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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Unterfranken

Stand: 24.07.2017

Bei Monopoly verloren und aus Frust Notruf gewählt

Würzburg: Am frühen Sonntagmorgen (23.07.2017) gegen 02.15 Uhr hat ein Mann aus Würzburg den Notruf gewählt. Laut Polizei hatte er gerade beim Monopoly verloren und wollte seinen Ärger bei der Einsatzzentrale loswerden. Die Einsatzkräfte belehrten den Anrufer, dass es sich dabei nicht um einen Notfall handle. Nach kurzen Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass es sich bei dem Anrufer um einen 24-Jährigen aus dem Stadtteil Zellerau handelte. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Missbrauch von Notrufen.

Bayern 1 Nachrichten, 24.07.2017, 08.30 Uhr

Stromausfall im Osten von Würzburg: Blackout in Gerbrunn, Randersacker, Theilheim und Lindelbach

Gerbrunn (Lkr. Würzburg): Am Samstagmittag (22.07.17) hat es im Osten von Würzburg einen Stromausfall gegeben. Betroffen waren die Orte Gerbrunn, Randersacker, Theilheim und Lindelbach. Laut der Mainfranken Netze GmbH (MFN), die das Versorgungsnetz der Würzburger Stadtwerke betreibt, begann der Blackout gegen 13.45 Uhr. Grund für den Stromausfall war ein fehlerhaftes Kabel, eine defekte Stromleitung. MFN schließt eine Fremdeinwirkung – wie etwa Bauarbeiten – aus. Bereits um 14.45 Uhr hatten laut MFN die meisten Haushalte wieder Strom. Die letzten Haushalte wurden gegen 15.15 Uhr wieder ans Netz angeschlossen.

Bayern 1 Nachrichten, 24.07.2017, 06.30 Uhr

A3 bei Helmstadt: Sechsköpfige Familie wegen geplatzten Reifens verunglückt

Helmstadt (Lkr. Würzburg): Auf der A3 bei Helmstadt ist am Samstag (22.07.17) eine sechsköpfige Familie mit ihrem Van verunglückt: die Mutter und eines der Kinder wurden lebensgefährlich verletzt.  Nachdem ein Reifen geplatzt war, kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und stürzte die Böschung hinab. Laut Polizei stammt die Familie aus dem Raum Frankfurt. Der 46-jährige Familienvater war auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs, als gegen 09.30 Uhr kurz nach der Anschlussstelle Helmstadt ein Reifen platzte. Der Mann verlor daraufhin die Kontrolle über den Van, kam von der Fahrbahn ab und stürzte die Böschung hinab. Die 46-jährige Ehefrau und der 14-jährige Sohn erlitten bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Der 46-Jährige und die weiteren drei Kinder im Alter von acht bis 16 Jahren wurden schwer verletzt. Die Mutter und der 14-Jährige wurden mit je einem Rettungshubschrauber in Kliniken geflogen. Die anderen vier Familienmitglieder brachte der Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser. Im Zuge der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt zeitweise gesperrt.

Bayern 1 Nachrichten, 24.07.2017, 06.30 Uhr

Tödlicher Unfall in Wiesen: Rentner von Kleintransporter überrollt

Wiesen (Lkr. Aschaffenburg): In Wiesen ist am Donnerstag (20.07.17) ein 82-jähriger Rentner unter einen Kleintransporter geraten. Der Mann kam bei dem Unfall ums Leben. Laut Polizei war ein Mitarbeiter der Gemeinde am Vormittag auf einer Grünfläche in der Straße Am Berg mit Baumschnittarbeiten beschäftigt. Er fuhr mit seinem Kleintransporter rückwärts auf der Wiese. Hierbei geriet der Rentner unter die Hinterräder des Wagens und wurde überrollt. Trotz der intensiven Bemühungen von Ersthelfern und Rettungsdienst erlag der Mann wenig später seinen schweren Verletzungen. Der Gemeindemitarbeiter erlitt einen Schock. Er und auch die Ehefrau des Verstorbenen wurden anschließend unter anderem von einem Notfallseelsorger betreut.

Bayern 1 Nachrichten, 20.07.2017, 16.30 Uhr

Falsche Stadtwerke-Mitarbeiter in Würzburg unterwegs

Würzburg: Die WVV erreichen derzeit zahlreiche Mitteilungen verunsicherter Stromkunden über unseriöse Haustürgeschäfte. Laut WVV wollen die Werber die Wohnungsinhaber dazu bewegen, den Stromanbieter zu wechseln. Dabei würden die WVV-Kunden nachdrücklich dazu aufgefordert, den falschen Stadtwerke-Mitarbeitern ihre Stromrechnung zu zeigen oder den Zugang zum Stromzähler zu ermöglichen. Anschließend wird auf die Unterschrift eines Formulars bzw. Vertrages gedrängt, die zum Abschluss eines teureren Stromtarifs führen kann. Auch mittels unseriöser Telefonanrufe werde versucht, den Stromverbrauch oder die Zählernummer abzufragen, um so eine Kündigung zu veranlassen. Die WVV empfiehlt, sich immer zuerst den Dienstausweis zeigen zu lassen. Auch die Rechnung sollte niemals gezeigt werden, denn damit gelangen wichtige persönliche Daten an nicht vertrauenswürdige Stellen. Außerdem würden WVV-Mitarbeiter generell keine Tarifberatungen an der Haustür vornehmen.

