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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Unterfranken

Stand: 23.02.2018

Drei Todesfälle durch Grippe in Unterfranken

Unterfranken: In der laufenden Saison wurden 15 Grippe-Tote in Bayern registriert. Die meisten gab es in Oberbayern, Schwaben und Unterfranken mit jeweils drei Todesfällen. Die Zahl der Grippe-Fälle ist in Bayern erneut deutlich angestiegen, meldet das Landesamt für Gesundheit in Erlangen. Gesundheitsministerin Melanie Huml sagte, auch jetzt sei eine Impfung gegen Grippe noch sinnvoll. Schützen sollten sich demnach vor allem Menschen ab 60 Jahren, Schwangere und chronisch Kranke. Eine Impfung gegen Grippe empfahl die Ministerin auch allen Beschäftigten im Gesundheitswesen und in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr.

Bayern1 am Nachmittag, 23.02.2018, 15.30 Uhr

Bürgermeisterwahl in Mespelbrunn

Mespelbrunn (Lkr. Aschaffenburg): Im Rathaus Mespelbrunn wird es am Sonntag (25.02.18) einen Wechsel geben, denn CSU-Mann Erich Schäfer gibt das Zepter nach zwölf Jahren Amtszeit ab. Doch ob die über 40 Jahre währende "Regentschaft" der Christsozialen im Rathaus beendet werden wird, ist noch unklar. Dieses Ziel hat sich zumindest Wolfgang Windirsch von der Wählergemeinschaft "Freie Bürger 84" gesetzt. Der 61-Jährige ist im Ortsteil Hessenthal geboren, kommt aus der Baubranche und sitzt seit 2004 für die Freien Bürger im Gemeinderat. Seine Mitbewerberin heißt Stephanie Fuchs, ist 46 Jahre alt und tritt für die CSU an. Die gebürtige Aschaffenburgerin wohnt seit neun Jahren in der Spessartgemeinde, ist letztes Jahr in die CSU eingetreten und sitzt seit 2014 im Gemeinderat. Laut Wahlleiter Matthias Hanakam sind gut 1.700 Wahlberechtigte kommenden Sonntag aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Bei der letzten Wahl 2012 lag die Beteiligung bei 78 Prozent.

Bayern1 am Nachmittag, 23.02.2018, 15.00 Uhr

Kreisetat verabschiedet - Landkreis will auf Einsatz von Glyphosat verzichten

Karlstadt (Lkr. Main-Spessart): Der 124-Millionen-Euro Kreishaushalt des Landkreises Main-Spessart ist am Freitagmorgen im Kreistag glatt durchgegangen. Der Kreis wird den Hebesatz um einen halben Punkt senken - auf 45,9 Punkte. Mit der Finanzplanung werden die Weichen für künftige Großinvestitionen gestellt: Bis 2023 soll in Lohr das neue Klinikum Main-Spessart gebaut sein. Beim SPD-Antrag zum Thema Glyphosat entschieden die Mitglieder mit nur einer Gegenstimme, das der Landkreis bei allen landkreiseigenen und unter seiner Bewirtschaftung stehenden Flächen auch weiterhin auf den Einsatz von Glyphosat verzichtet. Das gilt auch für den Abschluss neuer Pachtverträge und auch bei neuen Pflegeverträgen von Grün-, Sport- und Verkehrsflächen. Zudem befürwortet der Kreistag mit 30 zu 16 Stimmen, dass Landwirte, Kirchen und die Bahn aufgerufen sind freiwillig auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. Landwirte sollten sich über alternative Bewirtschaftungsmethoden beraten lassen.

