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Das "Leo" überrascht erneut Schweinfurter Klinik glänzt mit schwarzen Zahlen

Wieder einmal kann das Leopoldina in Schweinfurt positive Zahlen vermelden. Die Klinik hat im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von vier Millionen Euro erwirtschaftet. Ein solches Ergebnis ist im Krankenhaus-Sektor außergewöhnlich.

Stand: 22.09.2016

Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt | Bild: VM Photodesign

Vor allem kommunale Kliniken sind in der Regel auf Zuschüsse angewiesen.

Das Leopodina dagegen schreibt mit seinen 700 Betten und 2.000 Mitarbeiter seit 16 Jahren schwarze Zahlen – seit Geschäftsführer Adrian Schmuker sein Amt angetreten hat. Die Bilanzsumme 2015 beziffert die Krankenhausleitung auf 98,8 Millionen Euro.

Altersmedizin soll ausgebaut werden

Und die Klinik investiert weiter: Erst im Frühjahr nahm das Kommunalunternehmen der Stadt Schweinfurt rund 10,7 Millionen Euro in die Hand. Unter anderem wurde die Sterilisation verlegt und neu ausgebaut. Die zentrale Notaufnahme wurde verlegt, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie soll erweitert werden.

Zuletzt sah Geschäftsführer Adrian Schmuker einen Bettenmehrbedarf besonders im Bereich der Altersmedizin. Er nannte beispielhaft die Akutgeriatrie, Alterstraumatologie und Schmerztherapie. Mit entsprechenden Vorschlägen wollte er an die Entscheidungsträger bei der Regierung von Unterfranken in Würzburg und an das Bayerische Gesundheitsministerium herantreten.


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