuch in den Handyladen in der Brückenstraße zugeordnet werden, wo eine Scheibe eingeschlagen war. Dem Sachstand nach hat der 31-Jährige in der Bundesrepublik Deutschland keinen festen Wohnsitz. 

Trotz weiter großer Nachfrage: weniger Azubis in mainfränkischen Betrieben

Würzburg: In Mainfranken ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge rückläufig. Wie die IHK Würzburg/Schweinfurt mitteilt, wurden im Jahr 2016 insgesamt 3.773 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 137 Verträgen oder 3,5 Prozent. Als Ursache nennt die IHK in ihrem jüngsten Bildungsreport für Mainfranken, dass seit einigen Jahren die Zahl der Schulabgänger deutlich sinkt. Zusätzlich schrumpfe der Bewerbermarkt, weil Jugendliche nach Abschluß der Schule vermehrt weiterführende Bildungswege anstreben. Insgesamt lägen die Ausbildungszahlen trotzdem auf hohem Niveau, weil die Betriebe in den vergangenen Jahren ihr Ausbildungsengagement gesteigert hätten, so die IHK Würzburg/Schweinfurt.

Sattelzug durchbricht Baustellenabsicherung - Fahrer schwer verletzt

Helmstadt (Lkr. Würzburg): Auf der A3 bei Helmstadt hat am Donnerstagvormittag (16.03.17) ein Sattelzug die massive Absicherung einer Baustelle durchbrochen. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Andere Verkehrsteilnehmer wurden zum Glück nicht in den Unfall verwickelt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 85.000 Euro. Gegen 10.30 Uhr befuhr der 68-jährige Lkw-Fahrer die A3 in Richtung Frankfurt. Etwa sieben Kilometer nach Helmstadt übersah er aus bisher ungeklärter Ursache, dass die Fahrstreifen am Beginn der Baustelle nach links geführt wurden. Anstatt diesen zu folgen, fuhr er mit unverminderter Geschwindigkeit geradeaus weiter. Sein leerer 40-Tonner räumte zunächst drei Warnbaken zur Seite, krachte dann gegen ein Betonteil und schoss in den abgesperrten Baustellenbereich. Nach etwa 230 Metern kam der Sattelzug mit eingeknickter Zugmaschine links an der Betonleitplanke zum Stehen. Der Fahrer erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde in eine Würzburger Klinik gebracht. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Neubrunn, Helmstadt und Uettingen kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe, die sich auf der gesamten Strecke verteilt hatten. Der Verkehr auf der Hauptfahrbahn wurde nicht beeinträchtigt.

"Millionengrab": Waldbad Lengfurt soll schließen

Lengfurt (Lkr. Main-Spessart): Das in die Jahre gekommene Waldbad des Triefensteiner Ortsteils Lengfurt soll schließen. Das wird Bürgermeister Norbert Endres dem Triefensteiner Gemeinderat in der Sitzung am kommenden Dienstag (21.03.17) empfehlen. Mit 350.000 Euro sei das jährliche Defizit zu hoch, zudem seien notwendige Investitionen im Millionenbereich nicht zu schultern, erklärt der Bürgermeister und meint, ein Weiterbetrieb wäre verantwortungslos. "So hart es klingt: Das Waldbad Lengfurt ist ein sterbender Patient, den wir mit unverhältnismäßig viel Steuergeldern unserer Bürger nur noch zwangsbeatmen", bedauert Norbert Endres. "Es darf aber nicht sein, dass gemeindliche Pflichtaufgaben wie der Bau von Kindergärten, der Straßenunterhalt oder die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden deshalb auf der Strecke bleiben müssen." Im Waldbad, das 1981 eröffnet wurde, würden jeden Tag, Sommer wie Winter, rund 1.000 Euro "in den Fluten versenkt". Zusätzlich würden allein die nötigsten Kleinreparaturen für die Saison 2017 an die 50.000 Euro kosten. Das könne man den Bürgern gegenüber nicht mehr ernsthaft rechtfertigen.


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