Bayern1 am Nachmittag, 23.02.2018, 14.30 Uhr

Rentner schickt über 30.000 Euro ins Ausland

Erlenbach am Main (Lkr. Miltenberg): Erneut haben dreiste Betrüger einen Senior ums ein Geld gebracht. Die Täter hatten den Mann aus Erlenbach am Main seit Januar mehrfach angerufen und ihm einen Lotteriegewinn in Aussicht gestellt. Dafür, behaupteten sie, müsse er aber in Vorkasse gehen und größere Beträge ins Ausland übersenden. Der Rentner, der vor Jahren tatsächlich an einem Internet-Gewinnspiel teilgenommen hatte, fiel auf den Betrug herein. In mehreren Raten verschickte er per DHL-Express insgesamt über 30.000 Euro ins Ausland. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen.

Bayern1 am Nachmittag, 22.02.2018, 15.30 Uhr

Uni Würzburg bekommt 1,65 Millionen Euro für Digitalisierungsprojekt

Würzburg: Für ein neues Projekt hat die Universität Würzburg Fördergelder in Höhe von rund 1,65 Millionen Euro bekommen. Es soll kleinere Unternehmen mit digitalen Techniken vertraut machen. Die Uni erhalte damit die bisher höchste Fördersumme aus dem Europäischen Sozialfonds für ein Hochschulprojekt mit kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bayern, sagte Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle. Ziel des Projektes sei, dass auch diese Firmen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes seien Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Der Europäische Sozialfonds unterstützt Projekte, die die Beschäftigungschancen der Menschen in Europa verbessern. Für die verbesserte Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sollen dem Ministerium zufolge bis 2020 rund 17 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Bayern1 am Nachmittag, 21.02.2018, 15.30 Uhr

Sechs der verschwundenen Fastnachtskappen wieder aufgetaucht

Untererthal (Lkr. Bad Kissingen): Seit dem 28. Januar vermisst die Untererthaler Karnevals Gesellschaft (UKG) 25 Fastnachtskappen. Am Mittwoch (21.02.18) meldet die Hammelburger Polizei, dass sechs davon wieder aufgetaucht sind. Die Kappen wurden verschmutzt in einem Garten unweit der Festhalle gefunden. Von den restlichen 19 Kappen fehlt jede Spur. 25 Kappen befanden sich in einem rosafarbenen Koffer, der nach der Prunksitzung in der Untererthaler Erthalhalle am 28. Januar weggekommen war. Laut Polizei hatten die Kappen – fünf für Frauen 20 für Männer – mitsamt dem Koffer einen Wert von 2.600 Euro.

Bayern1 am Nachmittag, 21.02.2018, 13.30 Uhr

Runder Tisch soll Finanzierung des Kinderpalliativteams in Unterfranken sichern

Würzburg: Die Finanzierung der Kinderpalliativteams in Unterfranken ist zumindest bis Ende des Jahres gesichert. Das wurde heute im Gesundheitsausschuss des Landtages mitgeteilt. Solche zeitlich befristeten Verträge seien üblich, sagte die Ausschussvorsitzende Kathrin Sonnenholzner von der SPD. Um das ambulante Kinderpalliativteam auch langfristig auf finanziell gesunde Beine zu stellen, wird der Betreiber, der Malteser Hilfsdienst, mit den Krankenhäusern in der Region verhandeln. Dieser Runde Tisch soll noch vor Ostern zusammenkommen und wird vom Gesundheitsministerium moderiert. Die Fraktionen wollen zumindest die ersten Zwischenergebnisse abwarten und sich gegebenenfalls dann noch einmal mit dem Thema auseinandersetzen. Die Kinderpalliativambulanz hatte, dank einer Anschubfinanzierung durch Spenden, seinen Betrieb im Oktober vergangenen Jahres aufgenommen. Allerdings blieb bisher die weitere Finanzierung offen.