Bayern 1 Nachrichten, 19.07.2017, 17.00 Uhr

Dach aufgeschnitten – Täter scheitern bei Supermarkt-Einbruch

Iphofen (Kitzingen): In Iphofen im Landkreis Kitzingen sind Unbekannte in einen Supermarkt eingebrochen und haben versucht, einen Geldausgabeautomaten aufzubrechen. Laut Polizei schnitten mindestens drei Täter zwischen Samstag 20.00 Uhr und Montag, 07.00 Uhr großflächig das Flachdach des Supermarkts in der Bahnhofstraße auf und verschafften sich so Zutritt. Die Täter hatten es offensichtlich auf einen dortigen Geldautomaten abgesehen, letztlich gelang ihnen ihr Vorhaben aber nicht und sie zogen ohne Beute ab. Der entstandene Sachschaden liegt bei über 2.000 Euro. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet jetzt um sachdienliche Hinweise in dem Fall.

Bayern 1 Nachrichten, 19.07.2017, 11.30 Uhr

Scheune abgebrannt – Kripo Schweinfurt vermutet Brandstiftung

Altenmünster (Schweinfurt): Die Scheune, die am Montagnachmittag in Altenmünster (Landkreis Schweinfurt) niedergebrannt ist, könnte Brandstiftung zum Opfer gefallen sein. Laut Polizei gebe es Hinweise, die auf Brandstiftung schließen lassen. Das landwirtschaftliches Gebäude war durch das Feuer komplett zerstört worden. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Auch deshalb, weil sich in der Scheune mehrere Ster Holz und zwei Anhänger befanden. Ein Landwirt hatte gegen 16.00 Uhr über Notruf das Feuer in der Ellertshäuser Straße gemeldet. Als die Freiwillige Feuerwehr wenige Minuten später eintraf, stand die Scheune in Vollbrand. Die Schweinfurter Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten hoffen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die verdächtige Personen insbesondere in der Stunde vor Brandausbruch am Tatort gesehen haben oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich zu melden.

Bayern 1 Nachrichten, 18.07.2017, 11.30 Uhr

Schweinfurter bei geführter Bergtour in Stubaier Alpen tödlich abgestürzt

Neustift/Schweinfurt: Nach einem 70 Meter tiefen Sturz in den Tiroler Alpen ist ein Bergsteiger aus Schweinfurt seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, war der 52-Jährige am Samstag vom Habichtgipfel nahe Neustift im Stubaital abgestiegen. Der Mann ging als letzter einer kleinen Gruppe, die von einem Bergführer geleitet wurde. In etwa 3.050 Metern Höhe verlor er aus unbekannten Gründen den Halt und stürzte über felsiges Gelände in die Tiefe. Nach der Bergung starb das Opfer, als es unter schwierigen Bedingungen zu Tal gebracht wurde. Ein Hubschraubereinsatz war wegen Nebels nicht möglich.

Bayern 3 Nachrichten, 16.07.2017, 18.00 Uhr

Radfahrer schlägt brutal auf Fußgänger ein

Volkach (Lkr. Kitzingen): Mit schweren Fuß- und Kopfverletzungen wurde am Samstag ein 59-jähriger Mann in Volkach ins Krankenhaus eingeliefert. Der Mann gab an, von Volkach in Richtung Obervolkach gejoggt zu sein. Dabei sei ein Radfahrer entgegengekommen und direkt auf ihn zugefahren. Um nicht von dem unbekannten Radfahrer angefahren zu werden, sprang der Jogger zur Seite, so die Polizei. Dabei habe er sich das Sprunggelenk am linken Fuß gebrochen. Der Radfahrer sei daraufhin zu dem verletzt am Boden liegenden Mann gegangen und habe noch zweimal mit der Faust auf ihn eingeschlagen. Dabei wurde auch noch das Jochbein des Joggers gebrochen. Der Radfahrer sei schließlich unerkannt entkommen. Von ihm ist lediglich bekannt, dass er ca. 25 Jahre alt sein soll.

Bayern 3 Nachrichten, 16.07.2017, 12.00 Uhr

Auto walzt Obstbäume und Dixie-Klo nieder

Großheubach (Lkr. Miltenberg): Auf der Fahrt von Großheubach Richtung Röllfeld ist in der Nacht auf Freitag (14.07.2017) ein 18-jähriger mit seinem Wagen in eine Obstplantage gefahren. Der Schüler aus Weilbach gab bei der Unfallaufnahme an, ihm sei kurz nach Mitternacht in einer Rechtskurve ein dunkler Pkw auf seiner Fahrbahnseite entgegengekommen. Um eine Kollision zu vermeiden, habe er nach rechts ausweichen müssen und hierbei die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Pkw geriet ins Schleudern, durchbrach den Zaun einer Obstplantage und walzte dort mehrere Kirschbäume, einen Apfelbaum sowie ein Dixi-Klo nieder. Ein Holzpfosten durchschlug die Windschutzscheibe, der 18-Jährige wurde jedoch nur leicht verletzt. Der Gesamtschaden des Unfalls dürfte sich auf ca. 30 000 Euro belaufen.

Bayern 1 Nachrichten, 14.07.2017, 14.30 Uhr


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