Bayern1 am Nachmittag, 20.02.2018, 17.30 Uhr

Familienpaten im Landkreis Main-Spessart gesucht

Karlstadt/Marktheidenfeld: Das Familien- und Jugendamt und der Caritasverband Main-Spessart suchen Menschen, die sich ehrenamtlich für Kinder und Familien als Familienpaten engagieren möchten. Eine Infoveranstaltung  findet am Dienstag (20.02.18) in Karlstadt um 18.00 Uhr im Landratsamt und am Mittwoch (21.02.18) um 18.00 Uhr im Hotel „Zur Schönen Aussicht“ in Marktheidenfeld statt. Das Problem kennen junge Familien: Ihnen fehlen Netzwerke aus Großeltern und Verwandten, die unterstützend zur Seite stehen können. Aber verschiedene Situationen im Alltag, etwa die Geburt eines weiteren Kindes, Krankheit, Behinderung, Schwierigkeiten in der Schule können leicht zur Überlastung von Müttern und Vätern führen. In solchen Situationen könnten Familienpaten unterstützten, für einen begrenzten Zeitraum, etwa ein bis zwei Stunden die Woche einspringen. Ihre Hilfe kann vielfältig sein: Spielen, Sport, spazieren gehen, Kinder abholen – einfach Zeit haben für die Kleinen haben. Angehende Familienpate werden nach einem Einstiegsabend an drei Wochenenden geschult. Im Landkreis Main-Spessart waren letztes Jahr schon sieben Familienpaten tätig.

Bayern1 am Nachmittag, 20.02.2018, 14.30 Uhr

Weniger Tote und Schwerverletzte auf unterfränkischen Straßen

Unterfranken: Im vergangenen Jahr sind auf den unterfränkischen Straßen 5,4 Prozent weniger Menschen verunglückt als im Vergleich zum Vorjahr. Das hat das Landesamt für Statistik in Fürth heute mitgeteilt. Von insgesamt rund 6.400 Verunglückten kamen 64 Menschen ums Leben. Das sind vier weniger als im Vorjahresvergleich. Auch die Zahl der Schwerverletzten nahm in Unterfranken um 2,3 Prozent ab. Bayernweit ist die Zahl der Unfälle mit Personen um 2,5 Prozent gesunken. Auch die Zahl der Verkehrstoten in Bayern nahm um 1,3 Prozent ab.

Bayern1 am Nachmittag, 19.02.2018, 15.30 Uhr

Mann randaliert in Wohnung und greift Polizisten an

Schweinfurt: Am Mittwochmorgen sorgte ein 27-jähriger Mann in Schweinfurt für einen Polizeieinsatz. Er warf aus seiner Wohnung im ersten Stock  im Musikerviertel Gegenstände auf die Straße und stand dabei vermutlich unter starkem Drogeneinfluss. Kurz nach 9.00 Uhr wählte die Mutter des Mannes den Polizeinotruf und teilte den Beamten mit, dass sie Hilfe bräuchte, da ihr Sohn in der Wohnung randaliere. Kurz darauf fuhren zwei Streifen dorthin und entdeckten bei der Ankunft mehrere zerbrochene Blumenkübel auf der Straße. Nach mehrmaligem Klingeln an der Wohnungstür öffnete der 27-Jährige die Tür und ging beim Erkennen der Beamten sofort in eine Angriffsstellung über. Nachdem ihn die Polizisten angesprochen hatten, schlug er zunächst die Tür wieder zu, öffnete aber nach erneutem Klingeln wieder und ging dann direkt auf die Beamten los. Nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Mann schließlich überwältigt werden. Dabei wehrte er sich heftig und trat und schlug auch nach den Ordnungshütern. Da der 27-Jährige immer wieder Suizidgedanken äußerte, wurde er in die Spezialklinik nach Werneck eingewiesen. Neben geringen Mengen an Rauschgift und Rauschgiftutensilien wurden in der Wohnung auch noch dem Waffengesetz unterliegende Schlagstöcke und Messer gefunden. Sämtliche Gegenstände wurden von der Polizei beschlagnahmt.

Bayern1 am Nachmittag, 15.02.2018, 15.30 Uhr


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